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Analthrombose wurde aufgeschnitten - immer noch groß!

Bxäridino hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

mir wurde heute morgen eine Analthrombose aufgeschnitten und ich wurde mit Binde in der Hose entlassen. Die Schmerzen haben bisher nicht nachgelassen, sondern sind eher stärker geworden. Zudem ist der Knoten/Knuddel nicht abgeschwollen, sondern gleich groß wie vor der Behandlung.

1. Müsste der Knoten nicht weg sein? Ich meine, der Arzt hat ihn doch ausgedrückt?

Oder zumindest kleiner?

2. Wenn die gleichbleibende Größe "normal" ist für den Anfang, ab wann kann ich mit einem abschwillen rechnen?

2. Der Arzt sprach von einer sofortigen Besserung und in 3 Tagen werde ich nichts mehr merken, aber im Moment fühlt sich das überhaupt nicht so an.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, bin im Moment etwas verzweifelt und sehr geplagt von meinen Schmerzen!

Liebe Grüße!

Antworten
Pcromo(thexus86


Hallo Bärdino,

tut mir leid das zu hören, ich weiß selbst wie unangenehm das ist und hoffe dir ein paar hilfreiche Tipps geben zu können:

1. Die Operation ist meiner Meinung nach, und das hat mir auch ein Proktologe schon bestätigt, nicht der beste Weg. Die Thrombose kann kurz nach Operation wieder zurück kommen und man hat dann zusätzlich das Problem, der Wundheilung. Es können auch Narben zurück bleiben, was in Zukunft das säubern erschweren kann. Deshalb würde ich immer eine konservative Therapie wählen, bei der man, unter Berücksichtigung der generellen Regeln zur Vermeidung von Perianalthrombosen, einfach abwartet bis sie von alleine zurückgeht und notfalls Schmerzmittel (Ibuprofen) nimmt, wenn es nicht anders geht.

2. 4-6 Wochen. Es kann auch mal länger dauern oder schneller gehen.

3. Die Aussagen deines Arztes widerspricht meinen Erfahrungen.

Basierend auf diesen Erfahrungen möchte dir noch folgende allgemeine Hinweise geben, auch zur Prävention, denn wenn man das einmal hat besteht leider auch die erhöhte Chance, dass es erneut auftritt:

1. Ich weiß das es ein sehr unangenehmes Problem ist, das einen mitnehmen kann. Man muss sich aber vor Augen halten, dass es keine lebensdrohliche Krankheit ist und versuchen ruhig zu bleiben. Als das bei mir zum ersten Mal aufgetreten ist hatte ich ziemliche Angst, wurde dann auch von einem "Facharzt" operiert, weil ich es nicht besser wusste. Versuch ruhig zu bleiben und positiv zu denken.

2. Du solltest dich über die natürliche Hockhaltung beim Toilettengang informieren, ich habe [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/726484/#p22438074 hier]] gerade einen Beitrag dazu geschrieben. Das kann dir akut und in Zukunft dadurch helfen, dass der Stuhlgang ohne pressen stattfindet.

3. Vermeide es auf harten, kalten Oberflächen zu sitzen. Das hat bei mir schon Thrombosen ausgelöst. Wenn Du akut eine hast am besten so wenig sitzen wie möglich um die Durchblutung zu erlauben.

4. Iss genügend Ballaststoffe und nimm genügend Wasser zu dir damit dein Stuhl nicht zu hart wird.

5. Vermeide scharfes Essen, das kann auch ein Auslöser sein.

6. Auf keinen Fall trockenes Toilettenpapier zum Abwischen nehmen, besonders jetzt wo Du eine Op-Wunde dort hast aber auch generell. Am besten wäre eine Reinigung mit Wasser oder alternativ mit feuchten Tüchern.

Ich hoffe das hilft dir weiter!

Matthias

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