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Unangenehmer säuerlicher Körpergeruch

KFarsttenMeixer hat die Diskussion gestartet


Also, ich hab das Problem dass ich einen relativ starken säuerlichen Körpergeruch habe. Ich habe auch ziemlich häufig Verdauungsprobleme ( Blähungen ) und gut schlafen kann ich auch nicht. Zudem habe ich auch eine fettige Haut aber häufig einen trockenen Mund/lippen. Sonst bin ich ein dünner Mensch.

Ok ich hab mich mal ein bischen durch das Netz gelesen und bin auch folgende Dinge gestossen:

säuerlicher Körpergeruch = zuviel Fleisch ( ich ess fast nur Fleisch, wenig Gemüse )

zudem hab ich gelesen dass sowas auch auftreten kann wenn man zu wenig trinkt. ( Ich trink ungefähr 1 l Cola pro Tag )

Alles zusammen, ich weiss ich ernähr mich schlecht und dass das problem davon kommen kann.

Wenn ich jetzt meine Ernähung umstelle, wenig Fleisch, mehr Gemüse und Teiggerichte. Mehr und gesünderes Trinke, wie lange dauert es bis eine Veränderung eintreten sollte bzw. kann ich etwas tun um diesen Prozess zu unterstützen. Kann es auch an anderen Dingen liegen?

danke schon mal für die Infos

Antworten
NKela


Du schreibst du hast einen säuerlichen Körpergeruch. Riecht es nach Apfel?

Hast du sonst noch irgendwelche Beschwerden?

Gruß

Nela

K-arstepnMGeiexr


Also, sonst hab ich direkt keine Beschwerden, gut ein bischen mit Kreislauf .... aber das kommt eher von meinem nicht so hohen Körpergewicht ( 185 cm / 68 kg )

Gelegentlich hab ich noch einen etwas seltsamen Geschmack im Mund der auch mit Zäheputzen etc. nicht weggeht.

Also ich kanns total schlecht einordnen wie es riecht. Ich lass ja auch einmal pro Jahr mein Blut untersuchen(dieses standardzeug), aber da hat man nix feststellen können, oder muss man da umfangreicher untersuchen.

Irgendwie komm ich mir auch total blöd vor, zu welchem Arzt sollt man mit sowas eigentlich gehen!?!? Tatal verwirrt. Die andere Frage gehört das in dieses Forum überhaupt oder is es dann eher ein Ernähungsproblem - irgendwie schon komisch

pHet#erx6x0


Ähm, also aus Deiner kurzen Beschreibung bzgl. Deiner Ernährung werde ich nicht schlau.

Du schreibst, dass Du fast nur Fleisch isst (das mache ich aus gesundheitlichen Gründen auch und zwar seit fast 20 Jahren). Dann lese ich aber, dass Du 1 Liter Cola am Tag trinkst.

Also: Fleisch (hängt ein bisschen davon ab was Du davon isst) ist ein vollwertiges natürliches Lebensmittel mit sehr vielen Vitaminen. Cola dagegen nicht. Cola enthält Unmengen Zucker und säuert.

Vielleicht beschreibst Du Deine Ernährung mal etwas genauer. Ich kenne viele Menschen, die behaupten, dass sie praktisch nur Fleisch essen und dann höre ich, dass sie zu McDonalds gehen und Cola + Hamburger + Pommes essen und das ist für mich kein Fleischgericht. Da ist auch etwas Fleisch dran, aber strenggenommen kommst da auch nicht mehr drauf an. Ein Triple-Wopper bei Burger King ohne Beilagen + 1 Wasser dazu ist schon eher ein Fleischgericht.

Viele Grüße

Peter

KKarstIenMxeier


Ok mal ein paar Details zu meinen Essgewohnheiten.

Fleischgerichte, so Kantinen/Mensazeug. Das Schnitzel a la Schuhsohle, oder super fettiges Fleisch .... egal welche Form es ist meist nicht sehr hochwertig. Dazu meist was frittiertes Pommes oder so frittierte kartoffeln.

Dass ich zuwenig Trink weiss ich mittlerweile ( 2 l, solltens sein und ich denk mal nicht Cola).

Frühstücken, tu ich nicht und zu abend ess ich meist irgendwas von nem Fressstand.

pheterx60


Naja, das ist eben ziemlicher Schrott.

Das einzige was Dich wohl noch zusammenhält ist das Fleisch, insbesondere dieses "superfettige" Fleisch (hab ich zwar in Deutschland selten gesehen, aber immerhin).

Wenn Du gerne Fleisch isst solltest Du dabei bleiben, denn da sind die meisten Nährstoffe drin.

Ansonsten würde ich diese ganzen Zuckerwässer streichen und durch Wasser ersetzen (kann auch Leitungswasser sein).

Wichtig ist in der Regel auch ein ordentliches Frühstück:

z. B. 3 Eier, Speck., ggf. ein Toast mit dick Butter, eine Tasse Kaffee.

Die fritierten Kartoffeln würd ich ebenfalls streichen und dann eher durch etwas Gemüse und/oder Salat und vielleicht gekochte Kartoffeln ersetzen.

In Kantinen gibt es oft irgendwelche Soßen über dem Essen: Vorsicht: Die stehen oft vor unklaren Zusatzstoffen wie Glutamat usw.

Wenn es was Süßes sein soll dann eher ein Stück Obst.

Viele Grüße

Peter

T=hoFmiG_77


Wichtig ist in der Regel auch ein ordentliches Frühstück:

z. B. 3 Eier, Speck., ggf. ein Toast mit dick Butter, eine Tasse Kaffee.

Also ehrlich bei solchen Ernährungstips klappen sich mir die Fussnägel hoch. Wenn man sich selbst mit sonem Müll vollstopft, muss man das nicht noch anderen weiter empfehlen. Zumal, werter Peter, ich weder deine Blutdruckwerte, Blutsäurespiegel, Cholesterinspiegel etc wissen möchte, denn nur weil man Fleisch nunmal mag heisst es noch lange nicht dass es in der Fülle wie bei beiden beschrieben gesund ist. Man muss kein Gesundheitsfanatiker werden und anfangen den Löwenzahn von der Wiese zu rupfen, aber etwas gesünder dürfte es wohl dann schon sein.

Der säuerliche Körpergeruch komtt einfach daher, dass der Körper zuviele Schlackenstoffe bildet, was von den ganzen """ Vitaminen """ !!! im Fleisch kommt.

Eine Fastfoodernährung umzustellen ist nicht einfach, besonders dann, wenn man auf Mensaessen oder den schnellen Hunger zwischendurch ständig bekämpfen muss. In aller erster Linie muss man jedoch an seinem Zeitplan arbeiten.

Fürs Essen muss man sich Zeit nehmen, egal was drum herum ist.

Vielleicht kann ich dir ein paar Ernährungstips geben, wonach du deinen Wochenplan richten könntest.

1 x Schweinefleisch in der Woche (das reicht völlig)

2 x Huhn/Pute o.ä.

1 x dunkles Fleisch (Wild oder Rind)

damit sollte auch dein Fleischbedarf gedeckt sein.

2 Fleischfreie Tage und 1 Fischtag dürfte dann den Rest der Woche abdecken.

Es spricht nichts gegen eine deftige Mahlzeit mit Fett oder ner ordentlichen Portion Kartoffeln, Spätzle etc. aber dreimal in der Woche sollte dieses reichen. Den Rest der Woche das Fleisch nur mit Beilagen essen, Gedünstetes Gemüse aller Variationen oder einfach nen Salat dazu das ist ebenfalls ausreichend.

Cola gehört grundsätzlich aus dem Kühlschrank verbannt. Apfelschorle oder ähnliches mit Geschmack, wenn man kein Wasser mag oder selbst nur wenig trinkt. Wichtig sind aber die 2 Liter am Tag und mit etwas Gewöhnung schafft man die locker besonders wenn man auch noch ein wenig sportliche Betätigung betreibt.

Grundsätzlich könntest du dem Körper auch noch ein wenig helfen indem du den Entschlackungsprozess unterstützt. In der Apotheke gibts verschiedene Salze (FX-Passagesalz, Glaubersalz etc) was bei regelmässiger Einnahme von 3-4 Wochen sehr schnell zum Erfolg führt. Wichtig ist allerdings, wenn mans chon Probleme mit Körpergeruch hat in den ersten 2 Wochen ein starkes Deo dabei zu haben, weil neben den Verdauungsausscheidungen auch viel über die Haut ausgeschieden wird. Aber danach macht sich das sehr deutlich bemerkbar und kombiniert mit Sport schwitzt man im normalen Alltag deutlich weniger.

Wichtig ist aber in erster Linie Weniger Fleisch ist mehr für den Körper, wenn man schon gerne regelmässig Fleisch isst, dann reduziert und mehr Beilagen essen, die sättigen eh mehr.

Und solch ungesundes Frühstück (kann ich nur mit dem Kopf schütteln) am besten gleich weglassen. Nur weils schmeckt ists nicht gesund, besonders wenn man bedenkt, dass der Magen-Darm-Trakt nach einer ruhigen Nacht, nahezu gleich mit einem ganzen Gartenzaun erschlagen wird.

p%ete+rA60


Nun ja, also Atkins hat ja die folgende Ernährungspyramide als Empfehlung für die lebenslange Anwendung veröffentlicht:

[[http://atkins.com/Archive/2004/2/10-121449.html]]

Da stehen eben Fisch, Fleisch, Eier ganz oben, noch vor Gemüse und Obst.

Desweiteren haben alle Vergleichsuntersuchungen der letzten Jahre ergeben, dass bei einer Atkins-Diät im Vergleich zu fettarm+kalorienarm hinterher die besseren Blutfettwerte herauskommen.

[[http://www.optipage.de/derandereskandal.html]]

[[http://mediresource.sympatico.ca/health_news_detail.asp?channel_id=8&news_id=767]]

Nun werde ich hier wieder nach Blutdruckwerte, Blutsäurespiegel, Cholesterinspiegel usw. gefragt. Naja ist alles bestens, ich könnte zurückfragen, denn bislang kann aus den Untersuchungen nur geschlossen werden, dass Diäten mit vielen Kohlenhydraten und wenig Fett eben genau zu diesen Problemen führen, die man bisher bei fettreichen Ernährungsweisen vermutet hat.

Viele Grüße und toi toi toi dass alles mit dem Cholesterinspiegel ok ist und bleibt.

Peter

cKlairee39


ist atkins nicht vor kurzem ziemlich übergewichtig gestorben?

grübel

claire

Tkhomi:_77


ist atkins nicht vor kurzem ziemlich übergewichtig gestorben?

Nein Atkins ist 2002 in NY auf dem gefrorenen Bürgersteig ausgerutscht und hat einen Schädelbruch erlitten, wo er aus dem Koma nicht mehr aufgewacht ist.

Das die Atkins Diät Augenwischerei ist wurde erst neulich nachgewiesen. Zwar nahmen die Patienten abenfalls ab, ungefähr im gleichen Verhältnis wie die "gesunden" Ernährer, aber das lag daran das durch die Übermengen an Fleisch, das Hungergefühl sehr schnell zurückgedrängt wurde und Essen (massemässig) im selben Verhältnis aufgneommen wurde, wie bei einer ausgewogenen Ernährung.

Das heisst aber nicht das es gesund ist, im Gegensatz ist es ebenso ungesund nur Vollkornprodutkte zu verzehren. Der normale Menschenverstand gibt das ausgewogene Verhältnis vor und darüber sollte man halt nachdenken.

p#ete<r60


Ist mir nicht bekannt. Um seinen Tod ranken sich sehr viele Gerüchte, genauso viele wie um seine Auffassunge vorher schon. Es gibt jede Menge Fotos und Video-Aufnahmen unmittelbar vor seinem Tod und speziell auf den Videos kann ich nicht erkennen, dass er 117 kg gewogen haben soll.

Abe was soll's?

Ich bin ja auch mehr ein Anhänger des eigentlichen Begründers der Kohlenhydrat-armen Diät: Dr. Wolfgang Lutz. Atkins ist halt Amerikaner und damit viel viel kommerzieller und bekannter. Im Gegensatz zu Lutz hat er zusammen mit seiner Frau (oder war es vielleicht nur die) ein riesiges Unternehmen aus dem Boden gestampft. Der Atkins-Konzern hat mittlerweile eine solche Wirtschaftskraft, dass dieser es sich leisten kann, selbst Studien in Auftrag zu geben.

Aber um auf Wolfgang Lutz zurückzukommen:

Der hat seine Diät entwickelt, weil er selbst schwer krank war.

Jetzt ist er 91, von Alzheimer keine Spur.

Also mir würde das reichen. Ist speziell für einen Mann ein sehr hohes Alter.

Ansonsten sind diese Dinge halt sehr individuell. Sollte ich jetzt gegenfragen: Und was war mit Are Waerland?

viele Grüße

Peter

u2ebe;l_28


Tja, die ganze Diskussion um Deine Ernährung find ich ja sehr intressant, aber ich denke für Dein Problem nicht Relevant.

Hast Du Dich schon auf Lebensmittelunverträglichkeiten untersuchen lassen? Oder gegen Pilzbefall (Candida etc)?

pPete=r6x0


"Das die Atkins Diät Augenwischerei ist wurde erst neulich nachgewiesen. Zwar nahmen die Patienten abenfalls ab, ungefähr im gleichen Verhältnis wie die "gesunden" Ernährer, aber das lag daran das durch die Übermengen an Fleisch, das Hungergefühl sehr schnell zurückgedrängt wurde und Essen (massemässig) im selben Verhältnis aufgneommen wurde, wie bei einer ausgewogenen Ernährung."

Das ist alles Quatsch. Ich ernähre mich seit 20 Jahren kohlenhydratarm. Durch das viele Fleisch + Eier + Fisch + Gemüse + Salat + Fett ist diese Diät viel viel Nährstoff-reicher als jede andere Diät. Was bestimmte Nährstoffe wie Lecithin, Q10, B-Vitamine, Vitamin D, Selen, Eisen angeht, nehme ich vermutlich ein Vielfaches von dem auf, was die Normalbevölkerung per "ausgewogener gesunder" Ernährung aufnimmt.

Aber der von Dir beschriebene Effekt ist ja auch erwünscht:

Die meisten Menschen essen heutzutage sehr kohlenhydatreich mit vielen Speisen, die einen hohen glykämischen Index haben. Das führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse viel Insulin ausschüttet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Das wiederum löst nach einiger Zeit eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) aus. Spätestens dann setzt ein erneutes Hungergefühl ein.

Deshalb halten solche Menschen nicht lange durch. Nach spätestens 2 - 3 Stunden müssen sie wieder irgendetwas essen oder etwas zuckerhaltiges (z. B. Apfelsaftschorle) trinken, um den Blutzuckerspiegel anzuheben. Ich konnte es früher nicht aushalten, in einem Restaurant zu sitzen und 1 Stunde auf das Essen zu warten. Heute muss ich über alle anderen schmunzeln, wenn sie bei solchen Anlässen nervös und gereizt werden.

Eine kohlenhydratarme Diät löst dieses Unterzuckerungsproblem binnen weniger Tage. Natürlich hört dann der ständige Hunger auf. Aber war es nicht das, worum es bei Diäten auch geht, nämlich nicht nur besser sondern u. a. auch weniger zu essen?

Ich finde es ein gerade unerhörtes Argument, der Atkins-Diät vorwerfen zu wollen, sie sei Augenwischerei weil sie schneller und länger satt macht.

Demnächst kommt bestimmt noch jemand und sagt, die Diät sei Augenwischerei weil man dabei (richtig angewendet) so viele Vitamine aufnimmt und deshalb nicht so viel essen muss.

Viele Grüße

Peter

KTarstenMFeier


hmm ok danke erstmal an alle

@Thomi_77

deine Ernährungstipp werd ich mal probieren und mir heut mal Glaubersalz aus der Apotheke holen. Naja Cola hab ich mittlerweile schon aus meine Kühlschrank verbannt, da stehen jetzt A-Saft und O-Saft drin.

Geruchsmäßig is das auch erst im Verlauf der letzten 6 Monate aufgetaucht, davor hab ich noch bei meinen Eltern gewohnt und mich nicht ganz so ungesund ernährt.

Könnte das auch meinen Haarausfall(sie fallen massig aus, vielmehr als eigentich normal wäre, wachsen aber wieder nach, also keine Glatzenbildung oder so) und die ziemlich stumpf gewordenen Haare erklären?

@uebel_28

nein hab ich noch nicht, sollt ich wohl dann auch mal tun.

@peter60

also ich bin auch für deinen Vorschlag dankbar, aber ich denk mal eher dass ich Thomi_77´s Ratschläge versuchen werd.

p0eteLr6x0


Haare

Nun ja, auch dazu schreibt Wolfgang Lutz in seine Buch schließlich etwas. Man muss es nur kaufen (oder ausleihen) und lesen.

War bei mir übrigens auch so: Meine Haare wurden dünner und schwächer und das hat sich nach Umstellung auf eine KH-arme Diät völlig geändert. Und in fast allen einschlägigen Foren zur kohlenhydratarmen Diät wird fast immer berichtet: Fingernägel und Haare werden kräftiger.

Gegen die meisten Erkrankungen hilft: Lesen. Lesen ist das kostengünstigste Medikament überhaupt.

viele Grüße

Peter

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