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Täglicher Schwindel

mweggyN 20


Hallo esther!

Denke, du hast es richtig erklärt. :)^ Habe mich auch schon bei dieser Seite Informiert. Jetzt warte ich einfach auf das Ende des Schwindels und hoffe, dass es bald kommt. Was ich schlimm finde ist, dass ich durch diesen Gleichgewichtsverlust auch ein ganz anderes Körpergefühl habe und das macht schon ein bißchen Angst. Wie hälst du das aus? Ich kann mich oft garnicht mehr konzentrieren und vorallem bin ich andauernd müde. Im Mai schreibe ich Abitur und hoffe, dass ich richtig lernen kann und jetzt auch in den anderen Klausuren gut abschneide....

Warst du wegen Deiner Probleme mal bei einem Psychologen und hast dich beraten lassen? Mein bester Freund ist Psychologe aber ich traue mich nicht, ihm davon zu erzählen....

Lieben Gruß

Meggy

EFsthe=r6x7


Es ist in der Tat schwer, sich bei anhaltendem Schwindel zu konzentrieren. Ich arbeite auch mehr mit dem Kopf und da ist manchmal schon gewaltige Windstille. Aber Du musst einfach die Zeiten, an denen es Dir halbwegs oder ganz gut geht aktiv nutzen. Und wenn's mal schlecht geht, dann kann man mit Gewalt auch nichts dran ändern.

Da der Schwindel Energie kostet, ist es nicht verwunderlich, dass man öfter müde ist. Da helfen Spaziergänge an der frischen Luft, regelmässig Sport und ne vernünftige Ernährung. Nach ner fetten Schweinshaxe mit Kraut würden auch schwindelfreie Menschen wohl gerne sofort auf die Couch sinken ;-)

Ab und zu eine Pause einplanen hilft auch. Soweit es möglich ist, gönne ich mir an den überaus schwankigen Tagen auch ein kleines Nickerchen am Mittag. Maximal ne halbe Stunde, erfrischt ungemein.

Ich persönlich habe mich schon nach wenigen Monaten Schwindel zu einer Therapie durchgerungen. Wollte da nicht erst Jahre lang leiden. Hatte heute meine vierte Stunde. Da geht es nicht nur um Psychgelaber (schon auch). Aber heute ging es z.B. um das richtige Atmen. Echt interessant.

Vertrauen kannst Du zu Deinem Freund sicherlich haben. Sonst wäre er ja kein Freund. Aber als Psychologe taugt er meiner Meinung nach für Dich nicht. Weil er Dein Freund bleiben soll und nicht Dein Arzt ist. Da muss auch eher unterscheiden können. Aber um Tipps und Ratschläge kannst Du ihn sicherlich anhauen. Der kennt sich doch bestimmt im Kollegenkreis aus und kann Dir sicherlich einen Therapeuten empfehlen oder Dich bei der Suche unterstützen.

Auch wenns manchmal schwer fällt - nicht unterkriegen lassen ;-)

sBabi#nex44


Nach ner fetten Schweinshaxe mit Kraut würden auch schwindelfreie Menschen wohl gerne sofort auf die Couch sinken

Müdigkeit nach dem Essen kommt meist von starken Insulin-Reaktionen und starken Blutzuckerschwankungen, was bei Schweinshaxe mit Kraut nicht gegeben ist.

Deshalb:

Schweinshaxe mit Kraut und einem Eis danach: nicht gut.

Schweinshaxe mit Kraut und 1 Maß Bier: nicht gut.

Schweinshaxe mit Kraut und 2 Kartoffelklösen: nicht gut.

Schweinshaxe mit Kraut: gut.

Bei der Schweinshaxe mit Kraut handelt es sich um ein deutsches Nationalgericht, was schon gegessen wurde, als es noch kaum Schwindler gab. Die sind erst mit der Cola- und Nutella-Generation massenhaft in Erscheinung getreten.

Unabhängig davon ist bei der Ernährung auch der Salzkonsum zu beachten. Je nach dem was man hat, sollte der angepaßt werden. Manche Speisen wie Wurstwaren enthalten allein schon aus Haltbarkeitsgründen sehr viel Salz, was problematisch sein kann. Deswegen sind frische Waren, bei denen man den Salzkonsum selbst kontrollieren kann, vorzuziehen. Allerdings kann man durch viel Trinken und natriumarmer Kost auch das genaue Gegenteil bewirken. Auch dadurch können Schwindelsymptome ausgelöst werden. Manche Schwindler sollten möglicherweise sogar weniger trinken und mehr Salz essen, das muß man aber alles selbst ausprobieren, generelle Richtlinien gibt es nicht.

LG Sabine

E5sthserx67


Zu den Zeiten als beim Bauer nach getaner Feldarbeit noch der tägliche Braten auf dem Tisch landete, hätte man zu einer wie mir wahrscheinlich "überspanntes Frauenzimmer, die es ein bisschen an den Nerven" hat gesagt - überspitzt gesagt ;-) Und mit Depressionen war man eben schwermütig.

Und wenn man sieht wie wenig Schwindel auch heute noch als Krankheit ernst genommen wird, möchte ich nicht wissen, wie das vor 100 Jahren lief.

Und ansteigende Schwindelzahlen und Angstpatienten auf den zunehmenden Genuß von Cola und Nutella zurück zu führen finde ich ein wenig einseitig. Solche Zivilsationskrankheiten haben doch auch immer etwas mit steigenden Anforderungen, Leistungsdruck, Stress, usw. zu tun. Wobei ich Dir zustimme, dass eine vernünftige Ernährung bei jeder Art von Krankheit unterstützend einwirken kann.

Man sollte seine Ernährung auch seinem Körper und seinen Bedürfnissen anpassen. Dass sich z.B. ein Gerüstbauer anders ernähren sollte als eine Sachbearbeiterin vorm Computer ist daher für mich klar.

s5abin(ex44


Das mag sein. Und es führen sicherlich auch viele Wege nach Rom. Jeder muß seine individuell richtige Ernährung finden.

Eins ist aber sicher: Zucker muß gemieden werden, denn Zucker produziert so viele Probleme, die man selbst gar nicht beurteilen kann. Zucker bringt vor allen Dingen den Hypothalamus und das ganze Hormonsystem durcheinander und damit ist man doch schon beim Schwindel.

[[http://www.kinesiologieschule.de/down/i_zucker.pdf]]

Die steigenden Anforderungen werden immer nur behauptet. Meine Oma hatte im 2. Weltkrieg viel mehr Streß als das heutige Menschen haben. Dort war Schwindel in dem Ausmaß wie heute nicht bekannt. Auch in der Schule klagen Kinder zum Teil schon über diese Symptome, Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Kopfschmerzen, Migräne, Bulimie, ADS nehmen unter Schulkindern zu. Untersuchungen wie PISA zeigen dagegen, daß die Leistungen und auch die Leistungsanforderungen überhaupt nicht zunehmen. In vielen Berufen hat sich die wöchtentliche Arbeitszeit in den letzten 50 Jahren deutlich verringert. Trotzdem soll der Streß angeblich ständig zunehmen. Viele Menschen sind heute arbeitslos, haben über Tag nicht viel zu tun. Das ist sicherlich seelischer Streß. Aber ist der höher als der von unseren Großeltern vor und während des 3. Reiches? Ich glaube kaum.

Hinzu kommt, daß eine Zucker-reiche Ernährung ständigen Streß produziert. Untersuchungen haben gezeigt, daß dann das Streßhormon Cortisol oft ständig erhöht ist. Zur Beruhigung wird dann wieder Zucker gegessen, wodurch sich der Zustand zementiert.

Wer unter chronischem Schwindel leidet und auch nur 1 Gramm Zucker am Tag zu sich nimmt, der nimmt meines Erachtens seine Krankheit nicht wirklich ernst.

Sorry, ich wollte mich auch nicht weiter einmischen, mir fiel nur auf, daß hier Lebensmittel angeprangert wurden, die im Rahmen von Schwindel bestimmt überhaupt keine Rolle spielen und wer was gegen Schweinshaxe und Kraut hat der ißt oft ziemlich viel Zucker, ist jedenfalls meine Erfahrung.

LG Sabine

mfegQgy 2x0


Hi Esther

Ich habe mich entschieden, nicht weiter im Internet nach Anworten auf meinen Schwindel zu suchen. Je mehr Aufmerksamkeit ich diesem Krankheitsbild schenke, desto schlimmer wird es werden. Ich schätze, dass ich die ganze Palette von Herzrasen bis Panik eh bereits durch habe... Ich habe aber nicht vor, mich davon unterkriegen zu lassen.

Also kämpfe ich ab jetzt und nachdem ich in den letzten Tagen immer häufiger gelesen habe, dass das Recherchieren im Internet und Fachbüchern das Ganze nur schlimmer macht höre ich jetzt auf damit und widme mich wieder meinen Aufgaben. Ich habe mich schon viel zu lange hängen lassen...

Ich danke Dir für Deine Tipps und hoffe, dass auch Du Deinen Schwindel bald los bist.

Vielleicht schau ich bei Gelegenheit mal vorbei und kann dann hoffentlich eine Erfolgsstory ins Forum stellen.

Lieben Gruß und alles Gute

Meggy

LVenaMNarie


Ich bin wie gelähmt

Seit ca. einer Woche habe ich irgendwie ein ganz komisches Körpergefühl. Eben so wie Schwindel. Verbunden mit Kopf- und Augendruck. Die brennen wie Feuer. Heute hatte ich es so stark, dass ich so eine Art Panikattacke bekommen habe und nicht mehr allein zu Hause sein konnte. Ich habe keine Ahnung was mit mir los ist, eben das macht mir Angst. O.k., im Januar bin ich (fristlos) gekündigt worden und ich bin mitten in einer Kündigungsschutzklage, aber eigentlich bin ich da recht optimistisch. Ich kann dieses Gefühl nicht zuordnen, habe ich vielleicht echt eine psychische "Störung" oder kann da auch organisch was hinterstecken? Ich würde ja auch gern zum Arzt gehen, aber duch die fristlose Kündigung bin ich zur Zeit nicht krankenversichert. Zwar habe ich einen dementsprechenden Antrag auf freiwillige Versicherung gestellt, habe aber von meiner Krankenkasse noch keinen Bescheid. Ich schäme mich so und erkenne mich selbst nicht wieder. Wer kennt dieses Gefühl?

LOen?ajMaxrie


Oder kann es an einem grippalen Infekt liegen den ich vor kurzem hatte?

L+upo04x9


Hallo LenaMarie,

erstmal, sehr viele kennen das "komische Körpergefühl" und die von Dir geschliderten Symptome und es gibt nicht den geringsten Grund, sich deswegen zu schämen, egal, welcher Ursache diese Beschwerden sind, warum bitte ?

Ob die "Störung" psychischer- oder körperlicher Natur ist (oder beides), sollte allerdings ein Arzt beantworten, deshalb solltest Du Dich auch schleunigst nochmal um die Krankenversicherung kümmern.

Grüsse & Alles Gute

Lupo

E4st.her67


Wenn Du fristlos gekündigt wurdest, musst Du Dich ja schnellstmögliche beim Arbeitsamt melden. Auch wenn das mit der Klage noch eine Weile dauert, geht da doch bestimmt was mit Kostenübernahme. Erkundige Dich doch da mal. Ich kenne nicht die genauen Umstände bei Dir, aber ruf mal beim Arbeitsamt an und kläre da Deine Ansprüche, bevor Du da mit der Krankenkasse einen Deal abschließt.

Lpe~naMarWie


Das ist alles eingeleitet mit dem Arbeitsamt und mit der Krankenversicherung etc.! Aber dieses ewige Schwindelgefühl lähmt mich richtig. Ich habe zu nichts Lust, bin hundemüde und habe auch irgendwie Angst allein auf die Straße zu gehen. Das hört sich albern an, aber ich habe halt Angst umzukippen, auch wen das wohl eher nicht passieren würde wie ich so aus euren Schilderungen lese. Ich bin halt total verunsichert und steiger mich dann immer mehr in diese Geführ rein.

rkumbxatakt


Hallo LenaMarie

das hört sich nicht doof an, ich kann dich super verstehen. Bei mir ist es nicht anders. Mache jetzt aber eine Therapie und hoffe es hilft mir. Außerdem nehme ich Citalopram da ich durch diesen blöden Schwindel total in ein "schwarzes Loch" gefallen bin und ich muß sagen: die Tabletten haben mir bis jetzt sehr geholfen. Ich wünsche mir dass wir "Schwindler" bald alle von diesem Leiden befreit sind und wir werden es schaffen!!!!!!!!!!!!!!

E9st%he?r6x7


@ rumbatakt

vielen Dank für die vielen Ausrufezeichen hinter dem

Wir werden es schaffen...

Das sag ich mir auch jeden Tag.

Also: dran bleiben ;-)

sxkexld


man kann ihn loswerden--ich bin ihn los!! nur den mut nicht verlieren=)

L`upo;049


Ooohch, erzähls doch nochmal... *:)

Grüsse

Lupo

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