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Selbst etwas Rotwein hat wieder alles zunichte gemacht

POhyl\ax01 hat die Diskussion gestartet


Hallo Freunde, und Schmerzgefährten,,

bevor ich viel über mich verliere möchte ich erst meinen Befund mitteilen in der Hoffnung das Ihr mir Aufschluss geben könnt, ob ich an etwas heilbarem oder etwas unverändertem erkrankt bin.

Es folgt der Übertrag des Ärtzlichen Befundes:


Indikation zur Untersuchung: Seit Tagen Oberbauchbeschwerden mit gürtelförmiger Ausstrahlung. Konstante Gewichtsverhältnisse.

Oesophagogastoduodenoskopie:

Müheloses Einführen des Endoskopes. Glatte Passage, geschlossene Epitheltapete, leichgradige Hiatusinsuffizienz.

Fundus- u. Corpusschleimhaut: Normal durchschnürende Peristaltik.

Antrum: Petechein der praepylorischen Antrumregion.

Pylorus: Rund, schließt vollständig, postpylorisch keine entzündlichen Veränderungen nachweisbar.

HLO-Test: Negativ

Diagnose: Antrumgastritis, HLO-negativ

Refluxoesophagitis LA A. (wofür steht dieses LA A. ???)

Beurteilung:

Bei Herrn xxxxx besteht eine leichtgradige Hiatusinsuffizienz sowie eine HLO-negative Antrumgastritis.

Therapie: PPI-Hemmer in absteigender Dosierung.

So!!! Meine Fragen, ist diese Antrumgastitis nun chronisch oder akut?, Seit 7 Monaten achte ich sehr auf Ernährung und Lebensweise, die Beschwerden wurden besser bis ich vor ein paar Tagen etwas Rotwein getrunken habe. Danach war für 3 Tage alles wider so schlimm wie am Anfang. Die PPI Hemmer nehme ich nun überhaupt nicht mehr, (es gab von ärztlicher Seite sowieso niemals irgendwelche Vorschläge der Einnahmedauer :°( ), da wie zb. NEXIUM eher mehr Beschwerden bei mir hervorruft als lindert.

Auch ein 2. Arztbesuch dessen ich diesen Befund erhielte verwunderte sich das selbst nach 4 wöchiger Extremeinahme von PPI sich nichts grossartiges getan hätte von meinem Befinden, als ich ihn etwas dringlicher auf eine Zukunftsaussage drängte, veränderte sich seine Gestik/Mimik unglaublich schnell ins Bedrohliche, so das ich es vorzog in diesem Dialog weiter zu denken als zu reden und verabschiedete mich. Kurz um: Keine Antworten auf meine Fragen.

Nun hoffe ich das Ihr mir etwas weiterhelfen könnt, ich würde mich sehr freuen............ :-)

Antworten
A:nonyxmxa1


Könnte fast der Befund von meinen Magenspiegelungen sein....

Also das LA A könnte (vermute ich mal....) so was wie Grad 1 heißen (pflegt zumindest bei mir an dieser Stelle zu stehen), also leichte Speiseröhrenentzündung, ansonsten hast/hattest Du eine Gastritis des Antrums (unterer Magenbereich), die, wenn ich das HLO-Negativ richtig verstehe, nicht von Helikobakter-Bakterien verursacht wird (konkret: Ursache unbekannt..., theoretisch möglich wären auch bestimmte Medikamente wie NSAIDs, Aspirin, Rheuma-Mittel etc., würde bei entsprechendem Verdacht aber wohl dastehen). Bin aber auch kein Arzt, sind also nur Vermutungen....

Also nun zu den Aussichten: Ich habe nach diesen Ergebnissen (hatte ich in 10 Jahren bestimmt schon 4 Mal) auch immer PPI o.ä. für zwei Monate +Ratschläge für Ernährung usw. bekommen, die Beschwerden verschwanden, kommen aber von Zeit zu Zeit wieder, dann nehme ich halt PPI (die bei mir tatsächlich helfen). Wenn sie mal wieder länger anhalten oder schlimmer werden, werde ich dann halt wieder zur Gastroskopie geschickt... mit dem gleichen Ergebnis. Ob die Entzündungen dazwischen also verschwunden sind und alle paar Jahre wiederkommen, oder chronisch da sind und keine Beschwerden bereiten, weiß ich somit auch nicht.

Allzu viele Sorgen würde ich mir deswegen aber nicht machen, wie gesagt, bei mir geht das schon seit mindestens 10 Jahren so, ich lebe noch ;-) und führe ein absolut normales Leben und habe eigentlich bei einigermaßen vernünftiger Ernährung eher selten Magenbeschwerden. Und wenn, dann nehme ich eben die PPI.

Was das mit dem Rotwein betrifft: bist Du Dir sicher, dass das der Grund war, oder vielleicht Zufall? Oder reagierst Du darauf irgendwie allergisch? Ich trinke zwar kaum Alkohol, solche Probleme hatte ich aber nie.

Ansonsten würde ich mir mal einen Arzt suchen, der Dir kompetent erklärt, was Du hast bzw. Dich weiter untersucht, wenn PPI nicht helfen...

M/onbsti


Hi Phylax,

mein Mann hatte kürzlich die fast identische Diagnose. Auch er verträgt neuerdings keinen Rotwein mehr, wobei ich eher glaube, dass das Zufall ist. Ich vertrage nämlich auch keinen und habe weder Reflux noch Entzündungen im Ösöphagus-/Magenbereich. Mein Rat: Lass das, was Du erfahrungsgemäß nicht verträgst, einfach weg.

Wenn es mehrere Nahrungsmittel sind, die Du nicht so gut verträgst, führe mal eine Art Verträglichkeitstagebuch. Da ich keinen Dickdarm und ein Ileostoma habe, gibt es bei mir eine Menge Unverträglichkeiten. Ich hab mir ein Vokabelheft besorgt und eine Spalte für das reserviert, was ich gut vertrage, die andere für das, was nicht geht. Was nicht geht, vermeide ich halt.

Liebe Grüße von

Monsti

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