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Recht aufs eigene (unter-)Gewicht/Darmspiegelung erneut nötig?

Iwch_bl$efib_aanony~m hat die Diskussion gestartet


Ist eine Doppel-Frage, darum der seltsam anmutende Titel.

Also ich fühle mich gerade sowas von nicht ernst genommen von den Ärzten.

Seit fast 20 Jahren habe ich die Diagnose Reizdarm und lactoseunverträglichkeit. Vielleicht litt ich früher daran, aber zu dem Zeitpunkt wurde es festgestellt (ausschlussverfahren bei stationärem Aufhalt) Gluten und Fructose wurden nie getestet. Ich bekam auch keine Beratung sonder stand erstmal damit da: Kann man halt nix machen ausser bei krämpfen Schmerzmittel. Muss man damit leben. Ich habe die Version mit chronischer Verstopfung. wenn ich aber was esse was meinem Darm nicht gefällt gibt es in kurzer Zeit Durchfall, der aber rasch vorüber ist. und halt starke Krämpfe bis Koliken.

Ich habe selber darüber nachgelesen und angefangen mein Essen zu beobachten, Sachen die ihm nicht passen weg zu lassen. Manchmal kommt es sogar auf die Uhrzeit an (nie zu spät, bzw nach dem aufwachen erstmal eine halbe bis eine stunde warten.) Es war hart, gab etliche Schmerzmittel, aber es lohnte sich! Ich verzichte auf viel, lernte dafür andere Lebenmittel kennen und mein Darm belohnte mich indem es ihm gut ging. Nur die chronische Verstopfung, die blieb halt, aber ich hatte bis mitte dieses Jahr Reizdarm-mässig eine gute Zeit, höchstens kleinere Aufmucker die höchstens ins Unwohlsein gingen.

Zusätzlich habe ich Hashimoto und auch wenn es gut damit lief, seit Anfang dieses Jahres geht es mir Hashi-mäßig extrem schlecht. Sehr häufige, heftige Schübe, während letztes Jahr meine Schilddrüse noch normal mit Knoten aussah, sah sie dieses Jahr im Ultraschall extrem verkleinert und total zerklüftet aus. Helfen kann man mir noch nicht, denn "leider" ist ja mein Schilddrüsenhormon-Spiegel normal und Hashimoto-Symptome gibt es ja angeblich nicht. noch was mit das ich leben soll und ich zur Zeit nicht weiß wie, da ich dieses Jahr schon so weit war, dass mich die Rettung aus dem Haus tragen musste.

In der Schilddrüsenambulanz (war bis jetzt nur bei Hausarzt) schnauzte man mich an was ich denn da will, ist ja alles normal und meine angeblichen Symptome sind wohl neurologisch oder psychisch.

So, hier liegt das Problem, denn seit dem nimmt mich meine Hausärztin nicht mehr ernst, obwohl ich freiwillig zwecks Abklärung zu einer Neurologin/Psychiaterin ging. Nix mit neurologisch. Eindeutig Schilddrüsenhormone, meinte auch sie. Auch mein MRT könnte schöner nicht sein.

Nur wie gesagt, ich kann nichts dafür das ich nunmal einen Reizdarm habe und auch nicht das es mir bei einem hashi-schub sehr schlecht gehen kann (bei leichteren Sachen geh ich ohnhin nicht extra zur Ärztin). Ich hätte auch besseres vor als mir das auszudenken oder wie beim letzten Schub ans bett gefesselt zu sein und es ist nunmal fakt das ich beide Krankheiten tatsächlch habe. Sicher können hier einige Hashi-patienten zustimmen, das die Symptome manchmal echt wirr wirken aber tatsächlich so sind.

ok aber jetzt mal worum es geht. Ich mag mein Gewicht, ich liebe mich so wie ich jetzt bin und wenn es nach mir geht, wird das Gewicht auch so bleiben. Ich bin recht klein, komme aber nicht unter kleidergröße 36/38. rippen etc sieht man nicht. doch ich achte auf meine Ernährung, esse aber ausgewogen und gönne mir auch was (es ist wichtig, die süßen Sachen zu genießen die mein darm mir gönnt) ich esse auch nach laune, fragt nicht wie es übeer die Feiertage aussehen wird. ich zähle nicht Kalorien. Aber ich will zierlich aussehen, so dass ich mir gefalle und da achte ich übers essen. Nach alten bmi-rechner war ich Normalgewicht ganz weit unten. nach den neuen, wo ja mollg in ist, bin ich leichtes Untergewicht. 17,8. Ich mag mich so, ich will nicht für einen Arzt 7 Kilo zunehmen. Ich will stur mein Gewicht halten und das mache ich schon seit ich 14 bin (bin jetzt fast 40) Was keiner glaubt: ich bin nicht magersüchtig und ich will nicht abnehmen. Das ist für mich genauso schlimm! dann würde es mir wirklich nicht gefallen. Ich sehe das ich zierlich und nicht dürr oder mollig bin, das ist mir bewusst. Ich achte genau so darauf mehr zu essen bei Krankheit oder nach überstandener Krankheit oder während eines schubes, also Gewichtsverlust nehme ich genauso ernst wie Kilos die aus dem nichts kommen. ich habe eine von-bis schiene in der alles für mich ok ist. dh zurzeit wären 2 Kilo mehr auch noch ok, da sich das dann eh reguliert und sich mein körper wieder auf unser gewicht einspielt.

soviel mache ich wohl nicht falsch: meine Blutwerte können sich sehen lassen, genauso wie die Funktion der Organe.

Nur fixiert sich jeder Arzt und gerade meine Hausärztin darauf: meine Darmkrämpfe kommen vom wenig essen und weil ich Untergewicht habe. (woher will sie wissen wie viel ich esse? Mein Mann isst die gleiche Menge und hat ein Bäuchlein) wohlgemerkt ich war schon als Kind eher dünn und zierlich. Ich bin gut zu fuß und habe genug Energie für Sport denn ich aber nur for fun mache.ich sage weder zum gemüsereis, zum Hackbraten noch zu Donuts nein und meine große Schwäche: bin ein fan von Softdrinks und nicht von wasser oder tee. Meine Hausärztin war so gut und hat mich mit dem Gewicht kennen gerlernt (selbst ist sie beleibter. hat damit vielleicht nix zu tun, aber seltsam das ich solche Kommentare nie von männlichen ärzten höre)ich bin doch kein Hungerkünstler. ich mag das gefühl von leeren magen gar nicht und esse schon deswegen regelmässig weil ich zu Gastritis neige. Jetzt nimmt mich meine Hausärztin gar nicht mehr ernst. plötzlich ist an allem das Gewicht oder die Psyche schuld.

Mal davon abgesehen das ich nicht verstehe bei den bmi-rechnern (nach denen hält sie sich) wieso das gleiche gewicht mit 20 normal ist und mit 40 Untergewicht weil da muss man mehr wiegen. Man wird doch nicht größer also warum muss man um Normalgewicht zu haben mit dem alter dicker werden wo doch eh der Stoffwechsel langsamer wird. Warum kann ich nicht mit meinem Gewicht akzeptiert werden, warum muss jeder sagen wie "schlimm" es ist, warum wollen sie einen mästen. Darf ich nicht meinen Körper nach meiner Vorstellung formen? keiner spricht hier von Model-größen! ich sollte akzeptiert werden ohne blöde Kommentare und ohne Versteifung auf mein gewicht wo es nichts zu suchen hat. Es gibt ja auch leicht übergewichtige, da ist es doch auch ok, wenn sie so aussehen wollen und sich nunmal nur so wohlfühlen und nicht abnehmen wollen aber auch nicht weiter zunehmen. warum dann ein fass im umgekehrten fall?

Nein ich möchte nicht für einen Arzt zunehmen! Aber wie werde ich sonst ernst genommen? für meine eindeuten RDS-Krämpfe gab es übrigens nichts, musste unter schmerzen wieder nach hause.

Ich soll eine Darmspiegelung machen!

Ich frage mich ob ich das tun soll und wozu? Die erste hat bei mir ein Trauma hinterlassen und ohne gerechtfertigten Grund will ich keine erneute machen.

Ihr grund ist das wir rausfinden müssen was es ist um demnach zu behandeln. Weil ich gesagt habe das ich in letzter zeit vermehrt kurzfristen durchfall hatte in Abwechslung zu meiner Verstopfung. Aber das ist doch normal unter RDS. Mein Ernährungstagebuch legt nahe, das meinem Darm wieder mal was nicht gepasst hat, wahrscheinlich ist was dazugekommen, was auch normal unter RDS ist und die zeit bis zu den Symptomen passt auch.

zweitens habe ich vor 3 Wochen erst eine Gastritis überwunden die ziemlich hartnäckig war. Die Magenmittel haben meinen Darm durcheinander gebracht (bei 40mg immer wieder durchfälle, bei 20mg ohne Symptome) gastroenterologe und Apotheker sagten mir das das am Magenmittel liegt und ich erst sehr langsam die kost umstellen muss, bzw unter Magenmittel nichts gleichzeitig zum essen trinken darf, weil dann ein größerer unverdauter brei im darm landet und ihn überlastet. mit diesen Tipps ging es mir gut und wir überwunden es. Er brauchte etwas länger aber das normale essen klappte dann wieder. Dannach hatte ich eine hefitge Darmkolik bei meiner hausärztin mit darauffolgendem durchfall, da meinte sie Magen-Darm-Virus. vielleicht spielt das auch mit rein. Plus Ich vertrage keinerlei Histamin, weder in Nahrung noch Medikamenten. Symptome gehen von ausschlägen, Juckreiz, der ist am meisten, bis hin zu Übelkkeit und Unwohlsein/Krämpfen im darm. Ich könnte mir die letzten Sachen mit Reizdarm und Histamin erklären.

Muss ich mich durch die Darmspiegelung quälen? An Krebs oder Morbus crohn glaube ich nicht. Warum also nochmal wegen nix wo eh klar ist das ich RDS habe.

Ich muss wohl wenn sie mich je wieder behandeln soll, denn wie gesagt, jetzt gibt es nichts gegen schmerzen und Übelkeit.

Soll ich machen oder einfach den Arzt wechseln. bzw. ist doch eh nicht gesagt das sie mich nachher ernst nimmt: dann heißt es wahrscheinlich Psyche. das nutzt mir nur nix wenn ich leide. Ich fände da als weiterbehandlung eine Ernährungsberatung für RDS sinnvoller. Leider kann man da nicht auf eigene faust hin sonder muss überwiesen werden.

kurzum: was sagt ihr. was soll ich tun. ist euch das mit dem Gewicht auch passiert, findet ihr die hat recht oder hat man einen recht am eigenen körper solang man diesen nicht schädigt und eben nicht weiter abnimmt.

Antworten
aeg+nexs


[[http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/c/Calprotectin.htm]]

Kannst Du das testen lassen?

IscFh_blteib_a\noxnym


@ agnes:

Dafür bräuchte ich dann aber eine extra-Überweisung fürs Labor? Das müsste ich mit meiner Hausärztin besprechen, unter den gegenwärtigen Umständen tu ich mir aber schwer.

Wie ich bei dem Link recht verstehe ist das ein Stuhlproben-Test, der auch so einiges aussagen kann. Dh, man könnte diesen Test machen und dann bei Verdacht die Darmspiegelung? Das wäre wirklich eine Hilfe. Erwähnt hat die Ärztin davon nichts, aber von manchen Sachen hält sie auch nichts. wie zb bluttest für helicobacter.

Ich werde morgen nochmal schreiben, denn ich hatte dieses Jahr einen Bluttest und Stuhlprobe. Ich glaube nicht das dieser Test dabei war, werde aber mal nachsehen.

a%gnxes


Der Test wird nicht routinemäßig gemacht, ist aber sehr hilfreich, wenn man entzündliche Darmerkrankungen ausschließen will.

Ist Zöliakie ausgeschlossen? das geht bei 98% mit einer Blutprobe.

a(gnes


Und ja, wenn Calprotektin erhöht, dann Darmspiegelung.

pZel0ztiAer86


Wo ist das Problem? Wenn du kein Bock auf eine Darmspiegelung hast, dann lehn' sie eben ab. Über Sinn und Unsinn von Darmspiegelungen kann man sich heutzutage in vielen Fällen sowieso streiten.

p{elzAtier-86


Und was das Ganze jetzt mit deinem Gewichtswunsch bzw. deine Haltung zu der Darmspiegelung mit deinen ellenlangen Ausführungen darüber, dass moppelig das neue dünn sei, zu tun hat, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.

Ipch#_b]leibZ_anxonym


Nein, Zöliakie wurde nie getestet. Leise in Verdacht habe ich es ja, und die Symptome passen ja auch.

augxnes


Laß IgA anti TTG-Antikörper im Blut testen. Wenn die negativ sind, ist Zöliakie sehr unwahrscheinlich.

I)ch_blkeib_a@nonyxm


@ agnes:

Danke. Dann werde ich sehen das ich für beides eine Überweisung fürs Labor kriege. Und wenn man es notfalls selbst zahlen muss-egal. Damit könnte ich leben. wenn Verdacht besteht dann muss ich eben durch die Spiegelung durch! Hoffentlich sieht es meine Ärztin auch so! Aber ich denke, notfalls könnte vielleicht auch meine Gastroenterologin eine Überweisung stellen wenn ich mit ihr darüber rede?

@ Pelztier86:

Ich glaube du verstehst etwas falsch. Oder ich drücke mich wirr aus, Entschuldigung.

Es geht nicht um "kein Bock" Es geht um Gesundheit und darum das ich als Mensch ernst genommen werden will, auch wenn es "nur" Reizdarm ist. Wie gesagt ich möchte gerne über den Sinn reden und ja, gerne Meinungen hören wie andere es sehen, weil ich es vielleicht verklemmt sehe und ein anderer Blickwinkel hilft. es ist nicht nur einfach kein Bock, sondern ein Träume aus einer vorherigen Untersuchungen und die frage ob es in meinem fall notwendig wäre oder nicht (2 Spiegelungen insgesamt hatte ich ja schon)

Das andre: einfach Meinungen hören und Frust drüber wie sehr man auf was reduziert wird, wenn die seltsamsten Krankheiten plötzlich alle psychisch oder von Untergewicht herrühren. Sie hält ja auto-immun-Erkrankungen auch für psychisch.

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