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Seit 4 Monaten Druck am Kopf

SNabiLne75 hat die Diskussion gestartet


Liebe Leute,

vielleicht liest das jemand, der das gleiche Problem hatte. Ich habe seit 4 Monaten einen merkwürdigen und unangenehmen Druck an der rechten Kopfhälte. Der Bereich reicht von hinter dem Ohr bis an das erste Fünftel der Augenbraue. Der Druck wandert in diesem Bereich hin und her, manchmal ist er auf der gesamten "Strecke". Er kommt besonders, wenn ich viel mit den Armen mache (Tüten tragen, irgendwas festschrauben etc.). Manchmal wird der Druck so stark, dass ich den Bügel meiner Brille seitlich auf's Ohr setzen muss, da ich ihn dort, wo er hingehört, nicht mehr ertragen kann. Die Brille ist aber nicht zu eng. Es fühlt sich einfach an, als hätte ich einen dicken Aufkleber am Kopf.

Ich habe folgende Ärtze besucht: Allgemeinarzt, Zahnarzt, Kieferorthopäde, Kieferchirurg, Orthopäde, Chirurg und HNO, sowie Internist. Neurologisch bin ich noch nicht untersucht, das kommt jetzt noch. Festgestellt wurde bisher: Bruxismus (ich beiße nachts die Zähne so fest zusammen - habe aber seit 3 Monaten Kieferschiene - hilft nur nix!), cerv. Blockade am 3. Halswirbel bei Steilhalsschiefstellung mit Skolliose. Am C3 entspringt ein Nerv, der bis über's Ohr geht. Vielleicht ist das das Problem?! Genau konnte mir das aber noch keiner bestätigen. Alles andere war ohne Befund.

Was mir ein bißchen hilft: Wenn ich mich quaddeln lasse in die Schmerzpunkte, habe ich zwei bis drei Tage Ruhe. Außer wenn ich mich körperlich wieder irgendwie mit den Armen anstrenge, oder verkrampft sitze. Ich werde z. Zt. 3x die Woche gequaddelt, aber richtig weg geht der Druck nicht. Hinzu kommt, dass ich in den letzten 6 Wochen auch noch regelmäßig Migräne dazu bekomme. Die Migräne kommt eindeutig aus dem HWS Bereich und zieht von hinten über den Kopf.

Halswirbel einrenken lasse ich mir auf keinen Fall, das ist mir viel zu gefährlich. CT wurde noch keins gemacht, ich habe große Angst vor dem Ergebnis.

Was kann das sein? Hat jemand eine Idee?

Viele Grüße

Sabine

Antworten
HGorsxt2


@ Sabine

Hallo Sabine,

deine beschriebenen Probleme können sehr gut von der HWS herrühren. Hattest du irgendwann einmal einen Unfall. So wie du es beschreibst könnte es nach einem Schleudertrauma der HWS aussehen. Die Behandlung ist langwierig. Am besten mal mit Osteopathie versuchen. Weitere Infos findest du unter

[[http://www.unfallopfer-netz.de]]

Alles Gute und viel Glück

Horst

MQ.W?.


Hallo Sabine,

hatte genau die selben Probleme wie du. War deswegen 10 Tage in ein Krankenhaus auf einer Neurologischen Station eingewiesen worden.Diverse Test´s gemacht (CT,EEG,Dopplersonographie,Farbduplexsonographie,EKG,Gehirnwasserentnahme) alles ohne Befund-ein Glück!! 10 Tage Kortison über den Tropf bekommen-alles nichts gebracht.Dann ohne Befund entlassen.

Jetzt wußte ich auch nicht weiter und bin zum Heilpraktiker gegangen, welcher mir mein Halswirbel eingerenkt hat. Danach wurde es ein wenig besser.

Dann habe ich von einem medizinischen Masseur erfahren der bei meinem Bekannten seinen Tinitus weg bekommen hat. Da bin ich dann hin.Bei ihm hatte ich 8 Anwendungen in "Neurostrukturellen Integrations" bei der letzten Anwendung hatte ich dann ein ziehen durch die rechte Gesichtsseite und das war´s.WEG-hatte seitdem nichts mehr, kein Kopfschmerz,kein Mißempfinden.

Er erklärte das damit, das mein Körper sozusagen rechts auf Spannung stand und durch seine Anwendungen hat er das alles wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Hoffendlich hilft dir das weiter.

Gruß Michael

SMabinxe75


Druck am Kopf

Hallo Ihr beiden,

vielen Dank für die Antworten. Es war kein Unfall, es kommt wohl durch die monatelange falsche Haltung in meinem Job. Ich bin Reiki-Therapeutin und habe in einer Arztpraxis gearbeitet, in der ich alles andere als einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung hatte. Ich musste mich immer bücken und die Arme lange Zeit, eigentlich den ganzen Tag, von mir Strecken. Und das, ohne sie irgendwo auflegen zu können. Dass dadurch alles verspannt und vielleicht sogar Wirbel sich verschieben, liegt fast auf der Hand. Ich habe diese Anstellung jetzt aufgegeben, weil ich nicht mehr kann.

In welcher Stadt ist denn der Masseur? Den würde ich evtl. gerne mal anrufen. Übrigens habe ich gestern von einem neuen Orthopäden eine Diagnose bekommen. Bin nicht sicher, ob die stimmt, aber er sagt, es sei eine Occipitalneuralgie. Der Nervenast ist u. a. zuständig für die Pupillenfunktion (kleiner - größer, je nach Licht). Machen könne man nix dagegen, ich müsse warten, bis es irgendwann weg geht. Das ist keine wirklich befriedigende Aussicht. Beim CT war ich jetzt auch. Vorher war ich ja zu feige. Ich hatte Angst vor einem Tumor. Aber das CT war ohne Befund (Gott sei Dank).

Ich nehme sowieso die ganze Zeit schon Vitamin B Kombipräparate, in der Hoffnung, dass es hilft. Bisher ohne Erfolg. Osteopathie habe ich auch schon 6 Anwendungen mitgemacht. Hat leider auch nicht geholfen. Der Orthopäde hat versucht, die Wirbel zu manipulieren (einrenken). Er war ganz vorsichtig, und es hat sich nichts bewegt oder getan. Es ist genauso schrecklich wie vorher. :-(

Danke für Eure Hilfe!

Viele Grüße

Sabine

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