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Verwachsungsbauch nach Blinddarmoperation ( Pflegebedürftigkeit)

S.erenGity19_85 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich will euch mal einen kleinen Ausschnitt von einem persönlichen problemfall schildern,und wissen ob nur bei mir alles schief läuft...

Also,ich hatte im Jahr 2007 eine Not-OP am Blinddarm.Ein Teil des angrenzenden Darms war mit entzündet.Die OP

dauerte 4 Stunden.Angeblich alles super gelaufen.Nach einer Woche war ich wieder zu Hause (konnte nicht abführen).

Nach einem Jahr hatte ich plötzlich Verstopfungen,trotz Abführtabletten und Miniklist( Einlauf in der Apotheke erhältlich) passierte nichts.Am 5.ten Tag kam ich ins Krankenhaus.Dort erklärte man mir erstmal das ich meinen Blinddarm noch haben müßte,schließlich habe sie keine Akte darüber ( ja ich war in dem KH mandelop war auch dort und die Unterlagen waren da).Gut das ich eine große und fruchtbar verformte Narbe habe...

Ich war 4 Tage da wo auch das KH versuchte mit Einläufen den Dram in Wallung zu bringen.Aber nichts passierte.Das Zeug selbst verlieb in mir.Am Tag 5 bekam ich dann ein Abführgetränk ( auch nur weil eine Darmspiegelung anstand).Unter großen Schmerzen ging es dann endlich.

Befund: Sympthomatischer Verwachsungsbauch nach Appendektomie ( Blinddarmentfernung)

Man konnte mir nicht helfen.Ich hatte Stuhl und konnte daraufhin wieder heim. Das Spiel hatte ich jetzt schon 4 Mal. Ein Proffesor für Gastroentologie aus einem anderen KH erklärte mir das sie die Verwachsungen erst entfernen wenn ich ich ein akuter Notfall sei,also einen Verschluß oder eine Verschlingung habe.Außerdem sagte er mir das es auf jeden Fall wieder kommt,nicht heilbar.Ich bin allerdings zu jung um es zu machen denn mit 40 würde ich sonst jedes halbe Jahr auf dem OP-Tisch liegen. Also muss ich damit leben bis es nicht mehr geht.

Mittlerweile bin ich 31 Jahre alt,kann seit 5 Jahren nicht mehr arbeiten.Mein Ehemann muss mich waschen,anziehen,den Haushalt machen und vieles mehr.Ich kann es aufgrund der Schmerzen nicht mehr.Ich laufe und bewege mich wie eine alte Oma.Kleinschrittig und lahm.Ich hebe noch nicht mal mehr die Füße ( sturzgefahr). ich kann mich nicht bücken,strecken,gähnen wurde neu erfunden,niesen husten sehr schmerzhaft. ICh komme alleine nicht ins Bett oder kann alleine raus ( sofa auch nicht). Tief Luft holen? auf keinen Fall!

Das Jobcenter hat ein Gutachten von der Stadt ( Gesundheitsamt) wo drin steht das ich vollschichtig arbeitsfähig bin.( vielleicht am Telefon,mein dauerndes Stöhnen durch die Schmerzen würde bestimmt einigen gefallen ;-D )

Ich ahbe einen Pflegestufenantrag letztes Jahr gestellt.Ergebnis: keine Pflegestufe. Der MDK ermittelte unter Pflegestufe 1.Die Kasse lehnte ab. ( zur Info es fehlten 2 Minuten zur Stufe) Wir legten Widerspruch ein nochmals MDK Besuch. BEi diesem wurde meinem Mann erklärt das er mich rücklinks in die Wanne rutschen lassen kann und zum Haare waschen würde auch eine 1-Liter Wasserflasche gehen....

Widerspruch abgelehnt!

Letzten Monat stellten wir erneut einen Antrag auf PflegeGRAD.

Und,wer hätte es vermutet? Pflegegrad 1 ! Ich muss dazu sagen das meine Situation immer schlimmer wird,ich kann nicht mal mehr am Herd stehn und kochen ist zu warm und schmerzhaft am Bauch.Meine Schwiegermutter hilft bei meiner Pflege mit.

Ich verstehe nicht wieso das alles so Scheiße läuft bei mir,ich habe das alles nicht ausgesucht!Ich habe damals 16 STD am Tag gearbeitet.Habe nie von jemanden Hilfe angenommen oder verlangt...

Naja... welche erfahrungen habt ihr damit gemacht ???

Antworten
S(erenityp1I985


Ich muss ergänzend hinzufügen das ich so schmerzhaft bin am Bauch das ich noch nicht mal Stoff am Bauch ertrage,kann ihn nicht mal mehr unter der Dusche direkt mit Wasser abspülen.... Trage sogar Umstandshosen

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