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Lebensmittel und darmflora

sbäur`ebEasen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

leider finde ich in netz nur alternative seiten, die nicht so wissenschaftlich sind, oder seiten von Herstellern. Deshalb interessierte ich mich gesicherte belege, was die darmflora schädigt. Antibiotika ist ja bestens bekannt. Das ist klar. Aber zucker und süssstoffe finde ich keine richtigen belege. Ist das echt so? Was noch? Weizen, Obst mit viel zucker?

Bin für jede Antwort dankbar!

Antworten
Shmart;ie6x7


Die Übersäuerung des Magens durch unnötige Sorgen schädigt die Darmflora am meisten.

Wqill$es_naur_verOstexhen


Man geht davon aus das Raffinierter Zucker nicht so gut sein soll. Hast du den Probleme? Wenn du nur etwas mehr drauf achten möchtest, esse einfach täglich ein Becher Naturjoghurt und alles ist gut.

SDmarntie67


Raffinierter Zucker unterscheidet sich von "normalem" lediglich dadurch, dass er gereinigt wurde. Das bisschen "Dreck", das da entfernt wurde spielt für die Gesundheit überhaupt keine Rolle. Ein beliebtes Gesundheitsapostel-Märchen.

Joghurt ist tatsächlich gesund. Und immer ein Naturprodukt. Auch mit Zusätzen (wie Zucker, Obst...). Deshalb hilf auch ein leckerer Himbeerjoghurt unter Garantie nicht weniger. Gesundheit muss nicht immer durch Verzicht erkauft werden.

sWäurtevbasexn


Aber es geht doch wahrscheinlich um die zuckermenge gesamt oder? Und da gehört dann fruchtzucker genau so dazu wie raffiniert?

@ willes

Ja, hab reizmagen und reizdarm :�(

S"martJixe67


Fruchtzucker wirkt nicht auf den Insulin-Haushalt und sättigt nicht. Auch hier kursieren die wildesten Ernährungs-Märchen. Aber das nur nebenbei. Wenn man googlet nach "Zucker Darmflora" findet man fast ausschließlich Ergebnisse von Leuten, die einem etwas weismachen wollen um einem etwas zu verkaufen. Harte Fakten? Fehlanzeige.

Als nachgewiesen kann man einen Einfluss der Psyche ansehen. Von daher ist es nicht gerade geschickt, sich um seinen Darm sorgen zu machen. Er dankt es nicht - im Gegenteil! Gleiches gilt für den Magen. Autogenes Training z.B. ist da oft wirksamer als alles andere. Gelassener werden hilft bei vielem.

Ja, Antibiotika können sich recht verheerend auf die Darmflora auswirken.

Joghurt sorgt für ein etwas saureres Milieu, was bestimmte ungute Bakterien unterdrückt. Nicht mehr und nicht weniger.

Bei manchen Menschen kann ballaststoffreiche Kost (also gerade die gesunde, die immer gepriesen wird) Probleme machen. Heißt: Für manche kann "ungesunde Ernährung" eine prima Lösung sein....

N>adziemja2x016


Hallo,

für die Allgemeinheit (mit der Erstellerin des Fadens hab ich schon eine PN ausgetauscht) - Antibiotika/Joghurt - trifft genau so zu.

Allerdings verträgt nicht jeder Milchprodukte, das lässt sich ärztlich aber abklären.

Das mit dem Zucker hat mit der Darmflora schon zu tun, Stichwort Vermehrung von Candida.

Da mag man dran glauben oder nicht - mir hat eine zuckerfreie Diät aber sehr geholfen, mich nach Jahren wieder besser zu fühlen.

Lässt man Zucker also ein paar Wochen weg und schaut dann (kombiniert mit einer generellen Diät natürlich), kann man nichts falsch machen.

Liebe TE - in einem Laienforum wirst du zwar viele Antworten, aber kaum echte Fakten bekommen. Dazu schreibt ja jeder von seiner Warte und aus eigener Erfahrung raus.

Wenn jemand einen Darmfloraaufbau gemacht hat und es nichts geholfen hat, wird er dir schreiben, dass das Schwachsinn ist. Wem es geholfen hat (wie mir), der wird dir das empfehlen.

Ich empfehle, dich in fachliche Hände zu begeben und dich genau unersuchen zu lassen.

@ Smartie67

Ich habe das ohne zusätzliche Mittelchen gemacht - ich möchte hiermit also nicht die alternativmedizinische Industrie propagieren ;-)

Alles Gute an alle Betroffenen!

Spmarttie6x7


Nadzieja2016... alles gut. Habe nicht das geringste Problem mit Deinem Beitrag.

Aber was Du nicht alles aus meinem herausliest! Ja, ich bin tatsächlich sehr skeptisch. Dr. Google macht krank und was sich da alles auf dem Gesundheitsmarkt tummelt und tummeln darf, wie viel Blödsinn da verzapft wird, insbesondere zu Ernährung, ist schon Wahnsinn.

hEaven'stP_waixted


Jedenfalls vermeiden die sogenannten "Antipilz-Kuren" ausdrücklich Zucker, Obst und stärkehaltige Produkte, weil sich eben auch pathologische Pilze davon ernähren. Süßstoff ist hingegen dabei erlaubt.

Ob und worauf ein Reizdarm reagiert, kann man nur selbst an sich testen, da würde ich nicht von einem generellen Zuckerverbot ausgehen; in kleinen Mengen ist Zucker vielleicht tolerabel. Ich selbst würde eher einen Versuch mit dem Weglassen von Getreide wagen, auch wenn das nicht einfach sein dürfte.

(Auch ich hatte schon PN-Kontakt mit der TE, schreibe dies hier jetzt mehr für die Allgemeinheit.)

SjmaMr?tixe67


Diagnostiziert Dr. Google jetzt Pilz? ;-D

N&a.dziej#a2#016


Wo liest du denn heraus, dass sich die hier Anwesenden durch Dr. Google diagnostizieren lassen? ;-)

Ich für meinen Teil war in Behandlung bei Ärzten und Ernährungsberatern.

hCaven'vt_wcaixted


Es ging um Zucker, und wo er dem Darm nicht bekommt, oder? Und das ist bei pathologischer Darmbesiedung der Fall. Wenn du die nicht zur Kenntnis nehmen möchtest, befindest du dich sicher in guter Gesellschaft, viele Ärzte negieren dies auch.

Trotzdem gibt es Menschen, die nach einer Antipilzkur mit entsprechender Nachbehandlung ihre Beschwerden los sind. Es mag sein, dass die Psyche mitspielt, das kann trotzdem der Fall sein.

Nach sicher ist Dr. Google dumm. Die User hier sind sicherlich viel, viel klüger, das ist klar. ]:D

SZmartxie67


Nadzieja nein, "Kollege" haven't waited scheint die Rolle von Dr. Google einzunehmen. Wobei.. ja klar, wenn's half. Aber den Einzelfall, wo vielleicht wirklich eine Pilzbehandlung half gleich auf den TE zu übertragen halte ich für... fragwürdig.

Allerdings: Eine kleine Chance, dass das ein zielführender Hinweis war, besteht durchaus. Trotzdem ergibt das wieder diesen Dr. Google-Effekt. Man hat Reizdarm und will etwas über Zucker erfahren und schon hat man eine Pilzerkrankung... :-X

NOadziej*a201.6


Sie hat doch nur gefragt - niemand will ihr hier irgendetwas diagnostizieren.

Erwachsene Leute sollten (!) in der Lage sein, Informationen zu sammeln und diese dann kritisch zu filtern und sich dann an Fachleute zu wenden. Ich kann nicht erkennen, dass hier irgendwer eine Schnelldiagnose gestellt hat.

Wenn hier andere Leute ihre eigenen Erfahrungen teilen, dann ist das doch nicht mit einer Diagnose gleichzusetzen.

Du warnst also vor Schnelldiagnosen und Aufschneidern - ist angekommen.

S'maritiye]6x7


...würde ich nie tun, ich bin selbst ein schnell diagnostizierender Aufschneider (nein, kein Chirurg) 8-)

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