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Durchfall reizdarm?

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Reizdarm-eine Qual

Hallo ,ich bin 40 Jahre alt und leide schon 6 Jahre unter Reizdarm ! Durch Zufall habe ich dieses Forum endeckt und finde eure Beiträge ganz interessant ! Diese Beiträge , die ich hier Lesen kann , könnten zum größten Teil von mir selbst geschrieben sein . Kein Arzt konnte mir bisher eine richtige Hilfe geben und ich habe auch kein Vertrauen mehr zu den Ärzten . :-( Bei mir ist es so , das ich kaum noch was Esse , wenn ich nicht zu Hause bin oder ich weiß , das ich nicht gleich zu einer Toilette kann . Wenn ich schon mal mir etwas gönne , dauert es nicht lange und ich bekomme starke Bauchschmerzen und dann muß ich auch schon ganz dringend zur Toilette und wenn keine in der Nähe ist , bekomme ich so eine starke Angst und Panik . Man kann eigendlich garnicht richtig bescheiben , was a in einem vor sich geht ! Es ist ganz einfach nur die Hölle , die ich dann durchmache !

Vieleicht kann mir ja einer von euch helfen und wenn es nur ein Erfarungsaustausch ist , denn es kann schon viel Helfen , wenn man weiß , das man mit so einem Problem nicht alleine da steht !

Wünsche euch alles Gute , bis bald mal wieder

B7eatCxh


Hallo zusammen

Beachtet unbedingt dies [[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=17032]]

lasst euch entsprechend untersuchen/behandeln

Gruss Beat

cdindaareWlla0x1


Hallo Beat....

Danke für den Link , habe es gelesen und finde es sehr interessant !

Bis bald :-)

iKsaG_lxux


Guten Abend an alle

Ich habe Anfang Juni bereits über mein Reizdarm-Problem mit Angstgefühlen geschrieben. Ich habe kurz danach den Entschluss genommen, zum Psychiater zu gehen, da es ja anscheinend kein organisches Problem sei, wie alle anderen Ärzten versicherten.

Ich habe nur durch Zufall ein Termin bekommen vor 10 Tagen.

Ich war so schrecklich aufgeregt, dass ich natürlich den ganzen Morgen Durchfall hatte. Dann ging's wieder los mit Imodium, Xanax etc. Ich bekomme diese Panikattaken relativ oft, alles Neues und Fremde macht mir Angst. Ich denke die ganze Zeit was wäre wenn ich unterwegs Durchfall bekäme, im Supermarkt mit vollem Einkaufswagen, im Auto usw.

Ich war also bei der Ärztin (Psychiater). Ich habe ein Medikament gegen Depressionen bekommen (Redomex), zusätzlich nehme ich Xanax (muss ich aber langsam aber sicher abstellen) Dogmatil (neurotische Zustände, depressive Zustände) und Lactéol (Lactobacillus acidophilus= Modifikator der Darmflora) Ich gehe fast jeden Tag zur Toilette, aber der Stuhl ist geformt, kein Durchfall mehr im Moment. Redomex hat als Nebenwirkung Verstopfung. Ich weiss nicht, ob es so bleibt, aber dieser Teufelskreis Angst-Durchfall-Angst ist unterbrochen.

Auf jeden Fall muss ich auch eine Theraphie machen, um herauszufinden wo diese Ängste herkommen, oder warum mein Darm so verrückt spielt.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich seit 2 Jahren verschiedene Adressen von Psychiatern in der Tasche hatte.

Ich dachte, ich bekäme das "Problem" selbst geregelt, und die Courage fehlte zum Psy. zu gehen und in meiner Vergangenheit zu wühlen.

Ich muss selbst etwas unternehmen, und nicht den Kopf hängen lassen. Niemand sieht mir an, dass ich "krank" bin, aber dieses Reizdarm-Problem isoliert und ich möchte endlich raus aus diesem Käfig!

Danke, für's lesen! Bon Courage

Isa

B<ri)tti


Hallo Isa-lux

Ich habe deinen Beitrag aufmerksam gelesen, find ich gut das du jetzt was unternehmen tust. Ich hatte letztes Jahr die selben Probleme wie du hab dann Insidon genommen ist ein Antidepresiva Hat mir sehr geholfen, bin zwar noch nicht 100% geheilt aber ich kann wenigstens mit meiner Familie wieder wo hin fahren, das war letztes Jahr nicht möglich. Du hattest geschrieben das du deine vergangenheit nicht aufwühlen möchtest, aber gerade das finde ich ist sehr wichtig, denn nur so kannst du mit allem Abschließen.

Viele Grüße Britti

iEsaY_luxx


Hallo Britti,

Du hast Recht. Es geht leider nicht ohne Gesprächstheraphie. Die Medikamente die ich jetzt nehme seit ein paar Wochen, haben den Durchfall ziemlich gestoppt. Ich fühle mich besser!

Ich habe Angst, das Geschehene noch einmal durchleben zu müssen indem ich darüber rede. Nach der Sitzung werde ich wieder alleine sein. Wie werde ich wohl reagieren? Ich weiss es nicht.

Durch die Medikamente habe ich es geschafft vor die Tür zu gehen ohne Imodium einzunehmen. Das war seit Jahren nicht mehr der Fall. Es gibt also eine Lösung zu meinem Problem. Packen wir's an.

Alles Gute

Isa

BzebatCxh


Hallo Isa und Britti

Würde die Ursache der Depressionen im Zusammenhang mit dem Darm angehen. Könnte sein:

- Omega3 Fettsäuremangel

- Glutenunverträglichkeit

- Darmpilz

- Quecksilberbelastung

- B- Vitaminverwertungsmangel

Gruiss Beat

BKr9i^tti


Hallo Beatch

Wie meinst du das, mußt du mal richtig erklären. Hab nämlich nicht verstanden was du damit sagen willst

Grüße Britti

pcetxer60


Wenn man irgendetwas mit dem Darm hat,

sollte man sich m. E. erst einmal das folgende Buch durchlesen:

Wolfgang Lutz: Leben ohne Brot (Amazon)

Eine Alternative ist eventuell: [[http://www.scdiet.de]] bzw. die Bücher von Elaine Gottschall (Amazon).

Die Ursache dieser ganzen Problematik ist m. E. ganz einfach zu benennen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese empfiehlt seit Jahrzehnten, dass man sich möglichst kohlenhydratreich ernähren sollte mit wenig Fleisch und Fett, daran halten sich sehr viele Menschen (insbesondere Jugendliche). Viele versuchen sich vegetarisch zu ernähren, weil es modern ist und gesund sein soll. Damit werden sie immer kränker.

Ich hab das auch alles gehabt, was hier so geschrieben wird, es gibt einfache, praktikable Lösungen dafür, dafür muss man aber selbst etwas tun und vor allem eine ganze Menge heilige Kühe schlachten. Leider wollen die meisten Menschen diese Kühe nicht schlachten sondern leben lieber mit ihrer Krankheit.

Viele Grüße Peter

B!eatCPh


Hallo Britti

Der Link in meinem ersten Treat und die aufgezählten Sachen in meinem 2. Threat können die Depressionen auslösen und haben mit dem Darm einen Zusammenhang.

Dies hier zu erläutern wäre etwas umfangreich und einen grossetn teil davon würde Dich dann nicht betreffen.

Wenn Du mir eine Mailadresse angibst, auf der ich eine Worddatei mitsenden kann, schick ich Dir einen Fragebogen, aufgrund dessen ich Dir spezifisch mehr sagen kann.

Gruss Beat

pYrobxios


Auch der dollste Reizdarm hat mal ein Ende.

Hallo frija

Kenne eine Frau in der Schweiz, die das gleiche durchgemacht hat, wie Du. Sie hat nun keinen Reizdarm mehr.Sie ist in der Zwischenzeit Leiterin der gesamtschweizerischen Selbsthilfegruppe für Reizdarm.

Wenn Du willst, kann ich Dir die Email von ihr mitteilen. Sie kann Dir sicher weiterhelfen und verraten, was sie für ein Erfolgsrezept hat.

Alles Beste für Dich

drno

S&E79


E-Mail Adresse

Hallo drno

Wäre super wenn du die E-Mail Adresse hier im Forum posten würdest!

Gruss

SE79

i'ch-xme


Darmprobleme nicht verharmlosen !

Hi,

unser Sohn hatte mit 20 Jahren auch immer Probleme,erst dachten wir es sei eine einfache Darmverstimmung oder ähnliches,oder Stress-Schule Prüfungen usw.Die Durchfallabstände wurden immer kürzer,zum Schluss hat er was gegessen und 15 Minuten ging es auf die Toilette.

Das Ende vom Lied, nach der letzten Prüfung-Zusammenbruch-Krankenhaus und festgestellt wurde Morbus Chron das aber schon länger vorhanden war,diese Entzündung entwickelte sich nach und nach.

Von April bis September Medikamente und Aufbaunahrung.

Ab September nahm er zusätzlich ein Naturgetränk und konnte nach 4 bis 5 Monaten das Kortison weglassen,auch der Arzt beobachtete das war recht zu freiden.Bis heute gab es keinen neuen Morbus Chron Schub.

Also nich immer alles auf die Psyche schieben

p;eteir6x0


"Also nich immer alles auf die Psyche schieben."

Yepp! Reizdarm, Crohn, Colitis sind ernsthafte und z. T. sehr schwere Erkrankungen, die häufig mit schweren psychischen Begleitsymptomen einhergehen. Wer 5x oder öfter pro Tag auf den Klo rennen muss (mal abgesehen von dabei passierenden möglichen Nährstoffverlusten) wird zwangsläufig Schaden an der Psyche nehmen, wird zwangsläufig ängstlich werden. Man sollte dann nicht aus der Wirkung die Ursache machen.

Viele Grüße

Peter

B7eatxCh


Hallo zusammen

Sehe einen ganz anderen Zusammenhang zwischen Reizdarm und Psyche.

Reizdarm hat mit Ernährung und Darmflorastörungen und Verwertungen von wichtigen Viotalstoffen zu tun.

Darmflora:

- Welcher Einfluss Candida auf Psyche hat, seihe zb [[http://www.candida.de]] Erfahrungsberichte

- Colostrienbakterien im Darm bzw deren Stoffwechselöprodukte machen psychische Beschwerden spezill depressionen.

- Das Gluten bei einer entsprechenden Unverträglichkeit psychische sachen hervorrufen kann, ist langsam auch bekannt.

- Es gibt einige Studien, das psychisceh Beschwerden durch Abgabe von Omega3 strak gelindert werden können (Omega3 wird im Darm eben zu wenig verwertet, weshaln höhere Gaben wirken)

- àhnliches trifft auf B-Vitamine zu, insbesondere Niacin und B6

Die Ausführungen würden den Rahmen sprengen, aber lest doch zB

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=17032]], ¨nicht alle vollständig enthalten aber seeeehr empfehlenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruss

Beat

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