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Lymphknoten im Bauchraum

M?orguenLxefay hat die Diskussion gestartet


Hallo med1-Team. Ich bin seit heute morgen etwas verunsichert und weiß nicht wie ich am sinnvollsten weiter machen kann. Daher bitte ich hier um euren Rat.

Seit Jahren (ca.5 J.) habe ich die unterschiedlichsten Beschwerden im Gastrointestinal-Trakt. Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Krämpfe, Obstipation, Appetitlosigkeit, Müdigkeit blabla.. Mit intensiven Episoden wo ich nur mit Buscopan, Omep , Vomex, Iberogast funktioniere und mit Phasen wo ich wirklich sagen kann dass ich FAST beschwerdefrei bin. ( Mir wurde Reizdarm diagnostiziert, natüüürlich was denn sonst -_- )

Nun stecke ich in einer sch**** Phase. Hat vor zwei Wochen begonnen: Bauschmerzen. 24h Bauchschmerzen, ob vor/nachdem Essen, vor/nachdem Stuhlgang. Mein Darm tut mir grundlos weh wie eine zickige Kuh ! Ich stehe auf das erste was ich verspüre Bauchweh. Ich gehe schlafen das letzte was ich wahrnehme: BAUCHWEHH!

Auch jetzt funktioniere ich nur mit Med oder ich liege Zuhause lethargisch rum. Heute hatte ich die Möglichkeit von einem Hämatologen ohne einen Termin über einen Bekannten geschallt zu werden. Er hat nichts feststellen können ABER VERGRÖßERTE LYMPHKNOTEN IM BAUCHRAUM. Puh, aha, so so . Vergrößerte Lymphknoten habe ich drei am Hals seit drei Jahren aber vergrößerte Lymphknoten sind mir neu. Der Professor meinte objektiv auf dem ersten Blick "harmlos", sein Rat eine Magen und Darmspiegelung sowie ein Blutbild.

Natürlich - wie sollte es anders sein - habe ich gegoogelt nach Lymphknoten im Bauchraum. Und nicht anders zu erwarten kamen NUR wirklich NUR Beiträge über Krebs. Die Suche habe ich sofort gestoppt, ich wusste sowas endet nur in eine Panikattacke.

Blöd an der Situation ist dass ich morgen heim reise (Studentenstadt --> Heim ) Einen Terminen habe ich schon beim Gastro in meiner Studentenstadt für mitte Oktober vereinbar, ich hab es als sinnlos gesehen eine in meiner Heimatstadt zu vereinbaren wenn ich eh nur 2 Wochen dort bleibe. Für diese Woche habe ich auch einen Termin in meiner Heimatstadt bei meinem Hausarzt , ich möchte ihn um ein großes Blutbild fragen.

Aber ich kriege irgendwie keine Ruhe. Am liebsten will ich in ein MRT gesteckt werden, zum Onkologen und mittels einer Biopsie bestätigt bekommen dass es nichts schlimmes ist ,, doch ich muss warten und warten.. Was würdet ihr machen wenn ihr 2 Wochen Ferien habt aber akute Beschwerden, schwer Termine kriegt und euch sowas gesagt wird?

Hattet ihr schonmal sowas ähnliches? Ich weiss, ich muss zum Facharzt, ich muss ein Schmerzprotokoll führen hier gibt es keine Diagnose aber ich wünsche mir Tipps :( einfach nur ermutende Worte. Es fühlt sich schlimm an Tag und Nacht schmerzen zu haben. scheinbar grundlos. Schmerzen die immer wieder verhamlost wurden von Ärzten. Es ist mir scheissegal ob das stressbedingt ist oder ein Reizdarm. Es tut weh. Die ganze Zeit.

Danke im Voraus,

MorgenLefay

Antworten
Aanka&1061


Lieber MorgenLefay,

ich weiss durchaus was es bedeutet, ständig Bauchweh zu haben. Habe es wochenlang mitgemacht.

Aber bei mir war die Ursache eine schwere Depression . Nachdem ich ein Antidepressivum

einnahm und es voll wirkte, sind die Schmerzen verschwunden. Was ich allerdings schon seit meiner

Jugend habe, das sind Magenbeschwerden. Ich habe 10 Magenspiegelungen hinter mir,

aber es wurde zunächst nie etwas gefunden, erst später eine Refluxerkrankung. Und sie ist leider

therapieresistent.

Na ja, soweit zu mir. Nur damit Du siehst, dass ich durchaus verstehe, wie beschissen Du Dich fühlst.

Die vergrösserten Lymphknoten im Bauchraum können eine ganz harmlose Bedeutung haben.

Vielleicht hast Du irgendwo eine Entzündung. So wie ich es verstanden habe, bist Du Student.

Also noch recht jung. Da ist eine Krebserkrankung eher unwahrscheinlich. Ich habe auch schon seit

vielen Jahren seitlich am Brustkorb und in der Achselhöhle einen vergrösserten Lymphknoten.

Die Ursache ist unbekannt. Aber jeder Arzt stolpert zunächst mal drüber.

Ich würde an Deiner Stelle bis zu Deiner Untersuchung Medikamente einnehmen, so dass Du

Deine Ferien etwas geniessen kannst. Und vor allem würde ich die Sache verdrängen.

Versuche, Dich abzulenken.

Leider kann ich Dir nicht wirklich helfen. Ich glaube aber nicht, dass Du eine schlimme Krankheit hast.

Kopf hoch. Rappel Dich auf. Schieb, soweit es möglich ist, Deine Sorgen weit weg.

Gruss

Anka

M,or!genL"efxay


Oh Anka, danke für deine aufmunternden Worte. Ja sowas braucht man machmal, Menschen die einen aufmuntern. Ich freue mich für dich sehr dass du endlich die Ursachen deiner Schmerzen gefunden hast und hoffe dass du die Magenschmerzen auch in den Griff kriegst.

Ja so werde ich es wohl machen müssen, mit Buscopan die zwei Wochen irgendwie überstehen. Ich hatte mich so sehr auf diese 2 Wochen gefreut da ich 6 Wochen im Labor gearbeitet habe. Ich dachte wenigstens zwei Wochen vor Semesterstart die Zeit mit der Familie verbringen. Ja das Leben ist kein Wunschkonzert...leider..

cihxi


Hast du schon mal was von Endometriose gehört?

Meorg1eNnLexfay


Ja habe ich chi, aber gynäkologisch denke ich ist alles in Ordnung. Ich wurde nicht explizit auf Endom. untersucht aber jetzt wo du es sagst: ich habe momentan meine Regelblutung. Die MagenDarmBeschwerden sind generell eine Woche vor meiner Regelblutung am stärksten, ich schiebe es dann am liebsten auf PMS. Das ich WÄHREND der Mens die Schmerzen habe ist mir ungewöhnlich .

A%nka1^01


Die Endometriose kann man doch nur mit einer Bauchspiegelung feststellen. Oder ?

Ich hatte eine sehr ausgeprägte Endometriose, hatte jahrelang wahnsinnige Schmerzen während der

Menstruation, habe mich fast vergiftet mit Schmerztabletten, damit ich den Tag nicht im Bett

verbringen musste und mein Gyn hat gemeint, es sei alles psychisch bedingt, weil ich mich weigern würde,

eine Frau zu sein.

Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten. Als meine Menstruationsblutung immer stärker wurde,

und mir oft nur noch eine krampflösende Spritze vom Arzt (meist am Wochenende) geholfen hat,

habe ich einen Gyn gefunden, der mir die Gebärmutter rausoperierte.

Und da sah man dann, dass Gebärmutterschleimhaut im ganzen Bauchraum verteilt war.

Seither geht es mir in dieser Beziehung super. Habe die OP nie bereut, wollte allerdings auch keine

Kinder.

Heutzutage muss bei Endometriose angeblich nicht mehr operiert werden. Aber ich glaube,

bei der Ausprägung wie ich sie hatte, wohl doch.

Ärgerlich ist halt, dass Ärzte oft von vornherein annehmen, ALLES sei psychisch bedingt.

Eine Bauchspiegelung ist ein Klacks und sie hätte mir viele Schmerzen und Schmerzmittel erspart.

Ich wunder mich ohnedies, dass meine Nieren noch gesund sind.

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