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Thoracic Outlet Syndrom

Mir wurde von einer konservativen Therapie ärztlicherseits abgeraten, es gebe nur einen ausreichenden Erfolg mit einer operativen Entfernung der 1 Rippe. Ich fühle mich von den Ärzten nicht (...)   >>>

Jyanat Koxpp  am 06.09.00  14:59

19.05.10  14:38

Hallo Ihr Leidensgenossen,

ich wurde im Februar 2007 von Prof. Gruß wegen Thoracic outlet syndrom operiert.

Seit der OP habe ich keine Probleme mehr, dass der gesamte Arm einschläft. Bei mir ist der Puls auch beim Hochheben wieder da. Doch das war es auch schon. Die Schmerzen sind geblieben, zur Zeit sind sie ungefähr genauso stark und unerträglich wie vor der OP :-( :°( Das heißt mit jedem Atemzug schießen die mehr oder weniger starken Schmerzen unterhalb des Schlüsselbein und entlang der Schulter ein, besonders nachts beim Versuch einzuschlafen.

Was ich damit sagen wollte, man sollte sich zumindest nicht operieren lassen, wenn man "NUR" Schmerzen hat. Bei Taubheitsgefühlen und Gefäßeinklemmungen mit der Gefahr der Thrombose ist die OP allerdings schon sinnvoll.

Momentan probiere ich einiges aus, um die neurogenen Schmerzen, also die Nervenschmerzen einzudämmen. Eine Zeitlang habe ich Lyrica mit mäßigem Erfolg genommen, und letztens habe ich eine Stromtherapie mit einem bestimmten Gerät gemacht, was wirklich zu helfen scheint. Allerdings kostet das Gerät auch nur schlappe 2000€, was ich mir momentan nicht leisten kann.

Heute war ich auch beim Chiropraktiker, der die Blockaden entlang der BWS gelöst hat. Jetzt tut es zumindest nicht mehr beim Einatmen weh. ;-)

Habt ihr da noch weitere Vorschläge, die noch helfen könnten? Gibt es jemanden unter euch, dem eine Neurolyse geholfen hat?

LG, Nette *:)

NQet teTOxS

20.05.10  21:11

Hallo liebe Leute,

lasst euch auf alle Fälle dahingehend untersuchen, ob nicht vielleicht doch "nur" ein Sulcus-Ulnaris-Syndrom bei euch vorliegt. Aufgrund meiner Beschwerden, die ich über eineinhalb jahre mit mir herumschleppte, war ich felsenfest davon überzeugt, an TOS zu leiden. Taubheitsgefühle im kleinen und im Ringfinger, außerdem äußerst starke Schmerzen und Verspannungen im Nacken und der Schulter sowie am Schlüsselbein der betroffenen Seite. Nicht nur hin und wieder, sondern ständig.

Nach einer Ärzteodyssee wurde schließlich definitiv ein SUS diagnostiziert, obwohl alle Mediziner vorher davon ausgingen, dass der Plexus brachialis nen Knacks haben müsste, da die NLG auch oberhalb des Ellbogens vermindert war. Die Fachliteratur beschreibt KEINEN Fall, bei dem die Schmerzen bei einem SUS auch Richtung Schulter und Nacken ziehen können!!

Vor 9 Monaten wurde ich am Ellbogen operiert, nach 4 Wochen waren die Schmerzen in Schulter und Nacken verschwunden, was bis heute anhält.

Wollte dies nur mal als eventuelle Hilfe anmerken, vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen weiter, würde mich freuen!! :)z

k2ick%erx77

21.05.10  17:46

Hallo Kicker77,

vielen Dank für deinen Hinweis. Bei mir schlafen schon immer beide Ring- und kleine Finger nachts ein, besonders wenn ich auf dem Rücken liege. Doch das habe ich bisher auf meine HWS geschoben. Ich habe immer gedacht, dass die Wirbel der HWS leicht blockieren, doch es sind eher die Brustwirbelkörper, die sich leicht verhaken und dadurch Schmerzen in der HWS und in den Armen provoziert werden.

Wenn ich auf dem Rücken liege, dann liegen auch beide Sulci ulnari auf der Matratze, was für ein Sulcus ulnaris Syndrom spricht. Für taube Finger kann aber auch das Karpaltunnelsyndrom verantwortlich sein. Das ist bei mir durch eine Sehnenscheidenentzündung bedingt, die durch vermehrter Handarbeit am PC oder durchs Fahrradfahren entsteht.

Es gibt also viele Ursachen für Schmerzen und Taubheit, nicht jedoch für das Pulsdefizit, das meiner Meinung sehr wohl für TOS spricht.

Momentan scheint wohl die Kombi aus der Elektrostimulation, Chiropraktik und Wärme an der schmerzenden Stelle was gebracht zu haben. Von daher bin ich nicht mehr von einer Neurolyse überzeugt, die ja immerhin vor 3 Jahren in der OP auch gemacht wurde.

Was genau wurde bei dir, Kicker77, am Sulcus ulnaris gemacht?

LG, Nette

N'etKt@eTxOS

21.05.10  18:04

Bei mir schlafen schon immer beide Ring- und kleine Finger nachts ein

Wenn ich auf dem Rücken liege, dann liegen auch beide Sulci ulnari auf der Matratze, was für ein Sulcus ulnaris Syndrom spricht. Für taube Finger kann aber auch das Karpaltunnelsyndrom verantwortlich sein.

Aber beim CTS sind nicht der kleine und der Ringfinger betroffen sondern Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger.

Hier kannst du mal über die Versorgungsgebiet der Handnerven nachlesen. Leider kenne ich mit damit etwas aus, da ich selbst betroffen (Ulnarisrinnensyndrom) bin und auch bereits deswegen schon operiert wurde. Bei der Messung der NLG kann die Stelle der Beeinträchtigung ziemlich genau lokalisiert werden.

p@eps

27.05.10  03:20

Hallo zusammen,

ich BITTE euch um eure Hilfe.

ihr denkt jetzt sicher, dass das nichs mit dem Thema zu tun hat...kommt gegen Ende. Ich wollte einfach mal alles raus schreiben. Im Moment weiß ich einfach nicht mehr weiter.

ich schreibe euch jetzt einfach mal meine Geschichte,.wird allerdings leider etwas länger werden...Sorry!

Meine Probleme haben richtig angefangen als ich 18 Jahre alt war als ich durch meinen Überbiss und meine Skoliose Beckenverwringung mit Beinlängendifferenz) Schmerzen in der Kiefermuskulatur, im Nacken, Kopfschmerzen usw. bekommen habe. Daraufhin bin ich an die Uniklinik überwiesen worden. Ich bekam eine Aufbissschiene und 46 Einheiten Physiotherapie verschrieben. Es wurde mir gesagt, dass dieser Fehlbiss nur durch durch eine bimaxilliare Kieferoperation und zusätzliche Spangenbehandlung korrigiert werden könnte...wozu mir aber dort keiner wirklich geraten hatte, da die Operation viele Risiken birgt.

Das Krankheitsbild heißt Cranio-mandibuläre-Dysfuktion. Ich bin also regelmäßig zur Physiotherapie gegangen und hab meine Schiene getragen. Doch die Verspannungen, blockierten Wirbel und Gesichtsschmerzen wurden immer schlimmer. Alle drei Monate musste ich nach Tübingen wurde mit KG-Rezepten, Rezepten und Schmerzmittel versorgt, bekam Neuraltherapie, Akkupunktur und konnte ganz gut mit meinen Problemen leben. Hatte mich damit arrangiert, dachte jeder hat irgendwie sein Päckchen zu tragen.

Dann 2004 auf dem Flug in den Urlaub bekam ich starke Schmerzen in den Ohren, hörte danach rechts kaum was. Ging dort in die Klinik, wurde festgestellt, dass mein rechtes Trommelfell geplatzt ist und ich hatte einen Hörsturz. Mit den verschriebenen Medikamenten kam mein Gehör langsam wieder und ein Trommelfell wächst ja auch wieder zusammen. Das einzige was blieb war ein nervender Tinnitus.

Auch das musste ich einfach akzeptieren, da es mit Infusionen und Akkupunktur wieder zu Hause nicht wegging. Man sagte mir, das käme davon, dass mein zurückverlagerter Unterkiefer mein Kiefergelenk gegen die Tube (ist für den Druckausgleich zuständig) drückt. Das ist natürlich beim Fliegen scheiße.

Soweit so gut, hat ein paar Monate gedauert bis ich mich an das Pfeiffen gewöhnt hatte. Aber auch das hab ich weg gesteckt.

Bei diesen Bescherden blieb es bis 2007 und ich dachte eigenlich, so würde es jetzt bleiben...dachte, das sei genug für einen so jungen Menschen. Ich arbeitete weiter an meinem Rücken und es war ganz okay für mich, an schlimmen Tagen musste ich halt Schmerzmittel nehmen und ihr wisst ja sicher auch, dass ein gewisser Schmerz immer da ist und man sich irgendwie daran gewöhnt.

Und dann ist wie gesagt 2007 das unfassbare passiert... ich war in der Krankengymnastik und meine damalige Therapeutin machte zum ersten Mal eine neurale Dehnung der Nerven der HWS bei mir...Kopf ganz stark nach rechts geneigt mit der andern Hand meinen Arm angewinkelt nach außen gedreht. Plötzlich kam total überraschend ein sehr starker Schmerz vom Nacken ausgehend bis in meine Fingerspitzen "reingeschossen". Sie fragte mich ob es ziehen würde, ich sagte: ja sehr.Dachte das muss so sein. Und geht nacher wieder weg. Daraufhin sollte ich mit der Faust pumpen und schauen, obs besser würde, tat es nicht. Dehnung wurde abgebrochen. Der einschießende Schmerz verschwand. Es blieb aber ein total kraftloser, verkrampfter, schwerer. schermerzender Arm. Ich dachte mir nichts dabei, dachte das ist wie Muskelkater, überanstrengt wird wieder besser. Als es nach einer Woche nicht besser wurde ging ich zu meinem Orthopäden. Er meinte das sei eine Plexusüberdehnung und da könne man nichts machen. Muss sich wieder beruhigen. Ich schonte den Arm, wartete und wartete,als es nach 2 Monaten immer noch nicht besser wurde ging ich nochmal zu meinem Arzt. Er gab mir eine Überweisung zum Neurologen. NLG ---> vermindert. Ja, Plexusschädigung, ist alt so. Nerven brauchen lange um sich zu regeneriern. Damals war ich dann schon ziemlich deprimiert, da ich deswegen dann nach ca. einem halben Jahr eine Umschulung machen musste. Da ich gelernte Industriekauffrau war und meinen rechten Arm nicht mehr richtig gebrauchen konnte. Auch das und die Schmerzen habe ich nach einer Zeit geschluckt. Wurde vom rechts zum linkshänder. Verstand die Welt da schon für ne Zeitlang nicht mehr, aber ich versuchte das Beste daraus zu machen.

So blieb es bis dieses Jahr Januar. Hatte eine Blockierung an der BWS links. Ging zu der Vertretung meines Orthopäden und diese wollte die Blockierung lösen, indem er mir an meinem linken Arm zog (ohne mich vorher drauf aufmerksam) zu machen, um meine Schulter zu dehnen. Dann auch links der einschießende Schmerz. Ich bin regelrecht ausgeflippt.

Mein Arzt veranlasste darauhin ein MRT darauf sichtbar: 2 Bandscheibenvorfälle HwS und 2 Vorwölbungen mit 26 Jahren! Er meint die Bescherden kämen hiervon. Der Meinung bin ich nicht. Kann es bei mir nicht auch TOS sein ??? ??? ??? ? Hab genau die Symptome die ihr beschreibt. Und vor allem ist es erst bei Ziehen am Arm aufgetreten. Ungewöhnlich, wenn ein BSV die Ursache wäre! Was meint ihr dazu ???

Bitte gebt mir einen Rat was ich tun kann, zu welchem Arzt ich soll?? Ich bin seit Januar zu Hause, geh nicht mehr raus, wein nur noch, kann nichts mehr selber machen und vor lauter Schmerzen nicht schlafen...wie jetzt... Ich kann so nicht leben, und für diesen Text hab ich den ganzen Tag gebraucht...immer nur paar Minuten, dann bekam ich Schmerzen musste Pause machen. Wieder anfangen, das ist so deprimierend. Ich kann nicht mal mehr meine Haare alleine waschen. Ich kann nicht mehr...wie konnte das passieren...ich bin so dumm, wieso hab ich nicht besser aufgpasst ??? ??? Den Arzt haben wir verklagt...mal sehen was dabei rauskommt. Aber das ändert auch nichts mehr. Wer könnte mir mit den Armen helfen ???

Ljola2T01x0

27.05.10  20:48

Hallo Lola2010!

Oje du Arme, :°_ du hast ja schon einiges hinter dir. Ob es TOS sein könnte, kann dir nur ein Spezialist sagen.

Mein Rat wäre, einen Gefäßchirurgen aufzusuchen. Bei mir wurde dadurch, nach ca 25- 30 Jahren beschwerden, die Diagnose gestellt.

Einen Versuch wäre es doch Wert, oder?

Ich wünsche dir alles Gute @:)

Tschau *:)

uAllme

27.05.10  22:18

Hallo Lola2010,

da bin ich der gleichen Meinung wie Ulme. Das nur wirklich nur ein Gefäßspzezialist feststellen. Der kann dann eine Angiographie machen, aus der hervorgeht, ob auch deine Gefäße abgeklemmt werden. Denn Nerven können an ganz verschiedenen Stellen durch Knochen, verspannte Muskeln und Narbengewebe eingeengt werden und die gleichen Symptome verursachen. Normalerweise wird auch der Angiologe eine NLG Messung veranlassen.

Wenn die Nerven durch die Bandscheibenvorfälle schon gereizt sind, dann reagieren sie auf eine weitere Reizung wie eine Dehnung noch viel sensibler. Von daher können die Bandscheibenvorfälle zumindest MIT Schuld an deinen Schmerzen sein.

Ich mache auch immer wieder den Fehler, meine Muskeln dehnen zu wollen, um dem Nervenschmerz entgegen wirken zu wollen. Doch leider werden meine Schmerzen dadurch schlimmer, da die Nerven nicht so gerne überdehnt werden wollen.

Mein Osteopath hat neulich nur einen Triggerpunkt, eine sogenannte Myelgose, auf dem Trapeziusrand (der oben liegende Muskel zwischen Hals und Schulter) ganz fest gedrückt. Somit wurde der Muskel entspannt, die Schlackstoffe können besser abtransport werden und die Nervenschmerzen wurden tatsächlich weniger. Der Nerv wurde dabei nicht gedehnt! Es ist noch nicht weg, aber besser.

Lasse dir eine Überweisung zum Angiologen aufschreiben und vereinbare selbst einen Termin dort. Hast du einen verständnisvollen Hausarzt?

Ich wünsche dir gute Besserung @:) !

Liebe Grüße,

Nette

Niet_teTxOS

02.06.10  19:12

Hallo NetteTos und Ulme *:) ,

vielen Dank für eure Antworten!!!

Wurden eure Schmerzen eigentlich auch durch ein "gewaltsames " Ereignis ausgelöst ??? Oder sind die nach und nach von alleine entstanden ??? Kann es auch sein, dass ihr eine leichte Skoliose habt... ???

Dadurch einen Schulterschiefstand...meine Physio meinte, sowas begünsigt das.

Wie gesagt, ich bin wirklich etwas verwirrt. Diese neurale Dehnung 2007 wollte meine damalige Physiotherapeutin damals wohl nur mal ausprobieren. Sie hatte noch nie zuvor so ne Nervendehnung bei mir gemacht. Auch immer Triggerpunkte und manuelle Therapie. So nen komischen Schmerz wie damals hatte ich noch nie zuvor und auch danach nie wieder. Da muss wohl einiges passiert sein. Aber keiner weiß genau was. Wie gesagt bisher sind "nur" die zwei Bandscheibenvorfälle diagnostiziert und dass rechts die NLG verringert ist. Ich mach mir halt große Vorwürfe, weil meine Familie auch damals zu mir gesagt hat, dass man, wenn man Scherzen hat den Arm dann weg zieht. Mein Vater hat zum Beispiel gesagt, wenn du auf ne heiße Herdplatte fasst, dann ziehst die Hand ja auch weg...ja klar, das schon...aber wenn man doch zum Beispiel beim Zahnarzt ist und es da dann auch mal weh tut...zieht man doch auch nicht gleich den Kopf weg, oder? Manche Behandlungen sind halt schmerzhaft und wenn dann z. B. der Zahn behandelt ist, gehts einem ja besser. Daher hält man ja manchmal schon Schmerzen aus, man denkt ja nicht, dass da irgendwas beschädigt wird. So wars jedenfalls bei mir. Heute bin ich schlauer :)z .

Meint ihr ich hab da nur so krass drauf reagiert wegen dem Bandscheibenvorfall... ??? Ausstrahlungsgebiet ist schon auch von Nervenwurzel C 6/7. Aber mein Arzt findet es mittlerweile auch seltsam, dass sich das nicht mehr beruhigt hat. Und links dann genau das gleiche...zweieinhalb Jahre später...dieses mal war es ja keine Nervendehnung...er wollt einfach meine Schulter dehnen wegen dem blockieren Wirbel. Ich bin mir sicher, sowas ist mir früher schon mal passiert nur da hats mir nichts ausgemacht. Ich halt mich im Moment echt für besonders dumm...lass ich mir links auch noch ziehen. Aber ich hab das nicht rechtzeitig mitbekommen und um ehrlich zu sein, hätte ich nicht gedacht...dass mir das schaden könnte. Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt nicht, dass das angeblich von den BSV kommt, sonst wär mir das ja klar gewesen. Aber bis zu diesem Zeitpunkt bin ich ja von einer Plexusschädigung durch die Nervendehnung ausgegangen. Man glaubt ja seinem Arzt... . Links ist es aber nicht so schlimm und da ist meine Hand auch nicht immer so kalt...

Mit meinem Orthopäden kann ich da nicht mehr groß drüber reden...er behauptet...das seien Bandscheibenvorfällt, dann noch ein geschädigter Plexus und dann noch meine Skoliose, die natürlich einen Schulterschiefstand hervorruft und dadurch die ganzen Muskeln rechts verkürzt sind. So auf die Art...wen wunderts bei so nem krummen Hals.... Zu meinem Hausarzt hab ich ein besonders gutes Verhältnis...er ist sehr geschockt kennt mich noch aus Zeiten wo ich noch keinerlei Beschwerden hatte. Aber er kennt sich rein gar nicht mit dem Thema aus.

Wo find ich denn einen Gefäßspezialisten ??? Gibts in unseren kleinen Städten keinen...an der Uniklinik ??? ?

Liebe liebe Grüße........bin echt froh, dass ihr mir geantwortet habt

L'ola=201x0

06.06.10  20:13

Hallo Lola2010!

Bei mir war kein gewaltsames Ereignis der Grund.

Als Kind hatte ich schon eine Fehlhaltung und in der Pubertät verstärkte das Ganze sich dann.

Ich war extrem dünn, bin schnell gewachsen und hatte / habe einen starken Rundrücken. Deswegen drückte wahrscheinlich die erste Rippe auf die Arterie.

Die Gefäßchirurgen ,die TOS bei mir erkannt haben, sind von mir aus ca 150 km weit entfernt in der Uniklinik in Regensburg tätig.

Es war schon viel fahrerei: Untersuchungen, Blutabnahme, Gespräche, Gefäßdarstellung usw. , aber es war es Wert. Die Ärzte hatten schon viel Erfahrung mit TOS und somit auch mit den op´s.

Ich hoffe du findest einen Spezialisten der dir weiterhelfen kann.

Tschau *:)

uFlme

29.06.10  13:31

Sie können sich sehr ausführlich im Netz informieren.

z.b.

de.wikipedia.org/wiki/Thoracic-outlet-Syndrom

Ich denke es gibt mehr Literatur in englischer Sprache, als in Deutsch.... aber in diesem Forum könne sich auch eine Menge erfahren, so wie ich das auch vor Jahren getan habe.

Ich habe auch OP hinter mir (2006) und ich fühle mich ganz gut heute.

LG

b.epixnna

31.08.10  17:32

Hallo Corny54,

Was ist eigentlich aus Deiner geplanten OP geworden?

Gruß

PqaZtientxia5

27.10.10  13:02

Hallo zusammen!

Leider scheint es hier etwas ruhiger geworden zu sein.

Ich habe wie die meisten hier auch einen langen Arzt-Marathon hinter mir. Die Diagnose TOS habe ich jedoch vom ersten Tag, ich wurde mit Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus geschickt. Eine tiefe Venenthrombose konnte jedoch ausgeschossen werden, in dem Bericht des Gefäßchirurgen stand lediglich "Kompression der Vena Subclavia".

Ich bin im gegensatz zu den meisten hier absolut schmerzfrei, jedoch habe ich seit 2 Monaten einen geschwollenen Arm (3cm mehr Umfang als der andere) und dementsprechend so ein Schweregefühl in Arm und Muskeln, als auch leichtes Kribbeln im gesamten Arm.

Ich habe die gesamten 179 Seiten hier gelesen, aber nur wenig gefunden, was nun meinem Fall ähnelt.

In 2 Krankenhäusern riet man mir bereits zur OP, halt das übliche - Rippe raus! Ach ja, Halsrippen habe ich auch, jedoch steht in allen Lehrbüchern, das durch das Halsrippensyndrom nur die Arterie und die Nerven komprimiert werden, jedoch nicht die Vene. Meine bisherigen Befunde sind für meine Ärztin (Chirurgin) die mich betreut nicht aussagekräftig genung, um eine OP zu befürworten. Beim Neurologen war alles ok, die Phlebografie hat keine deutliche Stelle aufgezeit und auch mehrfache Untersuchungen bei verschiedenen Gefäßchirurgen mit Doppler waren nicht so deutlich, zumindest haben die Ärzte lange gesucht und mit der Aussage "man kann das nicht so richtig sehen" trotzdem behauptet es sei TOS bzw. auch schon diffrenziert mit TIS angegeben. Das einzige was man wirklich sieht ist der insgesamt geschwollene Arm.

Im Moment stehe ich einfach auf der Stelle. Der Arm wird nicht dünner, ich renne nach wie vor von Arzt zu Arzt, morgen noch ein Thorax-MRT mit Kontrastmittel um weitere Ursachen auszuschließen.

Zusätzlich habe ich mich einem Osteopathen anvertraut. Aber ich war erst vor ein paar Tagen das erste mal dort und bisher hat es mir keine Linderung verschafft. Kann hier jemand zu dem Thema vielleicht was positives berichten?

Durch dieses Forum habe ich mich nun selbst entschieden, mich an Herrn Dr. Dahl in der Asklepios Klinik zu wenden. Ich hoffe da ich nicht aus der Gegend komme, keine Probleme bei der Annahme in der Klinik zu bekommen und natürlich, dass es nicht erst Monate dauert, bis man einen Termin bekommt.

Vielleicht hat ja doch noch jemand hier Ideen oder Anregungen?

Ich hoffe es taucht auch wieder jemand hier in diesem Forum auf, denn es war für mich z.B. enorm wichtig die Info zu bekommen, das man sich nicht in jedem x-beliebigem Krankenhaus operieren lassen soll.

Gute Besserung an Alle!

e{ivisxsa

29.10.10  09:21

Hallo eivissa,

leider bringen die konventionellen Untersuchungen oftmals keinen eindeutigen Befund. Das tatsächliche Ausmaß kann oft erst während der OP vom Chirurgen erkannt werden. Ich hoffe Dir kann bald geholfen werden und Du findest den richtigen Operateur falls dieser Weg gegangen werden muss. Du weißt ja, dass der Ersteingriff entscheident ist. Jeder weitere Eingriff kann die Situation drastisch verschlimmern.

Eigentlich sehe ich es als ein gutes Zeichen, dass hier so wenig los ist. Ich vermute mal, dass viele Betroffene von ihrem Leid befreit sind oder aber eine deutliche Besserung erfahren haben. Es gibt natürlich auch hartnäckige Fälle, die wie ich von Zeit zu Zeit hier vorbeischauen. :-( (( Die Annahme in der Klinik dürfte keine grosse Hürde darstellen- noch haben wir die freie Arztwahl (wer weiß wie lange noch?) und ich denke Dr. Dahl ist bestimmt eine gute Wahl- ich habe einige positive Meinungen hier über ihn lesen können.

Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich richtige Entscheidung triffst und Antworten auf Deine Fragen erhälst. Ich bin ein "anderer Fall" und kann, bis auf aufmunternde Worte und gute Wünsche :)* , nicht viel dazu beitragen, sorry.

liebe Grüße

Idgie

izdgixe

31.10.10  10:30

Hallo,

ich plage mich seit mind. 1 1/2 Jahren mit einem Problem unter dem rechten Schulterblatt herum, was kein Physiotherapeut mehr ertasten und behandeln kann. Irgendetwas passt da nicht mehr zusammen, aber schmerzhaft war es noch nicht.

Im Januar 2010 bin ich zum Arzt, weil ich das Gefühl hatte, das Blut staut im rechten Arm => sofort Krankenhaus, Gefäßchirurgie. Diagnostiziert wurde eine chronische Kompression der Vena Subclavia als Folge eines TOS. Die Engstelle wurde unter dem Schlüsselbein gefunden. Es folgte Blutverdünnung mittels Falithrom, Physiotherapie und Gymnastik. Im Mai wurde Falithrom abgesetzt wegen einer Blinddarm-OP und dann ganz weggelassen, weil die Engstelle wieder frei war. Im August – nach einer Fensterputzaktion (der Arm ist mir bald abgefallen) – bekam ich einen Tag später einen großen blauen Fleck an der rechter Schulter und Schmerzen und Schwere im ganzen Arm. Wieder zum Arzt, wieder Krankenhaus, Thrombose wieder unterm Schlüsselbein und wieder Falithrom.

Jetzt warte ich auf einen Termin bei Prof. Bürger in Kassel, mein Arzt wollte sich kümmern, morgen bin ich wieder bestellt, hoffentlich kann er mir dann endlich mal was sagen. Er will mir zur OP der Resektion der 1. Rippe ja nicht raten, weil es in den meisten Fällen mit anderen Beschwerden und Problemen weitergeht, was man hier ja auch lesen kann. Aber ich möchte mich in Kassel trotzdem mal durchchecken lassen, vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten. Die Berichte von dieser Forumseite sind ja auch schon bald 10 Jahre alt, vielleicht ist man medizinisch schon ein ganzes Stück weiter.

Meine ganze Gymnastik und Physiotherapie bringt mich irgendwie auch nicht weiter. Ich habe das Gefühl, es wird immer verrückter. Der Arm geht ja einigermaßen, aber Schulter und Schlüsselbein ... Meine Orthopädin rät mir auch nicht zur OP, sagt aber auch, dass sie jetzt an der Stelle mir auch fast nicht mehr weiterhelfen kann, außer zu versuchen, die massiven Verspannung im Schultergürtelbereich zu lösen. Sie empfiehlt auch dringend die Vorstellung in einem Zentrum, welches sich auf TOS spezialisiert hat.

Wir werden sehen, morgen weiß ich mehr.

JXF2~010

31.10.10  18:25

Hallo eivissa,

ich denke du hast die richtige Entscheidung getroffen. Du wirst den Unterschied schon merken, sich mit einem Arzt zu unterhalten, der sich mit TOS auskennt und den bisherigen Ärzten. Vor allem wird endlich die richtige Untersuchung bei Dr. Dahl gemacht werden, nämlich eine Angiographie im Sitzen mit verschiedenen Stellungen der Arme. Bei TOS ist die Entfernung der 1. Rippe das Wichtigste. Ob die Halsrippen mit raus müssen, wird dann noch entschieden. Sei froh, das die noch nicht entfernt sind, denn manchmal müssen die gar nicht raus.

Bei meiner Suche nach Hilfe, war ich auch bei einem Osteopathen. Wenn es dir gut tut, mir konnte er nicht helfen, schade ums Geld. Ganz wichtig ist, das du nicht an dir rumziehen und einrenken läßt, das verschlimmert nämlich noch Alles.

Prof. Gruß und Dr. Dahl sagen auch, von KG wird es nur schlimmer. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Deswegen bin ich auf Kassel auch so sauer, die trotzdem wollten, das ich KG machen sollte. Aber zum Glück gibt es ja noch Dr. Dahl in Bad Wildungen.

Ich habe jetzt gerade meine zweite OP-Seite hinter mir. Natürlich wieder bei Dr. Dahl. Es ist Alles super gelaufen, wieder ohne Schädigung irgendwelcher Nerven, kein Horner-Syndrom, abstehendem Schulterblatt und was es sonst noch so Alles gibt. Unterbringung und Betreuung war sehr gut.

Dann mal Alles Gute für Deinen Besuch bei Dr. Dahl.

P6atiRentixa5

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