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Erbrechen bei Familie und Emetophobie

S"now'_W-hite6 hat die Diskussion gestartet


:°( Hallo,

mir geht es seit Tagen sehr schlecht. Schob es auf die Nerven, bin aber nicht mehr sicher.

Die Kleinen haben die jährliche Spukerei hinter sich. Bei meiner Mutter hört es nicht auf. Meist nachts, dann ein bis zwei Wochen Ruhe, dann fängt es wieder an.

Morgen hat die Jüngste Geburtstag. Ich werde wohl absagen. Meine Mutter hat sich heute morgen wieder übergeben. Sonst schiebt sie es auf fettiges Essen am Vorabend, auch jetzt wollte sie es herunterspielen. Doch sie sagte, dass sie zweimal Durchfall hatte und Husten und Schnupfen und es vielleicht auch daher kommen könnte. Ich sagte, dass niemand wegen einem Schnupfen Durchfall bekommt.

Genau deshalb wollte ich immer Sommerkinder, da dann die Infektionsrate ziemlich gering ist.

Jetzt hat sie morgen ihren 2. Geburtstag und die einzigen, die fit wären, sind ihre Geschwister.

Ach, alles Mist hier. Weiß jetzt auch nicht, weshalb ich das aufgeschrieben habe. Mir ist speiübel und mein Sohn durfte gestern auch noch bei ihr übernachten. Wann hört die Spukerei endlich auf? Es geht seit Monaten so und ich kann einfach nicht mehr. :°(

Antworten
ocnodoisexp


Nun, es gibt einen ganzen Schrank voll Medis gegen Übelkeit und Erbrechen. Dein Apotheker wird Dich da gern beraten. Ein Säurebinder, der die Magensäure reduziert hilft da meistens. Da es bei Euch wohl in der Familie die Runde macht, und das immer wieder, wäre an eine Infektion mit Candida oder einem übleren Keim zu denken. Das kann nur der Arzt feststellen! Es wäre auch möglich, dass Ihr Umweltgifte in Eurer Wohnung habt, wie zum Beispiel Schimmel oder Lösungsmittel in Teppichboden oder Möbel. Die verraten sich in der Regel durch ihren Geruch. Besonders mit den Kindern dürfte es kein Problem sein, dass ein Kinderarzt / -in die Ursache findet.

SRnQow_PWhitxe6


Onodisep, das hast du falsch verstanden oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Kinder haben die Spukerei im Januar bzw. Februar gehabt. Es geht um meine Mutter, die spätestens nach 2 Wochen wieder spukt. Da ich eine starke Emetophobie habe, geht es mir jetzt auch wieder sehr schlecht, aus Angst, mich anzustecken, obwohl sie meint, es wäre kein Magen-Darm-Infekt.

Aber ich kann doch morgen nicht feiern, wenn es ihr und mir schlecht geht, der Papa der Kleinen auch nicht da sein kann. Nur die Geschwister wären da. Ich habe jetzt auch Angst, dass unser Sohn sich angesteckt hat, weil er bei seiner Oma übernachten durfte und ich lasse ihn kaum aus den Augen. Er hört sich noch sehr fit an, aber die Ansteckung kann ja 3-4 Tage andauern.

Diese Phobie muss doch in den Griff zu bekommen sein. Laut Therapeut ist es das beste, was passieren kann, wenn Viren wieder den Körper verlassen und es soll dem Patienten danach besser gehen. Für mich ist das kein Trost. Auch die Konfrontationstherapie half nicht. Als ich nicht die Flucht ergriffen habe, als es meine Kinder erwischte, hing ich ebenfalls über der Schüssel.

Ich möchte nur, dass die Spukerei (bei meiner Mutter) endlich mal aufhört. Kaum rapple ich mich auf, geht es wieder los. Die Phobie ist die Hölle für mich und das wünsche ich niemandem.

MVon@gata


Vielleicht hilft dir zumindest das:

Ein Magen-Darm-Infekt, der sich alle ein bis zwei Wochen wieder meldet? Nein. Das ist ausgeschlossen!

Wenn deine Mutter schon von selbst darauf tippt, dass es an zu fettreichem Essen lag (Stichwort: Galle), würde ich ihr Glauben schenken. Auch Durchfall kann sehr, sehr oft mit zu Galleproblemen gehören.

Du hast die "Spuckerei" für dieses Jahr schon überstanden. Sei stolz auf dich. Es ist lästig und eklig und angsteinflößend, aber setze dich damit auseinander, was wirklich für einen Magen-Darm-Infekt spricht und was nicht. Und die Symptome deiner Mutter sprechen in der Art und Weise, wie sie auftauchen, dagegen.

S1no!w_7Whi;te6


@ Mongata,

du könntest schon Recht haben. Sie seit, den Chemos hat sie dieses Problem. Dieses mal soll Schokolade Schuld sein. Mich hat es nur verunsichert, weil noch Durchfall dabei war und die Erkältung.

Mir ist auch oft übel. Wenn ich aufgeregt bin, schlägt sich bei mir das sofort auf den Magen und mir wird schlecht. Habe mich auch damit getröstet, dass es die Psyche ist, aber auch ich hatte vor einigen Jahren den Infekt. Und so dachte ich, könnte es bei ihr auch sein, wegen der anderen Symptome. Aber ich versuche, das so hinzunehmen und zu denken, dass sie Recht hat und ihren Körper am besten kennen muss. Gallenprobleme hatte sie auch schon oft, auch schon der Verdacht auf Gallenkoliken. Von dem her könntest du Recht haben.

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