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Schwankschwindel: Es gibt immer Hoffnung

snmil0la


Hallo Idaho,

danke für deinen so positiven Beitrag. Es macht immer wieder Freude wenn man lesen kann, dass es einem Menschen nach einer schweren Phase wieder besser geht...das macht Hoffnung.

Auch ich habe vor einiger Zeit in diesem Forum einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben und werde ihn jetzt noch mal in diesen Thread kopieren, weil ich finde, dass er hier gut reinpasst und vielleicht auch dem Einen oder Anderen Mut machen kann.

Hier also nochmal mein Beitrag vom 02.11.04

Hallo,

ich möchte hier noch einmal über meinen Weg aus den Angst-u.Panikattacken schreiben, vielleicht hilft es ja jemanden. Bei mir begann auch alles relativ plötzlich und zu einem sehr ungünstigen... ist es das nicht eigentlich immer?...

Zeitpunkt. Ich war 26 Jahre alt, glücklich verheiratet und hatte gerade mein erstes Kind bekommen. Kurz danach bekam ich immer öfter, aus heiterem Himmel, merkwürdige Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Übelkeit, das Gefühl in Ohnmacht zu fallen usw. Die Symptome wirkten auf mich sehr bedrohlich und ich dachte jedesmal, ich werde entweder verrückt, oder ich sterbe. Beides ist zum Glück nicht eingetreten . Dann begann eine Ärzte-Odysee...Mein Hausarzt, ein Internist, machte ein EKG, nahm Blut ab, machte ein Ultraschall der Schilddrüse und noch diverse andere Untersuchungen... alle ohne Befund. Dann überwies er mich zum HNO-Arzt wegen der Schwindel-Symptomatik, es wurden div. Untersuchungen gemacht... alle ohne Befund. Darufhin kam der Neurologe dran, da ich auch noch unter Migräne leide, vermutete ich, das es vielleicht irgendwie zusammnenhängt, dem war aber nicht so. Der Neurologe machte ein EEG und schickte mich zur Computertomographie.

Beides ohne Befund. Ich muss wohl jetzt nicht schreiben, dass auch das Kernspint ohne Befund war. Ich muss dazu sagen, dass das alles vor 16 Jahren war und sich die Untersuchungen natürlich über einen längeren Zeitraum verteilten. Auch die psychischen Erkrankungen standen damals noch nicht so im Vordergrund wie heute. Ich wurde immer verzweifelter, bekam immer häufiger diese Panikattacken und vermied immer öfter die Situationen in denen sie schon mal aufgetreten waren. Ganz besonders schwer fiel es mir mich in geschlossenen Räumen aufzuhalten, aus denen man ja nicht mal eben schnell fliehen kann wenn es einem schlecht geht. Auch hatte ich immer die Befürchtung, das andere Menschen sehen könnten wie schlecht es mir geht und das empfand ich als peinlich. Da mir zu diesem Zeitpunkt noch niemand gesagt hatte, das es auch eine psychische Erkrankung sein könnte, wurde in Richtung Therapie damals auch nichts unternommen. Ich weiß auch nicht, ob ich es damlas überhaupt angenommen hätte... ich spürte zwar zu diesem Zeitpunkt schon, dass es durchaus seelisch bedingt sein könnte, wollte es mir aber auch nicht so richtig eingestehen. Ich vermied immer mehr, konnte schon nach ziemlich kurzer Zeit keine U-Bahn und keinen Bus mehr fahren (geschlossene Räume), bekam Panik in Fahrstühlen, in Kaufhäusern, irgendwann sogar in "unserem" Supermarkt um die Ecke und so ging es immer weiter. Im nachherein weiß ich kaum noch wie ich das alles aushalten konnte.

Der Neurologe/Psychiater verschrieb mir ein Antidepressiva, das ich nicht nahm, aus Angst vor den Nebenwirkungen.

Insgesamt vergingen einige Jahre so und ich war verzweifelt.

Langsam aber sicher las man zwischenteitlich immer öfter über derlei Symptome in Zeitschriften, es gab Berichte im Fernsehen und es gab Bücher darüber. Das half mir ein wenig weiter... genau wie eine Selbsthilfegruppe. Trotz allem kam ich irgendwann nicht um die Antidepressiva herum und nach anfänglichen, wirklich schlimmen Nebenwirkungen, begannen sie mir irgendwann zu helfen. Nicht so, das ich jetzt wieder alles machen konnte, aber immerhin so, dass es mir ein wenig besser ging. Dann bemühte ich mich um eine Verhaltenstherapie, wobei ich Wert darauf legte, eine Therapeutin zu finden, die die Situationen in die ich mich alleine nicht mehr zu gehen traute, mit mir gemeinsam aufsuchte. Ich hatte Glück und habe nach langen Bemühungen und Wartezeiten eine Therapeutin gefunden.

Nach diversen Therapiestunden, die mir sehr halfen, begann dann die Konfrontationstherapie. Ich "musste" Bahnfahren, Bus fahren, mich in volle Kaufhäuser stürzen, Fahrstuhl fahren ohne ende usw.

Ab da musste ich jeden Tag irgendwelche "Übungen" dieser Art machen, um den Erfolg zu festigen. Auch an meinem Lebesstil gab es einiges zu ändern. Ich habe es geschafft und es geht mir heute wieder gut. Das war jetzt eine sehr gekürzte Fassung und es fehlen viele Facetten, aber den Kern denke ich trifft es. Ich kann wirklich allen, die an Panikattacken leiden nur raten, nicht zu lange zu warten bis sie sich in Behandlung begeben, denn je öfter die o.G. Symptome auftreten, je mehr Angst entwickelt man vor dem nächsten "Anfall". So ging es mir jedenfalls. Am Ende hatte ich Angst vor der Angst. Auch heute weiß ich nicht sicher woher diese Angst kam und manchmal, ganz selten, noch kommt. Ich für mich bin heute der Auffassung, dass es wohl "meine" Schwachstelle ist. Andere bekommen vielleicht Magenschmerzen wenn sie Streß haben und ich neige eben dazu. Wichtig ist es den Umgang mit der Angst zu lernen.

Vielleicht hilft mein Beitrag ja einigen ein bißchen weiter.

Liebe Grüße

B.eateK14x05


Hallo zusammen!!

Verzweifelt habe ich im Internet gestöbert und versucht irgenwie

was über diesen scheiß Schwindel zu erfahren...

habe all Eure Beiträge gelesen und bin ein wenig beruhigt das ich mir das nicht alles nur einbilde... ich dachte schon ich werd verrückt...

so wie Alle hier hab ich schon die ganze Palette mit den Ärtzen durch und natürlich ohne Befund..

das geht bei mir schon viele Jahre so...aber die ganze Zeit dachte ich es ist wohl der Kreislauf ..

nur JEDEN TAG der Kreislauf,....neee

jetzt ist es schon so wenn ich zur Arbeit gehe..ich steh morgens schon mit dem Gedanken auf...bitte lass mich den Tag überstehen.. es ist furchtbar.. jetzt hab ich noch das Problem das ich alleine auf der Arbeit bin und nicht einfach sagen kann mir geht es nicht gut oder den Laden zu schließen kann..

natürlich hab ich jetzt Angst das ich meine Arbeit dadurch verliere

Ihr kennt das sicher ....

man hat das Gefühl nicht für ernst genommen zu werden also sagt man irgendwann gar nix mehr..

geht es Euch auch so auf der Arbeit?

Und wie schafft Ihr das?

Liebe Grüße Bea

E#sth4er67


Hallo Beate,

Die Angst vor dem Schwindel kennt wohl jeder. Da ist einem gar nicht schwindelig und vor lauter Schiss, es könnte einem schwindelig werden, wirds einem dann schwindelig.

Also tröste Dich, verrückt bist Du nicht ;-)

IAdahxo


Beate! Ankämpfen ist das Wichtigste

Hallo Beate!

Wie Esther schon schreibt, die Angst vor der Angst ist eigentlich das Allerschlimmste an dem ganzen.

Man muß wirklich wirklich stark dagegen ankämpfen, ansonsten wird es ein schlimmer Teufelskreis. So schlimm das auch klingt, der einzige Weg, da rauszukommen ist, sich immer und immer wieder absichtlich den Situationen zu stellen, in denen man die Anfälle bekommt. Am besten natürlich unter professioneller Anweisung!

Irgendwann, nach vielen vielen vielen vielen Niederlagen und Anfällen bekommt man genug Selbstvertrauen, sodaß die Angst immer weniger wird. Je mehr Selbstvertrauen desto weniger SChwindel und Angst. Ist leicht gesagt, ich weiß.... aber es geht NUR SO!

Viel Glück!

Idaho

sUmi<lla


Hallo Idaho,

schau doch mal in deine Mailbox :-)

Liebe Grüße

Egstherx67


Hi Smilla,

okay, vielleicht ist es ja was persönliches - dann ist es natürlich in Idahos mailbox besser aufgehoben.

Wenn es was Mutmachendes für Schwindeler ist...

schreibs doch hier rein - wäre nett ;-)

Das war ja mal der ursprüngliche Plan dieses Threads. Hoffnung ist für alle da.

s^milrla


Hallo Esther,

siehe meinen Beitrag in diesem Thread...ich hoffe er ist mutmachend :-).

Einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2005 wünsche ich euch allen.

Liebe Grüße

E0sthNer6O7


Hallo *:)

ich hoffe, alle Schwindler sind gut ins neue Jahr gekommen.

Hätte mir im Juli jemand gesagt, dass ich auf eine Silvester Party gehen würde, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt.

Damals war schon ein halbstündiger Spaziergang der pure Stress. Am liebsten hätte ich meinen Lebensabend im abgedunkelten Zimmer im Bett liegend vor der Glotze verbracht + drauf gewartet, dass es irgendwie rum geht.

Aber der Überlebenswille ist wohl doch stärker.

Ich habe es langsam angehen lassen. Jeden Tag ein bisschen weiter. Und habe auch die Silvester Party geschafft.

Die Angst, dass es wieder schlechter wird, ist da.

Auch schlechte Momente, wo sich mein Kopf anfühlt, als wäre er in einem zu engen Stahlhelm eingeklemmt und der Boden unter den Füssen wackelt, sind noch vorhanden.

Aber dann erinnere ich mich, wie schlimm es schon war und bin dann ganz stolz auf mich, dass ich mir ein Stück Lebensqualität zurückerobert habe.

Der Schwindel ist noch da, inklusive die Angst, dass er mich nie wieder verlässt. Aber aufgeben gilt nicht.

Wünschen allen fürs neue Jahr viel Kraft und nicht locker lassen.

evrolenxna


Bin auch noch dabei...

Hallo Esther und alle anderen,

ich bin auch gut ins Neue Jahr "gesurft" ;-D! Mein Schwindel war auch dabei, wir beide haben uns gut amüsiert ;-)

Seitdem ich mein Antidepressivum nicht mehr nehme, sind die Gleichgewichtsstörungen wieder stärker. Ob da ein Zusammenhang besteht, weiß ich nicht, und es ist mir auch egal. Nützt eh nichts.

Werde jetzt noch einige Dinge in Angriff nehmen (Therapie, Orthopädie, Heilpraktikerin). Wenn ich derlei Aktivitäten unternehme, geht es mir immer recht gut, weil ich da von den eigentlichen Beschwerden abgelenkt werde und dann immer wieder eine Hoffnung auf Erfolg vorhanden ist. Wahrscheinlich bringt es wieder nichts. Aber lasse mich nicht unterkriegen, nicht davon!! Ich will nie wieder heulend und am Boden zerstört in einer psychosomatischen Klinik ankommen!!! :)^ Dafür lasse ich einfach nicht mehr zu.

Liebe Grüße

e,roljenxna


Sorry, der letzte Satz sollte heißen:

DAS lasse ich einfach nicht mehr zu!!

E"st{herx67


Hi erolenna,

ist irgendwie schon witzig, wie sich die Wege gleichen...

Werde es nach Neurologe und und und in diesem Jahr mal mit der Ökoschiene versuchen, dem Schwindel beizukommen.

Wie Du auch schon sagst, Heilpraktiker usw.

Am Mittwoch habe ich einen Termin bei einer Therapeutin.

Und eine Freundin hat mir Shiatsu empfohlen. Bis dato noch keine Ahnung. Durch das Lösen von inneren Blockaden soll das Gleichgewicht wieder hergestellt werden - hört sich doch super an ;-)

Und nachdem mir die Entspannung beim Yoga seht gut tut und ich vor allem die Atemübungen auch machen kann, wenn der vermalledeite Schwindel mal wieder zu sehr in mir tobt, versuche ich es mal weiter auf dem AsiaÖkoAlternativ Trip.

Finde auch, dass es mir besser geht, wenn ich was gegen das Ungetüm tue.

Ebsthxer67


Wollte diesen Faden einfach mal wieder nach oben holen.

Denn Gründe für Hoffnung gibt es doch irgendwie immer.

Hatte schwindeltechnisch gesehen eher ein beschissenes Wochenende. Der Freitag war zwar schwindelfrei, aber sehr anstrengend. Dann noch ne leichte Erkältung und zack hat es mich am Samstag ordentlich rein gerissen.

Habe mich dann nachmittags einfach gepflegt ins Bett gelegt und habe den Herrgott einen guten Mann sein lassen.

Dafür war's heute (fast) okay. Bin zwar ganz vorsichtig aufgestanden, weil ich mir nicht sicher war, ob die Attacke vorbei war. Aber heute gab es keine grösseren Probleme. War zwar auch kein super Tag, aber immerhin einigemassen schwankfrei. Also eigentlich ein Grund dankbar zu sein und mich drüber zu freuen.

Iwdahxo


Es geht noch immer bergauf!!! Ein Resumee.

Liebe Leute!

Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn es jährt sich meine allererste Panikattacke. Grund genug, diesen Thread wieder nach oben zu holen und kurz zu resümieren.

Gleich vorweg: Es geht noch immer bergauf. Zwar nicht extrem merklich, aber doch. Aber wenn man von 100% nur mehr die letzten 5% aufzuholen hat, muß man Geduld aufbringen, und zwar SEEEEHR viel davon. So viel, daß es einem manchmal wirklich egal sein sollte. Eines kann ich auf jeden Fall bestätigen: Die Daumenregel, daß man genauso lange wieder zurück braucht, wie man hingebraucht hat, scheint sich wirklich zu bestätigen. Um niemals auf den Gedanken zu kommen, mir selbst Druck zur Genesung aufzuerelegen, nehme ich großzügig an, meine Depression hat schon rund um das Jahr 2001 begonnen. Aber ehrlichgesagt geht es mir so gut, daß ich es immer öfter einfach vergesse.

Also, um bei meinen früheren Berichten aus diesem Thread anzuknüpfen habe ich sicher den größten Fortschritt in puncto "Angst vor der Angst" zu verzeichnen. Ich habe gemerkt, daß dies - wenn der Körper halbwegs aufgepeppt ist - ausschließlich mit dem eigenen Selbstvertrauen zu tun hat. Dieses baut sich, wenn man lernt wieder positiv zu denken, Zug für Zug auf und Erfolgserlebnisse häufen sich dadurch. Das ist ein positiver Kreis, in den ich sehr lange gebraucht habe reinzukommen. Eines Tages hatte ich zB. beim Autofahren im Stau total darauf vergessen, daß ich es eigentlich nicht mag. Als ich dann angekommen bin, war das ein absolut geniales Gefühl und ich war verwundert, wie leicht es doch geht, "wie in alten Zeiten". Zum langsamen Aufbau des Eigenvertrauens kommt dann ein weiterer positiver Effekt hinzu: Über die Monate werden die "Triggerpunkte" eines Adrenalistoßes immer weniger und immer weniger heftig. ZB ist das zwar noch immer so, daß ich mich gelegentlich unwohl in einem Tunnel, einem Stau oder einem vollen UBahn-Waggon fühle, dies jedoch nur max. 30 Sekunden dauert und dann wieder die "ist eh alles in Ordnung"-Stimmung kommt. Außerdem erlebe ich keine Adrenalinstöße mehr, maximal noch ein Gefühl erhöhter Aufmerksamkeit. Damit schließt sich der Kreis und ich hoffe, es geht halbwegs so weiter.

Natürlich gibt es immer wieder Rückschläge und Probleme. Wie schon einige Male erwähnt: Trete die Rückschläge mit Füßen und ganzer Kraft. Sie haben enorm negatives Potential, und man muß alles tun, um sie zu vergessen. Es kostet 150% der Willenskraft, aber es geht irgendwie. Weiters gibt es für mich zwei Tabus: Kein Internetsurfen über Krankheiten und dgl., kein "in mich hineinhören". Beim letzteren kommt nämlch der Schwankschwindel zurück. Nicht heftig, aber so, daß ich für paar Sekunden die Augen zumache.

Eine weitere Faustregel bleib bei mir immer noch: Tai Chi und Bewegung. Die Übungen mache ich beinhart jeden Abend. Ausnahmslos! Auch wenn ich im Hotelzimmer auf Dienstreise nur mehr 4 Stunden zu schlafen habe. Es ist die Grundlage für guten Schlaf, der auch noch gelegentlich aus der Bahn gerät. Ich habe aber gelernt in einer schlechten Nacht aufzustehen, herumzugehen um abzukühlen. Danach funktioniert das Einschafen meist ganz gut. Interessanterweise habe ich festgestellt, daß ich meist an jenen Tagen gut schlafe, an denen ich mal kräftig gelacht habe. Somit unterhalte ich mich jetzt immer mehr mit Kollegen und Freunden, einfach nur um Spaß zu haben. Wirkt wahre Wunder und ist wie Superbenzin für das Selbstvertrauen.

Körperliche Symptome habe ich auch noch immer und sie werden kaum weniger. Erstens sind da die Rückenschmerzen. Diese sind ganz klar mit dem Streß in der Arbeit verbunden (Übrigens bin ich noch immer darauf stolz, jeden Tag in die Arbeit zu gehen, vollgas zu arbeiten und ja nie daran gedacht zu haben, etwas kürzer zu treten. Das hat vielleicht die körperliche Genesung nicht bestens gefördert, auf jeden Fall aber die psychische. Ich habe einfach 11-13 Std. am Tag keine Zeit über irgendetwas negatives nachzudenken.) Nun, die Rückenschmerzen muß ich jeden Abend mit Tai Chi wegbringen. Sie sind am Wochenende natürlich wie von Zauberhand weg. Zweitens, und das hatte ich wirklich seit meinem allerersten heftigen Panikanfall, die "beleidigten Nerven" wie ich sie nenne. Anscheinend haben die ganzen Überlastungen des Nervensystems dazu geführt, daß es noch immer nicht beim alten ist. Erstens zucke ich gelegentlich noch beim Einschlafen. OK, das ist normal habe ich mir sagen lassen. Na und dann zucken besonders an Armen und Beinen kleinste Teile von Muskeln immer wieder spontan auf. So 5-8 Mal am Tag. Ich denke, es hängt mit der Verspannung der Wirbelsäule zusammen und es betrifft ganz und gar nicht den ganzen Muskel. Es ist kaum spürbar. Jeglichen Gedanken an irgendetwas a la Epilepsie verwerfe ich sofort. Das wäre nur wieder ein Rückschritt. Manchmal verschwindet das alles wieder für ein paar Tage. Ich mach mir keine Gedanken, wäre aber froh, wenn sich das wieder bessert.

OK, ich muß mal wieder weitermachen. Wäre nett, ein paar Kommentare zu lesen. Antworte auch gerne positiv motivierend auf Mails in meiner Mailbox.

Bis dahin wünsche ich allen Gleichgesinnten einen erfolgreichen Kampf gegen die Symptome. VERGESST NIEMALS: ES GIBT NUR EINEN WEG UND DER IST NACH VORN!! ... und lacht mal wieder etwas mehr!

Euer Idaho

L)upo|0~49


Hallo Idaho,

vielen Dank für Deinen positiven Zwischenbericht, der Mut macht, aber auch deutlich zeigt, dass es auch auf diesem Gebiet kaum "Wunderheilungen" gibt, sondern es über einen langen Zeitraum viel Kraft und Selbstdisziplin erfordert, um da wieder rauszukommen, wo man evtl. von heute auf morgen reingeraten ist.

Alles Gute noch beim erklimmen der restlichen "5%" und beim besänftigen der "beleidigten Nerven" (…treffender Ausdruck übrigens).

Viele Grüsse

Lupo

s3millxa


Hallo Idaho,

schau doch mal in deine Mailbox :-).

Liebe Grüße

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