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Täglicher Schwindel

E@sathcer67


@ tigerlilli

Also bei mir lief das ähnlich ab wie bei Dir. Anfang Juni letzten Jahres überkam mich beim Essen mit einer Freundin ein plötzlicher Schwindel. War nach 5 Minuten wieder weg. Kreislauf dachte ich damals. Das gleiche Ende Juni nochmal.

Der Knaller dann Mitte Juli. In meinem Kopf liess es einen Schlag, mir wurde schwarz vor Augen, völlige Orientierungslosigkeit, kurz vor'm Umfallen. Ich setzte mich rasch auf den Boden und nach einigen Minuten besserte sich der Zustand, dass ich wieder aufstehen und den Raum selbstständig verlassen konnte. Ich hatte einen riesen Schreck bekommen.

Seit dem ist der Schwindel in verschiedenen Variationen geblieben - bis heute. Wobei es schon schlimmere Zeiten gab. Meinen Urlaub 2004 habe ich im August auf der Couch oder im Bett im abgedunkelten Zimmer verbracht. Weil nichts ging. Mir wurde bei jeder Bewegung schlecht.

Dann die Arzt Orgie. Hausarzt, HNO, Neurologe, Kern Spin. Bei Dir eben MRT (dazu brauchts kein Kopfweh). Das macht man aus Sicherheitsgründen. Schwindel lässt sich schwer bestimmen und daher geht man da nach dem Ausschlußverfahren vor.

Ich habe mich dann schlau gemacht (Internet, Bücher, usw). Im September habe ich wieder mit ein wenig Sport angefangen, kürzere Spaziergänge (war am Anfang echt eine Qual).

Mein Tipp: Versuch es doch mal mit einem Schwindeltagebuch.

Jeden Tag ein paar Sätze über Dein Befinden. Stärke und Dauer des Schwindels, was war der mögliche Auslöser (Stress mit der Schwiegermutter, Ärger mit dem Chef usw) und was hat geholfen.

Bei mir hilft auch immer ein kurzes Schläfchen oder Yoga Übungen zur Entspannung.

So kannst Du vielleicht eine Systematik erkennen und den Schwindel zurodnen. Ausserdem nützt das auch dem behandelnden Arzt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Am besten Du bringst mal die Untersuchungen hinter Dich und kreist den Schwindel ein.

Vielleicht ist es wie bei vielen hier im Forum auch ein angst- oder psychisch bedingter Schwindel. Aber mit ein wenig Geduld kommt man dem Übeltäter schon auf die Schliche.

Versuch das Ganze ohne allzuviel Angst anzugehen. Angst ist nur Nahrung für das Schwindelmonster.

E&stAher6x7


@ tigerlilli

Wenn's Dich interessiert, lies doch mal den Thread über den Phobischen Dauerschwankschwindel. Da findest Du einge Anregungen von Betroffenen.

TJige8rlilYli


Danke für die Infos!!!

Heute hält sich der Schwindel etwas zurück,dafür hab ich jetzt enorme Nackenschmerzen.

Bin ja vor 2 Wochen umgekippt,kann es sein,dass ich mir irgendwas an der HWS eingeklemmt habe bei dem Sturz und daher der Schindel kommt?

Allerdings weiss ich dann noch immer nicht,wieso mir beim Sturz schwindlig geworden ist.

Meint ihr ich kann bei dem MRT sagen,sie sollen die HWS mitmachen oder soll ich vorher nochmal zu meinem Hausarzt gehen und dem das nochmal sagen...auf der Überweisung steht nur MRT zwecks Abklärung diffuser Schwindel u z.N. Kollaps.

Danke für Eure Anregungen im Voraus.

Viele Grüße

E4sth{evr6=7


@ tigerlilli

Klar kannst Du Deinen Arzt darauf ansprechen. Obwohl das MRT eben eher dazu gemacht wird, um mögliche Schwindelursachen im Gehirn auszumachen. Gibt es z.B. Entzündungen oder ähnliches, die auf eine Krankheit hinweisen. Diesen Verlauf hat jeder Schwindler mitgemacht, da man natürlich auch schlimme Krankheiten ausschließen sollte. Aber mach Dich nicht verrückt, da wird bei den wenigsten was entdeckt. Es ist wirklich nur zur Sicherheit.

Soviele Arten von Schwindel wie's gibt, soviele Meinungen und Möglichkeiten gibt es auch. Ich persönlich bin nicht so der Fan von dem Ausweg HWS. Soll natürlich nicht heissen, dass es nicht Menschen gibt, die mit der HWS gravierende Probleme haben.

Ich glaube, dass bei der HWS Variante nicht klar war, was zuerst da war. Nacken- Kopf- und Spannungskopfschmerzen und dann der Schwindel oder eben andersrum. Ich hatte z.B. nie Problem mit dem Nackenbereich. Wenn aber der Schwindel da ist, verkrampft das auch bei mir. Wie eine Art Schonhaltung, die Schulter hochgezogen, um mich zu schützen usw.

Bei Schwindel muss man sich einfach alle Wege offen halten. Also lass ruhig nach Deiner HWS gucken. Da wäre vielleicht ein fähiger Orthopäde das richtige. Ist eben so ne Art Ausschlussverfahren.

T?uempvelnixe


Hallo Lupo und Ester

Danke für eure Antwort.

Die Diskussion über phobischen Dauerschwindel fand ich ganz spannend. Man findet sich schon irgendwie wieder.

Es ist doch erstaunlich, daß so viele Menschen unter Schwindel leiden, und überhaupt nicht begreifen, warum. Ich kann auch nur spekulieren, was eigentlich los ist. Der Schwindel ist so unberechenbar, in Situationen, die klassischerweise Angst auslösen, habe ich ihn eigentlich nicht. Manchmal, oder oft, sind es auch nur einfache Kopfbewegungen.

Ich will keine Antidepressiva, obwohl mir mein Zustand schon ziemlich auf mein Gemüt schlägt. Klar hab ich Hoffnung. Aber die Frage bleibt, wie geht er wieder weg. Wer hat ihn nicht mehr ?

Liebe Grüße

Tuempelnixe

jiack&alicne_`girlxy


ich..

hab auch schwindel immer jeden 2 tag oder so...du bist net allein!

Juaim


Hallo Tigerlilli !

Muß da ebend mal Esther widersprechen...tut es ungern ;-)...aber MRT ist auch für die Abklärung div. Sachen an der Wirbelsäule.

Bei mir wurde bereits zweimal ein MRT von der HWS gemacht..1. Bandscheibenvorwölbung, 2. Bandscheibenvorfall.

Alles Gute

E=sthxer67


@ jaim

ich verkrafte Widerspruch :-)

Klar kann man beim MRT auch Wirbelsäule und alle erdenklichen Körperpartien untersuchen.

In den meisten Fällen wird man halt vom Neurologen zum MRT/Kernspin geschickt, um sich eben die Gehirnregion näher anzugucken.

@tuempelnixe

Tja, die Verwirrrung ist manchmal gross.

Vor allem wenn einen der Schwindel packt, bei Dingen, die eigentlich schön sind und Spaß machen sollten.

Ich finde auch, dass der Schwindel sehr auf die Stimmung schlägt. Ist eben der Teufelskreis. Man hat Schwindel und will/sollte an manchen Lebensbereichen etwas verändern, um so den Schwindel loszuwerden. Man kann aber oft nicht, eben wegen dem Schwindel, also verändert man nix und der Schwindel bleibt.

Ich drücke mich auch vor Antidepressiva. Doch in ganz schlimmen Momenten würde ich wohl alles schlucken, was mir einer hinhält. Eine Alternative zu Antidepressiva habe ich noch keine gefunden. Aber der Wunsch, auch mal wieder fröhlich und locker zu sein, ist sehr gross. Ich versuche es jetzt mal mit einem Heilpraktiker. Vielleicht fällt dem ja was ein, um meine Laune zu verbessern und etwas von dem ewigen Druck (kommt der Schwindel, geht er, wo ist er, was soll ich tun usw) zu nehmen.

ASl<ly7x6


@ Esther

Hallo Esther,

falls Du vom Heilpraktiker einige gute Tipps bekommst, würde ich sehr gerne hören, welche. Ich hab beim Heilpraktiker nur mal Infusionen bekommen, die aber eigentlich nichts gebracht haben. Wie Du weißt, nehme ich ja bereits länger Antidepressiva, aber ich kann nicht behaupten, daß ich wirklich locker und fröhlich dadurch geworden bin - zumindest nicht in den schlimmen Phasen.

Kennt zufällig jemand eine Schwindelklinik oder -ambulanz in NRW?

Viele Grüe,

Ally

EmsthWer6x7


@ ally

habe über den Heilpraktiker was in dem anderen Faden geschrieben.

Und wie gehts dem Rest ???

ich wünsche allen ein schönes Wochenende und nicht vom Schwindel ärgern lassen. Nehme ich mir auch immer vor. :)^

m{egzgy 2x0


Habe mein Gleichgewicht verloren und werde fast verrückt!

HI! *:)

Bin total froh hier endlich Menschen zu treffen, die ähnliche Probleme haben wie ich!

Zum Jahreswechsel hat das Desaster angefangen. Mir ist seitdem ständig schwindelig, mal weniger mal mehr. Nur im Liegen kann ich mich ganz gut entspannen, was dazu führt, das ich ständig im Bett liege. Habe alle Ärzte durch, Hausarzt, HNO, Neurologe und Kernspin, aber die haben nur festgestellt, dass ich den Schwindeltest nicht bestehe (vestibuläre Untererregbarkeit...). Sonst bin ich mit dem Problem alleine gelassen. Meine Mitmenschen können mich nicht verstehen und sind genervt, wenn es mir wieder nicht gut geht.

Gibt es etwas, das mir helfen kann? Wie kann es denn dazu gekommen sein?

Lieben Gruß Meggy

E&stherx67


Hi Meggy,

was ist denn vestibuläre Untererrgebarkeit ???

Und wie erklärt sich der Arzt das? Und was kam da machen, dass es da eben besser funktioniert?

Mit Deinen Mitmenschen musst Du Nachsehen haben, auch wenns schwer fällt. Viele haben einfach nur Angst vor Krankheiten und so "komische" Sachen machen noch mehr Angst, weil man sie nicht sieht. Da ist ein gebrochener Arm für viele einfacher zu verstehen und viele würde Dir mit Freude ihre Hilfe anbieten.

Aber Schwindel kann man eben nicht sehen, hat oft was mit Psyche zu tun und da packt viele Menschen das kalte Grausen.

Ich lag am Anfang meines Schwindels auch drei Wochen flach (juli 2004). Bett war und ist bis heute die einzige ruhige Insel im schwankenden Schwindelmeer. Aber es hilft nix, Du musst raus aus der Kiste, so schwer es auch fällt.

Fang einfach klein an. Nimm Dir eine halbwegs verständnisvolle Freundin, Freund, Verwandten und mach einen kleinen Spaziergang. Am nächsten Tag wieder und wieder und wieder. Nur so kommst Du da wieder raus. Die meisten Schwindler haben da klein angefangen.

Da mir zu der Diagnose "Untererregbarkeit" nichts tolles einfällt (vielleicht schreibt ja jemand anderes noch was), würde ich an Deiner Stelle nochmals dem Neurologen auf die Nerven gehen. Woher kommt das, was kann man tun usw.

Mach's wie die meisten von uns. Nimm den Kampf auf gegen das Schwindelmonster. Was anderes bleibt einem da nicht übrig.

S[terncmhen11x23


Ich brauche dringend Euren Rat. Ich lag jetzt eine Woche mit Grippe im Bett. Die Grippesymtome sind weg aber ich habe immer noch so ein komisches Gefühl im Kopf. Als ob mir jemand den Kopf zusammendrückt und es ist wie ein Kribbeln und mein Kopf fühlt sich total schwer an.Aber es ist kein Schmerz! Ich habe das nicht ständig-immer wenn ich mich anstrenge (z.B. Hausputz, Laufen). Heute war ich im Büro, um einiges von letzter Woche aufzuarbeiten und kaum muss ich meinen Kopf anstrengen-kam dieses komische Gefühl wieder. Ich habe so das Gefühl-als ob es besser wird wenn ich mich hinlege und ausruhe. Das habe ich natürlich auch gemacht, nachdem ich aus dem Büro wiedergekommen bin aber dieses Gefühl ist immer noch da und es macht mich verrückt-ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Mein Freund, der auch wegen Grippe niederlag-hat gemeint, das er dieses Gefühl auch hatte aber nur als es ihm überhaupt nicht gut ging und bei ihm ist alles wieder normal. ich mach mir jetzt doch schon Sorgen. Ich brauche auf meiner Arbeit einen klaren Durchblick aber wie es momentan aussieht-kann ich morgen erstmal zum Arzt. Hilfe!!!!! Es ist echt anstregend-würde mir am liebsten den Kopf abreißen ;-)

Grüße Sternchen!

mKeggy x20


HI Ester!

Mein HNO sagte mir erst, es sei wohl ein 'Positiver Lagerungsschwindel'. Das entsteht oft nach Infektionen oder wenn man lange Krankheitsbedingt flach lag. Bei mir ist beides nicht der Fall. Vorallem hatten die Ärze prophezeit, ich sei den Schwindel nach drei oder vier Wochen wieder los. Naja, das kam dann dabei raus.... Ich denke inzwischen auch, dass es psychisch ist. Aber was hat mich denn so "aus dem Gleichgewicht" gebracht? Mir fällt nichts ein. Zu Beginn des Jahres war bei mir gerade wieder Ruhe eingekerrt, nachdem 2004 ziemlich hart geendet hatte und als ich dachte, ich habs geschafft fing der Schwindel an. Na Toll!!!!

Ich mache jetzt auch täglich Übungen um mein Gleichgewichtssystem zu trainieren und manchmal denke ich garnicht mehr an den Schwindel, deshalb hat es mich überrascht, als der Schwindeltest beim letzten Mal noch schlechter ausfiel als zuvor (Untererregbarkeit bedeutet, dass an den Stellen, wo gemessen wird wohl keine Hirnströme laufen - Bei einem Schwindeltest wird das Gleichgewichtssystem gereizt und "Normalos" wird schwindelig und schlecht. Bei mir regt sich da aber kaum was).

Weißt Du, wie der Schwindel bei Dir begann? Kam das ganz plötzlich oder ist etwas bestimmtes passiert?

Toll, hier Menschen mit den gleichen Problemen zu treffen!!

DANKE!

Lieben Gruß Meggy

EXs thCer67


Hi Meggy,

dass der Schwindel nach einer stressigen, anstrengenden Zeit kommt ist laut meinem Neurologen gar nicht so untypisch. Ich hatte zwei Jahre voll die action. Meine Mutter war krank, ich hatte viel Arbeit, in der Beziehung lief es nicht so toll, Freizeit auch eher lahm und lustlos...

Als dann Anfang 2004 sich so einiges beruhigt hatte (Mutter wieder fit, wieder mehr Zeit für mich usw), da hatte mein Körper auf einmal Zeit schlapp zu machen.

Die Zeit vorher hat wohl das Adrenalin gewirkt, kein Ahnung.

Aber bei Migräne passiert das ja auch oft. Wenn man am Wochenende entspannen könnte, wenn die Prüfung vorbei ist - dann kommt die Migräne (so läuft es zumindest bei meiner Freundin).

Und so kam auch der Schwindel. Und das Mistding geht nicht so weg wie ich es will. Nervt manchmal ganz schön. Ich hoffe, dass Dir Dein tägliches Training hilft. Aber guartigen Lagerungsschwindel kann man doch durch bestimmte Manöver wieder hinkriegen, weil sich da im Ohr ein paar Kristalle verklemmt haben. Hoffe, ich erkläre das jetzt richtig.

Schau doch mal bei [[http://www.schwindelambulanz-muenchen.de]] Da wird das mit dem Lagerungsschwindel ganz gut erklärt.

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