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Schmerzen nach Gallen-OP

MGedexa48 hat die Diskussion gestartet


Hallo, hatte vor zweieinhalb Wochen eine Gallenblasen-OP (laparoskopisch). Bin ein bißchen verunsichert, weil ich noch immer ziemliche schmerzen habe - so 'ne art wundschmerzen unter'm rechten rippenbogen. nachts, im liegen, ist es äusserst unangenehm.

würde gerne mal wissen, wie lange man mit diesen schmerzen rechnen muss. die ärzte schwärmen ja immer davon, dass so eine op, wenn sie laparoskopisch durchgeführt wird, ein klacks sei und die patientInnen hinterher kaum schmerzen hätten. tja, da kann ich nur sagen: entweder bin ich ein besonders empfindlicher und wehleidiger typ oder die ärzte erzählen quatsch.

hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht??

würde mich über eine reaktion sehr freuen!

medea48

Antworten
Szchirldkrö1te


Hallo,

hatte vorletzte Woche auch eine laparoskopische Gallen-OP. Ab und zu habe ich auch noch Probleme mit einer Wunde (ist sehr empfindlich) und manchmal habe ich auch noch Schmerzen an der Stele, wo mal die Galle war. Ausserdem ist der Bereich rund um den Bauchnabel noch ziemlich empfindlich.

Mein Arzt meinte aber, dies sei normal. Die äußerlichen Wunden sind zwar kleiner, aber halt doch Wunden und die inneren Wunden sind geauso groß wie bei einer offenen OP und die müssen halt erst abheilen.

Viele Grüße und gute Besserung.

M(edTeat4x8


hallo "schildkröte",

danke für deine nachricht!

bis heute mittag war ich echt am verzweifeln. dachte langsam, dass ich "unnormal" sei, weil ich noch ziemliche schmerzen habe.

nach der letzten schrecklichen nacht bin ich dann heute schnurstracks in die ambulanz der klinik gefahren, in der ich operiert worden bin.

und dort hat ein sehr netter internist "aufgeräumt" mit dem mythos "unproblematische u. schmerzlose laparoskopie".

er sagte mir ähnliches wie dein arzt und vor allem sagte er, dass der bauch nach einer lap. viel stärker traumatisiert sei, als nach einer konservativen op mit bauchschnitt.

das käme daher, das der chirurg bei der konservativen op mit "fingerspitzengefühl" arbeitet und auf diese weise viel schonender mit dem umliegenden gewebe/organe etc. umgehen kann.

bei der lap. sind es geräte, die die hände des chirurgen ersetzen; erfahrungsgemäss sei es so, dass deswegen viel heftiger am gewebe gezerrt und gezogen würde. und genau dies würden die patientInnen oft noch sehr lange spüren. manchmal monatelang.

mich hat dieses gespräch sehr beruhigt, weil ich jetzt weiss, dass hinter meinen schmerzen nicht irgendwas schlimmes steckt, sondern das sie zum ganz normalen heilungsprozess gehören.

morgen gehe ich optimistisch wieder arbeiten.

wünsche dir auch gute besserung - und vielleicht lässt du mal wieder etwas von dir hören. wir könnten uns ja austauschen! wäe nett!

lieben gruss

medea

UNezz elbrduezzel


Zustimmung...

Hallo Medea,

ich stimme Dir voll und ganz zu... Es braucht schon noch eine Weile bist das das letzte Zwicken vorbei ist und man wieder in

vollem Umfang fit ist... Mein Chirurg hat mich da vorher sehr

detailliert aufgeklärt um Mißverständnisse zu vermeiden... :-)

Ich denke die Zeit heilt die letzten Wunden...

Gruß

Frnk

N7oraLxee


schmerzen gehören wohl dazu

Hallo Medea48,

bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis die Schmerzen weg waren. (Mir hatte aber auch keiner gesagt, dass es keine oder nur wenige Schmerzen geben würde.) Meine OP ist jetzt vier Wochen her und seit ungefähr einer Woche bin ich ganz schmerzfrei. Mir hat es sehr geholfen nachts nur auf der rechten Seite zu schlafen, weil ich immer wenn ich mich nach links gedreht hatte, das Gefühl hatte, es fällt alles im Bauch durcheinander. Auch die Schmerzen waren dann eindeutig, auch am Tag, weniger.

B%al_l(ila


Hallo

Bei mir ist die Gallen OP jetzt drei Monate her (laparoskopisch begonnen mit Bauchöffnung beendet) und hatte auch lange dieses Ziehen auf der rechten Seite. Ich spüre es auch heute noch wenn ich tief einatme. Ich hoffe aber dass dies auch bald vorbei sein wird.

Mehr Sorgen bereiten mir aber kolikartige Magenschmerzen die oft unvermittelt bei mir auftreten. Nach Aufnahme von Bullrichsalz gehen die Schmerzen dann weg. Eine Untersuchung im Krankenhaus (Magenspiegelung und ERCP) ergab aber nur dass ich wohl Gallenflüssigkeit im Magen habe und bekam MCP Tropfen und Tabletten zum Magenschutz. Ich hab aber den Eindruck das es nicht wirklich hilft.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

N&or"aLxee


Ja

Die Magenschmerzen hatte ich auch, verbunden mit einer wirklich widerwärtigen Übelkeit. Ich hatte mir schlicht und ergreifend nach der Gallen-OP die Magenschleimhaut entzündet. Außerdem (so sagte mir meine Ärztin) dauert es eine Weile, bis der Magen sich auf die veränderten Bedingungen eingestellt hat.

Ich nehme immer noch MCP Tropfen und esse Schonkost. Bei mir ist besondere Vorsicht beim Fleisch geboten. Die Übelkeit und die Schmerzen sind jetzt erträglich, das Getöse in meinem Bauch macht mich aber fast wahnsinnig. (Vor Allem beim Arbeiten ist es mir auch oft echt peinlich, wenn mein Magen knurrt und gluckert wie ein Abfluss. Alle meinen dann ich würde fasten und hätte Hunger, weil ich halt auch sehr abgenommen habe.)

Vielleicht findest du heraus, welche Speisen dir besondere Schmerzen verursachen und kannst diese noch meiden.

(Bei mir ist es z.B. auch der Geruch von Bier, der meine Magensäfte Richtung Kehle steigen lässt. Und das, obwohl ich sonst gerne mal eines getrunken habe.)

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