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Sinusvenenthrombose

Lvea8


Hallo zusammen,

ja hab mich auch schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Das liegt aber eher daran, dass ich jetzt wieder arbeite, zumindest 50%. Arbeiten ist eine gute Ablenkung, doch auch bei Zeiten, vor allem wenn´s stressig wird, noch ganz schön anstrengend. Bei mir äußert sich das dann entweder in Kopfschmerzen oder mein Ohr fängt an zu pfeifen. Ich mach´s dann auch etwa so wie Du Tante Agathe, und versuch die überschießenden Reize zu minimieren. Ich schluck auch weiterhin Marcumar, vermutlich noch bis Ende des Jahres, dann werden nochmal die ganzen Gerinnungsuntersuchungen wiederholt und MRT usw. gemacht. Na mal sehn, hab auch ganz schön Angst, das Marcumar abzusetzen, denn trotz aller Nebenwirkungen und Risiken, die es zwar mit sich bringt, fühlt man sich damit doch irgendwie beschützt! Ich hab leider auch noch nichts darüber gehört, ob das Thromboserisiko währen der Ausschleichphase erhöht ist. Müsste doch eigentlich ein Hämostaseologe am besten wissen, oder?

Wir werden das schon alle schaffen, denn wir haben schon viel Schlimmeres gepackt! Und ihr wisst ja, was uns nicht umbringt, macht uns stark!!!!;-D

Liebe Grüße an Euch alle!@:)

m[ausmDari1on


svt vor fünf monaten

hallo an alle leidensgenossen,

auch ich hatte eine svt. es waren alle ableitenden venen verstopft, aber durch eine lyse (spülung) konnten alle bis auf zwei wieder frei gemacht werden.war eine woche auf intensiv, dann noch drei wochen im krankenhaus und anschliessend drei wochen zur reha.heute geht es mir so einigermassen gut.arbeiten kann ich noch nicht, habe familie und zwei kinder und die halten mich ganz schön auf trab. brauche aber nach wie vor immer wieder zeit zum hinliegen und ruhe.die lust wegzugehen oder in kneipen oä. habe ich aber noch nicht.es war für mich schon beruhigend zu lesen, dass andere auch, so wie ich, immer noch starke kopfschmerzen haben. ich lebe also jeden tag mit paracetamol. zudem nehm ich macumar, keppra ( hatte in der akutphase wohl einen krampfanfall) und diamox für niedrigeren hirndruck. der termin auf den ich entgegenfiebere ist mein mrt ende märz. ich hoffe, dass dann meine medikamente reduziert werden können. ansonsten hadere ich nicht mehr mit meinem schicksal, sondern bin sehr froh, dass ich das ganze mit hilfe meiner schutzengel so gut überstanden habe - ich freu mich halt jetzt wirklich an kleinigkeiten und sehe vieles gelassener ( wie zb. schulprobleme ) und muss mich halt in der schon oft erwähnten geduld üben. bin aber sehr froh, dass ich diese seite hier gefunden habe, denn auch ich bin mit meinen fragen und ängsten in bezug auf svt einfach alleingelassen.

aber wir alle schaffen das schon und ich bin mir ganz sicher, dass ich wieder gesund werde!!! viele grüsse

EyrXgozwe-rg


Alleingelassen....

Tagchen!

Kurioses aus einer schönen Klinik im Ruhrgebiet:

Als Patientin mit einer SVT in meinem Alter war ich zunächst im November ja ein spannender Fall in der Klinik und sollte unbedingt 3Monate später zur Kontrolle erneut aufgenommen werden.

Der Termin war für den letzten Montag ausgemacht.Doch als man mich dann endlich an die richtige Stelle im Haus verwiesen hatte,kam einer der Neurologen zu mir und fragte mich,ob ich noch den ganzen Tag warten oder wieder nach Hause gehen wolle,das überließe er mir.Mir fiel alles aus dem Gesicht,erst recht als er meinte,ich stünde bei keinem der Ärzte im Kalender.Glücklicherweise hatte man mich wenigstens im Stationskalender aufgeführt.Pro forma führte der gute Herr Doktor ein Aufnahmegespräch mit mir,druckte sich nochmal meinen Entlassungsbericht aus und fragte nach aktuellen Beschwerden(,die ja zum Glück nicht da sind).Als er dann ansetzte mit "Ja,eine Gerinnungsstörung liegt ja nicht vor....",wies ich ihn darauf hin,dass dieser Befund eine Woche nach der Entlassung vorlag,nun doch eine Faktor-V-Mutation festgestellt worden ist.Daraufhin hatte sich der Krankenhausaufenthalt erst recht erledigt,da sie mir dann ohnehin nur sagen könnten,dass ich lebenslänglich Marcumar nehmen solle,das MRT solle ich ambulant machen lassen.

Und so ging ich,verschaukelt wie ich mich fühlte,wieder heim und machte einen MRT-Termin aus.

Nun frage ich mich aber:Wofür veranlassen die auf der Neurologie die Tests auf eine Gerinnungsstörung,wenn sie sich die Ergebnisse ohnehin nicht anschauen?Hätte mein Hausarzt mich nicht nach der Entlassung ambulant zum Chefarzt der Inneren Medizin im selben Krankenhaus geschickt (wegen anderer auffälliger Werte),der sich zufällig vor dem Termin gründlich in meinen Fall eingelesen und letztlich den nachträglichen Befund entdeckt hatte,so hätte ich davon wohl nicht erfahren.Oder sie hätten mich nun erneut aufgenommen,eine weitere Lumbalpunktion vorgenommen und dann,während des Aufenthaltes wäre ihnen der Befund in die Hände gefallen.Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin so froh,das alles heil überstanden zu haben.Dennoch möchte ich schon,dass das mit der nötigen Ernsthaftigkeit überprüft wird,damit ich vor einer weiteren SVT "geschützt" bin bzw.sie frühzeitig entdeckt werden kann.

Ja,das musste ich mal loswerden.Denn vielfach habe ich hier gelesen,dass einige von euch beim Hämostaseologen in Behandlung sind oder beim Neurologen,was mir signalisiert,dass ihr mehr oder weniger aufmerksam betreut werdet.

Lieben Gruß

m&awusma}rion


...alleingelassen

tja, so kommt man sich schon vor .auch ich habe mich oft so gefühlt. in der klinik gings ja noch, aber auf der reha war ich die einzige mit svt. der quick sollte engmaschig überprüft werden da ich noch nicht gut eingestellt war...wurde aber auch zu locker genommen. erst als ich mich dann bei der ärztin beschwert habe (sie kennen sich aber gut aus mit ihrer krankheit.....war aber nicht der fall, sondern in der klinik war der quick unheimlich wichtig) gings dann besser. mein hausarzt zu dem ich jetzt noch jede woche gehe, hatte bisher noch niemand mit svt...also auch immer nur unklare auskünfte.habe mich jetzt aber übers internet ein bisschen eingelesen, aber bei jedem ist es anders.

ich soll ja jetzt zum mrt ende märz, dafür hab ich in uni angerufen zwecks termin, hies es auf einmal, das macht die poliklinik.....dh. wieder ein arzt , der meinen fall nicht kennt. aber ich konnte jetzt erreichen, dass ich doch in die uni kommen kann und der professor das mrt anschaut.....für mich ist das sehr wichtig, denn ich brauche einen arzt, der entscheidungen treffen kann.(zwecks meiner medikamente, möchte gern wieder autofahren).also das fazit für mich daraus....man darf sich nicht nur auf die ärzte verlassen und muss sich selbst mit seiner krankheit befassen.

also das ist schon kurios, wenn keiner bescheid weiss...ich hoffe, du kommst gut zurecht mit dem macumar, ergozwerg

viele grüsse

mSausm<arion


und die gedanken drehen sich im kreis.....

heute ist mal wieder so ein tag an dem sich meine gedanken mal wieder im kreis drehen. komme grad von der massage und einem langen spaziergang zurück und musste mal wieder an mein leben vor dem tag x denken...damals bin ich frühs aufgewacht , hab überlegt was ist heut los ( arbeit, mittagessen kochen, hausaufgaben anschauen, kinder zum training fahren, vielleicht noch zeit ein bisschen sport zu machen...usw.) - kurz habe meinen tag geplant ohne nur einen gedanken an meinen körper zu verschwenden. er war einfach da und ich habe ihn nicht gespürt.

heute wache ich auf und der erste gedanke ist-wie gehts meinem kopf, muss ich heut wo hin ( massage oder arzt ) und bin ich heut eher fit oder ko.....natürlich gehts mir heute schon wieder besser wie vor zwei monaten, aber wie lang dauerts noch, bis es mir wieder richtig gut geht? komme mir manchmal vor wie eine alte frau...habe vorher viel sport gemacht und bin heute vielleicht grad mal zu 60% wieder fit.

hoffe, ich habe jetzt nicht zu viel gejammert, aber das musste ich jetzt einfach mal loswerden. zudem für meine familie der schlimmste teil abgehakt ist und sie wieder normal mit mir leben wollen.....aber ich habe einfach soviele gedanken in meinem kopf und möchte sie damit auch nicht belasten. ich denke, vielen von euch gehts ähnlich, deswegen bin ich ja so froh, diese seite gefunden zu haben......so, jetzt gehts mir schon wieder ein bisschen besser...viele grüsse an alle

s#alsap-faxn


Betrachtung aus 2 Seiten

hallo, auch ich möchte mich hier kurz zu wort melden, da nach dem lesen der einzelnen beiträge erst gemerkt habe, wieviel glück ich in den letzten wochen hatte. warum betrachtung aus 2 seiten? einerseits bin ich selbst als ärztin tätig, und andererseits hat es mich auch als patient erwischt. ich muss sagen, ich bin meinen kollegen im krankenhaus von herzen dankbar, dass sie in meinem fall so gründlich vorgegangen sind, ohne ihre hartnäckigkeit, hätte man die mini.thromböschen in den peripheren gehirnvenen sicherlich nicht entdeckt, da ich nach einem unauffälligem schädel-ct die mrt nicht machen lassen wollte, weil es mir ja nach einem kurzen, wie nennt man es so schön in der medizin "komplex fokalem anfallsgeschehen", für 15 minuten nicht reden konnte, danach war alles wieder fast normal - bis auf leichte kopfschmerzen. für mich war nur wichtig, keine blutung oder keinen tumor im kopf zu haben (zur erklärung ich arbeite auf einer neurochirurgie und bin täglich mit solchen krankheitsbildern konfrontiert, ausser mit sinusvenenthrombose)

von ärztlicher seite aus muss ich sagen, es wäre mir viel lieber nicht alle konsequenzen zu wissen, denn sobald etwas von der untersuchungsroutine abweicht, weiß man sofort, dass etwas nicht ganz so in ordnung ist, andererseits bekommt man als kollege immer sofort die adäquaten auskünfte, und muss nicht tagelang auf ein ergebnis warten, es hat vor und nachteile.

egal: ich musste nur 1 woche im krankenhaus verbringen (glücklicherweise auf normalstation, da es mir körperlich und psychisch so gut ging, und mich deshalb nicht auf intensiv legen wollte/musste), aber diese eine woche hatte es in sich, sobald ich mich zu stark körperlich belastete, meldete sich mein kopf, mir wurde schwindelig, und vom antiepileptikum (keppra) wurde ich schrecklich müde, hatte ständig das gefühl auf watte zu gehen.

nach einer woche wurde ich auf eigenen wunsch entlassen (klar, meine blutgerinnung kann ich selbst besser einstellen, dafür benötige ich keine kollegen) und verbrachte eine weitere woche bei freunden, um mich erholen zu können. wie schnell der körper fitness abbaut, war mir nie richtig bewusst, aber ich war fertig. nach 10 minuten schneckentempospazieren musste ich mich für 30 minuten hinlegen und erholen, obwohl ich zuvor immer sehr sprotlich war (ich unterrichte nebenbei einmal die woche step aerobic,......) aber, wie sagt man so schön, was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker!!

ich begann langsam meine belastung zu erhöhen, letzte wochen konnte ich sogar schon wieder eine aerobicstunde besuchen, diese woche werde ich auch wieder meinen eigenen kurs halten, ich freue mich schon sehr darauf. ein paar kleine rückfälle musste ich leider verkraften, bei meinem aufbautraining bin mit beiden sprunggelenken umgekippt, und aufgrund des marcoumar bin ich natürlich richtig blau geworden, aber das hält mich nicht auf.

in zukunft werde ich mehr auf mich schauen, und den arbeitsstress nicht allzu persönlich nehmen (er beginnt unweigerlich nächste woche wieder, und wie mir ein kleines vögelchen gezwitschert hat, ist einiges an arbeit liegengeblieben).

in einem kontroll MRT waren sämtliche gerinnsel aufgelöst, das hirngewebe hat keinen schaden erlitten und auch keine nachblutung ist aufgetreten, ebenso trat auch keine weiterer anfall mehr auf, deshalb konnte keppra langsam wieder abgesetzt werden. marcoumar werde ich ein lebenlang nehmen müssen (ein gerinnungsdefekt ist bekannt), aber das ist ein kleines problem.

für alle leser möchte ich noch anmerken, wenn ihr dauerhaft antikoaguliert sein müsst, gibt es die möglichkeit selbst die medikamentendosierung zu lernen und INR/Quick Werte zu interpretieren, bei ausreichender indikation bezahlt die krankenkasse das gerät und zubehör. wenn ihr mehr dazu wissen wollt, meldet euch.

liebe grüße und kopf hoch an alle, nicht aufgeben

peh_oenxixa


Sinusvenenthrombose 2005, Restsymptome?

Hallo Ihr Lieben,

ich gehöre auch zu den gehörnten mit der Sinusvenenthrombose. Damals Befund : Sinusvenenthrombose im Sinus sagittalis superior mit kräftig zuführenden Venen beidseitig parietooccipital.

Dann trotz Marcumar: Neue Thromben im Übergang des linken Sinus transversus zum sinus sigmoideus. Die in den Brückenvenen weitgehend zurückgebildet

Dann bis März 2006 Marcumar und immer wieder Kontrollen, alle drei Monate, weil mein Körper immer wieder verrückt spielte 8liegt aber wahrscheinlich nur an der Angst, sagen die Ärzte)

Nun war ich wieder im KH im Dezember und die dachten erst wieder Verdacht auf Thromben, aber die haben mich dann vom Tropf wieder abgemacht und gesagt ich solle mir nen guten Psychater suchen, weil die Vernarbungen keine Probleme mehr machen dürften.

Nun war ich wieder beim MRt im Januar weil ich Sprachausfälle usw. hatte und der aktuelle Befund ist: kleine Aussparungen im linken Sinus transversus jedoch mit gutem Abfluss. Es handelt sich um 2 kleine Thromben im linken sinus transversus und im Sinus confluens mit gutem Abfluss. Die beiden thromben waren damals nur spurartig vorhanden.

Soviel zum Ärztekaudawelsch!

Kann man trotzdem noch Probleme haben? Mir sind zum Beispiel die kleinsten Reize zuviel manchmal in der Umwelt oder ich habe Nackendruck und Kopfdruck.

außerdem habe ich ständiges Gedankenrasen und Krissel vor den Augen.

Naja nehme jetzt erstmal Opiramol, vielleicht isses doch nur die Psyche, alle anderen Psychoparmaka habe ich zur Masse schon durch und die bringen nüscht.

Bin halt nen kleiner Psycho wohl :-(

Ach ja eine gerinnungsstörung wurde nicht festgestellt. Alles ok, war wohl rauchen, pille und lumbalfunktion der Auslöser

Liebe Grüße

Phoenixa

s`hi<thexad


wieder Power aber trotzden leichte Rückfälle

Liebe Mitglieder im SVT-Club,

ich hatte vor ca. 15 Monaten mein SVT-Akutgeschehen; jetzt habe ich nach einer langen -ich denke sehr leidensreichen-Zeit wieder sehr viel von meiner vorherigen Power wieder zurück. Doch letzte Woche hatte ich -nach einem "Mamuttag" wieder einen Rückfall, der mich sehr erschreckt hatte. Ich bin an diesem besagten Tag um 3 Uhr morgens aufgestanden da ich nach Brüssel zu einem Meeting geflogen bin; am selben Tag bin ich wieder zurück und hatte 4 h Autofahren, zwei teilweise turbulente Flüge (Angst!), 1 Stunde um ein Taxi kämpfen, weite Wege auf den Flughäfen (zig-mal Aufzug und Rolltreppe oder Rollband) sowie 5 Stunden permanente Konversation auf Englisch hinter mir. Als ich wieder zu hause war an diesem Tag, war ich sehr stolz, dass ich das geschafft habe ohne größere "Ausfälle". Ich bin ins Bett gegangen, weil ich total kaputt war und dann hatte ich auf einmal schreckliche Gefühle: Mein Hirn dachte und dachte und ich konnte diesen Gedankenstress kaum ertragen oder beruhigen; ich zitterte am ganzen Körper und mein Puls war enorm; ich fühlte mich schrecklich, da ich nicht zur Ruhe kommen konnte; das Ganze hat ca. 1 Stunde angedauert; ich glaube, das könnte eine Panikattacke (() gewesen sein, was ich da gefühlt hatte ()) Was meint Ihr dazu?

Hinterher hatte ich große Sorge, dass dieser Anfall eigentlich beweist das noch lange nicht alles in Ordnung ist mit meinem Kopf; mein Gehirn konnte bestimmt diese vielen Eindrücke nicht mehr verarbeiten. Das macht mir sehr Angst- vor allen das Ganze nochmal -bei der nächsten Ansprengung- wieder zu erleben; auch am kommenden Tag war ich völlig KO. Es tut so gut, das jetzt zu schreiben, das befreit irgendwie...

Habt Ihr schon ähnliches erlebt? Über eine Antwort würde ich mich wirklich riesig freuen!

p#hoeAnixa


also das mit dem Gedankenrasen kenne ich, da schießen tausend bilder wieder in den Kopf und die Gedanken jagen sowas von schnell, man denkt man dreht durch.

Andere sagen das nennt man grübeln, ich denke aber nicht, da beim Grübeln man sich an einer Sache aufhält und nicht in so einer rasenden Geschwindigkeit, das man denkt man kriegt nen Kollaps und man dreht durch.

Ich nenne es totale Reizüberflutun, Gedankenwirrwarr, Gedankenrasen.

Mir wurde gesagt das das nicht von der Thrombose kommen kann, wenn sich schon fast alles aufgelöst hat.

Ich habe dieses Gedankenjagen, meist mehrmals am Tag und denke ich flippe aus.

Meine Ärztin in der Gerinnungsambulanz und 3 weitere Ärzte sagen mir das ist psychisch, Panikattacken fühlen sich anders an (kenne ich). Aber wie gesagt ist ja bei jedem anders.

Vielleicht war es ja einfach wirklich nur zu viel an diesem Tag.

Aber was es genau ist weiß ich nicht. Ich kann das auch immer so schlecht beschreiben.

Fühl dich gedrückt :°_ ich weiß wie scheiße das ist

T+on0ixe


Hallo Leidensgenossen

Ich bin immer wieder erstaunt und erschrocken zu lesen was euch allen passiert ist und was das noch alles mit sich zieht und der spruch, das wird schon wieder, das kann man nicht mehr hören. am schlimmsten finde ich ist die unsicherheit und die ständige angst, die jetzt da ist. trotzdem versuche ich damit zu leben. ich war für 4 wochen zur reha und muss sagen, das hat echt gut getan. auch wenn man ein ausnahmefall war und sich keiner so richtig mit der krankheit auskennt. aber ich hab einiges an sicherheit mitgenommen. ich mache wieder viel sport und merke, es tut mir gut und was gut tut kann nicht schaden, denke ich!!allerdings sind da halt noch die ständigen kopfschmerzen wo jeder fragt, wie die hast du immer noch. ich bilde mir das doch nicht ein. ist echt ätzend. ich hab 2 kinder und mit schmerzen ist man schon gereizter und die müssen es dann irgendwie ausbaden. wie sieht es bei euch eigentlich innerhalb der familie aus. verstehen mann, eltern eure ängste oder ist es schwierig darüber zu reden. klar haben wir glück gehabt, es hätte schlimmer kommen können, aber es fällt mir unheimlich schwer es so zu sehen. ich möchte mein altes leben wieder haben, wie ihr sicher auch. trotzdem liebe grüße und kopf hoch

mtausmvarioxn


aus der seele gesprochen

ja....genauso gehts mir auch....eigentlich schonwieder ganz gut und natürlich froh überhaupt noch da zu sein...aber auch ich will endlich mein altes leben wieder zurück haben......

auch ich hab jeden tag kopfschmerzen, d.h. so einen kopfdruck hinter dem rechten ohr und das zieht dann runter bis in den nacken oder auch mal nach vorne in den kiefer...solange die kinder in der schule und der mann bei der arbeit ist halt ichs aus, aber sobald mehr trubel auf mich zu kommt nehm ich wieder ne paracetamol...ich nehme an, dass noch ne restthrombose da ist und daher die beschwerden kommen. aber bald weiss ich mehr, denn ich hab in einer woche mein erstes mrt seit meiner svt vor 6 monaten.

zum thema familie: es ist schon schwierig darüber zu reden, denn die kinder wollen und sollen sich damit nicht mehr belasten. und mein mann ist beruflich sehr eingespannt und er möchte die schlimmen wochen eigentlich auch nur noch vergessen. aber zum glück kann ich hier immer mal wieder nachlesen ( und das mach ich wirklich täglich) und dann bin ich oft wieder gelassener und denke mir, dass ist jetzt einfach so und den anderen betroffenen gehts ähnlich.....also kopf hoch leute

viele grüsse

EdrgoGzwexrg


Neuestes Hobby:Ohnmächtigsein

Liebe SVT-Geschädigte,

hier mal wieder eine kleine Anekdote aus dem Krankenhaus:

Bei meiner Entlassung im November versicherten und rieten mir vier Neurologen inklusive dem zuständigen Chefarzt,dass ich bloß alles wieder so machen solle wie zuvor.Fußballspielen sei überhaupt gar kein Problem,auch wenn ich durch das Marcumar sicherlich bei Wunden gefährdeter wäre. Also bin ich seit 2 monaten denn auch wieder regelmäßig am Ball gewesen,absolvierte am Sonntag mein drittes Spiel.Und wie es kommen musste,stieß mich nach einer halben Stunde eine Gegenspielerin im Laufduell so weg,dass ich äußerst unglücklich mit dem Hinterkopf auf dem Platz aufschlug-so erzählte man mir.Ich erinnere mich ja erneut nicht.Nachdem ich dann völlig benommen noch die Halbzeit durchgespielt hatte,verfolgte ich die zweite Halbzeit dann vom Spielfeldrand aus.Anschließend kam wegen einer Gegenspielerin ein Rettungswagen,der mich dann auch gleich einkassierte,da ich mich fragte,ob dank des Marcumars die Gefahr einer Hirnblutung nicht extrem hoch sei.

In der Klinik angekommen untersucht mich prompt eine der oben genannten Neurologen und fügt am Ende an,dass es ja besser wäre,ich suchte mir bei meiner Krankengeschichte einen anderen,ungefährlicheren Sport aus.

Einerseits mag sie ja recht haben,andererseits jedoch kann ich mich genauso beim Radfahren auf die Nase legen,beim Joggen ausrutschen oder,wie gestern,bei einer Freundin aus der Tür treten und über die Schuhe ihres Freundes fallen.Muss ich mich jetzt in Watte packen ???

Ich bin mir des Risikos durchaus bewusst,aber wenn Leben mit Marcumar nach einer SVT zu gefährlich ist,hätte man mich gar nicht erst retten müssen.Vor allem entließ mich gestern der Chefarzt der Neurologie erneut mit den Worten,ich solle möglichst sofort wieder mein Leben aufnehmen(Ausbildung&Sport),keine Zeit verlieren.

Ich möchte mein Glück nicht überstrapazieren,das ich äußerst viel Schwein gehabt habe,ist mir bewusst.Dennoch kommt bei mir im Gegensatz zu euch,die ihr hier zuvor geschrieben habt,keine Angst auf,denn die vorherigen 24Jahre meines Lebens,in denen ich diese Gerinnungsstörung auch schon in mir trug,aber nichts von ihr wusste,habe ich mich auch nicht in die Ecke gesetzt und auf mein Ende gewartet.Ich verstehe,dass ihr Angst habt,dass euch das erneut widerfahren könnte,ich möchte das auch nicht erneut erleben.Sicher liegt es auch daran,dass mir außer gelegentlichem Ohrensausen nichts von meiner Symptomatik erhalten geblieben ist,so dass ich mit Vollgas wieder durchgestartet bin.

Tatsache ist aber nunmal,dass ich lebe.Und das ist letztlich das,was zählt.

m.aubsma8rpion


in watte packen

also die aussagen deiner ärzte sind ja wirklich kurios. der eine sagt sport machen wie bisher, der andere sagt nicht. natürlich ist die gefahr einer blutung schon grösser, aber deswegen will man ja trotzdem so weiterleben wie bisher. so wie ich das gelesen habe, haben sie dich ja doch noch einen tag im krankenhaus behalten...oder? ich hatte vor vier wochen auch nen sturz auf den kopf(....ja...schonwieder...) ich hab nen hexenschuss bekommen und da mein blutdruck so niedrig ist, sackte er kurz ganz weg und ich war wohl kurz ohnmächtig...na ja auf jeden fall wars mir sehr peinlich, aber mein mann in seiner panik hat gleich krankenwagen gerufen und ab gings ins kh. wurde dort geröngt und musste zur sicherheit eine nacht noch da bleiben. das macumar wurde abgesetzt und der quick mit vitamin k bis auf 75 wieder hochgejagt. die sagten mir, dass die gefahr einer nachblutung schon erhöht ist....trotzdem sage ich mir , so wie du, dass mir das überall passieren kann. fahre auch wieder rad und gehe zum laufen, angst hab ich nur, wenn hunde ohne leine auf mich zu kommen (hatte ich aber vorher schon) aber wenn der mich beisst, würde ich ganz schön bluten. habe meinen pass und handy halt immer dabei. mein blaues auge von meinem sturz hab ich übrigends immer noch--schau bisschen aus wie quasimodo...na ja ....gibt schlimmeres.

viele grüsse an alle normallebende und sporttreibende

T<o|nlixe


In Watte Packen

Euer Ausdruck trifft es ganz genau. Keiner wiess so genau, was man darf und was nicht. Ich kam mir vor wie ein rohes Ei und bin froh, dass ich nun alles wieder machen darf, laut Ansage in der Reha. Ob es nun richtig oder gefährlich ist, weiss ich nicht und will ich auch nicht wissen. Ich bin froh dass ich alles machen darf und fühle mich dabei bedeutend besser( weenn die Kopfschmerzen nicht wären). Also, wenn Du wieder Füßball spielen willst, dann tu es auch. Ich glaube, wenn man seelisch gut drauf ist haben alle mehr davon und man selber auch. Wichtig ist halt nur, dass Freunde und so für den Fall der Fälle Bescheid wissen.

Für Deine Kontrolluntersuchung drücke ich Dir ganz fest die Daumen. Meine ist im Sommer und meine ganze Hoffnung liegt darin. Nach Ostern werde ich auch wieder versuchen zu arbeiten. Zuhause mit Familie klappt es im Moment ganz gut, obwohl ich immer noch Ibuprofen gegen die Schmerzen brauche. Und genau wie bei dir, je mehr Belastung oder Stress, desto mehr Schmerzen. Teilweise hilft aber auch Sport und Ablenkung.

Liebe Grüße an alle und genießt jeden Tag!

E'r goz{werg


Dankeschön

Es freut mich zu lesen,dass auch ihr dazu tendiert,zwar euer Schicksal nicht auf Teufel komm raus herauszufordern,aber dennoch euer Leben wieder zu Leben.Denn,so ist es in meinem Falle,ohne das Fußballspielen,ohne meine Mannschaft bin ich nur ein halber Mensch.

Ich bin,seit ich klein war,stets auf den Hinterkopf gefallen,wenn ich stürzte.Daran hat sich eben nichts geändert.Vielleicht mache ich mal ein wenig Falltraining,um einen neuen Bewegungsablauf einzuüben und dadurch das Risiko zu senken,doch Aufgeben werde ich mein Hobby nicht.

Ein schönes Wochenende euch allen

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