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EndoStim bei Refluxerkrankung (Erfahrungsberichte)

lLalelNuh]h hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe EndoStim-Anwender und alle Interessierten,

da es noch sehr wenig Informationen und Erfahrungsberichte von EndoStim-Anwendern gibt, eröffne ich diesen Faden.

Ich selbst wurde letztes Wochenende am 30.09.2016 im Rahmen des 3. Hernienkongresses im Marien Hospital Düsseldorf von Herrn Dr. Schulz (EvK Castrop-Rauxel) operiert. Mir wurde das EndoStim Implantat eingesetzt und ein kleiner Zwerchfellbruch nebenbei behoben.

Die Operation war eine Live OP. Es waren weltweit circa 300 Ärzte per Konferenz zugeschaltet.

Ich selbst leide seit über 20 Jahren an der Refluxerkrankung und nehme seitdem PPI zu mir. Mein Krankheitsbild wurde bei zunehmenden Beschwerden im Israelitischen Krankenhaus Hamburg genauer diagnostiziert. Die genaue Diagnose erfolgte über eine Impedanzmessung und der bekannten Druckmessung.

Ergebnis: Volumenreflux und Hypotensive Motilitätsstörung der Speiseröhre. Da dieses 2 sehr gegenteilige Befunde sind, traute man sich in meiner Heimatstadt Hamburg nicht direkt zu operieren. Es wurden im IK auch nur die älteren Fundos Verfahren angeboten. Ich machte mich darauf selbst auf die Suche im Internet.

Ich wurde auf das LINX Magnetband aufmerksam, doch wie sich später herausstellte kam dies bei meinem Krankheitsbild nicht in Frage. Ich kontaktierte im Juli 2016 einen Arzt per Mail der Deutschlandweit einen sehr guten Ruf genießt und hoffte auf Rückruf.

Dieser Rückruf kam dann auch. Wir erörterten am Telefon in aller Ruhe mein gesundheitliches Problem und eventuelle Lösungen bzw. Therapien. Ich wusste aus den Aussagen der Ärzte vor Ort, dass ich nicht viel Auswahl hatte. Von EndoStim hatte ich bis dahin noch nicht gehört. Der Arzt Dr. Schulz aus Castrop-Rauxel erklärte mir in Ruhe was EndoStim bedeutet und riet mir dazu, um meine Beschwerden endlich in den Griff zu bekommen.

Ich sagte zu und wurde letztendlich operiert.

Wie es jetzt bei mir weitergeht werde ich in den nächsten Tagen berichten.

Ich habe die Operation gut überstanden.

Ich setze noch einen Link zu einem kleinen Film rein. Dort sieht man sehr schön per Animation was eigentlich bei der EndoStim Operation gemacht wird.

[[http://www.endostim.com/endostim-therapy__trashed/procedure/]]

Ich bin gespannt auf Eure Fragen und natürlich auch auf den einen oder anderen Erfahrungsbericht.

Bei Facebook gibt es eine EndoStim Gruppe, die aber überwiegend englischsprachig ist.

Die Gruppe nennt sich: Endostim Implant for Reflux

Herzliche Grüße

laleluhh

(Refluxer, männlich 47 Jahre und aus Hamburg)

Antworten
lValHeluxhh


Hallo,

leider funktionierte der oben genannte Link nicht zum kleinen Film:

Bitte kopiert folgenden Link hier raus und fügt diesen ins Adressfeld des Browsers ein.

Das XXX bitte durch ein WWW ersetzen.

Link:

[[http://XXX.endostim.com/endostim-therapy__trashed/procedure/]]

Danke.

Beste Grüße

laleluhh

l5alelruhxh


Schade das man hier nicht die Bieträge hinterher bearbeiten kann.

Ihr könnt um den Film zu sehen auf folgendes sehr einfaches machen:

Gebt einfach bei Google folgendes ein:

Procedere Endostim

Sucht dann ganz oben den Beitrag:

Procedere - Endostim

Dort ist der Film.

Alles weitere von mir in den nächsten Tagen.

Beste Grüße

laleluhh

lxaleUluhh


Hallo,

ich habe für Euch einen neuen kurzen interessanten Film vom NDR Fernsehen über das Endostim gefunden.

Hier der Film:

[[http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Reflux-Schrittmacher-Hilfe-gegen-Sodbrennen,hallonds33458.html]]

etwas ausführlicher hier:

[[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Reflux-Schrittmacher-soll-bei-Sodbrennen-helfen,reflux108.html]]

Beste Grüße

laleluhh

N7ordh`esxse


Hi, magst du mal was zu den Ergebnissen sagen?

Merkst du was? Funktioniert alles nun gut? Bleibt was hängen? und und und :)

Hab ja zwar das Linx, aber habe einfach mal Interesse daran weitere Erfahrungen zu lesen

Gruß Lukas

lHal)eluhh


Hallo und ein schönes Wochenende,

kurze Infos zum derzeitigen gesundheitlichen Zustand.

Die Pflaster sind seit 3 Tagen ab. Auch Duschpflaster benötige ich nicht mehr.

Die kleinen Schnitte verheilen sehr gut. Bei der Implantationsstelle (5 Stiche) ist noch eine leichte Schwellung mit einem kleinen grünen Fleck (Bluterguss). Ich trage weiterhin tagsüber einen Druckverband auf der Implantationsstelle.

Das Essen klappt jetzt ohne Probleme. Die anfänglichen Schluckbeschwerden sind verschwunden. Nur bin ich weiterhin schneller Satt. Das merke ich daran, dass es dann etwas gegen den Sphinkter drückt. Also in Höhe des Solarplexus. Das Essen muss ich dann deutlich verlangsamen. Gestern gab es Gulasch und die Fleichstücke machten keine Probleme. Ich war ausserdem das erste Mal wieder leichtes Nordic Walking mit meinem Hund machen.

Alle 2 Tage habe ich einen Anflug vom leichten Sodrennen. Das kann mehrere Ursachen haben.

a: Der Arzt meinte, dass mein Magen wohl noch für 6 Wochen etwas Ärger machen kann. So eine Operation nimmt er nicht so einfach hin ;-)

b. Ich bin dabei die PPI auszuschleichen. Nach über 20 Jahren ständiger Einnahme. Ich habe noch eine rheumatische Grunderkrankung und da sind leider etwas Schmerzmitel angesagt. Diese Mittelchen gehen mitunter auch auf den Magen.

Mein Ziel ist daher einmal bei einem H2 Blocker zu landen. Oder eben ganz ohne Magenmedikament.

Hier schreibe ich im übrigen auch in einem anderen Magen-Forum.

Wer Interesse hat ist herzlich eingeladen.

Aber ich werde hier natürlich auch weiter berichten.

[[http://zwerchfellbruch.forumprofi.de/andere-op-verdahren-zb-linx-verfahren-plicator-end-f14/mein-neues-leben-mit-endostim-erfahrungsbericht--t430.html]]

Beste Grüße

laleluhh

F"ix un2d FoWxie


Ich bin auch an weiteren Berichten interessiert. Habe auch über 18 Jahre lang PPI genommen (wenn man nach den Pausen nicht wieder neu rechnet, über 20 Jahre). 2011 hatte ich dann, weil nichts mehr ging, eine Fundoplicatio nach Toupet. Erst war das Sodbrennen auch weg. Die Ärzte haben mir aber fälschlicherweise gesagt, ich könnte Omeprazol sofort absetzen. Nach zwei Wochen (ich hatte dann allerdings auch wieder mit Rauchen angefangen) fing das Sodbrennen wieder an. Zu der Zeit ging es dann auch mit den massiven Schluckstörungen los. Ich musste dann noch 8 Monate lang PPI weiternehmen, die Schluckbeschwerden hielten auch ungefähr genauso lange an. :-X Danach hatte ich trotzdem immer wieder mal leichtes Sodbrennen, aber nichts gegen vorher. Letztes Jahr bei einer Magen- u. Darmspiegelung stellte sich heraus, dass ich schon wieder eine Refluxösophagitis habe, trotz gut schließender Manschette. Zudem habe ich auch schon seit Jahren eine chronische Gastritis, die da auch wieder aufgeflammt war. Seitdem bin ich wieder bei PPI. Mittlerweile wieder auf 2 x 40 mg Omeprazol. :-X Ich komme davon auch nicht mehr runter, weil ich dann gleich wieder massives Sodbrennen habe. Zusätzlich nehme ich (wechsel immer mal von Motilium auf MCP-Tabletten) noch Motiliumtropfen, da bei mir eine Gastroparese vermutet wird. Muss allerdings dazu sagen, dass bei mir auch eine familiäre Bindegewebsschwäche mit Hypermobilität festgestellt wurde. Das wirkt sich ja leider auch auf die Organe aus. Vermutlich habe ich deshalb wieder eine Refluxösophagitis trotz gut schließender Manschette. ":/

Eigentlich will ich mich nach meinen nicht so tollen Erfahrungen nicht so gerne nochmal operieren lassen. Aber vllt. wäre diese Methode ja was für mich, denn dazu wird ja anatomisch nichts verändert. Weiß allerdings nicht, ob da bei mir noch die Möglichkeit bestünde nach der Fundoplicatio. Ich weiß zwar, dass man eine Fundoplicatio auch rückgängig machen lassen kann, aber keine Ahnung, ob man dann noch nach einer anderen Methode operiert werden kann. ":/ Vllt. kannst du mir ja was darüber sagen. Würde gerne endlich wieder von den PPI runterkommen. Allerdings muss ich auch öfter mal Schmerzmittel nehmen u. bei mir schlagen fast alle leider immer auf den Magen.

lealeluZhh


Guten Abend,

@ Lukas (Nordhesse)

schön von Dir hier zu lesen. Ich bin momentan mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Implatationsstelle ist nach wie vor noch etwas geschwollen. Wenn man mit der Hand drüber fühlt ist diese auch etwas warm.

Heute gab es selbstgemachte Tomatensuppe mit Nudeln, Fleischeinlage und Hackklößen. Alles ging perfekt runter. Ich konnte einen großen tiefen Teller essen. Hinterher gab es ein Calippo Cola Eis und eine Birne.

Schön gesündigt und kein Sodbrennen. Dafür war heute wieder men Rücken dran ;-)

@ Fix und Foxie

Omeprazol ist nicht einfach zum ausscheichen. Mit Esomeprazol geht es mit der Kügelchen Zählmethode wohl schon einfacher. Ich kann Dir nur empfehlen über die Kontaktseite von Dr. Schulz mit dem Doktor in Kontakt zu treten und ihn um Rückruf zu bitten. Dieser wird sich mit Sicherheit bei Dir melden und Dir dann Deine Optionen mitteilen.

Hier der Link zu der Seite von Dr. Schulz mit dem entsprechenden Kontaktformular.

[[http://www.sodbrennen.net/kont.htm]]

Du findest sehr gute Informationen über Dr. Henning Schulz bei Sanego und bei Klinikbewertungen.de

Ich habe Dir die Adressen zum Nachlesen herausgesucht.

Sanego:

[[http://www.sanego.de/Arzt/Nordrhein-Westfalen/4643-Castrop-Rauxel/Allgemeine+Chirurgie/245959-Dr-med-Henning-G-Schulz/]]

Klinikbewertung:

[[http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-ev-krankenhaus-castrop-rauxel?fac_id=chiru#tabs]]

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

Herzliche Grüße

laleluhh

lXaplehluhxh


Hallo,

mal wieder ein kleines Feedback von mir.

Aktuell haut mich meine chronische Pansinusitis um. Habe dauernde Grippeanzeichen und bin platt.

Ich hoffe ich komme um eine Operation in der Nasengegend herum.

Deswegen melde ich mich hier zur Zeit seltener.

Zum Endostim:

Die Wunden verheilen immer besser. Ich nehme seit 2 Tagen ein Narbengel :-)

Essen kann ich inzwischen alles mögliche. Gestern sogar Tomaten Mozzarella mit Basilikum Pesto.

Dazu gab es Bratwurst mit Pommes (fettreduziert). Getränke nehme ich noch ohne Kohlensäure zu mir. Ich bin bei 16mg Esomeprazol und zähle immer fleissig die Kügelchen der Kapsel.

Ich habe kein Sodbrennen.

Wenn ich etwas zuviel gegessen habe merke ich einen leichten Drück am Zwerchfell oder am Sphintker... Dann weiß ich, dass ich nicht viel mehr Essen sollte. Ich bekomme insgesamt locker einen vollen Teller herunter.

Bisher sieht es also sehr gut aus.

Beste Grüße

laleluhh

Fyix uund NFoxxie


Danke dir. Ich lese erst mal, wie es bei dir weiter geht. Wg. meiner nicht so tollen Erfahrung bin ich einer erneuten OP ggü. skeptisch. Deshalb möchte ich jetzt auch nicht unbedingt den Arzt aus deinem Link konsultieren. Erst einmal schauen, wie dein Verlauf ist. Aber werde es im Auge behalten, vllt. wäre das ja doch irgendwann mal eine Möglichkeit für mich.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute! @:)

lpalJel<uxhh


Guten Abend,

nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder.

Ich bin mittlerweile bei 15mg PPI und konnte sie um 5mg ohne Schwierigkeiten runter dosieren.

Ich gehe in 1mg Schritten mit der Dosierung runter.

Probleme mit dem Magen habe ich zur Zeit übrhaupt keine mehr.

Ich bin selbst total begeistert. Ich habe aber nochmal mit Dr. Schulz gemailt. Ich solle in den ersten Monaten nicht ganz so viel

auf einmal essen. Ich möge bitte lieber kleinere Gerichte zu mir nehmen.

Dies befolge ich (pssst) nur zum Teil ;-)

Ich habe einige Kilos weiter zugelegt. Das macht mir aber nicht wirklich etwa aus.

Leider habe ich aktuell auf meinen Nebenkriegsschauplätzen (Nasennebenhöhlen und mein Rheuma) enorme Probleme.

Nächste Woche kommt eine Mitarbeiterin von der Firma EndStim zu meinem Hausarzt und macht einen Routine Check. Es wird geprüft, ob das Gerät bei mir einwandfrei arbeitet.

Diese Überprüfung findet immer aus Sicherheitsgründen 1 x jährlich beim Hausarzt statt.

Tja, was soll ich noch schreiben? Ich kann alles mögliche essen und denke kaum noch an das Implantat. Was will man mehr.

Wer Fragen hat... Immer her damit.

Herzliche Grüße

l5alDeiluxhh


Hallo,

mal wieder ein neues Feedback.

Ich hatte letzten Dienstag ein ersten Check durch eine EndoStim Mitarbeiterin in meiner Heimatstadt Hamburg.

Die freundliche Dame kam extra in die Praxis meines Hausarztes, um das Gerät zu überprüfen und sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Ein kleiner Raum stand mir dafür zur Verfügung.

Das Gerät (Implantat) arbeitet bei mir ohne jegliche Probleme. Ich hatte nicht einen Aussetzer.

Das Intervall ist auf 16 Therapien täglich mit je 20 Minuten eingestellt.

Die Impedanz sollt zwischen 250 und 800 liegen. Mein Wert lag bei 400.

Ich habe der Mitarbeiterin noch ein paar wichtige Fragen gestellt.

Die Batterie wird etwa 7 Jahre halten. Es wird nach etwa 7 Jahren gegen ein anderes unter örtlicher Betäubung ausgetauscht.

Die neueren Geräte werden dann auch kleiner sein. Die Überlegung geht auch dahin irgendwann einmal die Akkus von außen aufladen zu können. Das wäre natürlich ein Fortschritt.

Zum Thema MRT: Das MRT muss ein Tesla 3 MRT Gerät sein. Das EndoStim IPG (Gerät in der Bauchtasche) muss zur Sicherheit vorher durch die EndoStim Mitarbeiterin abgeschaltet werden. Nach dem MRT wird es dann wieder angeschaltet.

Es kann durchaus sein, dass ich in absehbarer Zeit ein MRT durchführen lassen muss. Ich werde dann natürlich auch darüber berichten.

Im nächsten Monat steht bei mir aber wieder ein Kopf CT an, da meine Nasennebenhöhlen sehr große Probleme machen.

Um eine Operation der NNH komme ich wohl nicht herum, da mein schwaches Immunsystem durch mein Rheuma einfach verrückt spielt. Nur ich versuche es etwas hinaus zu zögern. Ich hatte ja erst die Magen Operation.

Zu meinem Befinden:

Kurz und knapp. Es geht mir vom Magen her sehr gut. Ich vermeide aber kohlensäurehaltige Getränke. Diem ag ich eh nicht so dolle. Ich schüttel daher immer meine Cola vorher.

Ich achte jetzt auch darauf immer nur einen Teller voll zu mir zu nehmen.

Also bisher läuft alles sehr gut. Mein Magen ist TOP, Gerät ist Top und die Betreuung ist TOP.

Werde natürlich weiter berichten.

Herzliche Grüße

l:aKlkeluhxh


Hallo,

ich melde mich mal wieder mit einem Bericht zum derzeitigen Befinden.

Nach dem ersten Checkup des Gerätes kamen leider erste Beschwerden in Form von einer Art Druckgefühl am Sphinkter bzw. im Solarplexus Bereich. Auch ein Sodbrenngefühl (nicht sauer) kam durch.

Ich stoppte die Minimierung meiner PPI. Liege jetzt bei 15mg Esomeprazol.

Nehme nun 3x täglich Ibergogast was mir ganz gut hilft.

Nun zu meinen schwereren Problemen.

Ich habe die rheumatische Erkrankung Morbus Bechterew und konnte vor der Operation gut liegen und schlafen. Nach der Operation in Düsseldorf hatte ich die schlimmsten Schmerzen im Rückenbereich. Ich wachte aus der Narkose mit Hammer Rückenschmerz auf. Als wenn Nerven eingeklemmt wären. Das Gas war zuerst die Vermutung.

In den folgenden Wochen wurden die Rückenprobleme etwas erträglicher aber sie verschwanden nie.

In den letzten Tagen war es wieder sehr hefitg und ich schlafe fast im Sitzen... Morgens stehe ich zur Zeit mit einem Gehstock auf. Nach ein paar Minuten geht es dann wieder und ich kann flüssig laufen.

Jetzt ein komisches Symptom: Ein paar Tage nach dem Check des Endostim am 08.11 durch die Mitarbeiterin kommt jeden Tag gegen 13 Uhr für etwa 20 Minuten ein sehr unangenehmer Druck über dem IPG in Höhe der linken Narbe. Es fühlt sich an wie ein Krampf. Ich hatte erst gedacht es wäre etwas mit meinem Herzen. Die sonstigen Beschwerden sind auf der linken Seite hinten wie vorne.

Ich habe daraufhin Dr. Schulz angeschrieben und ihm im Detail meine Beschwerden beschrieben.

Heute bekam ich eine Antwort von Dr. Schulz.

Er glaubt nicht das es vom Stimulator kommt. Dann würde das Symptom 16 x am Tag vorkommen.

Sehr warscheinlich ist es, dass die Nerven an der Bauchdecke noch irritiert sind. Das sieht er oft nach Leistenbruch Op's und auch bei Endostim und anderen Antireflux Operationen. Und immer macht der linke Schnitt unter dem linken Rippenbogen die Probleme.

Man kann da gute Abhilfe schaffen, indem man seitlich neben dem Endostim Gerät flächig mit einem lokalem Betäubungsmittel infiltriert.

Diese halten zwar nur 2 Stunden an aber der Antischmerzeffekt hält 7 bis 10 Tage an. Das macht man dann 2 bis 3 mal und dann hat sich das Problem erledigt.

Dr. Schulz schickte mir zur besseren Erklärung noch 5 Bilder und eine umfangreiche Beschreibung. Ich habe auf den Bildern mein Problem erkannt und denke das daher auch mein Rückenproblem im Liegen herrührt. Ich solle mich in Hamburg an einen Schmerztherapeuten wenden, der mir diese Spritzen setzt. Warscheinlich werde ich es durch eine Neuraltherapeutin machen lassen. Wenn ich gut Reisefähig wäre würde ich sofort nach Castrop-Rauxel fahren. Dr. Schulz hat mit der Infiltration gute Erfolge erzielt.

Zu meiner momentanen Magenproblematik. Druck und leichtes Sodbrenngefühl wie Anfangs beschrieben.

Dr. Schulz schrieb mir, dass es in den ersten 6 bis 8 Wochen zu einem geschwollenen Gewebe des Mageneingangsschließmuskels kommt und das dies ein sehr guter Antireflux-Effekt sei. Wenn die Schlwellung zurück geht ist dieser Effekt weg. Wenn es nicht besser wird mit meinem Problem muss man die Stromstärke des IPG's etwas nach oben korrigieren.

Ich bin aber noch in der 6 Monatsphase, die man dem Körper und dem Endostim geben sollte. Die Operation ist jetzt 8 Wochen her.

Ich gebe mir weiter Zeit. Essen kann ich aber nach wie vor fast alles. Nur scharf darf es nicht sein. Wenn es mal blöd kommt dann Iberogast am Tag und Gaviscon Dual zur Nacht.

Das war es erstmal von mir.

Beste Grüße

laleluhh

lDalelxuhh


Hallo liebe Mitleser,

ich wollte nur informieren, dass in dem Forum

[[http://zwerchfellbruch.forumprofi.de/andere-op-verdahren-zb-linx-verfahren-plicator-end-f14/mein-neues-leben-mit-endostim-erfahrungsbericht--t430-s10.html]]

einer neuer Erfarungsbericht eines frisch Operierten zum Thema EndoStim eingegangen ist.

Beste Grüße

laleluhh

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