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Sinusvenenthrombose

MGex_k3x7


mögliche Untersuchungen

Hallo,

gebe jetzt nur eine seeehr laienhafte Antwort:

bei mir sind mindestens folgende Untersuchungen mindestens durchgeführt worden:

Lumbalpunktionen (Gehirndruckmessungen), MRT des Kopfes und EEG's, EKG's.

Bei einer Untersuchung sollte unter Vollnakose Kontrastmittel in den Hals gespritzt werden (wieso genau kann ich nicht sagen bzw. wie diese Untersuchung heißt). Diese Untersuchung mußte abgebrochen werden, da ich allergisch auf Kontrastmittel reagiert habe.

Was ich noch vergessen habe, war zu erwähnen, daß ich ebenfalls die hier zu Beginn des Threads erwähnten Doppelbilder hatte, später habe ich dann richtig geschielt und war Dauergast beim Augenarzt.

Ob eine genetische Disposition für Thrombosen vorliegt, würde man heutzutage vielleicht ja auch untersuchen (?), doch ich glaube, daß das sog. Faktor-V-Leiden erst seit 1996 feststellbar ist.

Viele Grüße

Mjex_!37


Korrektur - heute kann man seit den 90igern untersuchen, ob

man eine genetische Disposition für das Faktor V Leiden mitbringt:

[[http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/faktorvleiden.htm]]

ob man das bei Verdacht auf eine SVT auch macht, weiß ich natürlich nicht...

nuarCkos


Thrombosen

gehören nicht zur Neurologie. Ich würde die Fragen bei Blut, Herz, Kreislauf anbringen.

MWex=_37


Verweis auf Gerinnungsstörungen!

[[http://www.dmkg.org/grundla/alarm.htm]]

Sinusvenenthrombose

Der klinische Verlauf einer Sinusvenenthrombose kann sehr variabel sein. Als initiales Symptom treten am häufigsten langsam über Stunden bis Tage progrediente, diffuse, holocranielle dumpf-drückende Kopfschmerzen auf. Vegetative Begleitsymptome wie Phono- und Photophobie sind bis auf eine gelegentlich auftretende Übelkeit selten. Häufiger sind frühzeitig auftretende Krampfanfälle und je nach Lokalisation der Thrombose fokal-neurologische Defizite. Aufgrund des erhöhten Liquordruckes bestehen häufig Stauungspapillen und dadurch bedingte Sehstörungen. Eine wichtige Differentialdiagnose bei dieser Befundkonstellation ist der idiopathische Pseudotumor cerebri [3].

Prädisponierende Faktoren sind das weibliche Geschlecht vor allem prä-und postpartum, die Einnahme oraler Kontrazeptiva, Nikotinabusus und Gerinnungsstörungen.

Computertomographische Zeichen wie empty-triangle oder Darstellung des Thrombus (Cord-Zeichen) sind viel zitiert, jedoch in der Realitiät nur in 25% der Fälle positiv [14]. Moderne Nachweisverfahren wie Kernspintomographie mit Kernspinangiographie und Thrombusnachweis durch Spin-Echo-Sequenzen gehören heute zu den Standardverfahren [15]. Therapie der Wahl ist die frühzeitige Vollheparinisierung und anschließende Anticoagulation für 3-6 Monate. Sollte es auch während bestehender Vollheparinisierung zu einer progredienten klinischen Verschlechterung kommen, kann eine lokale Thromboslyse in Erwägung gezogen werden [16].

Hallo Narkos,

mir fehlen Begründungen für Deine Behauptung, daß SV-Thrombosen nicht in die Bereich der Neurologie fallen!

Grüße

kLroellUebotra


Blödsinn

@lieber Narkos,

dein Kommentar ist leider absoluter Blödsinn, denn es gehören zwar nicht alle Thrombosen in den Bereich der Neurologie, aber die SINUSVENENTHROMBOSE sehr wohl, denn sie ist eine Thrombose, die nun mal in den Gehirnvenen vorkommt und dort häufig neurologische Ausfälle verursacht. Ansonsten wär ich wohl kaum seit einem knappen Jahr in neurologischer Behandlung nach einer 7-fachen Sinusvenenthrombose im April 05.

C<hantix78


Sinusvenenthrombose

Hallo zusammen

Ich habe seit ende Februar eine Sinusvenenthrombose >:( nehe jetzt Marcoumar und Schmerzmittel gegen meine starken Kopfschmerzen die ich leider immer noch jeden Tag habe. Habe auch probleme mit den Augen mir ist auch oft Schwindlig.

Sollte das nicht langsam mal vorbei gehen oder zumindest besser werden? Kennt sich jemand damit aus ist das normal ??? Die Ärzte meinen es braucht seine Zeit und sie können nicht genau sagen wie lange dieser Zustand dauert.Na toll und Arbeiten kann ich ja so auch nicht. Wie ist das wäre es sinnvoll ein EEG zumachen ??? ?

Wäre super wen mir jemand schreiben würde.

Liebe Grüsse und Danke

Chanti

k'roHellMeboxra


Hallo Chanti,

Auf alle Fälle sollte das inzwischen besser sein. Wer hat die Sinusvenenthrombose (kurz SVT) denn diagnostiziert?

Was nimmst du an Schmerzmitteln? Hast du vor dem Marcumar auch Heparin bekommen? Regelmässige EEGs und MRTs des Kopfes sind absolutes Muss. Wie ist das mit deiner Marcumareinstellung? Bist du inzwischen richtig eingestellt?

Warst du in einer Gerinnungssprechstunde/-ambulanz, so dass Tests gemacht wurden, woher das bei dir kommt? (Ergebnisse können ja sowieso noch nicht da sein.)

Lauter Fragen auf einmal, aber ohne deren Beantwortung können wir nur Vermutungen abgeben.

Liebe Grüße,

Corinna

L9onk+i


Sinusvenenthrombose beidseits mit Verschluß der V.jugularis

Hallo,

ich habe im August 2005 eine Sinusvenenthrombose transversus beidseits mit komplettem Verschluß der Vena jugularis links erlitten. Ursache für diese schwere Form der Sinusvenenthrombose war nach Aussage der Ärzte ein vorausgegangener starker Flüssigkeitsverlust des Körpers, der wiederum durch eine Lebensmittelvergiftung verursacht wurde. Nach einer Woche Aufenthalt auf der Intensivstation und 8 weiteren Wochen im Krankenhaus wurde ich mit einem 1,5 cm langen Restthrombus im proximalen Sinus transversus links entlassen. Der gleiche Befund wurde bei der letzten Kernspintomographie Ende März 2006 erhoben. Weiterhin wurde mir mitgeteilt, daß dieser Zustand als Endzustand anzunehmen ist. Auf meine Frage, wie ich mich in Zukunft verhalten müsse (Lebensstil / Lebenswandel) teilte man mir mit, daß der sicherste Weg, um weitere Komplikationen zu vermeiden, die lebenslange Einnahme von Marcumar bedeutet.

Auch ich leide unter ständigem Kopfschmerz, Schwindel und Tinnitus.

Auch die Psyche leidet erheblich unter dieser Ungewißheit, ob sich so ein akutes Ereignis wie im August 2005 wiederholen kann.

Hat jemand Erfahrung damit ???

Vielen Dank.

kkropepllebxora


Mh, dazu kann ich natürlich keine professionelle Antwort geben, aber eigentlich sollte sich unter dem Marcumar doch der Thrombus eigentlich auflösen. Bei mir haben sich zumindest alle aufgelöst.

Ich hab mich eigentlich damit abgefunden, lebenslang Marcumar nehmen zu müssen, auch wenn die Ärzte die Diagnose hinausschieben (erst waren es 6 Monate, dann 9, dann 15 und jetzt sind wir bei 18.

Hat man denn bei dir mal abgecheckt, ob außer dem Flüssigkeitsverlust (das ist sicherlich ein Faktor, aber garantiert nicht der ausschließliche) noch eine Gerinnungsstörung vorliegt oder so?

Mich wundert allerdings, dass sich angeblich der Thrombus nicht mehr auflösen lässt. Dass das Kopfschmerzen verursacht, kann ich mir vorstellen. Der Tinnitus scheint nach ner SVT auch häufiger vorzukommen.

Unter Marcumar wird eine Thrombose bei richtiger Einstellung nicht mehr vorkommen und wenn du Diagnose auf lebenslang hast, kannst du auch ein Selbsttestgerät bei deiner Krankenkasse beantragen. Die Schulung dazu wird auch sehr beim Verstehen der Vorgänge in deinem Körper helfen.

LG Corinna

jhog!i28z01


Sinusvenenthrombose mit Faktor V-Leiden und Schwangerschaft?

Hallo,

ich freue mich endlich mal etwas über die SVT zu lesen.

Ich hatte Ende Oktober 2005 eine Sinusvenenthrombose mit einem Epileptischen Anfall und einer Ausblutung ins Hirn. Ich hatte Sprachstörungen und war kurzzeitig rechts gelähmt - allein wenn ich darüber schreibe bricht mir schon der Angstschweiß aus- aber nach 6 Wochen KH und 4 Wochen Reha geht es mir wieder super gut. Meine neuesten MRTs zeigen dass sich das Gerinsel fast vollständig auf gelöst hat und jetzt hatte ich die Hoffnung das Marcumar absetzen zu können. Doch weit gefehlt beim APC-Test kam raus, dass ich das Faktor-V Leiden habe, sprich die Gerinnungsstörung genetisch ist. Ergo: nix ist mit Marcumar absetzen und so weiter. Ich habe einen 1.5 j alten Sohn und wir hatten ursprünglich mal angedacht auch ein 2. Kind zu bekommen. Hat jemand Erfahrung damit? Mir wird von Ärzten hier so viel unterschiedliches erzählt.

Ich wäre für Rückmeldung echt dankbar. Vielleicht hat hier ja schon mal einer mit SVT eine Schwangerschaft hinter sich und dabei Heparin gespritzt?

Viele Grüße

jogi

CNha^nt3i%78


Kann sich das Blutgerinnsel durch Marcoumar auflösen ??? ?

Hallo zusammen

Ihr habt sicher schon paar beiträge von mir gelesen :-) und jetzt kommt schon wieder einer %-|

Doch mich würde interessieren kann sich durch das Marcoumar wirklich ein Blutgerinnsel auflösen? Vielleicht bist du betroffen und kannst mir sagen ob es bei dir so ist oder wie es dir geht.

Ich nehme bald seit 6 Monaten Marcoumar und im August kommt mein grosser Tag wo ich in die Röhre muss um zu schauen ob das Gerinnsel weg ist,ich hoffe sehr :-) denn wen nicht weiss ich auch nicht wie es weiter geht.Aber ich kann es mir denken..Marcoumar für immer ???

Ich habe noch immer oft starke Kopfschmerzen und wenn ich mich zusehr anstrenge wird mir schwindlig und bekomme brechreiz ist das ein Zeichen das dass Blutgerinnsel immer noch vorhanden ist ??? Ich nehme an wenn es weg wäre würde es mir doch besser gehen und so wie vorher ???

Wäre super wenn mir jemand schreiben würde

Liebe Grüsse

Chanti

b!lack*devilQ666


Re: Kann sich das Blutgerinnsel durch Marcumar auflösen?

Hallo Chanti78,

auch ich habe eine SVT. Seitdem habe ich mich ausführlich mit dem Thema beschäftigt, habe allerdings auch das Glück eine medizinische Vorbildung zu haben. Außerdem hatte ich auch- wenigstens einige- fähige Ärzte.

Also um zu deiner Frage zu kommen: laut meinem Kenntnisstand kann kein Medikament ein Blutgerinnsel auflösen. Das kann nur dein Körper selber. Ich versuch es dir mal hoffentlich verständlich zu erklären: In deinem Körper besteht immer ein Gleichgewicht zwischen der Gerinnung des Blutes und der Auflösung dieser entstehenden Gerinnsel. Dieses Gleichgewicht ist sehr wichtig: wenn du dich verletzt, dann sorgt die Gerinnung des Blutes dafür, dass du nicht verblutest. Andererseits muss die Gerinnung gestoppt werden, damit sie nicht endlos weiterläuft und sozusagen alles Blut in deinem Körper gerinnt. Dabei spielen zig verschiedene Faktoren eine Rolle, von denen aber bis jetzt noch längst nicht alle erforscht sind.

Wenn du jetzt eine SVT hast, dann ist dieses Gleichgewicht aus irgendeinem Grund gestört und es bildet sich ein Gerinnsel. (Übrigens hat man mir gesagt, dass man nur in ca. 1/3 aller Fälle eine Ursache findet. Dass aber gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit 2x im Leben eine SVT zu bekommen verschwindend gering ist). Die Mechanismen, die das Gerinnsel wieder auflösen sind für den Moment zwar wohl nicht stark genug gewesen um das Entstehen des Gerinnsels zu verhindern, aber sie sind nicht verschwunden. D.h. auch wenn sich das Gerinnsel gebildet hat, wird es von deinem Körper "angegriffen" und soweit aufgelöst, wie dein Körper es auflösen kann. Der Rest des Gerinnsels wird durch eine Schleimhaut umgeben und sozuagen abgeschottet.

Genau das ist bei mir passiert. Ein Teil hat sich gelöst, ein teil ist bestehen geblieben.

Das Marcumar verhindert nur, dass das Gerinnsel größer wird, weil es die Blutgerinnung hemmt. Denn da wo was ist, lagert sich gerne auch noch mehr an. (ist zwar vielleicht ein doofer Vergleich aber das ist ähnlich wie bei einem verstopften Abflussrohr: wenn das ein bisschen verstopft ist, dann wird die Verstopfung mit der Zeit immer größer, wenn man nichts tut, weil alles hängen bleibt.)

Was nun in deinem Fall die beste Therapie ist und wie lange du Marcumar nehmen musst, kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur Mut machen indem ich dir sage, dass der Facharzt für Gerinnung, bei dem ich in Behandlung bin, mir gesagt hat, dass heutzutage längst nicht mehr alle Menschen mit SVT Marcumar nehmen. Weil der Nutzen nämlich im Gegenteil zu einer Thrombose in der Peripherie nicht bewiesen ist. Es wird nur gegeben weil viele Ärzte denken Thrombose ist Thrombose. Und das stimmt nun mal nicht!

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Mut machen. Wenn du noch Fragen hast melde dich.

LG

Chhanati7x8


Hallo blackdevil666

Ich danke dir für deine Antwort,jetzt ist mir vieles klarer und betrachte die ganze sache etwas anders.

Bei mir wurde als Ursache die Pille angegeben was mir sehr schwer fällt zu glauben aber habe immer wieder gehört und gelesen das dies doch möglich ist.Doch ich bin immer noch im glauben das die Pille vielleicht der auslöser ist aber nicht die Ursache.Aber eben es kann einem nicht 100% gesagt werden wieso und warum also zerbreche ich mir auch nicht den Kopf darüber den das bringt ja nichts.

Du sagst bei dir ist das Blutgerinnsel nicht ganz weg,wie ist das merkst du das hast du immer noch beschwerden? Und musst du jetzt weiterhin Marcoumar nehmen?

Ich muss im August ja wieder in die Röhre bin gespannt was dabei rauskommt.

Mich nerven halt die beschwerden die ich immer noch habe doch hoffe das die bald abklingen.

Ich wünsche dir alles Gute und bis bald

Liebe Grüsse Chanti

Bzienxe78


Hallo,

bei mir war das so, dass sich mein Gerinsel nach 6 Monaten auch nicht ganz aufgelöst hat und ich habe trotzdem Marcumar abgesetzt. Mein Arzt sagte, dass sich das Blut dann einfach neue Wege sucht und neue Venen ausbildet oder so ähnlich. Ich habe auch so keine Probleme mehr, nur wenn ich zu wenig Trinke, dann bekomme ich sehr schnell Kopfschmerzen. Bei mir wurde auch Pille als möglicher Grund genannt. Aber wahrscheinich nur, weil sie sonst nichts anderes finden konnten.

Viel Glück!

C+hant}i78


Hallo Biene78

Danke für deinen Beitrag,es beruhigt mich und hoffe, dass es bei mir auch so wird und meine beschwerden verschwinden.

Aber hast du keine Angst da du kein Marcumar mehr nimmst das sich wieder ein Blutgerinnsel bilden könnte? Oder es sich wieder vergrössert da es sich ja nicht ganz aufgelöst hat ??? ?

Ich weiss nicht aber ich hätte da grosse Angst.

Liebe Grüsse

Chantal

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