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Baustelle: Analfistel

k_on-sole"nroc7kerixn hat die Diskussion gestartet


Hallo und guten Tag,

derzeit fühl ich mich sehr überfordert und so, als ob plötzlich viele viele Baustellen bei mir aufbrechen.

Im Dezember fing es an, Schmerzen im Analbereich. Dachte es wäre eine Analvenentrombose, war dann Ende Dezember beim Proktologen, der sagte mir es wäre eine Fisur und dass ich Hämhorrhoiden hätte und schickte mich mit eben einer Salbe für diese auch nach Hause. Ich hab die auch brav benutzt. Aufgrund meiner Ausbildung war ich in Wiesbaden, dann in Berlin. Schmerzen hab ich mittlerweile nur noch vereinzelt. Es hat lediglich die letzten vier Monate täglich genäßt, geschmiert und ein bisschen geblutet... und gejuckt... Da ich aus Berlin letzte Woche heimkam, und ich keinen anderen Proktologen an mich ranlassen wollte, bin ich also gestern wieder bei besagtem Herrn gewesen. Er drückt da also an meinem Poloch rum und wenn er auf besagte Stelle fest reindruckt (eine Stelle in der Rosette, hab ich selbst schon erfühlt, fühlt sich härter an,wie Narbengewebe) tut das halt mal weh. Er sagt nicht viel, eben nur, dass ich eine Fistel habe (ich Idiot hab natürlich nicht nachgefragt, was das ist...) und sagt, wir müssen da was machen. Also bekam ich einen OP-Termin. Wegen meiner scheiß Ausbildung reise ich am Montag ins 350 km entfernte Köln. Da soll ich auch 6 Monate zum Studium verweilen. Da ich was sehr schwieriges studiere, wollte ich den OP-Termin so legen, dass er um Pfingsten stattfindet. Da ist ja dann sogar bald der nächste Feiertag in Sicht. Der OP-Termin ist auch da angesetzt.

Wäre ja alles super, hätte ich nicht so viele Horrorgeschichten über OPs im Analbereich gelesen. Mein Papa hat mir erzählt, dass sein Kollege auch ein halbes Jahr krank war wegen so einer blöden Fistel.

Das kann ich mir schlichtweg nicht leisten. Ich habe erst mit 23 eine Ausbildung bekommen, weil ich zu blöd bin, Leute von mir zu überzeugen.

Jedenfalls hab ich Angst, dass ich nicht mehr hinterherkomme, sollte ich aufgrunddessen ewig aus dem Gefecht gesetzt werden... Der Arzt hat gesagt: 'Dienstags kommen sie, Mittwochs werden sie operiert, Donnerstags entlassen und Freitags können sie dann mit einem Loch im Analbereich arbeiten gehen...' Gut, den Freitag werde ich nicht extra nach Köln reisen, aber ich habe andere Sorgen... Dass es nicht gescheit heilt, dass andere Komplikationen auftreten. Dass ich dann mit wahnsinnig Ausfluss im Lehrsaal sitze und jeder kann es riechen...

Zu allem Überfluss hab ich den Verdacht, dass ich Madenwürmer habe... eigentlich traurige Gewissheit und ich denke mal, dass das dadurch auch hervorgerufen wurde...weil ich das Problem einfach schon seit Ewigkeiten nicht loswerde (einfach hoffnungslos ;() Hab Angst, dass die den Heilungsprozess verschwierigen könnten...

Trau mich aber auch nicht das dem Arzt zu sagen... ich schäme mich so und hab Angst, dass die mich dann nicht mehr stationär aufnehmen...

Eigentlich bin ich mit 25 schon ein wandelndes Frack... so fühlt es sich zumindest an... so ein Mist aber auch...

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Die OP antreten oder mich mit den Symptomen durchquälen bis ich Zeit für eine OP habe.

Was würdet ihr mir raten? Was würdet ihr tun? Vielleicht ist hier auch jemand dabei, der eine solche OP schon durchlebt hat?

Jedenfalls danke fürs Lesen, fürs Zeit nehmen und einen schönen Abend...

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