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Seit 2 Monaten nervige Verdauungsprobleme

Dsaxm!ax hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

mein Name ist Helmut, ich bin 48 Jahre alt und kämpfe seit ungefähr 2 Monaten mit seltsamen Verdauungsproblemen.

Es fing plötzlich an mit dünnem, breiigem Stuhl, das hielt etwa 3 Wochen an. Ich habe dann Heilerde genommen, da hat sich der Stuhlgang etwas gebesert und ich bin mal zum Hausarzt. Zwischenzeitlich hatten sich häufige Blähungen eingestellt. Der Hausarzt verschrieb mir Iberogast und Sab Simplex (um die Luft aus dem Darm zu bekommen).

Geholfen hat es wenig. Ich hatte wechselnde Symptome wie Druck im Oberbauch, ziehen und drücken im Bauchraum, Zwicken in der Darmgegend, aber nie wirkliche Schmerzen. Auffälig war die deutliche Gasbildung, oft hat das nachts angefangen mit Gluckern und rumoren und Blähungen, so dass ich davon auch oft aufgewacht bin. Durch aufrecht setzen und (sorry) "rausfurzen" hat sich das dann immer wieder gelegt, so dass ich wieder einschlafen konnte. Stuhlgang war/ist eigentlich regelmäßig immer morgens und manchmal auch abends (bei mir so normal), aber immer weich bis breiig und oft heller (hellbraun) als normal. Aber kein Durchfall und/oder Verstopfung. Ich habe recht normalen Appetit und kein Blut im Stuhl, keine Magenkrämpfe, kein Erbrechen o.ä.. Kaffee habe ich von üblicherweise 3-4 Tassen auf eine morgens reduziert und Alkohol (normal 1-2 Gläser abends) lasse ich zur Zeit nahezu komplett weg.

Dann, Freitag vor 2 Wochen, habe ich durch Zufall auf einer Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes einen sehr netten Internisten kennengelernt. War dann am darauffolgenden Montag bei ihm, er vermutete irgendwas mit der Magenschleimhaut (er war nicht konkreter) und hat mir Omeprazol 40mg verschrieben (1x morgens) und auch 2 Tage später noch einen sehr gewissenhaften Ultraschall gemacht sowie Blut und Urin untersucht – alles ohne Befund. Seit der Einnahme von Omeprazol sind die Probleme im Magen beinahe komplett weg, aber der Bauchbereich rumort immer noch – nicht ständig, aber wiederkehrend mit Unwohlsein und zwicken und ziehen und grummeln an verschiedensten Stellen – jedoch wie gesagt nie wirkliche Schmerzen. Zwischendurch dachte ich auch schon, es sei überwunden, weil mal 1-2 Tage komplett Ruhe war – aber dann kehren die Symptome doch (wenn auch mittlerweile schwächer) wieder. Der Stuhl ist insgesamt etwas besser/dunkler geworden, aber immer noch zu weich und teils auch wieder komplett hellbraun. Mittlerweile habe ich auch ca. 5 Kg Gewicht verloren (von 94 auf 89).

Nun, es geht irgendwie nicht wirklich weg. Derzeit ist es so, dass ich mich oft vormittags nicht gut fühle, was dann aber nach dem Mittagessen (ich frühstücke schon immer wenig, kleine Schüssel Müsli oder Smoothie oder so) meistens besser wird. Bin normalerweise ein lebenslustiger und optimistischer Mensch, aber seit ich das Magen/Darm-Thema längerfristig habe, bin ich auch oft schlecht gelaunt oder deprimiert. Der nette Internist ist jetzt erstmal 3 Wochen im Sommerurlaub und ich stehe so ein bisschen alleine da mit meinem Thema. Was meint ihr, soll ich einfach mal abwarten, kann es noch eine Weile brauchen, bis das Omeprazol zur dauerhaften Besserung führt (nehme ich jetzt seit 8 Tagen)? Bin natürlich verunsichert, was da los ist und ich jetzt machen soll. Hat jemand eine Idee, wofür die Symptome sprechen? Wenn man als medizinischer Laie im Inet rumliest, wird man ja total kirre, was es so alles gibt.

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