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Weiße, taube Finger

Moadry-?Annx4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wusste nicht genau in welches Forum das am besten passt, aber vielleicht weiß ja hier jemand was mein Problem sein könnte.

Sobald es etwas kühler wird, also schon so um die 17 Grad (ist ja noch nicht wirklich Kalt!! :-o ) fanden meine Fingerspitzen an ganz Weiß zu werden, also die Hautfarbe wie frisch abgestorben. Es sind nicht alle Fingerspitzen betroffen und einige mehr als die anderen. Die Finger werden dabei an den weißen Stellen Taub. Das passiert auch schon mal wenn ich mich in der nähe von Kühltruhen im Supermarkt aufhalte. Es dauert eeewig lange bis die Finger wieder Gefühl und ihre normale Hautfarbe wiederbekommen haben wenn ich in wärmeren Räumen bin! :°(

Eine Apothekerin hat das mal per Zufall gesehen und war richtig geschockt! Sie hatte auch keinen richtigen Rat und meinte ich sollte zum Arzt gehen.

Aber es sind ja keine Richtigen Beschwerden, es ist in den Momanten einfach unglaublich Unangenehm, hinderlich weil die Finger Taub sind und es sieht nicht schön aus. Hinzu kommt das JEders Jahr ein - zwei Finger weiter davon betroffen sind, bzw. die die es schon sind etwas mehr.

Oh ich weiß das hört sich total bescheuert an und ich konnte es auch wirklich schlecht erklären |-o aber ich hoffe es weiß vielleicht jemand was das sein könnte oder was man dagegen machen kann!

Die "schlimme" Zeit fängt nämlich gerade wieder an.. :-(

viele Grüße

Mary-Ann4 *:)

Antworten
pGetexr60


Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass das Morbus Raynaud ist.

Das ist so etwas ähnliches wie Migräne, nur halt in den Fingern und ggf. an anderen Stellen. Häufig treten beide Erkrankungen gleichzeitig auf.

Lies Dich mal durch [[http://www.migraeneinformation.de]] durch. Da stehen auch ein paar Sätze zu dieser Erkrankung und wodurch sie vermutlich ausgelöst wird. (Was ist Migräne --> Vewandte Krankheiten)

Meines Erachtens kann man so etwas durch eine LowCarb-Diät (es muss ja nicht gleich Atkins sein) sehr gut in den Griff bekommen. Jedenfalls kenne ich einige Personen, die darunter litten und dann rein aus Gewichtsgründen eine Atkins-Diät angefangen haben und sich plötzlich wunderten, dass diese Symptome aufhörten. Auf obiger Migräne-Website steht auch sehr detailliert beschrieben, warum das so ist.

Viele Grüße

Peter

M>ary-PAnnn4


Mit Migräne habe ich zusätzlich noch zu tun! :-/

ich habe eben mal im Netz unter Raynaud geschaut, die Symptome sind genau die!! Danke schön, jetzt weiß ich das wenigstens schon mal! ;-) Sieht manchmal recht gruselig aus! :-o

Hmm ich versuche schon mich ein wenig auf Low Carb einzustellen, aber das ist bei meiner Restlichen Ernährung ziemlich schwer durchzuziehen! Ich habe ja schon in einem andern Forum schon gesagt, dass ich verschiedene Lebensmittelallergien habe, daher eh schon einige Lebensmittel weglassen sollte! Und das sind leider viele Grundnahrungsmittel bzw. deren zusätze. Fleisch esse ich auch keins- nein nein ich bin kein strenger Vegitarier. Ich mag es wirklich einfach nicht :-/ keine Ahnung warum das so ist. Das fing schon in meiner Kindheit an. Wenn ich natürlich mal heißhunger darauf verspüre esse ich es natürlich auch, aber das ist die letzten paar Jahre viell. 3 mal vorgekommen.

Aber trotzdem noch mal danke für den Tipp, werde mir die Seite mal was genauer unter die Lupe nehmen, bisher konnten mir nur Hammer Tabletten bei der Migräne helfen! :-(

M)ary--Annx4


??? aber eins verstehe ich jetzt nicht, warum LowCarb wenn es mit Hypoglykämie zusammenhängen könnte? Dann bräuchte ich doch eigentlich mehr Kohlenhydrate oder nicht?? Ist ja schließlich eine Unterzuckerung! Oder bringe ich da jetzt was durcheinander? :-)

pteteMr6g0


Hallo Mary-Ann,

es ist so, dass Hypoglykämie in den meisten Fällen durch einen zu hohen Konsum an "hochglymkämischen" Kohlenhydraten verursacht wird. Es gibt Tabellen, die den glykämischen Index von Kohlenhydraten darstellen.

Kohlenhydrate mit einen hohen glykämischen Index (fast alle Stärkeprodukte gehören dazu und Zucker/Honig sowieso) führen dazu, dass sehr viel Insulin ausgeschüttet wird. Diese Reaktion ist überschießend, so dass es nach kurzer Zeit eine Unterzuckerung gibt. Wenn man das merkt isst man schnell wieder etwas Süßes und ist bald dann in einer Art Sucht.

Schlimmer sind aber die Reaktionen des Hypothalamus im Gehirn. Dieser reagiert auf eine drohende Unterzuckerung mit einer Stressreaktion und schüttet sehr viel Adrenalin aus. Dabei soll u. a. dafür gesorgt werden, dass sich die Blutversorgung im Gehirn bessert. Blut aus den Händen wird dann bei dafür veranlagten Menschen herausgepumpt, denn das Gehirn hat Vorrang. Dadurch werden diese kalkweiß und kalt.

Bei einer LowCarb-Diät kann sich dieses Problem in den ersten 5 Tagen verstärken, dann hat man es meistens überwunden und der Blutzuckerspiegel reguliert sich wieder. Aber erst einmal muss Du aus diesem kritischen Kreislauf heraus.

Siehe auch:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Hypoglyk%C3%A4mie]]

Viele Grüße

Peter

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