» »

Wer hat auch Dauerkopfschmerzen ?

rhenTtantxe


Hallo Manuela,

kann das Botox etwas mit den Dauerkopfschmerzen zu tun haben ???

Es ist ja noch nicht ganz aus getestet.Wäre doch möglich, daß als Nebenwirkungen, auch solche Dauerschmerzen ausgelöst werden.

Wer spritzt Dir Botox ???

Habe auch mal gespritzt bekommen, leider hat es mir nichts gebracht.

Was genau macht der Heilmasseur ??? Ist das so ähnlich wie Craniosacral ??? Würde mich auch interessieren.

Was genau ist Herniation ??? Kann das nicht auch diese Dauerschmerzen ausgelöst haben ??? Kann man es behandeln/operieren ???

Wo kommst Du her ??? Gibt es in der Nähe einen Kopfschmerzspezialisten, keinen "normalen" Schmerztherapeut ???

In fast jeder Uni-Klinik gibt es normal eine Kopfschmerzambulanz.

Hab ganz schön viele Fragen ;-) hoffe, Du tust sie mir trotzdem alle beantworten.

Gib auf keinen Fall auf, auch wenn es schwer fällt!

Bis bald Renate

MLanupela32


Hallo rentante

Danke für die vielen Fragen,da seh ich wenigstens das sich jemand interessiert.

Erstmals-die Kopf und Nackenschmerzen hab ich seit 2 Jahren.

Botox wird mir gegen meinen Schiefhals gespritzt und das erst seit April diesen Jahres.

Also kann es nicht mit den Kopfschmerzen zusammen hängen.

Obwohl ich mich entschlossen habe, nicht mehr Botox spritzen zu lassen.

Es war für mich nur ein Versuch ob dadurch die Schmerzen weniger werden.Denn meinen Schiefhals erkennt nur ein Arzt, für den Laien ist es ja gar nicht zu sehen.

Mir kommt nun vor, das mir das Botox überhaupt nicht gut tut.

Es verspannt um so mehr meine Halsmuskel.

Herniation soll so viel wie Bruch bedeuten, aber keine Auswirkung auf die Schmerzen haben.

Aber im Endeffekt hat mir noch keiner richtig gesagt, ob nun alles vom Nacken wegen dem Bandscheibenvorfall kommt, geschweige denn, das mich jemand mal richtig beraten hat.

Nun hab ich ja eine Akupunktur hinter mir, das war die erste Ärztin die mir genau zu gehört hat.Aber auch verständlich-ist privat und kostet pro Sitzung zwischen 50 und 70 Euro.

Die Ärztin hat gesagt, das es ihr schon richtig ungut ist, weil die Akupunktur bei mir nicht anschlägt.

Denn im ganzen Körper spür ich es arbeiten, nur bis zum Kopf gehts nicht durch.

Nun hab ich die Möglichkeit zu einem Heilmasseur zu gehen.

Der massiert anhand der Mrt-Bilder um zu schaun, ob sich bei meinem Schleudertrauma vor zwei Jahren was verklemmt hat.

Er sagt es könnte sein, das ein Blutgefäß blockiert ist und kein Blut zum Kopf durch lässt.Mein Vater hat mit ihm gesprochen.

Die Akupunktur-Ärztin meint z.B.auch das es mit den Kieferhöhlen zu tun haben könnte-da ich in den letzten drei Jahren die Höhle drei mal offen hatte und auch punktiert wurde.Zahnärztin dsagt,alles sei ok.

Aber ob ich davon auch Ohrgeräusche und die anderen Dinge bekommen kann,ich weiß echt nicht mehr weiter.

Die Akup.Ärztin hat mir nun geraten nach Wien zu fahren und mich dort von einem Homöopathen austesten zu lassen.

(Ich komme aus Kärnten).

Muss erst gründlich überlegen.

Möchte nicht alles auf einmal machen und im Prinzip hilfts dann doch nicht.

Von der Schulmedizin hab ich eh schon die Nase voll, weil mir vorkommt, das ich da nicht ernstgenommen werde.

Aber du hast recht-die Hoffnung gebe ich trotzdem nicht auf.

Ich habe drei so süsse Kinder und einen Wunderbaren Mann, für die es sich lohnt alles durchzustehn.

Vielen Dank fürs zuhören.

Würd mich freuen , wieder von dir zu hören.

Vielleicht hast ja du einen Tip was ich tun soll.

Ich werd glaub ich trotz meiner Schmerzen mal richtig Weihnachten mit der Familie genießen.

Jetzt hab ich schon so lange weh, da kann ich die paar Wochen auch noch mit meiner Entscheidung abwarten.

Liebe Grüsse-bis bald!!!

MIanueMlaj32


*:) @ rentante

Tschuldige ist nicht meine Art nur von mir zu erzählen.

Hab ja gelesen, das du auch schon seit 8 Jahren Schmerzen hast.

Findet da auch niemand so richtig, warum das so ist.Bitte erzähl mir mehr davon.Würd mich sehr freuen.

Wenn du magst schreib ich dir gerne meine private Adresse in deine Mailbox.

Manuela

pgetIer6x0


Meines Erachtens ist ein durchgängiges Problem hier, dass verschiedene Gesundheitsprobleme als verschiedene Erkrankungen und nicht als gemeinsame Störung angesehen werden.

Beispiel:

Habe auch noch andere Krankheiten (Schilddrüsen-Krebs 97, Morbus Crohn- ist ne chronische Darmentzündung-, Bandscheibenvorfall in der HWS, schlechtes Blutbild seit meinem 15. Lebensjahr-dh Blutsenkung ist immer hoch-), die von den Ärzten eigendlich nie ausgeschlossen wurden, solche Schmerzen zu bekommen.

Wegen dem Schilddrüsen-Krebs werden vermutlich starke Medikamente eingenommen werden. Allein diese Konstellation (Schilddrüsenprobleme, Medikamente) kann schon Kopfschmerzen auslösen. Desweiteren ist festzuhalten: Dies ist eine Erkrankung die das Hormonsystem betrifft und damit kaum kalkulatorische Folgewirkungen hat.

Morbus Crohn ist eine weitere Erkrankung, die ganz stark mit Kopfschmerzen, Migräne, Fibromyalgie usw. in Zusammenhang steht. Bei Morbus Crohn sollte man immer Wolfgang Lutz: "Leben ohne Brot" oder ggf. Bücher zur SCD von Elaine Gottschall lesen.

Wolfgang Lutz gibt unter seiner Diät eine Heilungschance von über 80%. Seine Behauptungen wurden in der Crohn-V-Studie der DCCV bestätigt.

Ein Bandscheibenvorfall in der HWS kann gleichfalls permanente Kopfschmerzen erklären.

Dann wird in einer Diskussion mal Morbus Raynaud erwähnt, welches ebenfalls überproportional häufig mit Kopfschmerzen + Migräne gemeinsam auftritt.

Alle 3 - 4 Symptome deuten auf einen insgesamt sehr schlechten Gesundheitszustand und eine vermutlich ungeeignete Ernährung hin. Auch hier: Wolfgang Lutz "Leben ohne Brot" als absolute Muss-Lektüre.

Oder auch:

[[http://www.migraeneinformation.de]]

Viele Grüße

Peter

MZanuye}la32


@ Peter

falls auch ich gemeint wurde ???

Ich selbst geh ja davon aus, das meine Kopfschmerzen von der Hws kommen.

Nur KEIN Arzt hat mir das je bestätigt, da auch keiner richtig zuhört.

Nur leider kann ich selbst mich nicht therapieren.

Hab schon alles mögliche OHNE MEDIKAMENTE probiert.

Heilgymnastik,Akupunktur,Homöopathie,Schüssler Salze,gesunde Ernährung,Sport....bringt alles nichts.

Auch auf Dauer nicht.

Also wo liegt das Problem ???

Die Ärztin bei der Akupunktur hat mich chinesiologisch ausgetestet.

Im Kopfbereich gibt es einige Blockaden, aber wo.... ???

Psychosomatische Krankheit wurde ausgeschlossen.Da ich auch ein positiv denkender Mensch bin, der nicht aufgibt.

Auch wenn es manchmal schwer fällt, wenn einem alles weh tut.

Aber ich glaube daran, das irgend jemand mal einen Tip für mich hat!!!!

Mfg......Manuela

pvetPer6x0


@manuela32

Nein, Du warst nicht gemeint.

Ich bezog mich hier auf einige Berichte, in denen z. T. schwerste chronische Erkrankungen aufgezählt wurden, die ganz eng mit chronischen Kopfschmerzen im Zusammenhang stehen bzw. mit diesen häufig einhergehen.

Es macht deshalb m. E. nur wenig Sinn, sich vom Neurologen oder Orthopäden durchchecken zu lassen, wenn man gleichzeitig aber unter Morbus Crohn leidet. Das ist ein falsches Verständnis von Krankheit.

Natürlich gibt es auch Menschen, die "nur" irgendein Problem in der HWS haben und deshalb unter ständigem Kopfschmerz leiden. Leider ist aber die gesamtheitliche Sicht in der Medizin verloren gegangen. Für diese Sicht müssen dann am Ende die Psychotherapeuten herhalten, denn wenn alles nicht hilft und keine organische Ursache gefunden wird, muss es ja dann wohl die Psyche sein.

Wenn ich so manche Berichte lese, dann muss ich dazu sagen, dass oftmals auch die Betroffenen selbst schuld sind. Denn ich bin mir sicher, dass es in der ärztlichen Praxis häufig genauso aussieht: Es wird etwas von ständigen Kopfschmerzen geredet, anstatt einmal den Gesundheitszustand lückenlos aufzudecken. Dadurch haben dann selbst aufgeschlossene Ärzte kaum eine Chance, die Krankheit ganzheitlich zu betrachten.

Viele Grüße

Peter

Cyheer:leadxer


Hallo Ihr alle

Ich war leider länger nicht hier. Die Sache mit der Schmerzklinik in Kiel ( falls es dich noch interessiert, Silvie) übernimmt die Krankenkasse. Bei mir gab es da gar keine Probleme. Dein Arzt muss nur begründen, warum du nicht in eine "normale" Schmerzklinik solltest, sondern in eine, die speziell auf Kopfschmerzen spezialisiert ist. Denn es gibt noch andere Schmerzkliniken, die kennen sich aber nicht spezziell mit Kopfschmerzen und deren Unterschieden aus. Der Aufenthalt beträgzt mindestens drei Wochen. Ich war viel Wochen dort. Bis heute nehme ich Stangyl, ein Antidepressivum, was bei Schmerzpatienten eingesetzt wird. Es bringt meine Schmerzen zumindestens so unter Kontrolle habe, dass ich meine Tage einigermaßen erträglich verleben kann. Weg sind die Schmerzen aber nicht. Meine Heilpraktikerin hat mit jetzt ein neues Medikament verschrieben. Auf Naturbasis. Ich hole es mirgen aus der Apotheke, damit macht men eine Dreimonatige Tharapie und dann soll es besser werden. Mal abwarten.Irgendwann hat man da wenig Hoffnung und stellt sich darauf ein, mit den Schmerzen zu leben. Aber man darf die Hoffnung eben nicht aufgeben. Das mit Kiel ist schon eine gute Sache und man hat endlich das Gefühl ernst genommen zu werden. Was ja häufig nicht so unbedingt der Fall ist. Diese Erfahrung haben ja viele hier schon gemacht. Ich auch.

Rqola*ndx K


Hallo Renate

Hallo Renate *:),

Danke für Deine Antwort!

Wegen der Schmerzen merke ich leider noch keine Besserung - die Kopfschmerzen sind irgendwie stärker als vorher, aber viell. gehen sie ja wirklich weg!

Die Wunde tut fast nicht mehr weh, die Naht (ca. 30 cm) ist auch schon relativ gut verheilt!

Habe auch noch zwei angeschwollene Adern am rechten Arm, wo sich die Kanüle befand (wird wahrscheinlich eine Venenentzündung sein), aber das wird auch noch besser werden (wird sicher einige Wochen od. Monate dauern, bis sich das gelegt hat).

Ansonsten gibt's eigentlich nicht viel zu sagen, es geht mir relativ gut für die kurze Zeit die die Operation erst her ist.

Wie geht's Dir eigentlich so??

Hoffe, dass es Dir gut geht!

Freue mich, wieder was von Dir zu hören!

Also dann, danke für die Antwort

Liebe Grüße aus Osttirol

Roland

suylv'ie7x9


Hallo Cheerleader und alle Anderen

Danke für die vielen Infos, dann werd ich das mit der Klinik in Kiel wohl nächtes Jahr mal in Angriff nehmen.

Es tut gut hier zu sehen, dass es auch noch anderen so geht wie mir, da ich in meinem Umfeld glaub häufig, wegen den vielen Kopfschmerzen, schon gar nicht mehr ernst genommen werde.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit chinesischen Heilungsmethoden? Bei uns in der Nähe ist jetzt nämlich ein chinesischer Mediziner ans Klinikum gekommen, er soll anscheinend auf Kopfschmerzbehandlungen spezialisiert sein. Bin mir aber nicht wirklich sicher was ich davon halten soll.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest - hoffentlich ohne Kopfschmerzen! Und ein super gutes Jahr 2005!!

Liebe Grüße Sylvie :-D

rKentxante


@ Peter

Hallo Peter,

ich schätze mit Deinem Beitrag meinst Du mich.

Sicher, ich habe mehrere Krankheiten.

Sicher, ich habe extremes Kopfweh(am 15.12 waren es 9 Jahre).

Das ist mir alles auch Bewußt,das kannst Du mir glauben.

Manche Ärzte schließen es aus, daß die Kopfschmerzen von den anderen Krankheiten ausgelöst wurden.

Manche Ärzte schließen es nicht aus, aber es bleibt auch nur beim nicht ausschließen.

Es wurde mir nahe gelegt, daß ich nach einer so langen Zeit es zu akzeptieren habe, daß die Schmerzen zu einem selbstständigen Krankheitsbild geworden sind.

Das soll heißen, egal was der Äuslöser auch war, es ist nun eine chronische Krankheit, selbst wenn der Auslöser "beseitigt" ist, bleiben die Schmerzen.

Ich selber habe und werde es nie wirklich ausschliesen, daß die Schmerzen von meinen anderen Krankheiten ausgelöst wurde.

Habe es auch immer mit den Ärzten besprochen.

Und auch mit einer Psychologin.

Bitte erkläre mir, was ich für ein Verständnis für Krankheit habe.

Und ich finde auch, daß ich nicht selber schuld bin, daß ich Schmerzen habe, das habe ich hoffentlich nur falsch verstanden.

Grüße Renate

rsen_tantxe


Hallo Manuela

Servus,

bitte entschuldige, daß ich mich erst jetzt melde, habe extreme Kopfschmerzen und habe deshalb schon länger nicht mehr hier vorbeigeschaut.

Das mit dem Heilmasseur hört sich gar nicht schlecht an.

Kennst Du eigentlich das Euminzöl?

Das ist ein Pfefferminzöl, bei dem durch Studien die Wirksamkeit, daß es bei Kopfschmerzen hilft, bestädigt.

Ich habe es von einem Arzt empfohlen bekommen und es ist wirklich prima, besser als andere Pfefferminzöle.

Du bekommst es in Apotheken.

Wie Alt sind denn Deine Kinder ??? Schön, daß Du einen Mann hat der zu Dir steht und Verständnis hat.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine schmerzfreie, streßfreie und besinnliche Weihnachten :-D

Renate

C;heerl[ea9der


Hallo Sylvie und alle Betroffenen

Mit chinesischen Heilverfahren habe ich bisher noch keine Erfahrung gemacht. Würde es mir an Deiner Stelle auf jeden Fall einmal ansehen. Einen ersten Termin, einfach nur zum Gespräch mit dem Heilmediziner wäre bestimmt sinnvoll. Falls Du noch Informationen zu Kiel benötigst, kannst du dich gern noch Mal an mich wenden. Probiere jetzt gerade ein neues Homöophatisches Mittel aus. Es heißt Antimigren. Ist aber nicht nur für Migränepatienten geeignet.Das ist eine Kur, die man drei Wochen durchnimmt und nach 4-6 Wochen soll es einem schon deutlich besser gehen.Werde mal abwarten ob sich was tut. Das Euminz hilft manchmal. Kauf es dir ruhig mal.Gibts ja in jeder Apotheke. Irgendwann muss ja mal was helfen.

Viele liebe Grüße und ein weitestgehend schmerzfreies Fest. :-D

pNetezr60


@Renate

ich schätze mit Deinem Beitrag meinst Du mich.

Ja.

Manche Ärzte schließen es aus, daß die Kopfschmerzen von den anderen Krankheiten ausgelöst wurden.

Manche Ärzte schließen es nicht aus, aber es bleibt auch nur beim nicht ausschließen.

Das war nicht mein Punkt. Mein Punkt ist, dass es sich hierbei um "eine" Krankheit mit verschiedenen Symptomen handelt. Ich habe nicht behauptet, dass die Kopfschmerzen durch eine Darmerkrankung verursacht werden.

Die klassische Medizin teil den Menschen in verschiedene Organe auf und der Kopf ist in diesem Rahmen ein anderes Organ als der Darm. Für den Darm gibt es dann Magen/Darm-Spezialisten und für den Kopf z. B. Neurologen. Und die fühlen sich dann für das jeweilige Symptom zuständig. Erkrankungen die eher auf der hormonellen oder vegetativen Ebene liegen, können unter diesen Umständen nicht korrekt behandelt werden. Stattdessen heißt es dann: Gehen Sie zum Psychologen. Typisch sind auch die Aufteilungen und Ratschläge hier im Forum.

Es wurde mir nahe gelegt, daß ich nach einer so langen Zeit es zu akzeptieren habe, daß die Schmerzen zu einem selbstständigen Krankheitsbild geworden sind.

Das soll heißen, egal was der Äuslöser auch war, es ist nun eine chronische Krankheit, selbst wenn der Auslöser "beseitigt" ist, bleiben die Schmerzen.

Nun, ich hatte 20 Jahre lang Migräne, in vielen Jahren mehr als 100 schwere Anfälle pro Jahr. Und diese Kopfschmerzen sind mit der Heilung der eigentlichen Störung auch weggegangen. Nicht sofort, aber im Laufe von 2 Jahren. Deswegen halte ich diese Aussagen für sehr weit hergeholt.

Ich selber habe und werde es nie wirklich ausschliesen, daß die Schmerzen von meinen anderen Krankheiten ausgelöst wurde.

Habe es auch immer mit den Ärzten besprochen.

Und auch mit einer Psychologin.

Wie gesagt, ich spreche hier nicht von einer anderen Erkrankung sondern von einer gemeinsamen Krankheit.

Sehr gut finde ich in diesem Zusammenhang die Darstellungen des "Fernseharztes" Dr. Weiss, insbesondere was er zu funktionelle Störungen schreibt. Seine Diätempfehlungen halte ich für falsch, aber seine Krankheitsauffassung deckt sich sehr mit meiner und insbesondere meiner Erfahrung:

[[http://www.weiss.de]]

Bitte erkläre mir, was ich für ein Verständnis für Krankheit habe.

Aus deinen Zeilen lese ich heraus, dass Du meinst, dass man einfach Pech hat und chronisch krank wird. Und die übliche Auffassung der Schulmedizin, die den Körper in verschiedene Organe aufteilt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und die mir nichts dir nichts unschuldige Menschen schwer krank machen, so dass sie ihr Leben lang Medikamente nehmen müssen, die die Pharmaindustrie rechtzeitig erfunden hat, scheinst Du auch zu teilen. Daraus müsste man dann folgern: Immer mehr Menschen haben heutzutage Pech denn es gibt immer mehr chronisch kranke Menschen. Und: Es werden immer mehr Menschen bereits in jungen Jahren chronisch krank (die alle scheinbar nur Pech hatten).

Und ich finde auch, daß ich nicht selber schuld bin, daß ich Schmerzen habe, das habe ich hoffentlich nur falsch verstanden.

Naja, von Schuld habe ich eigentlich nicht gesprochen. Eher in dem Zusammenhang, dass viele Patienten ihren Ärzten keine Chance geben, weil sie häufig andere schwere Erkrankungen einfach unter den Tisch fallen lassen. Wegen chronischen Durchfällen geht man dann zu Arzt X und wegen Kopfschmerzen zu Arzt Y. An dieser Entwicklung ist nicht nur die Medizin "schuld".

Im Übrigen bin ich aber schon der Meinnung, dass man zu großen Teilen für sein Leben selbst verantwortlich ist. Und dieser Gedanke ist auch bei Patienten abhanden gekommen. Heute erwartet jeder, dass der Arzt die Krankheit heilen wird. Was die eigene Lebensführung zum Geschehen beitragen mag, darüber denkt kaum jemand nach und wenn man Menschen darauf aufmerksam macht, dann reagieren sie sogar häufig aggressiv. Das ist also ein Tabu-Thema. Leider ist es so, dass diese Einstellung bei Patienten und Ärzten unser Gesundheitssystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat. Heute bekommen viele Menschen, die durch einen Unfall oder einen Geburtsnachteil schwer krank sind, nicht unbedingt mehr eine optimale Versorgung, weil es so viele chronisch kranke Menschen in jungen Jahren gibt, die alle meinen, sie wären einfach krank geworden, weil sie Pech haten.

Du hast beispielsweise Kopfschmerzen und Morbus Crohn. Die natürliche Frage müsste sein: Was trage ich durch mein Verhalten dazu bei, dass ich so krank geworden bin? Welche Erkenntnisse haben andere über diese Krankheiten gesammelt? Was könnte ich in der eigenen Lebensführung ändern?

Damit meine ich jetzt bewusst nicht wieder diese Psychothemen, sondern auch ganz banale Ernährungsthemen. Und zu diesen eigenen Beiträgen gehört dann etwa bei Morbus Crohn dazu, dass man die Bücher von Wolfgang Lutz und Elaine Gottschall liest.

Beispielsweise weiß man längst, dass Karies durch Kohlenhydrate (insbesondere Zucker) ausgelöst wird. Frage: Hast Du Zähne mit Kariesbefall? Die übliche Frage in Internetforen ist immer: Hast Du Amalgan-Plomben? Das ist der übliche Unfug, wo an der Sache vorbeigedacht wird. Wenn jemand in jungen Jahren bereits Karies bekommt (war bei mir nicht anders), dann heißt das nichts anderes, als dass dieser sich falsch ernährt. Welche Auswirkungen das sonst noch hat, kann man nicht direkt sehen, aber man sieht und spürt es an den Zähnen. Die Reaktion der Betroffenen: Da gehe ich zum Zahnarzt, die Kasse bezahlt das und dann macht der Zahnarzt das weg. Dass man an der eigenen Lebensführung etwas ändern muss, daran denkt kein Mensch (ich damals auch nicht - schade, ich würde die Zeit so gerne zurückdrehen).

Viele Grüße

Peter

M=anuelVa3x2


Hallo Renate!!!

Es tut mir leid, das du schon wieder so starkes Kopfweh hast.

Ich hoffe, es wird einigermassen besser und du überstehst die Feiertage gut damit.

Ich war nun schon dre mal beim Heilmasseur.

Es tut sehr gut.Er hat mir meinen verschobenen Atlaswirbel gerichtet.

Soweit ich das verstehn kann.Kopfschmerzen hab ich leider auch noch immer.Und Nackenschmerzen auch.

Aber ich hoffe das endlich mal Besserung eintritt.

Ich von meinem Teil finde es schon komisch, wenn manche Leute davon sprechen, man sei auch selbst schuld an seiner Krankheit.

Ich habe es mir nicht ausgesucht.

Ausserdem bin ich ein sehr positiv denkender Mensch, der sich gesund ernährt usw.

Davon allerdings gehen meine Kopfschmerzen sicher nicht weg.

Aber lassen wir das.

Du hast gefragt, wie alt meine Kinder sind.

Ich habe drei Söhne im Alter von fast 15 1/2,14 1/2 und 11 Jahren.

Wir haben sehr früh mit dem Kinderkriegen angefangen-haha.

Nun sind sie aus dem gröbsten raus.

Und mein Mann und ich sind noch recht jung.

Er 35 und ich 32.

Deshalb kann ich dir versichern, ich häte anderes im Leben vor

als eine Möglichkeit zu suchen um meine Schmerzen loszuwerden.

Also Renate ICH freue mich wieder von dir zu hören und wünsche dir trotz allem ein besinnliches und weniger schmerzendes Weihnachtsfest.

Ganz liebe Grüsse

Manuela

r]entaOnte


@Peter

Hallo,

stimmt, Deine Meinung kann und will ich so nicht mit Dir teilen.

Obwohl ich auch nicht immer auf die Schulmedizin vertraue, man soll und muß sich immer mit seinen Beschwerden auseinandersetzten, nachhaken, informieren und sich auch für andere Sachen öffnen.

Aber es gibt viele Sachen, die man einfach nicht immer erklären kann.

Sei es, warum jemand eine Krankheit bekommt und ein anderer nicht.

Man kann es sich nicht einfach machen und sagen, man ist selber schuld, da man sich zB nicht wirklich "richtig" ernährt.

Solange es Menschen gibt, die an Krankheiten sterben, obwohl sie sehr gesund ernährt haben, nicht rauchten und nicht getrunken haben und auch sonst ein gesunden Lebenswandel hatten, hinkt das was Du meinst.

Man kann, natürlich das Risiko, an etwas zu erkranken, vermindern. Das ist Logisch und das habe ich auch nicht abgestritten.

Deine Meinung, daß viele Menschen,die durch einen Unfall oder Geburtsnachteil schwer krank sind, nicht mehr unbedingt optimal behandelt werden, da junge, chronisch Kranke die KK ruinieren, da sie der Meinung sind, sie sind krank, weil sie Pech haben, finde ich daneben.

Und die Menschen die einen Unfall oder Geburtsnachteil haben haben Glück ??? Wenn ich als junger chronisch Kranker Pech habe ???

Krank ist krank, egal ob man einen Unfall hatte, einfach so eine Krankheit bekommt oder von Geburt aus.

Früher gab es die Schuldfrage, d.h. zB, xyz hat Krebs, da er mal gelogen hat.

Das kann nicht stimmen.

Sonst müßten nicht so viel gute, liebe, anständige und gesundlebende Menschen an Krankheiten erkranken und auch dahinsiechen.

Man kann nicht immer alles erklären und man muß manche Sachen akzeptieren, wie sie nun mal sind und versuchen das Beste daraus zu machen,um nicht total zu verzweifeln.

Ach ja, und daß manche chronische Krankheiten schlecht oder gar nicht zu behandeln sind, ist auf KEINEN Fall weit hergeholt, sondern Tatsache.

Das es bei Dir nicht so war, ist wirklich prima, aber das heißt nicht, das andere Menschen grundsätzlich selber daran schuld sind.

Da wir eh nicht auf einen Nenner kommen, höre ich nun auf.

Viele Grüße

Renate

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH