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Eigenartiger Schlaf/ Schwindel

d:avidx1 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Symtome

Ungewöhnlich Tiefer Schlaf (wie wenn mir jemand mit dem Hammer auf den Kopf schlägt, und weg ist man). Jede Nacht eigenartige Träume, Träume wie man sie nur in der Dämmerphase hat, wenn man kurz einnickt. Habe das Gefühl keine Schlafphasen mehr zu haben.

Beim Aufwachen extremes Gefühl der Benommenheitund und Taubheit im Kopf, als hätte ich die Nacht durchgezecht, (Gefühl wie nach übermässigem Alkoholkonsum). Dazu kommen starker Druck im Kopf, Konzentrationsschwierigkeiten, starker Schwindel, Übelkeit ich fühle mich wie im Traum oder eine Art Delirium. Jegliche Art von Konversation ist mir nach dem Aufstehen unmöglich, bin extrem gereizt und das Sprechen fällt mir schwer (kann meine Gedanken nicht ordnen).

Dieser Zustand schwächt dann im Laufe des Tages langsam ab. Es fühlt sich an, als ob mein Kopf nicht richtig durchblutet wird, und das Blut langsam anfängt zu zirkulieren (Gefühl wie wenn zb.der Fuss einschläft). Habe einen stark verspannten Nacken. Teilweise habe ich auch Schmerzen im Nackenbereich, begleitend dazu oft ein Stechen in den Ohren und Schläfen.

Leide nun seit einem Jahr an diesen Beschwerden. Ich sehe mittlerweile richtig Fertig aus. Habe extreme Augenringe und bin sehr blass.Kann nicht mehr richtig Essen (keinen Appetit) und die Lust auf Sex fehlt auch. Bin eigentlich ein positiv denkender Mensch und habe viel Sport gemacht. Habe nun aber keine Kraft mehr, bin richtig ausgequetscht. Kann keinen Sport mehr treiben, jegliche körperliche Betätigung fällt mir schwer und verstärkt den Schwindel, kann nicht mal mehr joggen.

Die Symptome sind während eines 3 Monatigen Auslandaufenthaltes (Reisen, Windsurfen) nach dem 2. Monat aufgetaucht. Stress als Ursache kann man deshalb ausschliessen.

Mein Hausarzt vermutet eine Erkrankung des (vegetativen) Nervensystems. Nehme seit 3 Wochen Remeron, das hat meinen Appetit wieder angeregt (kann wieder normal essen), die anderen Symptome sind aber geblieben.

Diverse Medikamente (zB. Migränenmedikamente) brachten deutliche Verschlechterung.

Kein Arzt konnte mir helfen.

CT des Schädels wurde gemacht, Röntgen der Wirbelsäule, Hirnfunktion getestet, ausführliche Bluttests, Akkupunktur, Homäopathie, Osteopathie.......

nichts hat zu einem Resultat geführt.

Ich weiss nicht mehr weiter. Ist es möglich dass meine Beschwerden durch einen eingeklemmten Nerv (zb. Nacken-Halswirbel) hervorgerufen werden?

Antworten
R5enfamaxus


hallo,

meine beschwerden waren zwar nicht ganz so schlimm, aber schwindel und den druck im kopf hatte ich auch. manchmal war es wie ein kribbeln. ich habe auch immer sehr viel kraftsport gemacht und die dehnung dabei vernachlässigt. im nackenbereich habe ich ständig schmerzen gehabt und ich war total verspannt. bin auch von arzt zu arzt gerannt, bis mal einer mich im halswirbelbereich untersucht hat.

ein orthopäde hat mir dann mehrere blockaden im hws bereich gelöst. durch die blockaden waren natürlich nerven eingeklemmt, die diese symptome hervorgerufen haben. nach einiger zeit ist der schwindel verschwunden...in verbindung mit krankengymnastik, strom, moorpackungen, massagen und manueller therapie kann ich jetzt wieder normal leben. desweiteren mache ich einmal die woche yoga für die entspannung und vor allem für die dehnung. ansonsten dehne ich mich jetzt jeden tag, besonders im nacken.

versuch es doch mal bei einem orthopäden. ich wünsche dir auf alle fälle gute besserung.

liebe grüsse

M~on4i73


HWS

Hi, David!

Lass auf jeden Fall Deine Halswirbelsäule nochmal untersuchen.

Ich hatte fast die gleichen Symptome. Insbesondere die Konzentrationsstörungen (konnte kaum einem

Film folgen und keinen Satz sagen, in dem ich nicht mind. eine Wortfindungsstörung hatte) und dieses "taube" Gefühl im Kopf morgens (wie nach viel zu wenig Schlaf, bzw. zuviel Alkohol am Abend zuvor.

Hast Du den Schwindel eigentlich bei bestimmter Kopfhaltung oder wenn Du von einer Seite zur anderen blickst? Und wenn Du den Kopf anders hälst (z.B. nach unten guckst) ist es besser?

Meine Güte. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt. Und alle haben gesagt, es wäre psychisch. Selbst die Ärzte im Krankenhaus haben keinen Hehl darum gemacht, dass sie mich für einen Hypochonder hielten, oder, noch schlimmer, für einen Simulanten. Und ich bin während der Zeit echt am Stock gegangen. Mit der Zeit kam zu den körperlichen Symptomen (chron. Müdigkeit, allgemeine und sexuelle Unlust, Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen. kribbeln in den Beinen und er Zunge) auch noch die Angst. Jedem Schwindel folgte eine Panikattacke, so mit Herzrasen und Hyperventilation und so. Wenn ich mich grade nicht krampfhaft am Stuhl festhielt, um nicht ohnmächtig zu werden, hab ich geheult. Hab mich für eine schlechte Mutter, schlechte Freundin, schlechte Mitarbeiterin gehalten. Mein (damaliger) Hausarzt hat mich zu einer Psychotherapie geschickt. Allerdings haben die eine Warteliste von mind. 6 Monaten.

Zufällig war ich dann bei einem Arzt, bei dem ich schonmal vertretungsweise war, um eine Überweisung zum HNO abzuholen, zwecks Abcheckung meines Gleichgewichtsorgans. Ich kam so mit ihm ins Gespräch und erzählte von meinem Symptomen und dass ich irgendwie nicht glauben konnte, dass es rein psychisch ist. Er hat sofort meine Halswirbelsäule geröngt und eine Steilstellung diagnostiziert. Der zweite Wirbel (Dens) sass verkantet im ersten (Atlas). Prima. Aber davon können doch meine Probleme nicht kommen, oder??

Doch. Wahrscheinlich schon. Ständig gereizte Nerven und abgeklemmte Gefässe lösen sowas wohl aus.

Der Doc sagte, ich solle mal zum Osteopathen. An die HWS müsste man ganz sanft ran. Also gut. Die Behandlung war wirklich schonend. Entlastungen und Cranio-Sacrale-Therapie. Super. Sehr angenehm. Am Abend nach der Behandlung hatte ich das Gefühl, irgendwelche Schleusen in meinem Kopf hätten sich gelöst. Irgendwie konnte ich besser sehen.

Am nächsten Tag gings mir schlecht wie nie. Kopfschmerzen, schlimmster Schwindel. Angst!!!! Oh mein Gott! Ich sterbe. Ab ins Krankenhaus. Nix gefunden ausser ner verschleppten Nasennebenhölenentzündung. Alles klar. Antibiotika gekriegt. Und Medikamente gegen Schwindel.

Nach ein paar Tagen gings merklich besser. Mich weiter osteopathisch behandeln lassen.

Mitlerweile ist es vier Wochen her. Der Schwindel wurd immer weniger. Mit den Symptomen ging auch die Angst. Ich hab immer mal wieder ein paar Rückfälle, aber die sind in der Intensität und Häufigkeit ebenfalls rückläufig. Man muss bisschen Geduld haben. Die Nerven brauchen halt ein bisschen, um keine falschen Signale mehr zu senden.

Ich bin guter Hoffnung, dass es ganz weggeht.

Das war ganz schön lang. Was ich eigentlich damit sagen wollte: die HWS kann ganz schöne Probleme verursachen. Lass das auf jeden Fall nochmal abchecken. Notfalls von einem anderen Arzt. Allein, dass Du in diesem Bereich ständig Verspannungen und Schmerzen hast, zeigt doch, dass da niocht alles in Ordnung sein kann.

Gute Besserung!

Moni

Vbasco%DaG"ama20o16


Hallo, ich weiß dies ist ein Uralter Fred, aber trotzdem versuche ich dich mal zu kontaktieren. Was ist aus der Sache geworden? Ich habe nämlich nach einem Auslandsaufenthalt genau die gleichen Symptome ... ???

LG

VcasGcoDaGlama20{16


PS: Wo genau warst du denn im Ausland, und hattest du dort irgendeine Infektion (z.B. "Grippe" oder Ähnliches?)

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