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Nervenstörung, MS, Als, Durchblutungsstörung im Kopf/ Hirn, Hws?

tChomyas daxffner hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe lange überlegt hier meinen Leidensweg mal zu beschreiben.

Seit über einem Jahr leide ich an etwas, was ich kaum beschreiben kann und ich auch noch nicht im Internet nachlesen konnte.

Ich habe eine Art Nervenreizung oder Entzündung.

Zumindest kann ich es auch nur so beschreiben.

Zentrum der ganzen Sache ist glaube ich der Halsbereich - Nacken ect.

Die ganze Sache kommt in Schüben über das Jahr verteilt und hält meist 1-2 Wochen an und klingt dann, zwar nicht ganz, aber zu schätzungsweiße zu 80% innerhalb 2-3 Wochen wieder ab.

Nun zur Beschreibung:

Die Beschwerden kommen fast immer über NAcht - also in der Ruhephase.

Der Anfang ist mit ständigem Hochschrecken beim Einschlafen.

Wenn ich die augen schließe "sehe" ich in rassender Geschwindigkeit alle möglichen Bilder.

Also nicht direkt sehen sondern in gedanken eben.

Dabei erschrecke ich ständig so als hätte ich einen Reflex, wenn etwas schnell vor das Auge kommt - man zuckt zurück bzw. erschrickt sich vor etwas, was gar nicht da war.

Am nächsten Tag wache ich meist mit Übelkeit auf.

Weitere Symptome sind Tinnitus mit einer sehr hohen Frequenz.

Den Ton nimmt man praktisch nur als störend war - ich schätze so an die 12-14khz auf beiden Ohren.

Noch ein Symtom sind krampfartige zustände der Muskeln und ein leichtes Brennen am ganzen Körper.

Dann beschreibe ich nun ein Symptom, was die ganze Sache so seltsam macht:

Wenn ich mich stark an etwas konzentriere oder mich zu sehr körperlich belaste habe ich manchmal ganz kurz das Gefühl wegzutreten.

Das Ganze passiert in einem Bruchteil einer Sekunde.

Gleich danach fährt ein Blitz durch den gesamten Körper.

Es ist wie eine Art kurzzeitiger Ohnmacht oder so etwas, aber das ganze ist eben so kurz, dass es zur keiner wirklichen Ohnmacht kommt.

Dann habe ich auch ständig das Gefühl meinen Körper nicht mehr zu spüren bzw. fühlt sich der ganze Körper extrem leicht an.

Das ganze ist sehr unangenehm und meist auch mit einem ziemlichen Erschrecken verbunden.

Oft habe ich das Gefühl kurz vor einer Ohnmacht zu stehen.

Weiche Knie, Übelkeit, Flimmern vor den Augen und Schäche in allen Muskeln.

Nun - die ganze Sache lässt viele gleich zur Diagnose psychomatische Erkrankung kommen und genau das ist der Punkt der Rätsel aufgibt.

1. habe ich mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und keiner, der psychische Erkrankungen hatte, hat derartige Symptome.

Zumindest habe ich von keinem Ähnliches gehört bis jetzt.

2. Ist meine Psyche völlig intakt! - ich bin froh meines Lebens und höchstens nur durch die Krankheit psychisch beeinflußt.

Ich habe eine physische Sache noch entdeckt.

Bei bestimmten Kopfstellungen, wie zb. den Kopf leicht in den Nacken gezogen und leicht nach rechts geschaut verschlimmern fast alle Symptome innerhalb weniger Sekunden.

Irgenwie habe ich Angst, dass im Hals eine Schlagader oder ähnliches abgedrückt wird.

Ich habe auch Nackenschmerzen und manchmal tut es mir an igendeiner stelle am Kopf sehr weh und verschwindet auch gleich wieder.

Diese Nackenschmerzen ziehen auch weit in den Kopf hinein.

Dennoch ist es wichtig zu sagen, dass die Schmerzen nicht stärker werden, wenn ich meinen Kopf bewege. Er ist also nicht steif.

Vielleicht bekommt mein Hirn nicht genügend Sauerstoff bzw. Blut und ruft eben diese Symptome hervor.

Bei zu viel Anstrenung und Wärme wird mir zb sehr oft schlecht - also Übelkeit im Magen und ich habe ein Schwächegefühl und bekomme weiche Knie.

Zu der ganzen Sache muss ich sagen, dass ich schon einige Untersuchungen durch habe:

2 mal MRT Kopf

1 Röntgen der Halswirbel

Untersuchung der Schilddrüse und Diagnose HASHI-MOTO (AutoImun)

Blutuntersuchung

2 Herzuntersuchung (Echo und EKG)

neurologische Untersuchung (Reflexe ect. beim Neurologen)

Blutzucker (alles ok)

Mein Blutdruck ist relativ normal aber ab und zu schwankt er kräftig.

Mal zu hoch - mal zu niedrig, wobei die Werte noch in keine schlimmen Bereiche kommen.

Fieber habe ich überhaupt nicht - ehr des Öfteren mit unter 36 fast zu niedrig.

Aber meist sind es perfekte 36,7 Grad.

Auch habe ich keine neurologischen Ausfälle - also ich kann laufen, springen tanzen usw.

Nur ab und zu eine wenig Taubheitsgefühl an den Fingerkuppen.

Meine Augen brennen oft und die Äderchen des rechten auges sind öfters geplatzt.

Ich habe öfters Kopfdruck - so als würde eine Art Blutstau im Hals sein.

Gleichgewichtsstrungen habe ich fast immer.

Leichter Schwankschwindel kommt in akuten zuständen.

Rückenschmerzen im Lendenbereich.

Ich sehe ab und zu ein paar Sternchen - meist im Liegen und es flimmert etwas vorm Auge.

Alle Symptome kommen wie gesagt in Schüben und dauern meist 1-2 Wochen intensiv an und klingen dann innerhalb 2-3 wochen dannach wieder fast ab.

Ich habe die ganze so deutlich wie möglich versucht zu erklären und auf den ersten Blick sind es sehr viele Symptome, aber genau genommen betrifft es gefühlsmäßig in erster Linie alle Nerven den Nacken und Kopf.

Alle Symptome verstärken sich fast immer in der Ruhephase - also beim Schlafen oder in bewegungslosen Zuständen.

Es gibt eine Untersuchung, die ich noch nicht gemacht habe und zwar die Lumbalpunktion. (Entnahme von Nervenwasser)

Nun weiß ich nicht, ob ich diese Untersuchung ohne Weiteres auf Verlangen bekomme.

Jeder Artzt, bei dem ich bisher war hat bereits nach 10 Minuten die diagnose psychosomatisch gestellt.

Damit geb ich mich nicht zufrieden, weil es nicht psychisch sein kann!

Die ganze Sache kommt von selbst über Nacht ohne dass ich daran denke.

Ich habe auch eine AutoImun Krankheit gegen die Schilddrüse (Hashimoto)

ICh habe gehört, dass es auch sein kann, dass der Körper die eigenen Nerven angreift und entzünden kann.

Wäre das evtl. eine Möglichkeit?

Und wie kann man so etwas überhaupt genau diagnostizieren?

Vielleicht hat ja jemand auch diese seltsamen Symptome wie ich und weiß mehr.

Über jeden Ratschlag, Tipp usw. bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche allen noch ein frohes Weihnachtsfest.

Antworten
kEnut\sckhbäxr


hallo thomas,

bin beim checken meines eigenen beitrags zufällig auf deinen hilferuf gesoßen.

nachdem ich so ziemlich alles gelesen habe, bin ich recht ratlos. als erstes hatte ich auch auf hws getippt, aber als ich dann las, was du schon alles durch hast, hatte sich das dann auch erledigt.

ich kann dir wie gesagt nicht wirklich weiter helfen, ausser das ich dir sagen kann, daß ich schon eine lumbalpunktion hinter mir habe! leider, denn dadurch haben sie festgestellt, daß ich definitiv ms habe!

einige deiner symptome passen auch irgendwie zu mir. ich hatte auch mit schwindel, piepen im ohr, kopfdruck durchziehend von links nach rechts... zu tun. aber ms kann man bei dir wohl ausschliessen. ich würde mich von einem neurologen ins krankenhaus überweisen u das durchführen lassen. dirch die lp kann man vieles feststellen.

ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. aber trotz allem verlass dich nicht darauf, daß es dir psychisch u physisch gut geht, nur weil du dich so fühlst. man erlebt u durchlebt so viel unbewußt, verdrängt es u denkt, alles ist toll oder oder oder... denk immer daran: träume sind so ziemlich der spiegel der seele u helfen dir verarbeiten.

p+eterx60


So ganz seltsam finde ich Deine Symptome nicht. Allerdings scheinst Du ziemlich angespannt zu sein und Dich sehr genau zu beobachten. Das lässt darauf schließen, dass Stresshormone erhöht sind.

Durch Deine Schilddrüsenerkrankung kann Dein ganzes Hormonsystem durcheinandergewirbelt werden. Viele Deiner Symptome sind auf der Liste üblicher Symptome:

[[http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Symptome.html]]

Ich kenne auch nicht den Status Deiner Hashimotoerkrankung und ob Du irgendwelche Medikamente deswegen einnimmst. Auch durch diese können viele Nebenwirkungen ausgelöst werden.

Viele Deiner Symptome können auch durch Hypoglykämie ausgelöst werden (die selbst wieder durch Hashimoto beeinflusst wird), manche Beschreibungen sind geradezu klassisch. Ich hatte beispielsweise 90% Deiner Symptome und bei mir war der eigentliche Grund: Hypoglykämie, obwohl alle Blutuntersuchungen (insbesondere mit Nüchternzucker) etwas anderes zeigten.

Das Problem ist ja zum Teil bereits die Untersuchung selbst: Bei einer Blutabnahme wird einem in den Körper gepiekst, das löst bei vielen Menschen bereits eine Stressreaktion aus wodurch der Blutzuckerspiegel steigt. Die Medizin versucht also möglicherweise hier etwas zu beobachten, was durch den Umstand der Beobachtung schon verändert wird.

Viele Grüße

Peter

jHushxi


wird deine hashimoto behandelt?

es gibt erwiesenermaßen in seltenen fällen eine sog. "hashimoto-encephalopathie", überhaupt werden im zusammenhang mit hashimoto oft neurologische phänomene beschrieben. viele klagen über schwindel, sehstörungen und auch muskelbeschwerden.

ich würde dem auf jeden fall nachgehen, vielleicht bessern sich viele deiner symptome bei einer adäquaten behandlung der unterfunktion.

lies mal auf [[http://www.hashimotothyreoiditis.de]] nach. und benutz die suche im forum, da wirst du viele deiner beschwerden wiederfinden.

eine andere möglichkeit ist natürlich noch die untersuchung auf alle möglichen viren und bakterien. an erster stelle die borreliose, die all deine beschriebenen symptome verursachen kann.

aber auch chronische virusinfekte (ebv, cfs) können durchaus so verlaufen.

laß dich nicht mit der psychodiagnose abspeisen, bleib weiter dran. ob die LP nötig ist oder nicht soll der neurologe entscheiden, ich würde erst mal alles andere ausreizen. so eine untersuchung ist nicht angenehm und kann durchaus auch noch zusätzliche schwierigkeiten machen.

also... kopf hoch und dranbleiben. laß dich nicht entmutigen.

tQit(aN


Warst du mal bei einem Chiropraktiker wegen möglicher Blockaden ??? Diese können den Körper massiv beeinträchtigen.

Ein Orthopäde kann da nur wenig ausrichten...leider.

Vielleicht hilft dir auch dieser Link weiter:

[[http://www.aegamk.de]]

tjho3mas d\affner


ich danke euch allen für die antworten!!!

das problem ist, dass ich so viele symptome habe - meist aber neurologisch - dass man schnell auf die diagnos "psychomatisch" stößt, was ich zwar nict ausschliße, aber ich mir nicht vorstellen kann, dass es derartige symptome auslöst - vorallem solche, die sich sehr gefährlich anfühlen.

meine hashimoto wurde vor einem jahr entdeckt und ich bekomme wenig thyroxin-hormone, die ich aber zugegebenermaßen nicht mehr einnehme.

das hat den grund, dass wenn ich die hormone einnehme meine nerven-symptome beträchtlich zunehmen!

schon von einer 25er thyroxin tablette bekomme ich schwierigkeiten.

meine hormone sind eigentlich ok.

nur habe ich einen erhöhten TSH-wert weshalb die diagnose damals gestellt wurde.

als ich vor einem jahr alledings das erste mal die hormone einnahm habe ich mich sehr gut gefühlt und ich dachte, dass endlich alles ok sei.

nur kamen innerhalb kürzester zeit alle symptome wieder und verstärkten sich mit einnahme von thyroxin.

ich habe derzeit auch etwas schwer beschreibbares.

es fühlt sich so an als wenn alles nur sehr langsam geht.

ich kann mich kaum auf eine sache konzentrieren.

alles fällt mir schwer schnell auszuführen.

es ist so als sei das hirn gedämpft und läasst mich alles etwas langsamer machen.

nach außen hin bemerkt man es nicht, aber ich fühle es sehr stark.

ich glaube die ursache aller beschwerden kommt bei mir vom hals.

sei es die schilddrüse oder eingeklemmte aterien oder andere blutgefäße.

bei bestimmten kopfhaltungen zb bekomme ich eine art ohnmachtsgefühl und mein herz fängt sehr stark an zu klopfen,

außerem bemerke ich eine art zucken der arterien im hals.

es ist dann alles so als würde ich gleich umkippen.

mir wird auch dann sehr schnell übel und bekomme einen brechreiz.

kann man durch verkrampfung der halsmuskulator derartige bescherden bekommen?

könnte es sein, dass da blutgefäße abgedrückt werden und deshalb wegen sauerstoffmangel im hirn diese symptome auftreten?

meine augen tun übrigens sehr oft weh und ich habe eine art lichtüberemfindlichkeit.

wenn es etwas heller wird fängt es an zu flimmern und mir wird etwas schwarz vor augen.

auch seh ich öfters ein paar sternchen.

ich weiß, dass ich mich sehr oft selbst beobachte und ich habe auch darin schon den grund gesucht.

habe mich eine zeitlang komplett geändert - alle symptome ignoriert und versucht "normal" zu leben und mich nicht beobachtet.

allerdings half das gar nicht und deshalb komme ich zur annahme, dass ich mir die sache keinenfalls einrede - dafür leide ich zu stark!

ich werde mal eure links alle besuchen.

nochmals danke dafür.

bitte schreibt mir aber noch ein wenig dazu.

tipps, ratschläge usw.

evtl kommen wir ja der sache so auf den grund.

danke an alle!!!

tdhomaAs dxaffner


nachtrag

noch ein nachtrag zu 2 antworten:

übrigens ist eine unterzuckerung bei mir nicht der fall.

ich habe ein blutzuckermeßgerät und mein wert ist meist bei 88mg, was glaube ich ein optimalwert ist.

dennoch ess ich sehr viel schokolade.

aber ich werde den blutzucker mal morgen noch einmal nüchtern nach dem aufstehen messen.

zum thema blockaden habe ich mich auch schon befasst.

und nehm das auch ernst.

ich weiß nur nicht, ob solche blockaden auch solche symptome hervorrufen können.

sicherlich einige meiner aufgezählten, aber diese ohnmachtsartigen zustände? hmm... naja mal sehen.

p8eteLr6x0


übrigens ist eine unterzuckerung bei mir nicht der fall.

ich habe ein blutzuckermeßgerät und mein wert ist meist bei 88mg, was glaube ich ein optimalwert ist.

dennoch ess ich sehr viel schokolade.

aber ich werde den blutzucker mal morgen noch einmal nüchtern nach dem aufstehen messen.

Das kann man selbst kaum feststellen, da der Körper durch eine Adrenalinreaktion zu niedrige Blutzuckerspiegel sofort zu korrigieren versucht. Diese hormonelle Reaktion (Adrenalin) scheint aber selbst nicht unproblematisch zu sein. Einige Autoren behaupten deshalb, man könne selbst mit einem sog. 5-stündigen GTT keine verlässlichen Resultate bekommen.

Dieser Autor beschreibt, warum das so ist:

[[http://www.fibromyalgiatreatment.com/Research_HG.htm]]

Dass Du viel Schokolade isst, halte ich nicht für unproblematisch. Sehr viele Autoren sehen in dem gestiegenen Zuckerkonsum die Ursache für die Ausbreitung von Krankheiten wie Diabetes (letztendlich eine Störung an einem anderen hormonellen Organ).

Wolfgang Lutz beschreibt in "Leben ohne Brot" ziemlich nachvollziehbar, dass je nach Veranlagung andere hormonelle Organe betroffen sein können. Schließlich versucht der Körper ständig ein hormonelles Ungleichgewicht auszugleichen, welches in der Regel durch eine viel viel zu hohe Insulinausschüttung verursacht wird. Bei vielen Menschen folgt auf die zu hohen Insulinausschüttungen eine zu starke Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen. Bei anderen wird viel zu viel Cortsol und Adrenalin ausgeschüttet. Da das jeweilige Organ damit überlastet wird, versucht es zu wachsen, irgendwann gibt es auf oder wird durch Autoimmunreaktionen zum Aufgeben gezwungen und dann folgt die Unterfunktion. Du kannst Dir ja das Buch mal durchlesen. Aber darin werden auch Schilddrüsenerkrankungen auf ungeeignete und vor allem viel zu Insulin-reiche Ernährungen zurückgeführt.

Ich habe leider nicht die Zeit diese Zusammenhänge jedesmal in epischer Breite aufzubereiten. Also meine Empfehlung ist, selbst akiv zu werden und mal mit dem Buch von Wolfgang Lutz anzufangen.

Viele Grüße

Peter

tRhoNmas Mdafxfner


wenn man solche bücher liest ist man danach noch viel kranker.

außerdem denke ich nicht, dass eine tafel schokolade am tag mir derartige beschwerden macht.

falls meine symptome von einer zuckerkrankheit kämen wären die auch sicherlich mit einem einfach blutzuckermeßgerät sichtbar.

ich kann mir heute ein buch über richtige ernährung kaufen und morgen eins über alle möglichen krankheiten und übermorgen eins über mentale übungen.

das ganze bringt mich genauso weit wie ich bisher schon war.

eher wird man viel kranker durch solche sachen.

heutzutage ist jede art von ernährung nicht unproblematisch.

ob ich nun brot oder fleisch esse - zu jeder art von ernährung gibt es - sei mir der ausdruck erlaubt - einen spinner-autor, der irgendwas dagegen schreibt.

sorry aber auf solche bücher geb ich gar nix!

richtig ist, dass mir wahrscheinlich meine schilddrüsenerkrankung auch probleme macht - ob es nun ausschließlich daher rührt weiß ich nicht.

aber diese wird nicht durch vermehrten schokoladen-genuss oder zu viel brot oder so en quatsch ausgelöst.

würde ich zu viel zucker zu mir nehmen und dadurch meinen körper schädigen hätte ich sicherlich einen zu hohen blutzuckerwert und der wäre mit sicherheit mit jedem gerät erkennbar.

ich will damit bloß sagen, dass bücher über medizin oder bücher über ernährung für den laien gar nix gutes sind.

wenn ich deine besagten bücher lesen und auch danach leben würde, wäre mein leben mit ziemlicher sicherheit völlig abstrus und farblos.

von den eingebildeten krankheiten, die man dann noch so bekommt mal abgesehen.

bitte mich nicht falsch verstehen - ich freue mich über jede antwort, die mir helfen könnte - auch über deine!

nur schreib ich auch ne meinung darüber. :-)

p%eteAr6x0


wenn man solche bücher liest ist man danach noch viel kranker.

außerdem denke ich nicht, dass eine tafel schokolade am tag mir derartige beschwerden macht.

...

ob ich nun brot oder fleisch esse - zu jeder art von ernährung gibt es - sei mir der ausdruck erlaubt - einen spinner-autor, der irgendwas dagegen schreibt.

...

aber diese wird nicht durch vermehrten schokoladen-genuss oder zu viel brot oder so en quatsch ausgelöst.

Da magst Du Recht haben. Deine Symptome haben vermutlich psychische und kognitive Ursachen, das ist mir jetzt auch klar geworden.

Viele Grüße

Peter

G&axst1


Ich frage mich, wie die Halswirbelsäule dafür verantwortlich sein kann, dass man nachts Bilder vor den Augen ablaufen sieht...

t-homa)s dXaffnxer


Deine Symptome haben vermutlich psychische und kognitive Ursachen, das ist mir jetzt auch klar geworden.

wie kommst du denn auf sowas?

Ich frage mich, wie die Halswirbelsäule dafür verantwortlich sein kann, dass man nachts Bilder vor den Augen ablaufen sieht...

hat doch keiner behauptet, dass das die ursache ist.

es sind nur vermutungen.

was denkst du denn, was alles passiert, wenn man nerven "einklemmt".

und gerade in der HWS!

und diese "bilder" - die, wie ich beschrieb ja keine sind! rühren sicherlich von der überreizung der nerven.

nur ist die frage warum.

V-o<ice]Si2


nicht zu fassen!!

Hi Thomas!!!

Ich lese gerade Deine Story, und dachte, ich hätte sie selbst geschrieben!!!! Genauso ein Film geht bei mir auch seit mittlerweile einigen Wochen ab!!! Und im übrigen wird bei mir auch schilddrüsenseits geforscht!!

Leider scheint's mit meinen SD-Hormonen nicht alles ganz so eindeutig zu sein und deshalb ist das nicht so leicht zu fassen. Aber da Du von Hashimoto schreibst (wie wurde das bei Dir eigentlich festgestellt?), scheint mir jetzt ein Zusammenhang mit der SChilddrüse doch sehr wahrscheinlich!!

Gerade diese Überreiztheit der Nerven, alles geht einem irgendwie zu schnell, man kommt mit dem Denken nicht mehr so recht nach, die Konzentration ist einfach nicht mehr so richtig da. Und wirklich flach liegen kann ich ehrlich gesagt auch seit Wochen nicht.

Heute morgen ist mir das mit den "Bildern" wieder passiert. Ich seh dann ebenfalls bei geschlossenen Augen ganz schnell ziemlich viele dieser Dinger an mir vorbeiflitzen, aber ohne, dass ich was Genaueres erkennen könnte!! Das geht dann so 1 - 2 Minuten und hört dann einfach wieder auf!

Auch Deine Theorie mir den Durchblutungsstörungen im Kopf habe ich schon aufgestellt, da sich das eben einfach manchmal irgendwie so anfühlt, als käme da nicht genug Blut "oben" an!

Dabei finde ich dann die Theorie mit den Halswirbeln nicht wirklich abwegig! Bei mir wurde da vor Jahren eine Störung festgestellt, aber außer Krankengymnastik wurde erst mal nichts gemacht. Vielleicht sollte ich da auch nochmal nachhaken.

Ich werde jedenfalls an dem allen dranbleiben (muss ich auch, da mein Leben durch diesen Mist momentan zu 80% eingeschränkt ist!!) und sobald ich was neues erfahre, werde ich mich gerne wieder bei Dir melden. Würde mich natürlich auch umgekehrt freuen!!

Alles Gute bis dahin und bis bald!!

V[ojicexSi2


Ich frage mich, wie die Halswirbelsäule dafür verantwortlich sein kann, dass man nachts Bilder vor den Augen ablaufen sieht...

naja, wenn man mal bedenkt, dass sämtliche nerven, die zum kopf laufen, eben durch diese Halswirbelsäule durch müssen, kann man sich vielleicht schon vorstellen, was alles passieren kann, wenn diese dinger irgendwie abgedrückt werden... finde ich schon logisch!!

tAhomaYs daffnexr


hi VoiceSi2,

mein hashimoto wurde vor einem jahr mittels ein paar blutuntersuchungen diagnostiziert.

es wurde erst eine unterfunktion aufgrund eines erhöhten THS-wertes festgestellt.

daraufhin eine erneute blutuntersuchung, die auf antikörper basierte.

die diagnose "hashimoto thyreoiditis" wurde damit eindeutig gestellt.

leider habe ich aber ein kleines dilemma.

ich müsste hormone nehmen, um die schilddrüse zu entlasten.

meine hormonspiegel ist eigentlich normal, aber nur weil eben die schilddrüse mehr arbeiten muss als normal.

wenn ich die hormone (thyroxin 50) aber einnehme bekomme ich schnell darauf einen bösartigen schub.

das heißt alle nervenbezogenen symptome werden schlimmer.

eine überfunktion habe ich aber nicht.

da sproblem muss aber bei dir nicht eintreten.

womöglich helfen dir schon ein wenig hormontabletten, um deine symptome zu mindern.

ich glaube, dass durch meine autoimun-krankheit auch teils nerven betroffen sind.

ich hatte als kind eine halbseitige gesichtslähmung (vermutlich durch borrelien)

seit je her hatte ich ab und zu im jahr seltsam gefühlsstörungen, die aber nur selten bei stress oder wenig schlaf aufkamen.

vor 1,5 jahren fing aber alles sehr intensiv an - vorallem schwindel bzw. gleichgewichtsstörungen waren die ersten symptome.

der mensch kann wirklich viel ertragen, wenn man sich dran gewöhnt.

so habe ich bei manchen symptomen, weil sie so stark sind, vor monaten noch den notarzt gerufen, aber heute kann ich sie aushalten.

ablenkung ist dabei auch ein grund weshalb ich mich zumindest nicht durch die vielzahl an bösen symptomen verrückt machen lasse.

ich werde die nächsten wochen eine bluttest auf borrelien und eine lumbalpunktion machen lassen.

sollte diese ohne befund sein, muss ich mich wohl mit dem thema "psychosomatisch" anfreunden, was mir aber anhand meiner dennoch relativ guten seelischen und psychischen verfassung ziemlich schleierhaft wäre.

es gibt so viele syndrome auf de welt - auch sehr viel sehr seltene - ich glaube der weg bis zur eindeutigen diagnose kann noch sehr lang sein.

selbst, wenn es bei mir ein psychosomatischer "effekt" sein sollte, muss geklärt werden woher dieser rührt, denn im moment weiß ich leider nicht was der auslöser sein könnte.

ich habe weder stress noch andere soziale probleme.

hyperchonder oder zu starke selbstbeobachtung war eigentlich auch nie ein thema bei mir.

die symptome kommen bei mir von selbst - egal ob ich daran denke oder nicht und egal wie ich mich fühle.

vielleicht haben wir beide die gleiche krankheit - zumindest hashimoto ist eine nicht zu unterschätzende.

hashimoto stört auch das ZNS!

nur wenn dies zu viel wird könnte es eine chronische reaktion des körpers sein bzw. eine autoimun-reaktion gegen die eigenen nervenzellen.

evtl habe ich damals die borrelien-krankheit "verschleppt" obwohl ich in behandlung war und damit mein imun-system außerordentlich geschädigt.

das ganze muss man aber alles erst einmal untersuchen.

wäre nett wenn wir uns weiterhin darüber austauschen würden.

liebe grüße,

thomas

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