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Fistel oder doch "nur" ein Eiterbeutel?

sRilbe?rkristxall hat die Diskussion gestartet


Halo,

vor Jahren wurde bei mir ein Eiterbeutel am Nebenhoden diagnostiziert. Diese kommt irgendwie ständig alle paar Monate wieder. Entweder wird er mit Ichtolan behandelt das er sich öffnet oder eben ich nehme die Hardcore Variante und drücke ihn aus. Mit Oxycodon als Dauermedikamentation ist das kein Problem. Sodann hatte ich eigentlich immer Ruhe bis auf das er ständig wieder kam.

Nun habe ich das Problem das ich vor etwa 4 Wochen starke schmerzen beim Abführen hatte. Ich tastete zuerst meine Nebenhoden ab ob da wieder ein Eiterbeutel ist. Jedoch war dort keiner allerdings etwa 2 - 3 cm vom Nebenhoden in Richtung Anus fühlte ich einen "Knubbel/Verhärtung". Ein abtasten dessen und leichter Druck führte dazu das sich das ganze wie ein Pickel ausdrücken ließ und dort ziemlich flüssiges Sekret / Eiter heraus kam. Das ganze machte ich 3 - 4 male, 1 - 2 mal am Tag und der "Knubbel/Verhärtung" ging zurück bis fast weg. Nun ist seit gut 2 Tagen wieder ein Knubbel/Verhärtung da. Jedoch von einer größe eines etwa halben Tischtennisball (wenn man ihn mit 3 Fingern greift) und lässt sich auch nicht "quetschen" oder ausdrücken. Trotz Oxycodon habe ich jedoch starke Schmerzen wenn ich versuche dieses "Ding" auszudrücken.

Wie unterscheide ich nun eine Fistel von einem Eiterbeutel? Das ist so eine kack stelle das ich das selber weder einsehen noch ein Foto von machen könnte um dieses zu sehen und besser einzuschätzen.

Was "sowas" angeht bin ich eher der schmerzfreie Typ. "kleinere" Operationen mache ich auch mit Messer, Nadel und Pinzette selber. Habe mir auch schon überlegt dieses "Ding" mal "anzuschneiden" und warte ab was dann bei herraus läuft.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter Tips geben wie ich das ganze unterscheiden kann und ob ich dann doch einen Arzt aufsuche oder eher nicht.

Falls ja, welcher? Urologe? Allgemein?

Danke euch

Antworten
t%sun'amxi_xe


Das hört sich für mich nach Akne inversa an.

Ab zum Chirurg und gute Besserung !

sXilbenrkraistaAlxl


Ganz normal zum Chirugen oder ins Kh?

Lieber sofort oder hat das noch paar Tage Zeit? (sehr viele Termine in den nächsten Tagen)

Wird sowas immer sofort operiert oder gibts da auch andere Möglichkeiten? Also vll. örtlich Betäuben, aufschneiden und los gehts? Eventuell die Chance zum zusehen wie bei manchen OPs? Sorry, aber ich fahre total auf sowas ab (sollte vll. auch Chirug werden ;-) )

S^heDilxagh


Ich würde sowas keinen Tag länger als nötig anstehen lassen, und direkt morgen früh ins KH fahren.

@:)

tBs%unam5i_xe


Wenn du keine Schmerzen hast momentan, würde ich regulär zum Arzt damit.

snilberkrristalxl


So,

ich komme gerade aus dem Krankenhaus. Ist zu heikel da ich Oxycodon nehme (Opium, also stärker als Morphium) wegen einer anderen Erkrankung. Nunja, ich war also im Krankenhaus, diese wollten nach einem US und Röntgen SOFORT operieren. Als der Anesthesist kam und die ganze liternei meiner Medikamente und Gen-Erkrankung erfahren hatte war es ihm zu Gefährlich eine Narkose zu setzen. Örtlich geht das ganze nicht so der Operateure. Sodann wurde der Prof. Anesthesist angerufen. Dieser kommt nur im Notfall (Not-OP). Ich habe nun einen Termin für Morgen früh 7.30 Uhr und liege dann um 8Uhr im OP. Der Prof selber macht dann die Narkose. Vorher möchte er jedoch noch mit meinem Neurologen sprechen.

Ich sollte im KH bleiben und nach der OP weitere 5 Tage. Nach viel hin und her bin ich nun nach Hause gegangen obwohl dieses Ding zu platzen droht. Ich soll morgen um 7 Uhr im Krankenhaus sein. Nach weiterer Diskussion ging es dann zur Tagesklinik über. Früh rein, Abend raus.

Aufgrund meiner Chorea Huntington erkrankung und 84 Intensiv sowie 84 "Kontroll" Tage Krankenhausaufenthalt im Jahre 2016 ist es mit sicherheit auch nachvollziehbar das ich so wenig wie möglich im Krankenhaus seinen möchte. Diesbezüglich bitte keine Kritik.

Ich soll so wenig wie möglich an Schmerzmittel nehmen sodass ich ein eventuelles "platzen" bemerke und umgehend ins KH kann.

Wie geht es danach weiter? Klar werden die mir dann morgen alles erklären aber wüsste gerne jetzt schon wie es dann weiter geht. Alles was mir gesagt wurde ist, das dass ganze entfernt wird, die Wunde offen bleibt, eine Temponade eingesetzt wird und das ganze von innen nach aussen abheilen muss ohne das es zugenäht wird.

Ich danke euch für weitere Erläuterungen.

X`iraixn


Klingt nach abszess.

Wenn du hart im nehmen bist....es gibt youtube videos zu abszessöffnungen.

Ab einer bestimmten Größe ist lijale betäubung eben wegen entzündung nicht möglich.

Ich hatte als Kind mehrere. Das ganze dauert je nach Tiefe wochen bis monate ehe es abgeheilt ist. Währrenddessen muss eine tamponade rein die in bestimmten abständen (anfangs täglich) gewechselt wird.

XEiraOixn


*lokale

Blödes handy

tUsuna]mi_xxe


OHA.

Na dann für morgen früh alles gute !

Normalerweise lässt man das offen, damit der Eiter abfliessen kann. Danach wird mit Tamponade gearbeitet.

XAiraxin


Bei mir war von anfang an eine tamponade drin ":/

Dann wurde jeden tag gewechselt und gespült für 2 wochen. Dann nicht mehr täglich.

tVsunamUi_xe


So meinte ich das auch, gleich Tamponade die gewechselt wird.

s,i4lber{kri$stal,l


So, dann warten wir mal auf den Anesthesiesten und den Operateure.

s*chn/upfMen08


Alles gute :)*

tUsu:n-ami_xxe


Ich hoffe, alles ist gut verlaufen. :)*

s)ilberykristaxll


Hallo, ja ich hoffe auch das alles gut verlaufen ist. Sitzen kann ich garnicht. Laufen und stehen geht.

Wasserlassen ebenfalls, mit Abführen einige Probleme und Schmerzen.

Bin jetzt wieder im Kh zum wechseln.

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