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Probleme mit Magen/Darmspiegelung

Icch_blqeib_anxonym hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bei mir steht eine (wahrscheinlich unnötige) Magen/Darmspiegelung an. Kurzum: Ich will nicht und ich hab große Angst davor weil ich das letzte mal dabei schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Ich schaff das nicht und kann mich nicht überwinden, aber weil meine Hausärztin keine Ruh gibt und mich sonst nicht weiter behandelt MUSS ich wohl %-|

Habe darüber noch mit einer Gastroenterologin gesprochen und sie meinte eine Alternative gibt es zwar nicht wirklich, aber ich soll das nicht beim Chirurgen sondern ambulant in einem Spital machen unter tiefer Analgesie weil man einen da viel besser "ausser Gefecht setzen" kann weil man nicht gleich wieder flott sein muss.

Klingt schon mal gut. Allerdings will sie die Magenspiegelung zeitgleich mit der Darmspiegelung machen.Das macht man heutzutage angeblich so. Ich kenne das nur getrennt und Magenspiegelung wäre auch ohne Beruhigung kein Problem.

War heute wegen Termin beim Spital. Ende Jänner erst. habe also noch Zeit mich mental darauf vorzubereiten und mich der Angst zu stellen.

Fragen:

Man sagte mir man darf 3 Tage nichts essen! Ich hatte in Erinnerung das man am Abend vor dem abführen nur noch trinkt und abführtag bis nach der Spiegelung nüchtern bleibt... 3 Tage - wie soll ich das ohne essen durchhalten? ich habe kreislaufprobleme, da hab ich angst das abführen plus 3 tage ohne Nahrung chaos ergibt.

Es sind wieder die 4 Liter Kotzflüssigkeit zum Abführen. Damit habe ich auch ein Problem. ich bekomme so große Mengen nicht runter und bei der Hälfte überkommt mich schon so ein Ekel das sich der Körper weigert. kuzum...das Zeug verlässt auf falschem Weg den Körper :-/ nicht grad sinn der Sache. Gibt es da keine Alternativen? Oder was sind eure Tricks wie ihr das schafft?

Hat jemand das schon gemacht? Also Erfahrung in gleichzeitigeer Magen/Darmspiegelung unter tieferer Analgesie? Ist man dann wirklich weg und bekommt nichts mit? Oder passiert es denoch das man mittendrin verwirrt unter schmerzen aufwacht. Das ist mir das erste mal mit Scheiß-egal-spritze passiert und war schrecklih. ich habe nur noch geschrien und hab alles gespürt und sie angeschrieen das sie sofort aufhören sollen. haben mich dann 2 mal weiter zugespritzt und weitergemacht. auf das Trauma will ich verzichten. und nein, es ist nich einfach nur unangenehm (so wie es ja immer beworben wird). es hat höllisch weh getan, als würde es einen von innen zerdrücken und die luft zum atmen nehmen.

Antworten
BjenitxaB.


Es gibt andere Abführmittel, wo man nicht mehr 4 Liter trinken muß. 3 Tage keine Körner und Nüsse essen.

Ich war auch in einer Klinik, habe dort am Vortag abgeführt, am Morgen gab es noch mal einen Trunk.

Spiegelungen habe ich nicht gemerkt. Weder oben noch unten. Da wird man abgeschossen.

I;ch_blJeib_a/noxnym


Das klingt gar nicht schlecht.

Ist es eigentlich normal, das man NICHT beraten wird vorher sondern gleich einen Termin bekommt und die Info-Zettel?

Ich mein jetzt weiß ich ja nicht, welches Mittel sie verwenden. wenns bloß Dämmerschlaf ist, kann ich theoretisch gleich absagen.

Im info zettel steht das Dämmerschlaf angeboten wird, bishin zu Tiefschlaf mit Schmerzmittel und sogar unter volnarkose. Vollnarkose krieg ich wahrscheinlich nicht, weil ich ja zuhause abführe und nur ambulant zur spiegelung hingehe. wär mir aber am liebsten.

jetzt muss ich mich quasi überraschen lassen mit was die mich wegspritzen, da es ja nicht vorher beredet wurde? ist mir zuviel Risiko, weil wenn die sich nur für Dämmerschlaf entscheiden, kann ich mich zwar noch umdrehen und gehen hab mir das abführen aber unnötig angetan.

Oder ist das üblich das das erst am letzten drücker wenn man hinkommt besprochen wird?

B erbe%ritze1


Bei den 3 Tagen nichts essen würde ich nochmal genau nachfragen. Üblich ist das nicht, es sei denn bei Dir gibt es eine Besonderheit die wir nicht kennen.

Abführmittel gibt es verschiedene. Ich hatte Moviprep, das war nicht lecker aber erträglich. Rein damit, ein paar Püllekes alkoholfreies Bier hinterher und ab dafür. :-) zu "essen" gab es Brühe.

Ich habe auch mal eine Magenspiegelung in einer Praxis versucht. Beim Vorgespräch klar gesagt, dass ich Panik habe, wenn mir jemand etwas in den Hals schiebt und besprochen, dass ich weg bin. Der Arzt hat es mir zugesagt. Am Tag der Spiegelung hieß es dann: "Nein, sie gehen in einen Dämmerschlaf und bekommen nichts mit" Da hätte ich gewarnt sein sollen, habe es aber trotzdem versucht. Ich bekam dann 6mg Dormicum gespritzt und habe absolut nichts davon gemerkt. Die Spiegelung hat dann auch nicht stattgefunden. Ich habe mich noch herzlich für die Falschberatung bedankt und habe die Praxis nicht mehr betreten.

Dann habe ich in einem Krankenhaus angefragt, und von meinen Erfahrungen berichtet. Ich war da nicht der Erste mit diesem Problem. Der Arzt sagte mir: "Wenn sie nichts mitbekommen wollen, sorgen wir dafür! Wenn wir sie abschießen, sind sie weg". So war es dann auch. Ich habe Propofol bekommen, das Licht ging aus und kurz danach wieder an. Alles war überstanden. Ein Jahr später das Gleiche mit einer Darmspiegelung. Ich kann das ambulant im Krankenhaus nur empfehlen.

Gruß, die Berberitze

B(erb4eritxze1


Nachtrag: Ich hatte vor jeder Spiegelung ca. 2 Wochen vorher ein Informationsgespräch mit dem Arzt bei dem ich alle Fragen stellen konnte.

asgnkes


Warum macht man das, wenn es unnötig ist?

IYch_bletib_axnonym


@ Berberitze1:

Genau so wäre es mir am liebsten: licht aus, und wenn ich aufwache ist alles vorbei.

Ich weiß ja, ich werde irgendwann eine Darmspiegelung machen müssen, und sei es nur wenn es mal für die Darmkrebsvorsorge notwendig sein wird (Ist ja ab irgendeinem Alter bei der Vorsorge dabei).

Der Knackpunkt waren ja die Schmerzen und das es das erste mal so schief gelaufen ist, das ich ein Trauma davon hab. Das 2. mal war bei einem Chirurgen, da tat zwar nichts weh, aber es passierte einfach was demütigendes und Koloskopie konnte nicht gemacht werden.

Ich will ja keine Angst davor haben, drum denk ich mir, wenn ichs einmal schaffe ohne dass ich was mitkriege...vielleicht verlier ich ja dann die panik davor wenn ich seh es geht auch ohne schmerzen.

Also ein Infogespräch wird es nicht geben. Ich habe jetzt die beigelegten Zettel durchgesehen und es ist wirklich erst der Termin am 30. jänner geplant wo eben schon die spiegelungen stattfinden.

Ich wüsste aber gern schon davor was geplant st verwendet zu werden. bzw. würde ich gerne mitteilen dass ich panik-Patient bin und eben nichts mitkriegen will.

weiß grad nicht was ich tun soll. Absagen und woanders probieren? gar nicht machen?

Oder soll ich morgen oder so da anrufen oder nochmal hingehen und drauf bestehen mit einem Arzt darüber zu reden? kommt das nicht blöd?

F}ranxk000


ich hab vorgestern erst eine Darmspiegelung gehabt!

So schlimm ist das nicht:

Nur das man 3 Tage vorher keine Ballaststoffreichen Sachen essen darf und am letzten tag nur noch Frühstücken dann ab 14 Uhr musste ich 1 Liter "Moviprep" innerhalb 1er Stunde trinken und anschließend noch ca. 5 Liter Wasser über den restlichen Tag verteilt.

Nach 1,5 Stunden konnte ich schon rennen aber das war 2 Stunden später auch schon vorbei da war der Darm leer.

Am nächsten morgen 4 Stunden vor der Spiegelung noch mal 1 Liter "Moviprep"damit der Darm richtig sauber ist.

Von der eigentlichen Untersuchung bekommst du nichts mit bevor der Arzt anfängt kriegst du eine Schlafspritze und wirst später zugedeckt auf einer Liege im Aufwachraum wieder wach. Die Rosette brennt zwar ein wenig und im Darm ist auch ein bisschen komisch aber das kommt davon das die da etwas Luft reinpumpen um besser sehen zu können die geht nach hinten wieder raus.

Übrigen das "Moviprep" ist zwar immer noch etwas eklig ist aber besser als vor Jahren und es schmeckt ein wenig nach Orange.

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