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Sinusvenenthrombose

bala^ck$dev@il666


Re: Sinusvenenthrombose zum zweiten Mal

Hallo Agathchen,

so eine SCH...

Genau vor dem, was du erzählst habe ich Angst- wie wahrscheinlich jeder hier! Denn genau das, was du erzählst, haben mir meine Ärzte auch gesagt.

Darf ich dich fragen, ob du nach Absetzen des Falithroms wieder ganz normal weitergelebt hast? Oder hast du auf irgendetwas verzichtet? Wie hast du verhütet? Ich frage dich das alles, weil bei mir ist die SVT ja Anfang des Jahres diagnostiziert worden und bis jetzt auch ohne Ursache. Ich bin seit Mitte August ohne Falithrom -Gott sei Dank, weil es bei mir nicht einzustellen ging und ich nahezu sämtliche Komplikationen hatte, die mit Falithrom einhergehen können- und habe jetzt meine nächsten großen Kontrollen. Hämostaseologie (die Ergebnisse von Protein C und S müssten diese Woche da sein. Ich versuch es immer schön weit weg zu schieben, aber irgendwie graut es mir doch davor...), MRT, EEG und natürlich weiterhin Augenarzt. Ende des Jahres ist dann auch das Antiepileptikum endlich abgesetzt. Ich gehe seit Anfang September wieder zur Schule und versuche meinen Alltag zu meistern so gut es geht. Allerdings geht das momentan eher schlecht als recht... weil die Angst ist da...

Ich denke der eine oder andere wird das wohl kennen: da ist man einerseits froh, dass man die SVT überlebt hat und es einem soweit gut geht. Man ist dankbar und eigentlich auch optimistisch was die Zukunft betrifft. Andererseits muss man sich erst mal wieder in den Alltag einfinden und stellt dann fest, dass es halt doch noch nicht vorbei ist. Es hängt noch so viel hinten dran. Gar nicht mal nur die ganzen Kontrolltermine beim Neurologen, Hämostaseologen, Radiologen und Augenarzt, die einem wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben werden, mit denen ich mich aber arrangiert habe, weil ich auch das Glück habe ganz tolle Ärzte gefunden zu haben. Viel schlimmer finde ich die Konfrontation mit anderen Ärzten z.B. den Frauenärzten. Hat hier irgendjemand einen Gynäkologen gefunden, der den Unterschied zwischen einer Sinusvenenthrombose und einer Beinvenenthrombose kennt? Also ich habe die Suche nach einigen unerfreulichen Begegnungen aufgegeben und lasse meine neue Frauenärztin in Unkenntnis über meine SVT. Nur befriedigend ist das nicht. Gut, ich habe einen tollen Hämostaseologen, dem ich voll und ganz vertraue, was seine Beurteilung über das erhöhte oder eben nicht erhöhte Thromboserisiko von Verhütungsmitteln angeht, aber wie soll man zu einem Arzt ein richtiges Vertrauensverhältnis aufbauen, wenn man ihm grundlegende Dinge verschweigt? Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde es für mich persönlich enorm wichtig auch mal mit meinem Arzt über meine Ängste zu reden. Weil die Ängste sind da. Wenn man wieder öfter Kopfschmerzen hat, wenn man Ohrensausen hat, wenn es einem irgendwie nicht gut geht, denkt man sofort an eine neue SVT. Und wenn man dann liest, wie es Agathchen ergangen ist, ist die Angst wieder unmittelbar gegenwärtig.

Ich kann das so gut nachvollziehen, wie es dir geht, Agathchen. So lange ist meine SVT ja noch nicht her und ich habe jetzt schon Angst, wenn mein Körper auch nur das kleinste Bisschen anders läuft als sonst. Man horcht eigentlich ständig in sich hinein. Und fühlt sich letztendlich mit seinen Ängsten ziemlich allein...

Ich bin bestimmt kein Mensch, der die Flinte ins Korn wirft und aufgibt. Ich bin irgendwie Zweckoptimist geworden, weil ich mir denke: du hast so etwas überlebt, da wirst du auch mit allem anderen fertig! Es gibt immer einen Weg und es gibt auch immer irgendwo an allem etwas Gutes zu entdeken. Wie zum beispiel die Unterstützung durch meine Familie und auch meine Ärzte. Und es gibt nun mal auch Menschen, die schlimmer dran sind.

Aber mal ganz ehrlich: manchmal könnte ich mich einfach nur irgendwo zusammenrollen und heulen. Gerade weil die Ängste nur jemand verstehen kann, der auch schon mal eine SVT hatte und weil man noch nicht einmal weiß, wie eine SVT entsteht. Wie soll man denn da Ursachen erkennen können? Und die Wahrscheinlichkeit, dass noch einmal eine SVT auftritt ist zwar gering, aber die Gefahr ist da.

Und wie gehen wir nun damit um ???

Im Moment weiß ich da auch keine Antwort drauf. Ihr merkt schon, im Moment fällt es mir selbst schwer, nicht die gute Laune zu verlieren! Aber auch das wird bestimmt auch wieder besser! Und ich kann nur sagen, es hilft hier vor Gleichgesinnten sich seinen Frust einmal von der Seele zu schreiben!

Danke für's Zuhören!

Und Agathchen, ich drück Dir ganz feste die Daumen, das alles irgendwie wieder gut wird! Toi toi toi

BQiPenex78


Hallo Agathchen

ich denke hier leiden alle mit dir, das gleich nochmal durchmachen zu muessen. Gleichzeitig sind wahrscheinlich alle geschockt, denen genau wie dir gesagt wurden, sowas wuerde nie wieder passieren und die Pille als einziger moeglicher Grund genannt wurde. Zumindest geht es mir so. Ich hoffe dir geht es schon wieder einigermassen besser.

Mich wuerde interessieren, ob du nach der Absetzung von Marcumar eigentlich noch immer durch Aerzte irgendwie betreut oder ueberwacht wurdest. Bei mir ist die SVT jetzt genau 2 Jahre her und ich lebe eigentlich wieder ein ganz normales Leben und habe keine Beschwerden. Hab die SVT eigentlich schon fast vergessen, ausser, dass man eben immer ein wenig vorsichtig ist, wenn es einem mal nicht so gut geht. Und wenn ich hier jetzt lesen, zu welchen Aerzten ihr geht und was ihr alles untersuchen lasst, dann bekomme ich ein wenig Panik, dass ich evtl. zu leichtsinnig bin. War seit dem ich aus dem Krankenhaus raus bin eigentlich nur beim Hausartzt und hab den Quick messen lassen und seit dem das Marcumar abgesetzt ist, hab ich nur einmal mein Blut beim Hausarzt untersuchen lassen. War nie beim Neurologen oder Haemostogen usw. Evtl. sollte ich vielleicht auch mal diese Proteine untersuchen lassen von denen du und Blackdevil schreibt.

Man hat mir im Krankenhaus aber auch nichts dergleichen empfohlen. Hab mich selbst dann immer damit beruhigt, dass die wohl alles moegliche untersucht haben. Aber das mit der Kompetenz der Aerzte ist immer so eine Sachen, als Laie kann man das sehr schlecht beurteilen. Ich habe eben immer etwas Bedenken, zu einem Arzt zu gehen, wenn ich so eigentlich gar keine Beschwerden habe. Was meint Ihr?

Sind deine Beschwerden nach der 2.SVT jetzt eigentlich geringer, als bei der 1.SVT, weil die Therapie frueher begonnen wurde und auch zielgerichteter war, weil die Aerzte nicht mehr so lange nach der Ursache suchen mussten?

Ich wuensch dir gute Besserung und auch wenn es einfach ist zu sagen, Kopf hoch und nie den Mut verlieren, genau wie all den anderen im Forum.

Liebe Gruesse @:)

IEmmexl


Hallo, ihr Betroffenen!

Ich hatte 1996 eine Sinusvenenthrombose und denke mal, dass ich in der Beziehung die Älteste bin. Mich hatte es auch ganz schlimm getroffen. Ich konnte fasst nichts mehr sehen und die Konzentration war auf null. Die Sehkraft ist, nach dem sich die Thrombose, nach über einem Jahr aufgelöst hatte, wieder gekommen und die Konzentration wurde von Monat zu Monat besser. Was ich zu euren Ängsten sagen will, die werden wohl immer bleiben. Bei jedem Kopfschmerz reagiert der Körper und meint,das kenne ich doch und schon ist die Angst da –es könnte ja eine SVT sein. Das kann man leider nicht beeinflussen. Mir hatte man auch gesagt, dass man die Thrombose nicht noch mal bekommen kann.

Nach dem letzten Besuch beim Neurologen, hat er mir erzählt, dass es in einzelnen Fällen, wenn die Veranlagung da ist, man auch erneut eine Thrombose bekommen kann, was sich ja bei Agathchen bestätigt hat.

Gruß Immel

bWlac3kdevCixl666


Hey Biene78

zu welchen Ärzten man alles gehen muss oder sollte liegt ja auch daran, was man nun alles für Symptome und Komplikationen hatte bzw. hat. Bei mir ist es halt der Neurologe, weil ich symptomatische Epilepsie hatte und da halt ein Antiepileptikum nehmen muss, dessen Absetzen ganz genau kontrolliert werden muss. Und das passiert halt durch EEG's. Genauso der Augenarzt, der die Stauungspapille regelmäßig kontrolliert und das wahrscheinlich auch noch über einen ganz schön langen Zeitraum hinweg, weil es dauert, bis die sich abbaut.

Was aber meines Wissens nach eigentlich bei allen SVT-Patienten gemacht werden sollte, sind Gerinnungsuntersuchungen 4 Wochen nach Absetzen des Marcumar, weil man erst dann alle Gerinnungsparameter bestimmen kann und Kontroll- MRT's nach ca. 3 und 6 Monaten, um zu gucken, was noch übrig geblieben ist von dem Thrombos.

Ich weiß ja auch nicht, in was für einem Krankenhaus du warst. Vielleicht haben die schon von sich aus die Gerinnungswerte bestimmt. Aber wie gesagt, nicht alle können unter der Einnahme von Marcumar/ Falithrom bestimmt werden. Vielleicht hat dein Hausarzt die aber ja auch bestimmt bei der letzten Blutentnahme? Und wenn dein Thrombos sich schon beim 1. Kontroll-MRT aufgelöst hatte, brauchst du ja auch nicht noch mal eins machen lassen.

Du siehst, ein Patentrezept gibt es nicht :-)

Aber wenn du dir unsicher bist, dann sprich doch einfach mal deinen Hausarzt an. Brauchst ja nicht gleich hingehen, sondern kannst ja auch mal telefonisch nachfragen. Aber ich finde halt, man muss nicht immer nur zum Arzt gehen, wenn man krank ist. Gerade dann nicht, wenn man schon einmal eine SVT oder eine andere ernsthafte Erkrankung hatte. Und z.B. zu Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen gehst du ja auch ohne krank zu sein, oder? Mach es einfach so, wie du dich damit am besten fühlst :)^

Also dann ihr Lieben, Kopf hoch und macht das Beste draus. Ändern können wir es ja leider alle nicht... *:)

TJanthe Ag6atxhe


Neuropsychologische Probleme?

Hallo ihr alle

Lese in diesem Forum seit März, da ich da in der Reha war aufgrund einer SVT. Bin schon lange draussen, konnte die Antiepileptika absetzen und bin eigentlich so weit wieder alltagstauglich. Arbeite 60% und nehme noch Marcoumar. Was mich sehr stresst ist, dass ich mich im Prinzip dauernd an meiner Belastungsgrenze befinde. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass mein Gehirn noch nicht wieder in der Lage ist, alle Reize richtig zu verarbeiten. Das ist die logische Erklärung und wahrscheinlich muss ich einfach abwarten, bis es besser wird. Aber ich finde das so schwierig. Ich hätte so gerne meine alte Energie zurück, ich würde gerne wieder mehr mit Leuten unternehmen, weggehen, das Leben geniessen... aber ich brauche sooo viel Zeit alleine in der Ruhe, damit ich das Leben überhaupt auf die Reihe kriege. Gehts euch auch so? Wie geht ihr damit um?

b$lackdeUvilx666


Re: Neuropsychologische Probleme?

Hey Tante Agathe,

ja, das Problem kenne ich auch.

Im ersten Moment denkt man, man könnte mental wieder Bäume ausreissen und und im nächsten Moment merkt man dann auf einmal, dass es vielleicht gerade mal für Bonsai-Bäume reicht. Gerade wo ich jetzt wieder meine Ausbildung weitermache und mich mehrere Stunden am Stück konzentrieren müsste, merke ich, dass das mit dem Konzentrieren so eine Sache ist. Oder mit dem Sehen. Langes Mikroskopieren ist noch nicht drin. Und schneller k.o. ist man dann auch noch. Nach der Schule ne Stunde Mittagsschlaf ist sonst nie mein Ding gewesen. Tja...Dinge ändern sich...

Was ich dagegen mache? Ich versuche mich in positiven Gedanken. Ihr merkt ja, das klappt nicht immer... :-/ aber ohne Zweckoptimismus schafft man das glaube ich nicht. Ich meine, wir leben noch, oder? Das ist schon mal eine Menge wert! Und wenn das mit den positiven Gedanken nicht so klappt, dann belohne ich mich ganz bewusst, indem ich z.B. in den Zoo gehe (hab mir ne Jahreskarte geholt und finde da dann auch meine innere Ruhe wieder) oder nen Spaziergang mache oder Eis essen gehe oder halt etwas mache, auf das ich gerade Lust habe und das ich nicht gerade machen muss. Na und wenn auch das nichts hilft, rufe ich einen Freund/Freundin/Familienmitglied an und heule mich aus. Das hilft dann meistens wirklich.

Letztendlich können wir doch alle nur immer wieder versuchen das Beste draus zu machen und -was? Richtig!- Geduld haben!

TSCHAKKA, wir schaffen es?!

T'ante Axgathe


Das ist so eine Sache mit der Geduld...

Mal ist sie da und dann ist sie einfach wieder weg... es ist zum Bonsai-Bäume-ausrupfen... :-( Genau wie mit der Energie...

Aber du hast schon recht, eigentlich können wir nicht viel mehr machen, als abwarten und Tee trinken oder andere schöne ruhige entspannende Dinge tun.

Ich bewundere dich, dass du eine Ausbildung packst! Ich glaube, ich würde zur Zeit keine neuen Inhalte in mein Gehirn bekommen, wo ich doch noch auf der Suche nach alten Inhalten bin.

Und ich bewundere euch Mütter mit SVT. Ich bin so froh, dass ich zuhause meine Ruhe habe. Wenn ich mir da vorstelle, dass da noch Kinder sind, die was von einem wollen... Hut ab vor euch!!

L[ea8


Neues Clubmitglied

Hallo zusammen,

vor drei Wochen wurde bei mir eine SVT diagnostiziert. Nach zwei Wochen Krankenhaus geht es mir jetzt den Umständen entsprechend. Bis auf die Angst.

Ich bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben, denn man scheint mit dieser Krankheit ein ziemlicher Exot zu sein :°(

Die meisten verbinden mit Thrombose eine Beinvenenthrombose. Wenn du ihnen dann erzählst, dass man so etwas auch im Gehirn bekommen kann, schaun sie dich nur erschrocken und mitleidig an und verstehen die Welt nicht mehr. (Ich ja auch nicht)

Bei mir verhält sich das ähnlich wie bei den meisten von Euch, man scheint keine passende Ursache zu finden: erhöhte Thromboseneigung ( Protein S. C, AT3...) negativ, Herzecho o.B., Lumbalpunktion o.B., Nichtraucherin. Einerseits bin ich natürlich sehr froh, dass nichts gefunden wurde, andererseits ist es schwierig sich mit der Erklärung, dass die Pille an allem schuld sein soll, abzufinden. Man frägt sich ständig, ob die vielleicht doch etwas übersehen haben könnten und dann kommt die Angst, dass alles sich vielleicht wiederholen könnte.

Ich denke, ich werde wohl in nächster noch einige Ärzte heimsuchen, aber ich bezweifle, dass ich eine Antwort auf meine Fragen finden werde.

Habt Ihr vielleicht noch einen Tip, welche Ärzte man noch so ansteuern könnte?

Ich wünsche euch allen das Beste

:)D

bBlXackd6eviMl666


Re: Das ist so eine Sache... und Re: neues Mitglied

Hallo Tante Agathe,

naja, es sind ja nicht so wirklich neue Inhalte. Ich hatte letztes Jahr schon mit der Ausbildung angefangen und musste nun durch die lange Krankheitszeit wieder von vorne anfangen. Das ist zum einen gut, weil ich das ganze so langsam angehen kann, zum anderen deprimiert es einen aber doch ab und an, weil man denkt, wieviel weiter man schon sein könnte. Aber ich versuche das Beste draus zu machen und freue mich, dass ich überhaupt wieder so weit bin die Ausbildung weiter machen zu können. Du weißt ja, Geduld und positives Denken ;-)

Allerdings das mit den alten Inhalten kenne ich auch. Das merke ich manchmal, wenn mir ganz banale Dinge oder Wörter partout nicht einfallen wollen. Aber toi toi toi, wir kriegen das schon wieder hin!

Hallo Lea8!

Ja, mit SVT bist du wirklich ein Exot. Und das nicht nur bei Nicht- Medizinern sondern leider auch bei vielen Medizinern. Was einem da manchmal an Unwissenheit und Ignoranz von den Weißkitteln begegnet :-/

Aber lass dir davon nicht den Mut nehmen. Ich denke mal, du hast dich -wie jeder hier- schon ziemlich gut mit deiner Erkrankung auseinander gesetzt und erkennst dann schnell, ob der Arzt, dem du gegenüber sitzt, kompetent ist oder nicht. Und zu wem du da alles gehen solltest, kommt darauf an, welche Symptome du hattest und bei wem du schon alles in Behandlung bist. Ich denke mal ein Neurologe wäre wichtig. Der weiß noch am ehesten etwas mit deinem Krankheitsbild anzufangen und kann meistens auch ziemlich gut mit deinen Ängsten umgehen. Na und wenn du spezielle Fragen zu der SVT und den Ursachen hast, dann wirst du nicht um einen Hämostaseologen herum kommen. Dessen Fachbereich ist nun mal die Blutgerinnung. Das sind halt auch meine beiden Ansprechpartner.

Wenn du magst, kannst du mir auch gerne eine private Nachricht schreiben. Vielleicht kann ich dir ja sogar einen konkreten Arzt empfehlen.

Bis dahin lass den Kopf nicht hängen!

Wir schaffen das alle schon :)^

C<habnti178


Hallo zusammen

Bei mir wurde im Feb. 2006 eine SVT festgestellt und mir geht es heute recht gut. Ich nehme jetzt seit 2 Monaten Aspirin und konnte Marcumar absetzen. Nächste Woche wird nochmals die Gerinnung untersucht und ich hoffe das da alles ok ist.

Tja ausser das ich manchmal noch unter Kopfschmerzen und Schwindel leide habe ich mich gut erholt :o)) Ok bin jetzt noch beim Augenarzt in Untersuchung da ich seit der SVT ziemliche probleme mit den Augen habe voralllem wenn ich sie anstrengen muss. Kennt das auch jemand von Euch? Mir wird dan schwindlig sehe etwas verschwommen und mir wird schlecht :o(

Aber ich darf nicht jammern smile den sonst geht es mir ja viel viel besser :o))

Hey Leute wir packen das und wie ihr seht es braucht einfach etwas geduld...ich weiss das ist nicht immer einfach.. ich weiss ja wo von ich spreche...

Das mit dem Neurologen und dem Hämostaseologen kann ich nur weiter empfehlen, denn ich bin auch bei denen in Behandlung und die kennen sich damit aus und vorallem können sie einem die 100 offenen fragen beantworten was der Hausarzt nicht wissen kann.

Also ihr lieben kopf hoch und positiv denken :o)

Liebe Grüsse und alles Gute

Chantal

Lqea8


Welche Untersuchungen?

Hallo Black Devil und Chanti 78,

welche Untersuchungen haben denn der Hämostaseologe bzw. Neurologe noch so mit Euch gemacht? Bei mir wurde jetzt im Krankenhaus die Blutgerinnung getestet. Wurde das bei Euch dann öfter kontrolliert? Mit meinem Neurologen hab ich nur ein bisschen gequatscht, aber untersucht hat er nichts, nicht mal EEG. Morgen muss ich nochmal ein MRT machen lassen, da ich nachts immer so ein komisches Rauschen im Kopf hab. Kennt Ihr das auch? Ist ziemlich beunruhigend! Ja das mit den Augen kenn ich! Hatte ich in der Klinik so stark, dass ich weder was lesen noch fernsehen konnte! Ich war auch total lichtempfindlich, das hat sich allerdings wieder gebessert. Ich denke, es reagiert jeder etwas anders. Wir werden das schon irgendwie hinkriegen!

Liebe Grüße

b)lackdjevilX6x66


Re: Chanti78 und Lea8

Hey Chantal,

ja das mit den Augen kenne ich auch. Hattest du während der SVT einen stark erhöhten Hirndruck? Der verursacht nämlich eine Stauungspapille hinter den Augen (ist sowas ähnliches wie ein Ödem) und das bereitet dir dann bei Anstrengungen Probleme. So ist es jedenfalls bei mir. Und dazu kam eine Lähmung von Teilen der Augenmuskulatur durch den Thrombos. Das hat sich aber gelegt seit der Thrombos sich aufgelöst hat, hatte aber vorher dazu geführt, dass ich so gut wie nichts mehr sehen konnte. Da finde ich dann verschwommen sehen und Schwindel bei Anstregung irgendwie wesentlich angenehmer...

Hey Lea8,

also der Hämostaseologe hat umfangreiche Gerinnungsuntersuchungen gemacht. Alle Parameter, die man da so kennt. Ich weiß nicht wie umfangreich die Untersuchungen im Krankenhaus bei dir waren, ich kann nur sagen, dass mir die 3 mal, die ich beim Hämostaseologen war 5 Röhrchen mit Blut abgenommen worden sind. Kannst ja aber auf jeden Fall mal deinen Befund erfragen. Da müsste es drinstehen was gemacht wurde.

Und mein Neurologe hat gemacht: die üblichen neurologischen Untersuchungen wie Reflexe, auf einem Bein stehen, Finger mit Augen zu zur Nase und so ein Spaß, dann EKG, EEG mit Reizungen, evozierte Potentiale gemessen...äh...und noch so eine Untersuchung mit einer irren Abkürzung, die ich aber nicht mehr genau weiß. Und er schickt mich auch immer zum Kontroll- MRT.

Ja und was dein Rauschen im Kopf angeht, das hatte ich auch -nehme ich mal an ;-) - und das lag daran, dass sich das Blut neue Wege gesucht hat um die verstopften Gefäße zu ersetzen. Und das rauscht dann erst mal. So hat man es mir wenigstens erklärt.

Das mal wieder von mir. Und ihr wisst ja: TSCHAKKA, wir schaffen das! :)^

Cchantxi7x8


Hi Lea8 und blackdevil666

Also der Hämostaseologe ist für die Gerinnung zuständig und zapft paar Röhrchen Blut ab :o) das wird bei mir nächste Woche gemacht. Als ich damals Notfallmässig ins Krankenhaus kam hatten sie das auch gemacht und es war alles ok.

Tja und der Neurologe hat die gleichen untersuchungen gemacht wie bei blackdevil666 die Reflexen das Gleichgewicht etc....was alles ok war bei mir.

Nein ich hatte nie ein rauschen im Kopf...hast du das den immer oder nur in bestimmten Situationen ??? ?

hmmmmmm...laut den ärzten habe ich keinen erhöten Hirndruck und ob ich damals einen hatte keine ahnung!!!

Tja aufjedenfall nervt es mich ziemlich da ich im Verkauf arbeite und jeden Tag mit viel Kundschaft zu tun habe ist mir jeden Abend kommisch...schwindlig...brechreiz...und probleme mit sehen....naja aber wenn ich sehe was andere für grössere auswirkungen habe geht es mir ja viel besser....hoffe einfach das es bald weg geht...

blackdevil666 ist bei dir die SVT auch ganz weg wie bei mir ??? ??

Und wie geht es dir jetzt ??? ? So wie bevor du die SVT hattest oder merkst du immer noch was ??? ? Und musst du noch jrgend welche Medikamente nehmen ??? ?

Sorry die vielen fragen :o)))

Alles Gute Euch allen und vergesst nicht alles wird gut smile

WIR PACKEN DAS :o)

Liebe Grüsse

Chantal

TVant%e A>glathe


Ja klar schaffen wir das!

Hi Chanti

Arbeitest du schon wieder voll? Ich finde das ziemlich heftig, was du da schreibst... wenn es dir jeden Abend so schlecht geht. Da bleibt ja dann vermutlich nichts mehr übrig ausser Ausruhen, oder?

Ich hatte die SVT im Januar und habe nach der Reha ganz langsam wieder angefangen zu arbeiten. Bin jetzt bei 60% und das ist gut so. Hatte mir schon mal Gedanken zu 70% gemacht, wurde dann aber von meiner Neuropsychologin gebremst.

Werdet ihr auch noch neuropsychologisch betreut? Bei mir ist das jetzt nicht mehr oft, aber die Gespräche waren doch sehr hilfreich.

Hi Blackdevil

Warum werden bei dir immer wieder MRTs gemacht? Dein Thrombus hat sich doch auch ganz aufgelöst, oder? Bei mir wurde nur ganz am Anfang ein MRT gemacht, aber davon weiss ich nichts mehr, da lag ich noch im Koma. Danach wurde mir gesagt, dass sie davon ausgehen, dass sich alles aufgelöst hat, da alle Bewegungen zurückgekommen sind.

Ansonsten wurden bei mir auch die neurologischen Tests gemacht und ein neuropsychologischer Test (Idiotentest :-). EEGs hatte ich nur, solange ich noch Antiepileptika nehmen musste. Und das deshalb, weil ich am Anfang einen epileptischen Anfall hatte. Ansonsten war ich noch einmal in einer hämatologischen Sprechstunde, wo mein Blut durchgecheckt wurde. Aber da kam dann nichts Neues mehr heraus. Ganz am Anfang wurde bei mir schon das Faktor V Leiden festgestellt. Glücklicherweise nur heterozygot, aber in Verbindung mit der Pille steigt das Risiko einer Thrombose eben enorm.

Euch allen ganz viel Kraft und Geduld!

bzlackd&evi]l66x6


Hallo Chanti78 und Tante Agathe,

also am Anfang hatte ich das Rauschen ständig im Ohr. Anfangs ziemlich beängstigend, dann nervig. Mittlerweile ist es nur noch bei Anstrengung da. Wenn man weiß, womit man rechnen kann oder muss, dann ist es zwar immer noch nervig, aber nicht mehr so erschreckend.

Nein, ganz vollständig weg ist meine SVT nicht. Zum allergrößten Teil, aber auf dem letzten MRT war halt noch immer was zu sehen. Und deswegen bin ich halt von meinem Neurologen auch wieder ins MRT geschickt worden. Und werde es wahrscheinlich auch noch öfter erleben dürfen :°( weil er doch eher zu den vorsichtigen Ärzten gehört und sich denkt lieber einmal mehr MRT als noch mal Krankenhaus.

Es geht mir zwar soweit wieder gut, aber ich merke halt doch immer noch Einschränkungen. Und ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht mehr ganz so konzentrationsfähig bin wie vorher. Vielleicht achtet man auch nur mehr drauf... Bei Anstrengungen ist das Sehen noch nicht wieder 100%ig in Ordnung, das Ohren-/Kopfrauschen tritt dann auf und wenn ichs ganz arg übertreibe werde ich mit Schwindel und Kopfschmerzen "belohnt". Ganz wie du es auch beschreibst, Chanti. Nur dass ich halt das Glück habe mich selten so sehr belasten zu müssen. Ich bin auch ganz langsam wieder in den Alltag integriert worden so wie Tante Agathe (und auch unter neuropsychologischer Betreuung, die aber nun mein Neurologe mit übernommen hat soweit sie noch nötig ist), bin allerdings mittlerweile bei vollem Einsatz -arbeite ja aber auch noch nicht, sondern mache eine Ausbildung. Das ist ja doch noch ein bisschen was anderes.

Medikamente nehme ich momentan nur noch ein Antieplileptikum, weil ich durch die SVT auch epileptische Anfälle -oder so was ähnliches- bekommen habe. Und leider reagiert mein Körper auf Medikamente so sensibel, dass ich ewig brauche um das wieder ausschleichend abzusetzen. Aber auch das ist bald geschafft. Und kein Problem mit den Fragen. Dafür gibt es doch dieses Forum :-)

Wünsche euch allen einen angenehmen Abend und :)^

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