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Mir wurde von einer konservativen Therapie ärztlicherseits abgeraten, es gebe nur einen ausreichenden Erfolg mit einer operativen Entfernung der 1 Rippe. Ich fühle mich von den Ärzten nicht (...) >>>
JOana ^KAopp am 06.09.00 14:59
11.12.11 20:05
Die Symtome deiner Tocher kommen mir so bekannt vor und ich weiß, wie Schmerzhaft das ist.
Bei mir wurde TOS, nach einer Angiographie in der Uniklinik in Regensburg diagnostiziert. Dort wurde mir beidseits jeweils die 1. Rippe ( keine Halsrippe) entfernt. Habt ihr es schon einmal bei einem Angiologen versucht? Ich weiß, das es wahnsinnig schwer ist, wenn man von A nach B geschoben wird und kein Arzt kann die richtige Hilfe anbieten.
Ich habe auch erst das "volle Programm" durchlaufen, hat ca 20 Jahre gedauert, bis ich endlich zu dem Arzt überwiesen wurde, einen Gefäßspezialist, der die Krankheit erkannte und mich in die Uniklinik schickte. 
Lg 
12.12.11 09:11
TOS Syndrom, in diesem Link kann man viel Interessantes darüber lesen
www.triggerpunkt.at/uploads/media/Th
nuel_Mader.pdf![]] ]]](http://3.med1.biz/l/t.gif)
Es wird von den Rippenhaltermuskeln "Scaleni" berichtet. Diese finden sich an der Halsseite und über dem Schlüsselbein. Man kann mit den Fingerspitzen diese Bereiche abtasten, findet man eine schmerzhafte Strelle, ca. 10-20 Sek. massieren und das mehrmals täglich.
Wenn Triggerpunkte die Rippenhalter verkürzen, ziehen diese die 1. Rippe in Richtung Schlüsselbein und drücken die Blutgefäße und Nerven ab, die auf dem Weg zum Arm diesen Bereich passieren.Hiermit wird der Blutfluß behindert und Nerven können abgedrückt werden, was zu Schmerzen, Schwellungen, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen im Arm , in der Hand und den Fingern führt.
Hier noch eine Seite, damit kann man die Lage der Punkte sehen, das Kreuz ist der Triggerpunkt, der rote Bereich das Schmerzmuster. Auf der Seite auf Upper back klicken, dann in der linken Spalte auf Scaleni.
17.12.11 15:41
Hallo Alenka79
Bin neu im Forum und habe Eure Beiträge (vorallem von Dir und Patentia5) interessiert gelesen.
Ich bin abenfalls aus der Schweiz und es wurde bei mir ein TIS diagnostiziert.
Deine 1. OP in Aarau; war das Dr. Stober, Hirslanden Medicalcenter, der Dich operiert hat? Hast Du jetzt Deine 2.OP bei Dr. Dahl ebenfalls schon hinter Dir und wie geht es Dir heute? Bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich wirklich operieren soll, da ich ausser einem geschwollenem rechten Arm und vorallem in der Nacht, einschlafen der rechten Hand, ansonsten keine grossen Beschwerden habe. Bin sportlich sehr aktiv und habe Angst, dass das nach einer OP nicht mehr möglich sein wird. Die Aerzte in der Schweiz raten mir aber fast alle zur OP, darum wäre ich über ein Feedback deinereits sehr dankbar.
Liebe Grüsse
Antara
18.12.11 17:34
Natürlich nehme ich auch von allen anderen gerne Feedbacks entgegen. Dr. Dahl Peter, in Bad Wildungen soll grosse Erfahrung betr. TOS/TIS OP's haben. Kann das jemand von Euch ebenfalls bestätigen oder wisst ihr noch andere sehr gute Aerzte?
Bitte meldet Euch, danke 
Antara
23.12.11 23:53
hallo antara,
Ich kann Dr Dahl defintiv empfehlen.
Auf seite 182 findest du einen ausführlichen bericht von meiner story.
bin zwar kein typischer TOS-Patient, weils bei mir durch nen verpfuschten schlüsselbeinbruch entstanden ist,
aber ich glaube in Deutschland ist Bad Wildungen doch eine der besten Adressen.
Es war von Anfang an ein sehr persönlicher Kontakt da, hab mich gleich gut aufgehoben und beraten gefühlt und nicht wie ein Versuchskaninchen
wie bei den anderen Kliniken.
Werd jetzt im Januar für eine Nachuntersuchung nochmal vorbeischauen.
lg
tobi
03.01.12 15:38
Hallo Tobi
Habe Deinen Beitrag intereressiert gelesen. Du hast doch schon einiges durchgemacht!!!
Da ich mich bis jetzt sehr gegen eine OP gewehrt habe, werde ich nun erstmals eine 3 monatige, intensive Physio machen, um meine Köperhaltung zu verbessern. Habe gelesen, dass doch 80 % der TOS/TIS-Fälle so wieder ins Lot kommen. Falls das nichts bringt, werde ich mich nun def. an Dr. Dahl wenden. Dank Deiner positiven Worte über ihn
. Merci velmol!
Viel Erfolg beim Nachuntersuch und es liebs Grüessli us de Schwyz 
27.01.12 16:56
Hallo Antara,
bei meiner Nachuntersuchung ist alles gutgelaufen, keine weiteren Probleme. Ich wünsch Dir viel Glück mit der Physio, ist immer besser erst mal eine Alternative zu so einer OP zu probieren. Ich hoffe das funktioniert bei Dir und selbst wenn nicht, bist Du bei Dr. Dahl in guten Händen.
Alles Gute und Grüße aus München 
tobi
13.03.12 14:44
Hallo an alle,
ich kann Dr. Dahl auch allen nur wärmstens weiterempfehlen. Ihm kann man wirklich noch vertrauen. So einen Chefarzt findet man sehr selten.
Nun aber erst einmal zu meiner Geschichte.
Im Nachhinein hatte ich die ersten Anzeichen von TOS schon im Alter von 20 Jahren. Immer wenn ich arbeiten über Kopf ausgeführt habe, sind mir meine Arme eingeschlafen und ich hatte keine Kraft mehr diese oben zu halten. Ich hab mir dann, wenn ich mir z . B. die Haare geflechtet habe, mich mit den Ellenbogen an der Wand abgestützt, immer den einen und nach dem Überlegen dann den anderen. So ging das dann Jahrelang weiter.
Im Alter von 28 Jahren habe angefangen mein Abitur nach zu machen, da wurden die Probleme langsam mehr. Einschlafen der Hände und Arme nun auch schon ab und zu mal Nachts und schmerzen an verschiedenen Körperstellen vor allem vor Prüfungen. Kurz vor der eigentlichen Abiturprüfung wurde ich richtig Krank. 3 Wochen lang Magen-Darm Beschwerden und zu dem Zeitpunkt wurde der Druck oberhalb des Schlüsselbeins immer stärker und meine Arme taten mir immer dann weh, wenn Sie eingeschlafen waren und das war beim Autofahren, beim Schreiben mit der Hand, Nachts usw. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich von meiner Hausärztin Tramal verschrieben. Ich muss dazu sagen, dass bei mir mit 28 Jahren ein Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom parallel zu meinem Sohn diagnostiziert wurde. Mit dem Tramal wurde am Anfang alles besser, meine Antriebsstörungen waren weg und die Schmerzen wurden auch etwas gedämpft.
Ende 2009, da war ich 31 Jahre alt, machte ich ein Praktikum auf der Gefäßchirurgischen Station der Diakonie Kliniken in Kassel, ich wohne nur 20 km von Kassel entfernt. Dort lernte ich Dr. Baumbach kennen. Ich erzählte dort den Stationsärzten von meinen Problemen und die rieten mir erst mal eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung bei einem Neurologen machen zu lassen um mich auf Karpaltunnelsyndrom testen zu lassen. Dieser Neurologe bestätigte mir dann auch, dass ich ein Karpaltunnelsyndrom hatte und sagte mir, dass ich mich bei den Werten schnellstens operieren lassen sollte. Ich wollte aber erst mein 3 Monatiges Praktikum zu Ende machen und bekam Handgelenkschienen verschrieben. Diese zog ich nachts immer brav an, aber sie brachten keine Besserung.
An einem Tag im Praktikum ging es mir dann so schlecht, total kalte und blaue Hände und Arme und wahnsinnige Schmerzen, sodass mich die Stationsärztin nach Hause schickte und mir versprach, mit Dr. Baumbach wegen einer TOS-Diagnostik zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt hörte ich das erste mal von TOS. Ich musste dann noch 3 Wochen lang hinter Dr. Baumbach herrennen, bis der sich mal bequemte mich im Stationsaufenthaltsraum einem Schnelltest zu unterziehen. Dieser meinte damals im November 2009, dass er ein paar Patienten auf Station wegen TOS Diagnostik hat und mich in den Pool reinlässt und ich bis Weihnachten 2009 Bescheid weiß, ob ich TOS habe oder nicht. Es wurde Weihnachten und es war noch nichts passiert. Wenn ich Dr. Baumbach fragte, bekam ich nur unhöfliche Antworten. Nach meinem Praktikumsende einen Tag vor Weihnachten ließ ich ihn regelmäßig über eine Schwester oder seine Sekretärin daran erinnern, dass es mich noch gibt. Gnädigerweise machte er mir für Ende Februar 2010 eine Termin zur Nervenleitgeschwindigkeits-messung bei einem Neurologen in Kassel. Danach musste ich wieder bis Mitte Mai kämpfen um einen Termin zur Angio zu bekommen. Den machte dann ein anderer Oberarzt für Dr. Baumbach während seines Urlaubs. Der Termin fand 2 Tage nach seinem Urlaub statt. Nun hatte ich im April eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Diakonie Kliniken Kassel angefangen und der Termin war während meiner Schulzeit. Nach der Angio traf ich Dr. Baumbach und der sagte mir es könnte sein, dass ich TOS hätte der Befund wäre aber nicht eindeutig und ich solle vorbeikommen, wenn ich meinen ersten Einsatz auf Station hätte und dann würde er die Klinische Diagnostik noch durchführen. Darauf musste ich dann noch weiter 2 Monate und ständiges vorbei gehen warten. Mittlerweile hatte ich mir leider auf dem Weg zur Arbeit einen Bänderriss zugezogen sodass ich nachdem ich meine Krankmeldung abgegeben hatte, mich fast 2 Stunden auf der Station auf Dr. Baumbach wartete und er mich endlich untersuchte. Zum Ende der Untersuchung sagte er, dass ich mir genau überlegen soll, ob ich die OP will und dass er so eine Rippe schnell draußen hätte. Also überlegte ich es mir genau und sprach 2 Monate später bei einem Untersuchungstermin meiner Mutter, mit Dr. Baumbach. Ich kam ja sonst nicht an ihn ran. Da meinte er auf einmal, dass er das mit der OP so nie gesagt hätte und dass er mich auf keine Fall operiert auch wenn ich mich auf den Kopf stellen und Handstand machen würde. Ich fragte ihn darauf was ich denn bitte sonst machen sollte und er sagte nur Krankengymnastik und bei der Schmerztherapie hätte er mich ja schon angemeldet und diese würde ich ja schon wahrnehmen. Ich sagte ihm darauf, dass die Krankengymnastik nichts hilft und er meinte nur, dass ich dann die falsche Krankengymnastik machen würde. Er drückte mir ein Aufklärungsblatt für die OP in die Hand und ich solle mir die Risiken anschauen und erkennen, dass mir die OP nicht weiterhelfen würde. Er schickte noch nicht einmal einen Arztbericht an meinen Hausarzt. Zu guter Letzt kündigten sie mir noch die Ausbildung in der Probezeit und seit dem habe ich von Dr. Baumbach nichts gehört.
Die Krankenkasse meldete sich 2 Monate später bei mir und teilte mir mit, dass ich in Absprache mit meiner Hausärztin einen Antrag für eine Reha stellen sollte.
Die normalen Schmerzmittel halfen mir alle nicht und ich bekam damals in der Schmerztherapie schon 64mg retadiertes Palladon (Hydromorphon) und 2,6mg kurzwirksames Palladon bei Schmerzspitzen. Ich bin dann zur orthopädischen Reha nach Bad Reichenhall gefahren. Leider glaubten mir die Ärzte nicht wirklich und jeder stellte mich so hin, dass ich mir das nur einbilde mit den Schmerzen, es gab ja auch keinen Arztbericht und somit auch keine TOS Diagnose. Das einzige, was die in der Reha wollten, war die Schmerztabletten runter zu dosieren. Da ich aber schon von zu Hause wusste was passiert, wenn ich den Wecker nicht gestellt hatte um morgens um 6 Uhr meine Schmerzmittel zu nehmen, weigerte ich mich in der Reha strickt meine Dosis zu verändern. Bei einer 3 Stunden verspäteten Einnahme ging es mir den ganzen Tag schlecht und ich hatte wahnsinnige Entzugserscheinungen. Ich hab die 4 Wochen Reha genossen und hatte auch eine nette Truppe gefunden, so dass diese Reha eher ein Urlaub für mich war. Medizinisch hat sie mir nichts gebracht, denn als ich wieder zu Hause war, war alles beim Alten.
Da ich nicht mein Leben lang Schmerzmittel schlucken wollte, recherchierte ich im Internet und machte auf Grund der positiven Bewertungen hier in diesem Forum einen Termin bei Dr. Dahl in Bad Wildungen. Das sind von mir aus auch nur 45 km. Da die Diagnostik schon gelaufen war, bekam ich einen Notfalltermin innerhalb von 6 Wochen zur Untersuchung. Dr. Dahl empfing mich gleich sehr nett und schaute sich mit mir zusammen die Angiobilder an und erklärte mir wo die Engstelle sitzt, machte diverse Tests mit mir, unter anderem den, wo der Puls bei mir beidseits wegblieb und meinte, dass man da nur operativ was machen kann. Er wunderte sich noch warum die in Kassel mich nicht operieren wollten, da die Aufnahmen und Tests wirklich eindeutig waren. Selbst im Angiobericht wies einiges auf ein TOS hin. Der erste OP Termin war letztes Jahr im August für die rechte Seite. Der für die linke Seite sollte erst am 08.12.2011 sein, da war Dr. Dahl jedoch außer Haus. Der Termin wurde dann auf den 16.12.2011 verschoben. Ich bin am 15.12.2011 ins Krankenhaus rein und traf an dem Tag auch Dr. Dahl, der sich jedoch schnell nach Hause verabschiedete, weil er fast Heiser war. Am 16.12.2011, ich war schon OP fertig, rief er mich über das Stationstelefon an und teilte mir mit noch bevor die auf Station Bescheid wussten, dass er mich leider nicht operieren kann, weil die Erkältung über Nacht so ausgebrochen war das nichts mehr ging. Da der Termin nun schon zum 2ten Mal geplatzt war, sollte ich zu seiner Sekretärin gehen und einen neuen Termin machen und dass ich jeden Termin kriegen würde so lange er im Haus ist auch wenn eine anderer Patient dafür verschoben werden müsste. Ich nahm dann den 27.12.2011 und da ich innerhalb von 14 Tagen wieder kam, brauchte ich keine neue Überweisung so dass ich am 26.12.2011 abends kommen konnte. Bei beiden OP’s sind sämtliche Komplikationen ausgeblieben und ich bin Dr. Dahl sehr dankbar dafür, dass er mich operiert hat. Er hat mir ganz tolle Narben gezaubert, so filigran wie ein Schönheitschirurg. Ich würde mich immer wieder in die Hände von Dr. Dahl geben, er ist einfach ein ganz toller Arzt. Ich mache mittlerweile wieder Sport und fange in 3 Wochen eine neue Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin an. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich von Dr. Dahl operiert wurde und nicht von Dr. Baumbach und dass alles so positiv verlaufen ist. Die Schmerzen sind weg und ich kann wieder positiv in die Zukunft schauen.
Ich wünsche allen alles Gute
und liebe Grüße aus der Nähe von Kassel
Silke
10.04.12 20:50
Ich bin 18 Jahre alt und habe auch seit ca. 2 Jahren ein beidseitiges TOS. Bei mir äußert sich das ganze durch schreckliche brennende Schmerzen an der Innenseite der Ellbögen die bei der kleinsten Anstrengung ausgelöst werden. Da ich sehr viele Schmerzmitteln schlucken musste, und auch immer noch muss, und nichts geholfen hat habe ich mich für eine operative Therapie entschieden. Mir wurde zuerst der ulnaris Nerv verlagert, was nicht den Erfolg brachte, danach wurde mir die linke 1. Rippe entfernt und vor ein paar Wochen auch die rechte.
Die Operationen haben die Schmerzsituation verbessert jedoch habe ich immer noch teilweise unerträgliche Schmerzen trotz Schmerzmittel. Ich bin leider immer noch meilenweit davon entfernt einen "normalen" Alltag leben zu können. Eines meiner Probleme ist das die Nerven keine Dehnung vertragen. Ich kann den arm nicht locker hängen lassen geschweige denn anheben ohne das Gefühl zu haben der Arm würde zerreißen.
Mich würde interessieren was für Therapien/Übungen euch helfen. Was ihr tut wenn ihr akut Schmerzen habt und in wie weit ihr im Alltag eingeschränkt seit bzw welche Strategien ihr entwickelt habt um besser klar zu kommen.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
Lg la_uLa
12.05.12 10:23
Hallo,
LeiA-Celina ich hätte da paar Fragen da sich dein bericht sehr Profesionell liest. Bist du Privat Versichert ? Falls nein wie bist du an Dr. Dahl gekommen der als Chefarzt gesetzlich Versicherte gar nicht begutachtet, zumindest laut der Dame am Telefon ?
Wie war es nach den OP's ? Schmerzen, Bewegen und wie lange dauert es bis eine Seite wieder beweglich ist ?
Bei mir wird TOS vermutet und auch Halsrippen gesichtet aber eine eindeutige Diagnose steht aus. Die Uniklinik Heidelberg verweigert ne OP da sie nicht denken das es davon kommt und sie mich nicht zum krüppel Operieren wollen..... 
beste grüsse
PS: ist Dr. Dahl die beste Adresse zwecks TOS ? Wenn nach der OP alles gut ist super aber ich habe nen 20 monatigen Sohn der mich lieber unter schmerzen hat als ohne Hände 
18.05.12 19:42
Hallo Nebulah!
Ich kann dir zwar deine Fragen bezüglich Dr. Dahl nicht beantworten da ich aus Österreich komme aber zu den anderen kann ich etwas sagen.
Bei meinen 2 OPs wurden jeweils die ersten Rippen entfernt und die Nerven komplett freigelegt. Eine Halsrippe hatte ich nicht weshalb da nichts gemacht werden musste. Ich kenne mittlerweile auch einige andere Fälle von TOS und habe festgestellt, dass der Heilungsverlauf sehr unterschiedlich ist. Mein Arzt hat gesagt, dass man sich schneller erholt wenn die Beschwerden vorher nicht so groß waren. Das man sich operieren lässt und nach kurzer Zeit sind alle Beschwerden weg ist fast immer nicht der Fall.
Wenn die Nerven betroffen sind brauchen die ihre Zeit um sich an die neuen Verhältnisse anzupassen und um zu heilen mindestens ein Jahr wenn nicht sogar mehr.
Was ich bis jetzt geschrieben habe klingt nicht sehr aufmunternt, ich weiß. Ich bin froh mich zu den OPs entschieden zu haben. Sie haben mir große erleichterung gebracht. Bei mir war der nach 6 Wochen wieder in alle Richtungen beweglich doch verursachen bewegungen mit gestrecktem Arm Schmerzen. Diese Schmerzhaftigkeit hat sich nach 6 Monaten auch noch nicht ganz zurückgebildet. Aber wie gesagt: "TOS ist bei niemandem gleich"
Auf jeden Fall kann ich dir raten etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen wenn du es nicht schon getan hast. Dieser kann sich nach einiger Zeit nämlich selbst zu einem großen Problem entwickeln da dein Nervensystem überlastet wird und deine Psyche. Bei mir ist das nämlich passiert und eine Sache die ich bereue ist es so lange die Schmerzen ausgehalten zu haben ohne etwas zu schlucken.
Lg la_uLa
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