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Monatelange Übelkeit, Bauchschmerzen etc.

VZla+dmexier hat die Diskussion gestartet


Hallo kurz zu meiner Geschichte

Ich bin 18 Jahre alt und ca. Mitte August habe ich einen Joint konsumiert (nicht viel max. 6 Züge mit 3 anderen Leuten) nach diesem Tag hatte ich starke Bauchschmerzen und Übelkeit (war mein erster Joint und das Zeug war sehr stark, wusste ich aber nicht) die anderen haben/hatten jedoch keinerlei Symptome und insgesamt haben das Zeug 6 verschiedene Leute probiert die alle nichts davon hatten. Es war sehr fahrlässig von mir mich nicht genauer darüber zu informieren ich werde es nie wieder machen. Darüber hinaus habe ich ein komisches Gefühl in den Beinen ab dem Knie. Ich war zweimal im Spital und beim Arzt auch habe jeweils ein Blutbild, EKG gemacht alles sehr gut war jetzt beim Internisten und habe eine Magenspiegelung gemacht, sowie mache ich einen Bleitest (evtl. Streckmittel, aber ich glaube unwahrscheinlich weil dann die anderen auch was hätten oder nicht? Bekam da ganz entrische Geschichten zuhören von Rattengift und sowas aber das würde man ja im Blut sehen oder?). Ich bin außerdem nicht groß und ein Lauch (170cm; 57 kg). Man muss auch dazu sagen, dass ich vorher immer wieder öfters also bevor das alles passiert ist mir öfter schlecht wird und ich manchmal erbreche vor allem bei Stress. Man muss jetzt auch sagen, dass ich zur Zeit viel Stress habe (Eine Woche nach dem Konsum schwere Operation gehabt ist sauber verlaufen, Bester Freund gestorben mit 18 an einem Lungeninfarkt und eine Woche hab ich ihn noch in der schlimmsten Verfassung gesehen, Führerschein, Schule ect...)

Mich interessiert nur an der Stelle, ob sich jemand auskennt damit und mir weiterhelfen kann

Danke fürs Zuhören :)z

Antworten
W]illeLs_lnur_v~erstDehexn


Hey,

hört sich ganz nach einer funktionellen Dyspepsie an (Reizmagen). Hast du jemanden der dich Psychisch betreut? Hast du das Gefühl ein Stein im Magen zu haben?

Hast du das Gefühl, dass wenn du trinkst, das du gegen einen Widerstand trinkst?

Hast du Sodbrennen/ Reflux (Mageninhalt kommt wieder hoch; ist aber kein Erbrechen)?

Hast du Bauchschmerzen?

Das ganze lässt sich gut mit iberogast in den Griff kriegen. Sprech einfach mal deinen Hausarzt auf deine Psyche an und bitte ihn um eine Überweisung an einen Psychiater. Der soll sich das ganze mal anschauen und entscheiden ob es wirklich davon kommen könnte.

Weitere Medikationen wären:

Pantoprazol gegen das Sodbrennen/ Reflux

MCP gegen die Übelkeit (fördert auch die Resorption aus dem Magen; Mageninhalt wird schneller weitergeleitet)

Novalgin (Metamizol) gegen die Schmerzen. Wirkt spasmolytisch gegen die Gastro (Magen) spasmen.

Alles Gute :)

V}ladbmexier


Hallo,

Danke für deine rasche Antwort, ich geh kurz auf deine Fragen ein.

Also Stein im Magen nicht ich hatte nach dem Cannabis Konsum 1 Woche kein Hungergefühl und dergleichen und Vollgefühl ging, aber nach 2 max 3 Wochen weg, sprich Hunger habe ich wieder. Bauchschmerzen sind seit den Medikamenten (Pantaloc und Sucralan) viel besser geworden (Von es schmerzt völlig zu es schmerzt max. nur mehr die ersten 2 Stunden am Morgen, wenn überhaupt) Übelkeit, wenn sie auftritt ist da vor allem wenn ich nervös bin aber ich würde behaupten sie geht nicht vom bauch sondern vom Halsbereich aus (aber kein Sodbrennen). Meine Beine fühlen sich ab dem Knie ich würde das Gefühl als schwer und merkwürdig beschreiben an also die Waden Füße nicht. Dieses Gefühl ist aber nicht beim Liegen da sondern nur beim stehen oder gehen (laufen auch nicht).

Das wär mal so weit alles ;-D

W5illevs_nurv_veristehexn


Hey,

das Gefühl im Hals kann Psychisch bedingt sein (Globus Gefühl). Hast du jemals was gegen die Übelkeit bekommen? Wirklich krankhaft, sollte es nicht sein, wenn die Ärzte schon alles durch haben. Hast du mit den Beinschmerzen auch Augen Probleme? Oder Schwindel?

RcegenWbo\gen15


Um Gottes Willen.

Bloß nicht auf die Beiträge von Willes_nur_verstehen.

Sorry mag ja sein mit dem Reizmagen, aber dann probiere es mit Milchsäurebakterien und Basenkur.

MCP z.B. darf seit 2014 nicht mehr verschrieben werden.

Das ist ein sehr sehr sehr gefährliches Medikament!!!!

Vdladymeiexr


Ich habe auch schon an Laktoseintolerant gedacht, aber kann sich das entwickeln trank vorher manchmal liter weise Milch und jetzt wird mir nach ein paar Schlücken unwohl.

Keine Augen Probleme und kein Schwindel, manchmal leichtes Kopfweh

W5ill2es_4nur_vexrstehen


Um Gottes Willen.

Bloß nicht auf die Beiträge von Willes_nur_verstehen.

Sorry mag ja sein mit dem Reizmagen, aber dann probiere es mit Milchsäurebakterien und Basenkur.

MCP z.B. darf seit 2014 nicht mehr verschrieben werden.

Das ist ein sehr sehr sehr gefährliches Medikament!!!!

1. Das Medikament ist wieder auf den Markt. Die Tropfen wurden lediglich vom Markt genommen, sind aber wieder da.

2. Es wurden schon alles mögliche an Untersuchung durchgeführt, und Vladmeier hat eindeutig etwas zu verarbeiten. Wieso sollte man nicht auf mich hören?

Hast du schon einmal eine Laktose Test gemacht?

V!ladmCeiYexr


Nein habe noch keinen Laktosetest gemacht noch nie, werde ich aber demnächst.

Ich weiß nicht sind Sie auf dem Gebiet Cannabis bewandert. Kann so etwas Depressionen nach einmaligen Konsum auslösen? Streckmittel schätz ich waren keinen drinnen (kein anderer hat Symptome) hatte einen "Horrortrip". Lese viel im Internet, dass die Symptome Leute auch nicht mehr weg bekommen? (Haben aber andere als ich und keiner schreibt von anhaltender Übelkeit oder komisches Gefühl in den Beinen) Konzentrationsschwäche habe ich glaube ich nicht. Ich kann mir dieses Gefühl in den Beinen nicht erklären. Magenschmerzen sind übrigens beinahe verschwunden am Morgen nur mehr etwas und leichte Übelkeit habe ich noch mit einem Unwohl-sein-Gefühl.

Danke :)

W|illes_onur_verustehxen


Hey,

Depressionen werden nicht von einmaligen Konsum oder durch Erreger hervorgerufen, sondern sind das Resultat von verschiedenen Problemen im Leben. Das heißt, wenn es dir davor gut ging, und du einmal einen Joint geraucht hast, kriegst du davon keine Depressionen. Du hast geschrieben, dass dein Freund gestorben ist, und dass du unter Stress Magenprobleme kriegst. Ich würde das ganze mal auf eine Ebene legen. Vielleicht sitzt der Horrortrip vom rauchen einfach noch tief in den Knochen. Ich würde mit den Symptomen mal einen Neurologen aufsuchen, damit er sich die schwäche in den Beinen anschaut und ihm gleich mal erzählen, dass es dir Psychisch nicht so gut geht. Dann hast du alles hinter dir: EKG, Blutbild, Magenspiegelung und nen Neurologen der sich auch deinen Beinmuskulatur und Nervenleitung angeschaut hat. Wenn da nichts rauskommt, wird er sicherlich deine Psyche ansprechen (einige Neurologen sind auch Psychiater) oder du sagst ihm einfach nochmal, dass du Hilfe beim verarbeiten bestimmter Gefühle brauchst und bittest um eine Überweisung an einen Kollegen aus der Psychiatrie oder Psychotherapie. Denn Rest machen die dann. Die werden schon klären, ob das ganze eine Depressive Verstimmung ist, oder unverarbeitete Gefühle-

Halt uns mal auf den laufenden :)

V/ladme9ier


Erstmal herzlichen Dank, dass du mir so gut zuhörst!

Ich glaube auch schön langsam, dass das ganze psychisch bedingt ist, momentan muss ich viel durchmachen, ich habe auch zu Cannabis gegeriffen, weil ich mich vor einer schweren Operation beruhigen wollte (Als ich den Joint konsumiert habe war das ca. im Zeitraum von 1er Woche davor, mache ich nie wieder durch den "Horrortrip" und das mir Drogen in keinster Weise weiterhelfen aber wenn man stur ist lernt man das halt auf die harte Tour, was auch gut ist, so stupide es klingen mag glaube ich an das Schicksal und obwohl Cannabis eine sagen wir mal "leichtere" Droge ist, war dies ein klares Zeichen, dass ich mir soetwas nie anfangen sollte, aber genug von der kleinen Anekdote). Also hatte eine schwere OP davor, wegen einer Sache für die ich mein Leben lang gemobbt wurde, was mir aber nicht viel machte ich habe mich akzeptiert so wie ich war dennoch wollte ich diese OP machen und es ging alles sehr gut sogar. Jetzt ist das weg wofür ich oft schikaniert wurde (möchte nicht genauer drauf eingehen, was es war), danach ging es mir ziemlich gut, aber mein Freund war im gleichen Spital und da hab ich ihn in einem sehr sehr schlechten Zustand gesehen und 1 Woche später ist er halt gestorben. Und ich werde einen Termin beim Neurologen ausmachen und beim Psychiater habe ich schon einen. Vor cirka 1nem Jahr war meine Mutter 2 Jahre lang (habe zu dieser Zeit alleine gewohnt und die Schule mit sehr guten Noten geschafft, berufsbildende höhere Schule also war sehr stolz, bin aber noch nicht ganz fertig nächstes Jahr hab ich Matura (Abi)) in vielen Kliniken wegen einem Selbstmordversuch (habe mich zu der Zeit aber ziemlich gut gefühlt, fast schon beängstigen sehr gut mag vielleicht zynisch klingen war aber so, ich liebe meine Mutter über alles und hab das deshalb nicht ganz verstanden, verdrängte Gefühle vielleicht?) und sie bekommt seitdem Medikamente und sie meint und der Attitüde bin ich auch, dass die Isolation in der Klinik das Schlimmste war und sie nimmt täglich 9 Medikamente und deshalb will ich von einem Psyichiater nicht unbedingt Antidepressiva und schon gar nicht in eine Klinik, weil so schlecht geht es mir auch wieder nicht und ich komme noch mit allem klar, aber ich werde natürlich hinschauen.

Wollte nur kurz, dass schreiben damit mir etwas leichter ist und du meine Lage eventuell besser nachvollziehen kannst.

Danke fürs Zuhören :)

WOillesL_nOur_versxtehen


Hey,

kein Problem, dafür sind solche Foren da ;-)

Du musst das positive sehen. Deine OP ist sehr gut verlaufen, das ist schon einmal Top :)^

Nebenbei hast du viel schlechtest erlebt, was deine Gefühle wieder in das Negative gerückt hat.

- viele Negative Gedanken + Wenig Positiven Gedanken= -Negativen Gedanken.

Um mit diesen Gedanken fertig zu werden braucht man Hilfe. Mit sowas alleine klar zu kommen ist sehr schwer. Man ignoriert vieles und verdrängt vieles, was erstmal aus einem rausgelockt werden muss. Wenn du dich Therapieren lässt, dann kriegst du nicht nur Antidepressiva. Du bekommst ebenfalls eine Psychotherapie. Der Psychiater schaut sich erstmal das Klinische Bild an: Sind es Depressionen? sind es Persönlichkeitsstörungen? etc... Dann weist du mit welcher Diagnose du zu einem Psychotherapeut gehen kannst, welcher mit dir redet, dir hilft deine Gefühle zu verarbeiten, auf dich eingeht und versucht dir in deiner Lebenslange zu helfen. Hier bist du mit dem Neurologen und Psychiater an den besten stellen. Die haben viele Patienten gesehen und können dir da weiter helfen. Nicht zu vergessen ist auch der Hausarzt, der sollte als "Basis" dienen, zu dem du immer wieder gehen kannst, und dir helfen soll, die richtigen Ärzte in deiner Umgebung zu finden. Ich würde morgen erst zum Hausarzt, ihm von deinen Psychischen Problemen erzählen und ihm bitten dich einem Psychiater oder Neurologen vorzustellen. Beide werden Richtung Psyche gehen, nur der Neurologe wird sich wahrscheinlich noch die Muskaltur/ Nerven anschauen.

Halt mich einfach auf dem laufenden und sag bescheid was so passiert :)

Sobald ich es lese/ Zeit habe (mach dieses Jahr auch mein Fach- Abi), werde ich Antworten.

Alles Gute noch :)

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