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Meine Erfahrung zum Thema Magenspiegelung mit und ohne Sedierung

SSirNiusNxone hat die Diskussion gestartet


Heute durfte ich meine zweite jemals gemachte Magenspiegelung hinter mir bringen. Diesmal war sie, im Gegensatz zu 2009, ohne Sedierung.

2009 wurde mir versprochen, dass der Dämmerschlaf durch Propofol alles ausblendet und man ohne Erinnerung wieder aufwacht. Dem war damals leider nicht so. Man hat zwar geschlafen, aber wie im Halbschlaf noch so einiges mitbekommen. Allerdings war das damals sehr gut verträglich, das heisst ich bin aufgewacht und war relativ fit. Bis auf ein wenig Schwindel im allgemeinen, der nach 30-60 Minuten weg war.

Auto fahren hätte ich mir nach 2 Stunden wieder zugetraut, habe es aber trotzdem gelassen.

Heute bin ich mit einem sehr mulmigen Gefühl zur Spiegelung gefahren und dachte mir, dass man es vielleicht besser wegsteckt, wenn man es bewusst und kontrolliert auf sich zukommen lässt.

Und zu meiner Überraschung muss ich sagen, dass die eigentliche Spiegelung ein Klacks war. Ein einziges kurzes Würgen beim ersten Eindringen, danach gings wie von selbst.

Das schlimmste kam für mich jedoch nach der Behandlung ...

Dieses Betäubungsspray war die unangenehmste Sache an der Geschichte! Alles fühlt sich so taub und durch den vielen zähflüssigen Schleim wurde ständig meine Luftröhre blockiert und es klang wie Darth Vader beim atmen. Die Ärtzin meinte, ich kann ganz normal atmen und ich solle jetzt blos nicht in Panik verfallen. Es ging aber teilweise wirklich nicht zu atmen. Nur durch Räuspern war der Atemweg durch die Nase kurzzeitig frei. Stimme war auch nicht da, ich konnte nur mit Händen und füßen etwas zum Ausdruck bringen.

3 Schwestern haben sich um mich gekümmert und mir zugeredet ... es gibt nichts schlimmeres als das Gefühl zu ersticken!

Ich weiss nicht, ob das diesmal ein Einzelfall war, aber wenn ich die Möglichkeit habe, dann nur noch mit Sedierung! Auf jeden Fall finde ich es gut, beide Erfahrungen gemacht zu haben ...

Die Spiegelung war okay, aber hinterher schlecht Luft zu bekommen und noch in Panik zu verfallen muss echt nicht sein. Und dabei bin ich eigentlich nicht zimperlich.

Vorteil war, dass ich 30 Minuten später in einem Café saß und mir ein ausführliches Frühstück gegönnt habe! So schnell wie alles betäubt war, so schnell war die Betäubung dann auch wieder weg!

Grüße

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