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Ständige Übelkeit

Jtosef%20S00


Hallo,

meine Magenprobleme sind nach 1 Jahr weg (ich hoffe es bleibt so). Kann es nicht beschwören, aber ich glaube es war Nährstoffmangel (die Haarmineranalyse steht noch aus).

Der Magen ist auch nur ein Muskel, und wenn die nicht die Nährstoffe in richtiger Form bekommen ...

Der Arzt wollte mir "versteckte Depressionen" einreden.

Vielleicht hilft auch ein Onthologe (Stoffwechsel-Spezialist), oder ein Glukosetoleranztest. Vielleicht ist es auch vom Herzen, ein Freund ist gerade an Herzinfakt gestorben, er wurde nur wegen "Magenproblemen" behandelt.

Hab in dem anderen Artikel auch nochmal meine Erfahrungen berichtet (Falsche Mineralpräparate usw.).

G$ras-nHaxlm


Josef2000

hey, das ist ja super! :-D ich hoffe auch dass das so bleibt! wenigstens jemand dem es besser geht!

Bei mir wurde eigentlich mal so eine Analyse gemacht...so von wegen zu wenig Nährstoffen...da waren alle Werte ok.

Glukose...was ist das genau? Kann man da eine Intoleranz haben? Und kann diese dann so arge Beschwerden wie die tägliche Übelkeit hervorrufen?

iNndiangxirl


Glukose ist einer der Bestandteile in die Laktose zerlegt wird durch das Enzym Laktase.

Laktose wird da in seine Bestandteile Glukose und Galaktose aufgespalten ....

Und soweit ich weiß kann man auch darauf intolerant reagieren !

LG Indiangirl

G:ras-Hxalm


wenn man auf Laktose intolerant reagiert, tut man das dann auch automatisch bei Gluktose und Galaktose?

Kann man auch auf Gluktose reagieren, auf Laktose und Galaktose jedoch nicht? :-/

J#ose!f200x0


>Glukose...was ist das genau? Kann man da eine Intoleranz >haben? Und kann diese dann so arge Beschwerden wie die

>tägliche Übelkeit hervorrufen?

Glukose-Toleranz-test ist nur ein Blutzucker-Test, bei dem getestet wird (über Stunden) wie sich der Blutzucker verhält. Also kein Nüchtern Test, sondern ein Langzeittest (so wie es ein Langzeit-EKG gibt). Er kann nach dem Essen zu hoch steigen nach (Zuckerkrank) oder zu schnell nach dem Essen fallen (Hypoglukämie).

Ja, wenn der Blutzucker sinkt, kann einem übel werden. Man wird schwach oder zittrig und nervös, und da der Magen auch nur ein Muskel ist, wird einem übel. Der Übergang zur Krankheit ist aber fließend, gut ernährte Sportler haben eine stabileren Blutzucker als schlecht ernährte (Fastfood) Stubenhocker.

Meine Mutter hatte das gleiche wie ich über Jahrzehnte. Wenn sie zu lange nichts gegessen hat (3Std) oder morgens wurde ihr übel oder sie fiel einfach um. Vielleicht liegt es bei uns in der Familie.

Man hat ihr 30 Jahre "versteckte Depressionen" und eine "psychogene Atonie" eingeredet (seelische Erschlaffung). Die Ärzte haben sich an ihr eine goldene Nase verdient.

Sie hat aber auch lange Zeit Abführmittel und Kaffee genommen, da geht der Stoffwechsel von kaputt (Mineralmangel).

G4rasi-Haxlm


ich hab mir grad überlegt, ob es auch Übelkeit auslösen könnte, wenn die Gallenblase zuviel Galle produziert... :-/

kann man das irgendwie feststellen?

BWlue!Skxy


Auch ich leider an dauerübelkeit!!!

Hallo ihr Lieben!

Ich bin auch so ein Fall von Dauerüberkeit, zwischendurch auch mal durchfall.

Habe jetzt schon einen Lactose-Intolleranz-Test gemacht, Blutuntersuchung, Stuhl Untersuchung, Magenspiegeliung und Darmspiegelung und nichts hat weiter geholfen. Ich habe Morgen wieder einen Termin beim Internisten. Ich glaube er soll mich doch mal zum Psychologen überweisen, vielleicht hat der ja noch eine Idee.

Allerdings ist mir aufgefallen das ich bei normalem Stuhlgang immer etwas schleim dabei habe. Was könnte das noch sein?

Jemand eine Idee?

Liebe Grüße

G0r~as6-HaKlm


Schleim im Stuhl siehe hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/93066/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/86271/]]

dberkr-ankxe


Update :-(

So, ich mach mal ein kleines Update:

Also, ich hatte mich nun von meinem Arzt überreden lassen, mal Insidon zu probieren, falls es doch psychisch ist. Insidon ist ein Antidepressivum/Beruhigungsmittel.

Nachdem ich dass eine Weile genommen hatte, konnte ich mit Sicherheit sagen, dass eine Tablette am Tag bei mir Null Wirkung hat! Ist keinen Deut besser geworden, war sogar mal wieder 2 Tage in Folge besonders schlimm!

Habe darauf die Dosis erhöht, 2 pro Tag, die folgenden Tage war mir nicht mehr so extrem übel, aber wirklich weg war es auch nicht.

Ich vermute ja eher, dass das nur Zufall ist und es mir schon bald wieder schlechter geht. Die Übelkeit kommt ja immer in Schüben, kann auch mal ein paar Tage (bis zu 2 Wochen) weg sein und kommt dann mit voller Stärke wieder.

Soll die jetzt mal bis Anfang Oktober weiter nehmen und sehen, ob es bis dahin weg geht. Brauchen wohl ne Weile, bis sie richtig wirken.

ICH glaube nicht dran, aber an ein gutes Medikament muss man meiner Meinung nach auch nicht glauben müssen, damit es hilft.

Nur blöd, dass mich die Dinger sooo schläfrig machen...

Update: Gestern war mir wieder zeitweise SOWAS von extrem schlecht, noch haben sie also nichts gebracht, und dass es mir in den letzten Tagen besser ging, war wohl wirklich nur Zufall...

IHsab)el6la01


ständige Übelkeit kenn ich nur zu gut

Hallo!

Ich stamme aus Österreich und nachdem ich mir eure Einträge durchgelesen habe, habe ich einfach das Bedürfnis zu schreiben.

Verwundert hat mich, dass viele gleich – OHNE genaue organische Untersuchung sowie Abklärung – auf die psychische Schiene geschoben wurden.

Bei mir war es genau umgekehrt, mir wurde von meinem Hausarzt zur den Spiegelungen geraten, jedoch wollte ich selber diese Untersuchungen nicht durchführen lassen. Hier mal meine Geschichte.

Ich leide oder vielleicht kann ich hoffentlich bald schon sagen "litt" auch unter ständiger Übelkeit. Begonnen hat es im Jänner 2003, ging dann zum Hausarzt und er meinte gleich, da ich früher schon öfters Probleme mit dem Magen hatte – auch immer übel bei Gastritis - dass ich mal eine Gastroskopie zwecks genauer Abklärung machen sollte. Da ich aber ein sehr großer Feigling bin, wollte ich diese Untersuchung nicht machen. Er gab mir ein paar Mal Tabletten, eben gegen diverse Magenerkrankungen wie Magergeschwür etc., leider haben sie aber nicht geholfen. Mein Arzt sagte mir immer wieder, dass ich doch die Gastroskopie machen soll, damit man sehen kann was am Magen nicht stimmt und gab mir eine Überweisung für den Internisten.

Nach 3 Monaten rang ich mich endlich durch und meldete mich beim Internisten "zu einem Gespräch" an, ich musste nüchtern kommen da man gleich eine Blutabnahme vornehmen wollte. Der Internist überredete mich dann zur Gastroskopie, obwohl ich dafür gar keinen Termin hatte, kam ich gleich als Erste dran (er wusste ich würde sonst höchstwahrscheinlich nicht mehr kommen ;-)). Es wurde aber nichts am Magen festgestellt! Herausgestellt hat sich, dass ich Gallensteine hatte, ich ließ mich dann ca. 4 Wochen später operieren – Gallenblasen wurde entfernt – in der Hoffnung, dass mir dann endlich nicht mehr übel ist.

Leider war dies nicht der Fall, mein Hausarzt meinte ich solle nochmals eine Gastroskopie machen (man könnte ja etwas übersehen haben) und auch gleich eine Koloskopie. Aufgrund meiner großen Feigheit lehnte ich dies ab, wobei mein Hausarzt sagte, dass er somit nichts machen können wenn ich mich nicht untersuchen ließe.

Meine Übelkeit war zwar nach der Gallenblasenentfernung anders als vorher, aber halt nicht weg und noch ziemlich arg dazu. Es war/ist auch so, dass es essensunabhängig ist und einfach von einer Sekunde auf die andere anfängt, Tageszeiten auch unterschiedlich. Teilweise war mir so übel, dass ich glaubte, jetzt übergebe ich mich gleich. Obwohl ich mich in dieser ganzen Zeit kein einziges Mal übergeben musste, habe ich aber ständig große Angst davor. Dann kam noch hinzu, dass ich, wenn mir übel wurde, nervös wurde und Herzklopfen bekam, immer so ein Brechreizgefühl dabei. Extreme Probleme beim Essen in der Kantine bekam, weil ich sobald ich anfing zu essen, total nervös wurde und das Gefühl hatte sowie ich das Essen runterschlucke es gleich wieder hochkommt. Das komische aber darin ist, dass ich das Gegessene ja vertragen habe. Und so ging es halt die ganze Zeit, immer im Hinterkopf die Angst, dass ich ja eventuell doch eine Krankheit haben könnte, aber die notwendigen Untersuchungen ja nicht machen wollte. Ein Stuhltest für okkultes Blut im Stuhl war negativ, sowie ein Stuhltest auf Pilze im Darm und im Frühjahr 04 habe ich noch ein Magenröntgen machen lassen wobei auch nicht festgestellt wurde.

Im März 2004 entschloss ich mich, da ich einfach nicht glauben wollte an einer organischen Krankheit zu leiden, sowie noch immer Angst vor den diversen Spiegelungen hatte, einen Homöopathen aufzusuchen. Dieser sagte mir, dass er nicht glaubt, dass ich eine schwerwiegende Krankheit habe, jedoch wissen kann er es ja auch nicht ohne den div. Untersuchungen, aber dieser hat sich meine Geschichte voll und ganz angehört und meine Beschwerden ernst genommen. Ich bekam Globulis und musste zu Kontrollterminen sowie per Mail und Telefon Zwischenberichte an ihm geben wie es mir geht. Es wurde mal etwas besser dann wieder schlechter, dann wieder besser aber nicht gut. Ich hatte verschieden Globulis immer für einen Zeitraum bekommen und diese die ich Mitte August bekommen habe, helfen am besten. Seit Anfang September geht es mir gut. Hin und wieder ist mir für ein paar Minuten übel, aber dann geht’s wieder, manchmal sogar hab ich nur das Gefühl es könnte mir übel werden, aber Gott sei Dank passiert dann nichts. Zudem spuckt mir auch nicht mehr immer den ganzen Tag der Gedanke im Kopf "Hoffentlich wird mir nicht übel" herum.

Wenn mir so speiübel ist, nehme ich immer Paspertin-Tropfen, die mir helfen, aber von diesen will ich weg und die letzten Wochen konnte ich meinen Konsum schon sehr einschränken. Habe auch schon hin und wieder eine Woche wo ich gar keine Tropfen brauche oder halt nur 1x die Woche.

Aber, dass bei mir die Übelkeit auch mit der psychischen Seite zusammenhängt, davon bin ich überzeugt. Im Grunde ja auch kein Wunder wenn einem solange schon übel ist.

Ich hoffe nur, dass es so bleibt oder besser gesagt komplett aufhört, denn die letzten 1 ½ Jahre waren nicht so schön wie ihr alle ja am besten wisst.

Vielleicht will der Eine oder Andere von euch auch mal den Besuch beim Homöopathen riskieren, leider ist es halt nicht gerade billig. Vor allem diejenigen bei denen nach etlichen Untersuchungen nichts gefunden wurde. Die Homöopathie geht ja auf den ganzen Menschen ein, d.h. auf Körper und Seele!

Zu "derkranke" hätte ich die Frage: Ob du schon mal eine Koloskopie gemacht hast, da Übelkeit auch von Darmerkrankungen kommen kann. Und warum du dich so gegen eine Art von psychischer Erkrankung wehrst, denn psychisch heißt ja nicht nur, dass dies mit Stress zusammenhängen muss, da gibt es ja viele Faktoren.

Sorry, aber mein Eintrag wurde ziemlich lange, ich hoffe ich langweile euch nicht damit, also dann Tschüß und alles Gute.

d2erkzranxke


-.-.-

Koloskopie? Ist das eine Darmspiegelung? Nein, die hatte ich noch nicht, wurde mir von meinem Arzt noch nicht nahegelegt (wenn er meint, das würde Sinn machen, würde ich das nicht ablehnen, schlimmer als die Magenspiegelung wird es ja auch nicht sein).

Zum Thema Psyche als Ursache: Sooo sehr wehre ich mich da ja nun auch nicht gegen. Immerhin probiere ich ja jetzt schon Antidepressiva aus. Bisher wirken die halt nur nicht gegen meine Übelkeit. Mein Arzt hat mir auch geraten, nach der Insidon-Versuchszeit mich noch an einen Experten für psychische

Erkrankungen zu wenden. Angeblich gibt es an einer Berliner Klinik seit kurzem eine Einrichtung für psychische Erkrankungen, die sich auf den Magen auswirken. Dort will er mich dann hinschicken,

zumindest, wenn die Tabletten jetzt was bringen. Wenn nicht, dann vielleicht auch, keine Ahnung.

Da werd ich dann wohl auch mal hingehen, aber ich seh's schon: ein paar Wochen später kann ich wieder zum Hausarzt und ihm sagen, dass die mir auch nicht helfen können...

Im Prinzip ist es mir egal, ob es nun organische Ursachen hat, psychisch ist oder sonstwas. Hautpsache, ich kann bald diese verdammte Übelkeit aus meinem Leben verbannen!

IWsaRbeqllax01


Hallo derkranke

Tja, was soll ich sagen – OK ich bin kein Arzt und soo genau kenne ich mich auch nicht aus. Aber eigentlich geht die Schulmedizin zuerst ja immer vom Schlimmsten aus, also ich meine, normalerweise wollen die Ärzte vorerst ja alle in Frage kommenden organischen Krankheiten ausschließen können um dann eventuell einen Reizmagen, Reizdarm oder eben eine psychische Krankheit zu diagnostizieren.

Bist du schon bei einem Gastroentologen gewesen? Dieser kennt sich vielleicht etwas besser aus als "nur" der Internist.

Nachdem es bei mir nach der Gallen-OP nicht besser wurde, und mein Hausarzt darauf gedrängt hatte ich solle zum Gastroentologen gehen, war ich zu einem Gespräch dort. Die Ärztin meinte damals ich bräuchte die Koloskopie (komplette Spiegelung des Dickdarms) zwar nicht gleich machen, aber sollte es in 2 Monaten nicht besser werden, würde sie mir raten den Darm doch mal anschauen zu lassen.

Höchstwahrscheinlich hast du eh nichts am Darm, aber einen Termin beim Gastroentologen würde ich an deiner Stelle vielleicht doch machen – da dieser doch der Facharzt für solche Angelegenheiten ist. Zudem du ja auch geschrieben hast, dass du druckempfindlich am Oberbauch bist und an extremen Untergeweicht leidest. Hast du dieses Untergewicht eigentlich schon immer gehabt oder ist das erst gekommen als es mit der Übelkeit angefangen hat?

Meine Meinung ist auch, sollte deine Übelkeit doch psychische Ursachen haben, dass du dann auch zu einem Facharzt gehörst. Die Hausärzte wissen viel, aber wenn es tiefergehend ist, gehört man zum Experten

Wurden deine Schilddrüsenwerte schon mal angeschaut, wegen dem Untergewicht meine ich.

Dass, Übelkeit auch von Rückenproblemen kommen kann, hat meine Gastroentologin auch mal gesagt!!! Wurde bei dir schon eine Ober- und Unterbauchsonographie gemacht? Der Neurologe, wäre noch ein Tipp den ich dir geben könnte.

Ich kann dich ja so gut verstehen, es ist zum Verzweifeln, mit einer ständigen Übelkeit zu leben, ist einfach furchtbar!!! Mir wird auch manchmal schon von irgendwelchen Gerüchen übel.

Aber ich denke, wenn du nicht 100%ig davon überzeugt bist, dass es psychisch ist, dann müsstest du dich nochmals aufraffen und alle möglichen Untersuchen machen lassen (bestehe darauf!) um eine organische Erkrankung ausschließen zu können.

Sollte es dann doch psychisch sein, unbedingt zum Experten.

Oder du riskierst mal einen Besuch beim Homöopathen, da in der Homöopathie wird der Mensch ganzheitlich gesehen und behandelt. Die gesamte Lebenssituation wird betrachtet, die Homöopathie bezieht Körper, Geist und Seele mit ein. Bei "stärkeren" psychischen Erkrankungen weiß ich leider auch nicht wieweit die Homöopathie helfen könnte. Und der Nachteil dabei ist halt, dass es doch teuer ist. Sowie darf man sich auch nicht auf einen schnellen Heilungserfolg einstellen, überhaupt wenn man schon Jahren an etwas leidet. Bei mir hat es ca. 5 Monate gedauert bis sich ein wirklicher Erfolg eingestellt hat, und da ich auch erst seit ca. 3 Wochen eine fortschrittliche Besserung meiner Übelkeit habe, kann ich leider auch noch nicht sagen ob es von Dauer ist. Ich hatte zwar gemerkt, dass, seit ich die Globulis (homöopathische Arznei) eingenommen habe, sich was verändert und teilweise auch Besserungen eintraten, jedoch hatte ich auch etliche Rückschläge. Es braucht manchmal eben lange bis man die richtige Arznei findet. Vor meiner Behandlung gab es bei mir fast keinen Tag an dem mir nicht übel wurde, manchmal kürzer dann wieder für Stunden!!

Ich will dich ja nicht überreden, aber ich kann dir hier nur meine Erfahrung sagen. Und ob mir die Homöopathie im Endeffekt tatsächlich geholfen hat, kann ich – wie oben erwähnt – leider auch noch nicht sagen.

Wie du siehst kann ich mich leider nicht kurz halten, wünsche dir aber alles Gute und vielleicht findest du bald einen oder der richtigen Weg um diese verdammte Übelkeit loszuwerden.

Liebe Grüße

d.e.rkraxnke


@Isabella01

Wow, so ein langer Text!

zum Gastroentologen:

Also, beim Gastroentologen war ich schon, so im Mai-Juni dieses Jahres. Ich war ziemlich enttäuscht, denn viel gemacht hatte der nicht. Mein Hausarzt hatte mir die Ergebnisse aller bisherigen Untersuchungen mitgegeben. Da ich im Dezember 2003 eine

Magenspiegelung hatte, die keine Ergebnisse brachte, ist er davon überzeugt gewesen, dass ich keine organische Erkrankung habe - und hat sich folglich geweigert, weitere Untersuchungen in dieser Richtung durchzuführen! Ich sollte dann über einen knappen Monat alles aufschreiben, was ich so esse und wann mir schlecht ist und ihm das dann vorlegen. Hab ich gemacht. Das hat er sich dann angeschaut und konnte damit dann die Übelkeit nicht auf

spezielle Lebensmittel zurückführen. Jedoch war er der Meinung, dass ich SO nicht zunehmen könne! Das glaubte ich ihm jedoch nicht, da der Rest meiner Familie gewiss nicht mehr isst als ich - teilweise sogar etwas weniger - und dennoch bin ich der einzige mit Untergewicht (ja, ich versuche trotz Übelkeit normal viel zu essen, da ich inzwischen weiß, dass es vom Essen nicht schlimmer wird und ich mich nicht übergeben muss). Ich wurde dann zum EGG ins Krankenhaus überwiesen (Messung der Magenbewegungen). Dort wurde auch nichts festgestellt, obwohl mir während der Messung VERDAMMT übel war.

Daraufhin war der Gastroentologe dann überzeugt, dass das alles nur psychisch sei - und das wars dann! Er hat mich einfach wieder weggeschickt. Meinte noch, mit meiner Einstellung hätte es auch gar keinen Sinn, zum Psychologen zu gehen (also solange ich glaube, dass es nicht psychisch ist). Und Tschüß!!! Also, wenn ich nochmal zu einer Untersuchung zu einem Gastroentologen muss, dann aber zu einem anderen!!!

Auf die Idee einer Darmspiegelung ist er erst gar nicht gekommen!

zur Schilddrüse:

Wurde schon mehrfach untersucht. Hatte in den letzten Jahren ja schon eine Menge Blutuntersuchungen. Alles OK.

zu Thema Rückenprobleme:

Daran hatte ich auch schon gedacht und werde dem ganzen auch noch weiter nachgehen, wenn ich keine andere Lösung finde. Habe nämlich einen nicht so guten Rücken, wurde u.a. deswegen ausgemustert...

zur Sonographie:

Hatte ich auch schon, sowohl beim Hausarzt als auch vor der Magenspiegelung. Nichts auffälliges.

Finde ich seltsam, da mein Oberbauch so druckempfindlich ist - da muss doch was sein, ich halte das nicht für normal.

zum Homöopathen:

Da war ich noch nicht, wohl vor allem aus Kostengründen. Hatte aber schon ein paar homöopathische Mittel gegen Übelkeit ausprobiert - keine Wirkung.

So, ich hoffe ich habe nichts vergessen, ist jetzt auch etwas länger geworden...

I"sabebl:lax01


Hallo derkranke

Ich würde es an deiner Stelle trotzdem nochmals bei einem anderen Gastroentologen versuchen. Eine zweite Meinung einzuholen ist sowieso nie schlecht. Geh hin, erzähl ihm/ihr deine Beschwerden, frag welche Untersuchungen er/sie empfehlen würde. Den Magen kannst du höchstwahrscheinlich schon ausschließen, aber fragen, kannst du dennoch. Und eine genaue Abklärung wegen deinem druckempfindlichen Oberbauch willst du ja sowieso haben. Frag, ob man den Darm anschauen sollte, sag, dass dir das nicht normal vorkommt. Mehr als das du organisch gesund bist, kann ja nicht herauskommen und vielleicht brauchst du eine weitere Bestätigung, dass du es selber glauben kannst. Dann versuche dich darüber zu freuen, denn organisch krank zu sein, ist auch nicht das Wahre. Ich glaube dir, dass dieses Ergebnis anfangs eher niederschmetternd klingt, denn du leidest und keiner findet was!!!

Wenn dein Rücken ohnehin nicht der beste ist, lass es abklären, zumal dir dein Arzt auch schon gesagt hat, dass die Übelkeit eventuell auch von Rückenproblemen kommen könnte.

Falls bei all dem nichts herauskommt, nimm es an und wende dich an einen Experte bzgl. psychischer bzw. psychosomatischer Erkrankungen. Man weiß ja nie, was die Psyche mit einem so macht ;-) .

Ich denke, bei nicht organischen Krankheiten hilft wahrscheinlich nur mehr die Psychologie oder halt die Alternativmedizin. Da dir schon seit 3 Jahren schlecht ist, wird es vermutlich auch so schnell nicht von alleine aufhören und wenn das ganze noch ein paar Jahre so geht, bekommst sicher Depressionen ;-) – wäre ja auch nicht verwunderlich.

Wegen der Homöopathie:

Verstehe ich, kostet wirklich eine Stange Geld. Jedoch die Mittel die du ausprobiert hast, waren wahrscheinlich solche für "Jedermann ", sozusagen die normale homöopathische Apotheke die jeder für kleinere Notfälle zu Hause haben kann.

Nur zur Info: Beim Homöopathen wird die Arznei auf dich persönlich abgestimmt, d.h. nach deinem "genauen" Beschwerdebild, mit einbezogen deine Persönlichkeit usw. Dieses schreibt sich der Homöopath auf und sucht dann nach der für dich am besten geeignetsten Arznei, sowie der richtigen Potenzierung (Stärke der Arznei). Da es je einige homöopathische Arzneien gegen Übelkeit gibt, spielt eben das ganze Drumherum eine sehr große Rolle Wie bei dir z.B., dass du auch druckempfindlich am Oberbauch bist, die Übelkeit in Schüben kommt, nicht zu vergessen dein Untergewicht.

Mir war ja nicht "nur" übel, sondern ich hatte sehr oft Aufstoßen, zeitweise Durchfall wobei auch manchmal ganz wenig Schleim dabei war. Hinzu kam noch, dass ich bei der Übelkeit immer Herzklopfen hatte, nervös wurde, ein ewiges Brechreizgefühl, extreme Angst mich übergeben zu müssen, Probleme beim Essen, da ich meisten das Gefühl hatte das Gegessene kommt gleich wieder hoch. Naja, und noch ein paar Kleinigkeiten ;-). Gott sei dank hatte ich mir vorher eine Liste gemacht und so konnte ich dem Homöopathen alles sehr genau sagen.

Und nach all diesen Aspekten und auch noch einigen persönliche Fragen wird dann eine passende Arznei gesucht. Wie gesagt, man kann einem vorher nicht sagen wie schnell man eine richtige Arznei findet. Ich hatte etliche Versuche, und es kann auch Monate dauern. Leider kann ich dir auch noch nicht sagen ob die Homöopathie bestimmt hilft. Kann nur soviel dazu sagen, dass ich die jetzige Arznei (ist bereits die vierte die ich probiert habe) seit Mitte August nehme, erst trat leichte Besserung ein und seit Anf. September merke ich eine deutliche Besserung. Ob es anhält – keine Ahnung. Kannst dich ja mal im Internet etwas über die Homöopathie informieren.

Gibt es in Deutschland auch einen sogenannten Facharztschein? Damit man vom Hausarzt keine Überweisung braucht, und ohne Wissen des Hausarztes einen Facharzt konsolidieren kann.

Tja, leider wieder mal lang geworden, ich hoffe, ich quäle dich nicht mit meinen gutgemeinten Ratschlägen! ;-)

Liebe Grüße

d[erkr1anke


@Isabella01

Zur Zeit gehe ich ja nur der Möglichkeit nach, ob es psychisch ist. Ich nehme wie gesagt Antidepressiva (die nichts bringen!) und werde vermutlich Ende September/Oktober noch zu einem Experten für psychische Erkrankungen gehen (es sei denn, mein Hausarzt meint, mit dem Antidepessivum hätte es weggehen MÜSSEN, wenn es psychisch wär). Wenn mich das auch nicht weiterbringt, werde ich mal einen Experten wg. meinem Rücken befragen. Hatte meinen Hausarzt schon mal auf diese Möglichkeit angesprochen, er meinte auch, dass das möglich wäre. Aber da muss ich wohl, wie gesagt, zum Experten...wär natürlich besser, wenn ich dafür ne Überweisung bekäme...

Nochmal zu einem anderen Gastroentologen zu gehen, ist eigentlich eine gute Idee. Sollte ich vielleicht wirklich mal machen. Ich werd aber erstmal die harmloseren Möglichkeiten abhaken, bevor ich mich zu einer 2.Magenspiegelung oder 1.Darmspiegelung bereit erkläre...

Von einem "Facharztschein" habe ich noch nie etwas gehört, was aber nicht heißen muss, dass es den hier nicht gibt.

Grüße

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