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Angst vor Als

joo{hann!a7x0 hat die Diskussion gestartet


Wer kann mir helfen, ich weiß nicht mehr weiter? Ich habe eine Vielzahl an Symptomen, war schon bei jeder Menge Ärzte, aber keiner kann mir helfen. Ich bin 34 Jahre alt und so fing alles an: Im Sommer 2000 bekam ich wie aus heiterm Himmel zwei Panikattacken, kurz darauf eine depressive Phase (neurologische Untersuchung ohne Befund. Therapie: 9 Monate trizyklisches Antidepressivum und Gesprächstherapie). Danach hatte ich, abgesehen von einer gewissen Neigung zur Ängstlichkeit und Depressivität eine Weile Ruhe. Dann im Frühjahr 2002 vor allem Abends ein unangenehmes Gefühl im linken Bein, das Bedürfnis, das Bein zu bewegen und zu schütteln, eine Art Muskelsteifigkeit und vor allem ums Knie ein Gefühl, als hätte ich einen Gummistrumpf an. Links im Rückenbereich Rückenschmerzen vom Schulterblatt über die Herzgegend ausstrahlend bis in die Fingerspitzen. Ich dachte an Probleme mit dem Herz, aber mein Hausarzt meinte es käme von einer Fehlstellung der Wirbelsäule in diesem Bereich und hat mich zum Chiropraktiker geschickt, welcher diese Problem auch verbessert hat. Nach einem der Chiroptraktikerbesuche tauchte aber erstmals das Problem auf, dass ich eine Gefühlsstörung in der linken Gesichtshälfte hbee (abgetrenntes, pelziges Gefühl, so wie beim Zahnarzt kurz bevor die Narkosewirkung wieder völlig weg ist.) Kommentar des Chiropraktikers: Das kommt manchmal vor, wenn man langjährige Blockaden löst. Die Gefühlsstörung im Bein wurde langsam besser, tauchte aber gelegentlich noch in leichter Form auf. Im Sommer 2002 kam dann in einer beruflich und privat sehr stressigen Situation eine erneute Gefühlsstörung: meine gesamte linke Körperhälfte inklusive Kopf fühlte sich völlig abgetrennt an. Ich konnte zwar alle äußeren Reize auf beiden Seiten gleich wahrnehmen, innerlich fühlte es sich aber komplett anders an, wieder ein bisschen wie in der letzten Phase einer Zahnarztnarkose. Dazu kam übles Kopfweh, das im Laufe des Tage schlimmer wurde. (Abklärung beim Neurologen, CT: Befund Spannungskopfschmerz, sonst nix. "Nehmen sie ruhig mal ab und zu ´ne Schlaftablette"). Der Kopfschmerz wurde etwas besser, die Gefühlsstörung wurde im Laufe des Herbstes langsam weniger. Geblieben sind ein ständiger Kopfdruck und das permanente Gefühl absorbiert zu sein, neben sich zu stehen, so als wäre mein Leben gar nicht meins. Im Januar 2003 öfters nächtliches Herzrasen, also zum Kardiologen. Befund: Tachykardie, alllerdings ohne organische Ursache. Im Februar 2003 stürzte ich beim Schlittschuhlaufen auf den Hinterkopf. Zwei Wochen später hatte ich erneut starke Kopfschmerzen und stellte fest, dass meine rechte Pupille zeitweise viel größer war als die linke. (Neurologe inkl. MRT, Augenarzt: ohne Befund) Die Kopfschmerzen wurden dann nach einigen Monaten durch Craniosakraltherapie erträglicher, der Kopfdruck blieb. Im Mai erneute Gefühlsstörung, diesmal ohne Kopf, also nur Arm und Bein, vor allem Kälte und Zugluftempfindungen am Arm/Ellenbogen und brennen im Bein. Außerdem kam nun hinzu: Beim Liegen wusste ich nach einiger Zeit nicht mehr, wie und wo genau meine Extremitäten liegen, abends hatte ich oft das Gefühl regelrecht unter Strom zu stehen, als wenn ein Summen durch meinen Körper - vor allem die linke Körperhälfte - ginge. Bei geschlossenen Augen - vor allem abends im Bett - hatte ich den Eindruck, als würde ständig das Licht an- und ausgeknipst, sobald ich die Augen öffnete, war es wieder weg. Außerdem hatte ich üble Muskelzuckungen am ganzen Körper (Arme, Beine, Rumpf, Rücken). Ab und zu bewegten sich Gliedmaßen, z.B. Finger einfach kurz unwillkürlich, ohne dass ich was dagegen machen konnte. Nach körperlichen Belastungen wie Wanderungen hatte ich das Gefühl, wie wenn die gesamte Muskulatur beben und pulsieren würde. (Nicht angenehm durchblutet, wie normalerweise nach sportlicher Betätigung, sondern sehr unangenehm, außer Kontrolle). Erneut zum Neurologen. Um Multiple Sklerose auszuschließen wird ein MRT der Hals- und Brustwirbelsäule gemacht, außerdem evozierte Potentiale Beine: ohne Befund. Die Neurologin glaubt an ein orthopädisches Problem: Also auf zum Orthopäden. Der stellt stark übersteigerte Reflexe fest, kombiniert diese mit den Muskelzuckungen, schließt aber dann wegen meines Alters ALS aus. Die Gefühlsstörung im Bein kommt seiner Meinung nach von einer Blockade im Lendenwirbelbereich, die er kurzerhand löst (bringt nichts, geht im Laufe des Herbstes von allein etwas zurück), für die Gefühlsstörung im Arm hat er keine Erklärung.

Wie durch ein Wunder wurde ich aber in diesem miesen Zustand schwanger. Mein Frauenarzt verschrieb mir dann ein hochdosiertes Magnesiumpräparat, was die Muskelzuckungen bis auf ein kleines Zucken im Oberbauch verschwinden ließ. Die Schwangerschaft verlief komplikationslos und ich habe jetzt das süßeste Baby der Welt.

Nach der Schwangerschaft kam erstmal nichts Neues dazu, aber nach wie vor waren Kopfweh und Nebensichstehen dauerhaft vorhanden und alle anderen Zipperlein kamen und gingen. Beim Aufstehen fühlte ich mich oft wie eine alte Frau, so sehr taten mir die Gelenke weh, außerdem knackten Fuß- und Kniegelenke bei jedem Schritt. Eine Freundin empfahl mir dann ein Mineralstoff-Vitamin-Präparat, weil es ihr nach der Schwangerschaft genauso ergangen war, seitdem ich dies, nehme ist dies besser geworden. In diesem Herbst habe ich meine Kopfschmerzen durch Akupunktur endlich in den Griff bekommen.

Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als sich mein Zyklus wieder normalisierte, also offentsichtlich die letzten Schwangerschaftshormone aus dem Körper waren, ging es mir erneut schlechter (September 2004): Wieder brennende Missempfindungen in der linken Körperhälfte, diese fühlt sich oft kälter an als die rechte, z.B. wenn ich nass aus der Dusche komme. Nach einem Besuch im Thermalbad fühlte sich der Teil des Körpers, der im Wasser gewesen war, an, als wäre er gar nicht mehr da und ich fühlte mich extrem schwach. Schwäche vor allem in den Knien, beim Treppabsteigen hab ich ständig das Gefühl, gleich einzuknicken. Erneut häufige unwillkürliche Bewegungen von Gliedmaßen und Muskelzuckungen am ganzen Körper, nach meinem Gefühl links ein bisschen mehr. Am linken Fuß und am linken Oberarm habe ich das Gefühl, als sei dort ein Klebeband befestigt, das bei dehnenden Bewegungen zieht. Am linken Knie und an beiden Mittelfingergelenken bekomme ich manchmal bei kleinen Bewegungen eine Art Stromschlag. Beim Laufen ist es manchmal, als verkrampfe sich plötzlich die Muskulatur am Oberschenkel (häufiger links) ich kann zwar weiterlaufen, aber es ist schmerzhaft und unangenehm. Insgesamt fällt mir auf, dass ich sehr schwächlich bin. Dinge die ich früher ohne Mühe tragen konnte, erscheinen mir schwer (z.B. eine große Wasserflasche mit der linken Hand halten). Außerdem bin ich sehr ungeschickt geworden. Oft fallen mir kleine Sachen aus der Hand (Büroklammern, Papierstücke, etc.), beim Basteln mit meiner Nichte, fällt mir auf, dass ich beiweitem nicht mehr so geschickt bin wie früher. Ich greife oft daneben, wenn ich z.B. Küchenschränke öffnen möchte. Oft habe ich leichte Schmerzen in den Fingergelenken (links mehr als rechts). Vor allem der linke Arm macht mir Probleme. Wenn ich meine Tochter nur ein paar Minuten damit durch die Gegend trage, schmerzt er inklusive Schulter, Rücken, Brustbereich auf der linken Seite. Das Handgelenk scheint mir extrem schwach, ich kann meiner Tochter kaum nachkrabbeln, wenn ich mich auf das Handgelenk stütze, tut es extrem weh. Wenn ich ein Buch so halte, dass der linke Daumen in der Mitte der beiden Seiten liegt, fängt er nach einer Weile an zu zittern und ich mus das Buch auf die Beine legen. Meine Augen sind seit einiger Zeit schon ziemlich schlecht (so als bräuchte ich eine viel stärkere Brille, in der nähe gehts, in der Ferne allesverschwommen, lässt sich aber durch neue Brille kaum verbessern. Jetzt kommen ab und zu verschwommene Flecken im rechten Auge (das mit der größeren Pupille) dazu. Der Höhepunkt des aktuellen "Schubes" scheint überschritten, das heißt im Moment ist es ein bisschen besser. Am schlimmsten war es im Oktober/November. Vor kurzem war ich erneut beim Neurologen, er hat mich gründlich untersucht (ohne Apparate, nur Reflexe etc.) und schließt ALS und MS aus: alles psychosomatisch. Ich hatte das Gefühl, er hat das mit den Panikattacken und Depressionen gehört und mich dann einfach in die "Psychotantenschublade" gepackt. Ich habe ja wirklich lange an die psychosomatische Theorie geglaubt: Kopfschmerzen, allgemeine Schwäche, Tachykardie, alles typisch, meinetwegen auch noch Muskelzuckungen, aber seit ich merke, dass ich immer ungeschickter werde und meine Hände nur noch bedingt einsetzbar sind, hab ich wirklich Schiss. Meine größte Angst ist ALS.

Wer kann mir helfen, hat die gleichen oder ähnliche Probleme? Wo und wie habt ihr Hilfe gefunden?

Antworten
A$ic;haC2004


Hallo Johanna,

die meisten Deiner Probleme kenne ich auch. Ich leide unter Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Infektion. Man muss die Zecke nicht bemerkt haben. Diese Biester stechen schon als Larven und Nymphen und sind dann so klein und transparent, dass man sie kaum sehen kann.

Aufgrund Deiner Symptomatik vermute ich, dass Du - wie ich auch - noch Koinfektionen hast. Ich würde Dir empfehlen, Dich auf folgende Erreger testen zu lassen: Borrelien, Bartonellen Babesien, Mycoplasmen.

Es wundert mich sehr, dass noch keiner von all Deinen Ärzten auf die Idee gekommen zu sein scheint.

Ich würde Dir auch empfehlen, diese Deine Geschichte in einem Borreliose-Forum (des Deutschen Borreliose-Bundes) zu posten. Bevor Du zu irgend einem Arzt gehst, lass Dir von einer Selbsthilfegruppe die Adresse eines Arztes geben, der sich damit auskennt, sonst kommt vielleicht nichts bei dem Test heraus, da es nicht nur auf die richtigen Tests sondern auch noch auf das richtige Labor ankommt. Diese Krankheit ist manchmal schwer serologisch zu diagnostizieren.

Borreliose wird mit Antibiotika behandelt.

Alles Gute,

Gabrielle

j1oha5nnax70


danke aicha2004, noch eine Frage

Liebe Gabrielle,

vielen Dank für deine Nachricht. Werde mal in die Richtung forschen. Noch eine Frage:Du sprichst von Koinfektionen. Was meinst du damit? Kann eine erhöhte Entzündungsneigung (hatte viele Brusentzündungen beim Stillen, außerdem seit kurzer Zeit eine Neigung zu Furunkeln und häufige Blasenentzündungen) auch für Borreliose sprechen?

Gruß johanna

A\imcha20x04


Hallo Johanna,

Freut mich, dass Du meinen Rat ernst nimmst - ich habe Dich heute Morgen im Borreliose-Forum gesehen.

Wenn man im Zusammenhang mit Borreliose von Koinfektionen spricht, meint man damit andere Erreger als Borrelien. Borrelien verursachen die Borreliose. Es ist aber so, dass Zecken noch andere Erreger übertragen können und man auch auf anderem Wege als Zecken mit verschiedenen Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Parasiten infiziert werden kann.

Bisher spricht man aber in Deutschland meist nur von Borreliose und kümmert sich noch nicht viel um die anderen Erreger. In USA ist man da schon ein bisschen weiter und spricht von "tick-borne diseases", also von zeckenübertragenen Krankheiten. Wobei das auch nicht 100% korrekt ist, da eben nicht nur Zecken als Überträger in Frage kommen.

Bei Deiner ausgeprägten Symptomatik vermute ich, dass nicht nur Borrelien allein am Werk sind.

Eine erhöhte Entzündungsneigung spricht definitiv für Borreliose (und Koinfektionen). Von Furunkeln bin ich zwar bisher zum Glück verschont geblieben, aber ich bin die ungekrönte Königin der Blasenentzündungen und erst aufgrund einer Brustdrüsenentzündung (ohne Schwangerschaft und Stillen) kam ich dank Internet auf die Verbindung zu Borreliose. Wir haben wirklich ein fast identisches Krankheitsbild. Das ist selten, da diese Krankheit eine so unglaubliche Symptomvielfalt aufweist, dass kaum zwei Erkrankte dieselben Symptome haben.

Nach zwei negativen Tests (falsche Tests, falsche Ärzte) bekam ich dann endlich beim dritten Test meine Diagnose und bin nun in Behandlung.

Daher würde ich ich Dir wirklich raten nur zu einem Arzt zu gehen, der Dir von einer Selbsthilfegruppe empfohlen wurde – damit sparst Du eine Menge Zeit und Nerven.

Liebe Grüsse,

Gabrielle

Zkimi


Hallo Jahanna70 !

Ich war lange nicht mehr im Forum und hatte mir eigentlich auch vorgenohmen nicht mehr darin zu surfen. Dein Beitrag sprach mich jedoch an und ich möchte etwas dazu schreiben. Mir geht es seit einigen Jahren ähnlich wie dir. Zuckungen in allen körperregionen, Mißempfindungen wie taubheitsgefühle und kribbeln, an und abschwellende Schmerzen in allen Körperteilen, das Gefühl sämtliche Gliedmaßen nicht "koordiniert" bewegen zu können, nächtliches Aufschrecken mit gefolgter Schlaflosigkeit für den Rest der Nacht usw usw........!Auch ich kann davon berichten das die Symtome Schubweise kommen . Oft sind es nur Sekunden in denen sich o.g. bemerkbar macht. In Ihrer Summe können die Beschwerden aber über Wochen und Monate anhalten.

Ich bin auf deinen Artikel aufmerkam geworden durch die überschrift " Angst vor ALS". Genau das ist es was mich seit Monaten beschäftigt. Ich kann dir eins sagen, je mehr ich mich damit beschäftige desto schlimmer werden die Beschwerden. Bin ich hingegen abgelenkt verschwinden die Beschwerden vollständig.

Bei mir fing es damit an, dass ich bei einem Behördengang im Wartezimmer in einer Zeitschrift einen Artikel über ALS gelesen Habe. Ich hatte zu der Zeit ( Anfag Oktober 2004) ein leichtes taubheitsgefühl in der linken Wade. Als ich in dem Artikel etwas über die Symtome der Erkrankung gelesen habe überkammen mich sofort und in den nächsten Tagen und Wochen die mir schon bekannten Panikgedanken. In dem Artikel hatte gestanden das es bei der Person um die es ging in den Fingern und Händen begonnen habe. In der Folge hatte ich nur noch kalte und feuchte Hände und Füße. Ich bekam immer stärker werdende Schmerzen in den Fingern. Meine Panikgedanken haben mich in meiner Arbeit derart beeinträchtigt, dass ich geglaubt habe den Verstand zu verlieren . In der Hochphase habe ich vom ersten Augenaufschlag am Morgen bis zum übermüdeten einschlafen an nichts anderes als dieseErkrankung gedacht. Kaum wurde alles ein wenig besser lass ich in einer TV Zeitschrift über einen Film mit Veronika Ferres. Diese hatte im Film ALS. Der Infokasten zum Thema gab meinen Panikgedanken neue Nahrung. Ich habe mir den Film nicht angesehen. Ich habe mir ein Buch genohmen und mich abgelenkt. Im Moment ist es wirklich wesentlich besser da ich es mehr und mehr schaffe durch Sport und Entspannungsübungen die Panikgedanken auszublenden.

Ich bin noch nicht beim Arzt gewesen, weil ich im Jahr 1999/2000 sämtliche Fachärzte konsultiert habe als mich fast identische Symtome beschäftigten. Damals war gerade die BSE-Rinderseuche in allen Medien das Thema Nr. 1. Und wie konnte es anders sein aber bei mir stellten sich umgehend Muskelzukungen und andere o.g. Beschwerden ein. Damals wurde es schlagartig besser als die Ärzte mich ohne Befund untersucht hatten.

Was ich damit sagen will ist, dass ich fest an die Kraft der Gedanken glaube. Natürlich soll mann sich untersuchen lassen wenn man Beschwerden hat um tatsächliche Krankheiten früh genug zu erkennen und behandeln zu können.Meine Panikgedanken habe ich schon seit meiner Kindheit. Ich hatte keine Angst alleine durch den Wald zu laufen, nein , ich machte mir als Kind schon Gedanken über meine Gesundheit. Es gibt Menschen die sich Krankheiten einbilden können( Hypochonder oder so ? ). Ich Zähle sicher dazu und muß versuchen damit zu leben. Das soll natürlich nicht heißen , dass ich dir unterstelle deine Symtome seien nur eingebildet. Wenn du jedoch schon so viele Untersuchungen hinter dir hast und keiner der Ärzte kann dir eine ernsthafte Erkrankung diagnostizieren so solltest du froh sein. Du solltest dich mehr darauf konzentrieren wie du deine Gedanken in den Griff bekommst.

Ich schaffe es immer besser mit;

- keine Suche mehr im Internet nach irgentwelchen Symtomen oder damit zusammenhängende Erkrankungen.

- Positives Denken trainieren ( alles wird gut )

- Sportliche Betätigung an der frischen Luft

- ausgewogene Ernährung und genug trinken

Um es nochmal deutlich zu sagen, ich kann nur meine Erfahrungen wiedergeben und möchte niemanden abraten bei Beschwerden egal welcher Art einen Arzt aufzusuchen. Auch ein zweiter Arzt zum Meinungsvergleich ist sicher in Ordnung. Wenn aber alle Untersuchungen ohne Befund bleiben sollte man akzeptieren das man ein psychosomatisches Problem haben könnte und sollte dieses behandeln. Wenn man es nicht alleine in den Griff bekommt sollte auch hierbei nicht auf entsprechenden Facharztrat verzichtet werden.

Ich wünsche allen ein gutes 2005.

Zimi

t/homas Vdaffnexr


viruserkrankung als kind mit gesichtslähmung...

unglaublich, aber hier scheinen sich endlich meien symptome mit anderen fast komplett zu gleichen.

ich habe ähnmlich wie oben ausführlich beschrieben symptome wie missemfinden, nebensichstehen, muskelkrämpfe und zuckungen, motorische störungen, schwindel, kopfschmerzen, rückenschmerzen, brennen des ganzen körpers - jedoch waren alle untersuchungen bisher fast ohne befund:

- blut (zucker und entzündungstest ok)

- MRT kopf (ok)

- HWS geröntgt (ok)

- blutdruck (ok)

- neurologische untersuchung (ok)

- magenspieglung (leicht chronische schleimhautentzündung)

- schilddrüse sono (hashimoto - autoimun diagnostiziert)

- nieren, milz und herz sono (ok)

- EKG (leichte herzrythmusstörungen - sonst ok)

- psychologische untersuchung (ok - habe trotzdem ab und zu wegen der starken symptome leichte depressive störungen die ich aber ganz gut ignorieren kann)

- lunge geröntgt (ok)

- sehtest (brauche auf einmal ne brille - in weite alles verschwommen)

- hörtest (tinnitus ca 12-14khz - trotzdem ohne befund)

ich muss dazu sagen, dass ich als kind ein halbseitige totale gesichtslähmung hatte, die nach wochenlangen behandlung mit reizstrom und tabletten zu 90% wieder wegging.

ursache war - so sagte man mir - ein virus

bei mir fingen alle symptome vor ca 1 jahr an.

ich bin jetzt 30 und alles kam aus heiterem himmel und fing mit schwindel und gleichgewichtsstörungen an, die ich bis heute habe.

es gibt so ein paar theorien, die die wahrscheinlichkeit einer nervenkrankheit im hohen maße erhöhen, wenn man 1. an solch einer viruserkrankung, wie ich damals, erkrankt ist und man eine autoimun-krankheit, wie hashimoto, hat.

beide sachen habe ich.

nun glaube ich auch mal gelesen zu haben, dass Borrelien der grund einer autoimun-krankheit sein können und ich frage mich, ob das sogar damals als ich die lähmung hatte sogar welche waren.

nur ich weiß leider nicht die genaue bezeichnung der diagnose von damals mehr.

ich werde mich auf jedenfall jetzt auch mal daraufhin checken lassen.

evtl. steckt ja noch so ein virus in mir nachdem bisher ja keiner gesucht hatte.

ich kenn übrigens das phänomen "psychosomatisch", dass viele ärtzt sehr schnell diagnostizieren, wenn sie praktisch am ende mit ihrem latein sind.

ich finde das sehr unprofessionell und man muss anscheinend lange suchen bis man den richtigen arzt gefunden hat.

viele ärzte greifen sofort auf die psycho, wenn es sich um nervenerkrankungen handeln, weil sie einfach wahrscheinlich nicht firm in solchen sachen sind.

viele ärzte meinen ohne organschäden sei man gesund und bilde sich alles nur ein.

sie vergessen, dass die nerven praktisch überall am körper sind und wenn man da entzündungen oder andere störungen hat es eine vielzahl an symptomen gibt, die man auf keine "übliche" organkrankheit "hin-diagnostizieren" kann.

dann wird schnell zur schubladen "psychosomatisch" gegriffen.

manchmal würde ich mir wünschen so ein arzt wäre mal 24 stunden in meinem körper und würde das durchmachen, wie ich.

ich wäre mir sehr sicher er würde seine meinung bereits nach der ersten minute ändern.

die meisten können nur die beschwerden betroffener zuhören und nicht nachvollziehen, wie man sich fühlt.

es gibt einfach sachen, bei der weiß man dass es nicht psychisch sein kann.

aber das verstehen leider nicht viele menschen - es sei ihnen das ja auch nicht vorgeworfen - sie können es ja nicht wissen, weil sie es nicht haben.

so nun habe ich eigentlich mehr geschrieben als ich wollte.

@johanna70

bitte berichte uns, ob du einen befund bezüglich Borrelien hast.

ich wünsch dir jedenfalls alles gute im neuen jahr und hoffe, dass man uns allen, wie wir, mehr ohr schenkt und uns einfach glaubt.

liebe grüße,

thomas

hBolzmtichxel


Hallo,

kann mir einer von Euch mal bitte genau erklären was ALS ist,wie man es bemerkt bzw.feststellen kann?

Danke für eine ausführliche Antwort!!

jtohsanna7x0


an zimi

lieber zimi

danke für deine reaktion auf meinen beitrag im forum. ich gebe dir eigentlich in allem was du sagst recht, und ich wünsch mir echt, dass das alles nur psychosomatisch ist. deinen ratschlag, einen entsprechenden facharzt für solche probleme aufzusuchen, befolge ich seit viereinhalb jahren. ich mach seit meinen ersten panikattacken eine therapie. ICH war diejenige, die nach einer im krankenhaus verbrachten nacht (wegen panikattacke, herzangst) darauf bestanden hat, mit einem psychologen zu reden, weil ich gesagt hab, okay wenn es nichts körperliches ist, dann muss es was psychisches sein, aber dann will ich da bitte beratung von einem fachmann haben. psychisch gehts mir auch besser: ich kann mich und meine umgebung besser einschätzen, konnte alte beziehungsmuster verändern, kann im job stressfreier reagieren, etc. etc., aber körperlich gehts mir immer schlechter und das ist eben das, was ich nicht verstehe. natürlich weiss ich auch, dass gerade die symptomvielfalt eher auf was psychosomatisches hindeutet (´ne echte krankheit kommt mit zwei, drei ordentlichen symptomen aus und basta!) und ich hatte mir auch ein jahr lang verboten im netz auch nur die geringste nachforschung anzustellen. trotzdem gehts mir faktisch immer schlechter, und das, obwohl gerade im letzten jahr alle privat und beruflich belastenden elemente weggefallen sind und ich dachte: na endlich, jetzt läufts rund! ich war auch durchaus bereit, den "nervösen beschwerden" einige zeit einzuräumen wieder zu verschwinden, schließlich waren sie ja auch nicht von heute auf morgen gekommen. aber nu sind sie nicht verschwunden - im gegenteil - und deshalb versuch ich eben im moment auf diesem weg mehr über meinen zustand rauszukriegen. dir wünsch ich, dass du deine symprome in den griff kriegst und überhaupt alles gute.

liebe grüße johanna

Zzimi


Hallo johanna70 !

Ich bin ebenfalls keinen Tag Beschwerdefrei und das macht mich eigentlich auch nicht richtig zufrieden. Es steht immer die Frage im Raum, was kann oder muß man ertragen? Ich glaube das unserre Seele ( um nicht immer von Psyche zu sprechen ) immer etwas mit körperlichen Symtomen zu tun hat und einiges an Selbstheilungskräften über diese Schiene mobilisiert wird.Unser körper ist von Natur aus in der Lage sich selbst zu helfen. Wie anders läst sich erklären das Wunden und Knochenbrüche heilen. Krankheiten der Seele schlummern lange im verborgenen bevor sie körperliche Symtome zeigen. Mir sagte einmal ein Betroffener der auf dem Wege der Besserung war: Die Krankheit kommt in Tonnen und geht in Gramm! Man muß also gedult haben wenn man merkt, das etwas mit der Seele nicht stimmt.

Weil ich wie gesagt auch nie beschwerdefrei bin ( wenn ich in mich hinein"fühle" bemerke ich irgentwelche unterschwelligen Schmerzen und Mißempfindungen ; zur Zeit sind es wieder Verspannungen im Rücken und Kofpschmerzen) suche auch ich immer noch nach Erklärungen. Ich habe auf einer website der Borreliose Selbsthilfegruppe Kassel sehr interresante Dinge gelesen. Ich werde mich von einem Arzt ,der mir von einer Selbsthilfegruppe aus meiner Gegend empfohlen wurde ,untersuchen lassen.

Das gleiche würde ich dir in jedem Fall raten. Besonders die von dir beschriebene Neigung zu Entzündungen läst unbedingt, nach dem was ich gelesen habe, den Schluss auf eine Borrelioseerkrankung zu. Suche dir einen Arzt der sich auskennt. Die Diagnose ist nicht leicht zu stellen ( wie so oft). Es wurde schon nachgewiesen das kein typiches Blutbild vorhanden sein muss um zu Erkranken.

Ich möchte dir und auch anderen den gut gemeinten Rat geben, auch und gerade bei festgestellten Erkrankungen etwas für die Seele zu tun. Die Stärkung des Imunsystem und innerer Ausgleich muß sein um Heilung auf ganzer Linie herbei zu führen. Denke daran auch wenn bei dir eine Borrelioseerkrankung nachgewiesen wird.

Gruß Zimi

A|icha20x04


"natürlich weiss ich auch, dass gerade die symptomvielfalt eher auf was psychosomatisches hindeutet (´ne echte krankheit kommt mit zwei, drei ordentlichen symptomen aus und basta!)"

Hallo Johanna,

Gerade die Symptomvielfalt deutet auf eine Borreliose hin und nicht auf etwas Psychosomatisches. Irgendjemand hat sich mal die Mühe gemacht und alle bekannten Borreliose-Symptome gezählt. Er kam auf ca. 300 !!

Ich selber habe zum Schluss knapp 50 verschiedene Symptome bei mir gezählt!

Hallo Zimi,

ich denke, du bist auf dem richtigen Weg. Viel Glück.

Gruss,

Gabrielle

pSet)er6x0


Ich denke auch, dass die Vielzahl der schweren Symptome gegen eine psychosomatische Erkrankung sprechen. Eine Untersuchung auf Borreliose macht sicherlich Sinn.

Zu Denken geben mir ein wenig die Beschreibungen während der Schwangerschaft, nach Magnesium-Verabreichungen, nach Vitamin-Pillen, so dass auch diverse hormonelle Störungen eine Rolle spielen mögen.

Manche Symptome gehen auch in Richtung Fibromyalgie.

Gute Beschreibungen findet man m. E. häufig beim "Fernseharzt" Dr. Weiss: [[http://www.weiss.de]] (wenngleich ich seine Diäten für problematisch halte). Aber speziell das was er zu den sog. funktionellen Störungen speziell in Abgrenzung zu psychosomatischen Störungen schreibt, halte ich immer noch für richtungsweisend.

Viele Grüße

Peter

b{ran(d=onpeorexz23


Habe in etwa die selben Symptome wie Johanna70

Guten Tag Johanna,

Guten Tag an alle Anderen hier,

was mich interessieren würde, ob Du bereits etwas neues herausbekommen hast. Ich habe nähmlich bis auf winzige Unterschiede, die gleichen Symptome wie Du.

Was mir gestern beim Basketballtraining zusätzlich aufgefallen ist, dass ich nicht mehr richtig nach oben springen kann statt dessen aber nach vorne Springe als wenn ich es nicht mehr koordinieren könnte. Eine weitere Fragen von mir wäre, ob Deine Arme auch schnell müde werden ??? und ob Du auch leicht einknickst,wenn du Treppen runtergehst ???

hier meine Symptomgeschichte :

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin 24 J (m), normalgewichtig 1,83, 81Kg

Ich weiß eigentlich gar nicht wie ich anfangen soll... also es begann alles bei mir am 4.Oktober 2004, in meiner Mittagspause, als ich plötzlich schwach auf den beinen wurde für mehrere Sekunden (Panikattacke wurde vermutet), werde daraufhin sofort zum Arzt von meinem Arbeitskollegen gebracht zuvor hatte ich Tage lang 14 Stunden am Tag am PC gesessen... Na ja ich hatte sofort die Vermutung Hirntumor oder so und wahnsinnige Angst. Der Arzt (Innere Medizin), beruhigte mich und sagte das ist garantiert nur ein Virus und fragte mich ob ich andere Erkrankungen vorher gehabt habe? Ich sagte dass ich kurz vorher in den Sommerferien eine dicke Nasennebenhöhlenentzündung hatte und hier gegen erst bei hohem Fieber Antibiotiker gespritzt bekommen habe. Daraufhin stand für Ihn fest es ist bloß eine Fortsetzung dieser Krankheit, sagte aber ich solle sicherheitshalber noch Mal zum HNO-Arzt. Daraufhin ging ich zu meinem HNO, der mich seit meiner Jugend schon immer wegen Nebenhöhlenentzündungen behandelt hat. Er stellte eine akute Nebenhöhlenentzündung fest, doch wollte nicht gleich mit Antibiotikern dagegen vorgehen, sondern mit pflanzlichen Präperaten.

(Die ganze Zeit über vom OKT bis zu diesem Zeitpunkt; Schwach auf den Beinen Gefühl von Gleichgewichtsstörungen; Schwindel; leichtes Muskelzucken rechter Oberschenkel; Schlafstörungen, Gefühlsstörungen Gliedmaßen kalt/warm...)

Die Nebenhöhlen waren nach 10 Tagen verheilt, jedoch die Symptome blieben, aus Angst habe ich sogar das Rauchen aufgehört. Ich hatte unheimliche Angst bezüglich Gehirntumor und ließ mich vom HNO zum MRT überweisen, zeitgleich veranlasste ich bei meiner Hausärztin einen Bluttest (ohne Befund), außerdem gab sie mir ein Breitspektrum Antibiotikum. Bis zum MRT vergingen 5 Tage an denen ich mich dummerweise selber umschaute im Internet bei den oben genannten Symptomen stieß ich immer auf Creutzfeld Jakob, viele sagen ich bin noch viel zu jung, aber nicht für die neue Version der CJK bei der das durchschnittsalter bei 27 Jahren liegt und weit her gegriffen ist es nicht, habe schließlich einiges an Fastfood zwischen 1995-1996 gegessen. Das MRT war ohne Befund allerdings hat mich das nicht gerade getröstet, da ich ja jetzt etwas anderes im Kopf hatte. Bis ich endlich beim Neurologen einen Termin hatte verging noch ein Monat (Mitte November). Dieser Untersuchte mich und sagte mir dass er CJK ausschließt und das ich meine Muskulatur nur vollständig belasten müsse. Es würde dann besser werden. Anfangs ging es mir auch schon besser ich hab jetzt auch wieder seit 3 Jahren mal wieder Sportgetrieben (vor 7 Jahren noch Leistungssportler), Trotzdem gingen die Muskelzuckungen und die Angst die ich hatte nicht weg vor allem weil ich gelesen habe dass die Krankheit in den ersten 6-8 Monaten rein Psychische Symptome aufweist, die ich ja hatte weil mir jeder Arzt gesagt hatte es sei bloß psychisch. Also doppelte Zwickmühle. Als die Muskelzuckungen nun fast überall an meinem Körper waren und sich auch ab und an wen ich gelegen habe meine Hand von alleine bewegte oder meine Finger kriegte ich eine Todesangst, manchmal hatte ich dass Gefühl Ich falle gleich hin vor allem dachte ich mein rechtes Bein lähmt gleich, war aber dann doch nicht, manchmal habe ich auch gedacht wenn ich saß, dass mein rechtes bein schwerer wurde und auf den Boden drückt. Ich bemerkte manchmal wenn ich gesessen habe dass mein Kopf leicht zuckt wiederum Megaangst. Ich war die ganze Zeit unruhig konnte mich nicht konzentrieren Computer und Fernseher waren Alleinunterhalter und ich begab mich wieder zu meinem Neurologen (Anfang Dezember), ich erzählte ihm alles von vorne bis hinten auch dass zwischenzeitlich auch Lähmungserscheinungen die allerdings keine Lähmung verursachen an meinen Armen auftauchen und das es mir so vorkommt das ich ungeschickt bin. Dieser versicherte mir nach Reflexuntersuchung und Gleichgewichtstests, dass ich nichts habe, allerdings empfahl er mir eine Psychotherapie, da es ansonsten nicht einfach für mich wäre von diesem Gedanken weg zu kommen, ich befolgte seinen Rat und hatte wie ein Wunder vor Weinachten noch ein Therapieplatz bekommen bei einem Facharzt für Psychotherapie nach " Therapiestunden war ich davon überzeugt dass es etwas Psychisches sein kann vor allem nachdem er mir versichert hat das Muskelzuckungen wenn sie nicht nur einseitig sind, sondern am ganzen Körper meist Psychischer Natur sind, Ich hatte eine Zeit Ruhe nur die Muskelzuckungen/Faszikulationen gingen nicht weg..

Später dachte ich darüber nach und schwupps fiel mir ein das meine Muskelzuckungen ja am RECHTEN Oberschenkel angefangen hatten und machte erneut einen Termin allerdings bei einem anderen Neurologen. Am 04.02.05 war es dann soweit Ich ging rein und erzählte ihm, dass ich Muskelzuckungen habe und vorher auch Gleichgewichtsstörungen hatte, daraufhin machte er eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, er stellte fest das die Nervenbahn im rechten Bein leicht langsamer ist allerdings noch im Normalbereich, außerdem stellte er einen leichten Reflex am rechten Arm fest. Er sagte daraufhin er vermutet eine Entzündung außerdem überwies er mich zu einem erneuten MRT (ich hatte allerdings auch vergessen zu erwähnen, dass vor 4Mon. bereits eins gemacht wurde), er sagte das MRT wird Gemacht um schwere Krankheiten auszuschließen, ich fragte Ihn ob es ALS sein kann , er sagte dazu bin ich noch viel zu jung, allerdings weiß ich das von den Alslern in Deutschland laut Statistik 10 % unter 40 sind und mache mir große Sorgen. Bevor der 'Neurologe die letzte Untersuchung gemacht hatte war ich 1Tag vorher kräftig bechern Ihr wisst schon Altweiber, hatte das vielleicht Auswirkungen auf die Untersuchung ??? Ich hab Magnesium um B Vitamine verschrieben bekommen-

Magnesium hatte ich vorher auch schon 14Tage lang probiert hatte nichts gebracht.

Seit der Untersuchung merke ich dass mein rechter arm irgendwie schneller ermüdet .

Ich habe außerdem das Gefühl schlechter atmen zu können und insgesamt schneller zu Ermüden und wie gesagt mein rechter Arm ermüdet irgendwie schneller.

Ich hab auch wieder das Ungeschicklichkeitsgefühl - macht das nur die Angst ???

Sind leicht verringerte NLG(noch wohl im Normalbereich) am rechten Bein und leichter Reflex am rechten Arm, bereits Anzeichen für ALS (Frage an die Ärzte) ???

Am meisten nervt mich das leichte sich von alleine bewegen der Hände und Finger (Kommt zwar nicht oft vor, meistens beim liegen).

Kann es sein dass ich Anfangs nur eine Panikattacke hatte die von einer ALS begleitet wird ???

Wäre Ihnen/euch/Dir für eine schnelle Antwort dankbar.

Viele Grüße

Brandonperez23

tkhomSas daffxner


hallo,

ich erkenne mich ein wenig hier wieder.

im groben habe ich ganz körperkrämpfe (friegefühl / zittern) mit muskelzuckung in all möglichen bereichen - schwindel - ein gefühl von ohnmacht und nebensich stehen - übelkeit - schmerzen und brennen im körper

ich habe schon alles mögliche an krankheiten durch, die es sein könnten:

- MS

- ALS

- Borreliose

- Zuckerkrankheit (Unterzuckerung)

- Blutarmut

- Eisenmangel

- Herzerkrankung

- Hirnhauterkrankung

- Epilepsie

Keiner der genannten Sachen wurde bisher diagnostiziert.

- Ich habe sogar Momente in denen ich fast in Ohnmacht falle und schon alle Geräusche um mich rum als unecht und weiter weg empfinde.

Eben so wie als würde man gleich umkippen.

- Ich habe mit MSlern gesprochen und viele besagten mir, dass es eher unwahrscheinlich ist MS zu haben geschwige denn ALS.

Ich habwe mich mit meine Bluzucker beschäftigt und wochenlang die Ernährung gesünder umgestellt usw. - keine Wirkung!

- habe Blutubntersuchungen machen lassen um Borreliose und Enzündungsherde auszuschließen - war auch alles ok!

- habe mein HErz mittels Ultraschall untersuchen lassen und es war ok!

- Ich habe 2 mal MRT machen lassen um MS und ähnliche Krankheiten auszuschließen - war auch alles ok!

- habe mich wochenlang mit Eisen usw zusätzlich ernährt um ein Eisenmangel auszuschließen - keine Wirkung!

- Lunge geröntgt - alles ok!

Ich will Dir nur damit sagen, dass man schnell zu den schlimmsten Krankheiten greift, wenn man ähnliche symptome hat, was aber meist völlig absurd ist.

Im Moment bin ich drauf und dran mich wegen Epilepsie untersuchen zu lassen.

EEG und Schlaflabor habe ich noch nicht gemacht.

Nach all diesen Monaten habe ich die Sache so weit eingegrenzt, dass ich ziemlich sicher bin, dass zumindestens mit der Grund für meine Symptome die HWS (Halswirbelsäule) ist.

Symptome wie Ohnemachtsgefühl, Übelkeit und Schwindel kommen sehr schnell oder werden sehr schnell stärker wenn ich eine bestimmte Kopfstellung mache (zB. Kopf in den Nacken ziehen)

Es schwirren einem ständig neue Gedanken durch den Kopf.

So denke ich zur Zeit, dass es vielleicht auch eine Verkalkung der Arterien sein könnte.

Mache ich zB. 5-10 Sport geht es mir aufgrund der Durchblutung erst mal ne halbe stunde gut bevor alle Symptome langsam zurück kommen.

Ähnlich ist es wenn ich bade oder dusche - dannach geht es eine Stunde ganz gut.

Am Ende könnte es sein, dass all meine Leiden nur daraus resultieren, dass ich viel zu viel am Rechner sitze und mich seltener bewege.

Die HWS eine Blockade hat und durch das ewige sitzen mein Kreislauf nicht der beste ist.

Was ich damit sagen will ist, dass man die übelsten Symptome bekommen kan, aber man nicht wirklich sterbenskrank ist oder etwas schlimmes hat.

Vielleicht hast du ja auch oft stressige Situationen, sitzt sehr viel am Rechner, bewegst dich zu wenig, isst unausgewogen, hast kein regelmäßigen Schlaf usw.

Tut dir der Rücken weh? Hast du öfters Kopf und Nackenschmerzen?

Ich glaube zB. ist die HWS eine nicht zu unterschätzende Stelle des Körpers die bei einem Defekt alles an Symptome bringen kann, was die Natur so hergibt.

Von leichtem Schmerz über Übelkeit, Schwindel , Herzrhythmusstörungen bis hin Ohnemachtsanfällen oder Fehlern im Nervensystem.

Taubheit und Lähmungserscheinungen, Augenbrennen, Darm- und Magenklrämpfe, Kribbel Rauschen, Brennen am ganzen Körper und und und...

All diese Sachen habe ich schon durch und am Ende liegt es vielleicht nur an dem unzureichenden Lebenswandel den man selber führt.

Ich will dir mit den ganzen Zeilen nur sagen, dass mich seit 2 Jahren nun die schlimmsten Symptome plagen und es auch immer etwas schlimmer wird, aber für MS kann ich noch laufen, springen und hopsen - und für ALS bin ich noch sehr lebendig. ;-)

Also denk nicht an das schlimmste - denk auch mal an das banalste.

In diesem Sinne...

Liebe Grüße,

Thomas

AKich*ax2004


Hallo Thomas,

ich bin sicher Du weisst, dass man Borreliose leider mit der derzeit verfügbaren unzuverlässigen Serologie oft nicht nachweisen kann.

Aber ich habe auch noch eine andere Idee:

Es ist auch möglich, dass solche Beschwerden von Zahnherden kommen. Hast Du mal eine Panorama-Röntgen-Aufnahme von Deinem Gebiss machen lassen und diese von einem Spezialisten für Zahnherde untersuchen lassen (normale Zahnärzte sehen die Problemstellen meist nicht!)?

Ich weiss von zwei Leuten mit sehr schlimmen ähnlichen Problemen, denen es nach einer Kiefersanierung wieder gut geht.

Gruss,

Gabrielle

GWeorxgia0x4


Hallo,

wollte noch was zu den NLGs sagen. Auch bei mir gibt es Verzögerungen, das muß nichts Schlimmes sein. Mein Physiotherapeut hat mir bestätigt, daß meine ganze Muskulatur sehr fest ist und ich Blockaden in der Wirbelsäule habe, so wird der Nerv berdrängt und leitet nicht richtig.

LG

Georgia

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