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Zns entzündung-woher?

d\er.f*ant hat die Diskussion gestartet


Hallo, bei mir wurde eine entzündung im gehirn festgestellt, die zu seh- und empfindungsstörungen führte. die beschwerden waren nach 5 tagen cortison zwar weg, kommen aber jetzt, nachdem ich urbasol bekomme, langsam wieder...

was kann alles eine ursache für die entzündung im hirn sein ??? Drogenkonsum(amphetamine, thc)? Organische Krankheiten(schilddrüse, Nieren,...)?MS? Stress ???

hat jemand erfahrungen mit sowas??

danke schonmal, der.fant

Antworten
d1e?r.faxnt


zu meinem letzten beitrag: zns entzündung-woher ???

Hallo,

war gestern ein bisschen daneben, deshalb erkläre ich mein problem jetzt nochmal:

Ich wurde wegen plötzlichen Sehstörungen (rechts stark eingeschränktes gesichtsfeld) und plötzlichen Missempfindungen an den Beinen ( ein Brennen und komische Gefühle beim Berühren) ins Krankenhaus geschickt. Dort hat man dann bei der Kernspind auffällige Stellen im Gehirn gefunden und entzündliche Zellen im Liquor festgestellt (Autoimmun).

Die darauf folgende Cortisonh-Stosstherapie hat zwar die Symptome gelindert (das Gesichtsfeld wurde wieder größer und die Missempfindungen gingen weg), aber ein Kribbeln, das v.a. beim Bücken kurz über Beine und Bauch läuft blieb zurück. Vom Neurologen wurde mir darauf Urbasol verschrieben.

Jetzt während dem Ausschleichen kommt die Sehstörung plötzlich wieder.

Die Ursache kann viel sein, hat man mir gesagt, aber gesucht hat noch kein Arzt. Mögliche Ursachen können sein:

Amphetaminkonsum (nicht mehr seit dem 1.Auftrten der Symptome)

MS (Meine Mutter hat MS und das selbe mit dem Gesichtsfeld)

mehr haben sie mir nicht gesagt, außer dass es organisch bedingt sein kann, aber das glauben sie nicht.

Ich würde mich freuen wenn mir jemand Helfen kann, mir mögliche Ursachen oder eigene Erfahrungen mitteilt, damit ich gezielter bei Ärztzen Untersuchungen machen lassen kann.

Danke , guten Rutsch

SmloUBurn


Hallo!

Ich habe MS und das was du geschildert hast, kam mir dann doch leider bekannt vor. (Hab meine feste Diagnose auch erst nach 5 Jahrn erhalten... )

Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber ausschließen würd ich's nicht bei deiner Symptomatik. Das kann aber auch 'ne einmalige Sache gewesen sein und du merkst nie wieder was davon, oder erst in ein paar Jahren....

Wg. Dorgenkonsum: Wie's mit Amphetaminen aussieht, weiß ich nicht, aber ich kann dir definitiv sagen, daß THC bei MS nicht schadet, eher im Gegenteil.

Wg. Mutter&MS: MS ist zwar nicht direkt vererbbar, aber es treten familiäre Häufungen auf. Meine Tante hat's auch.

Wg. zurückkehrender Taubheitsgefühle etc: Vielleicht brauchst du einfach mehr Ruhe? Bei mir war's nach meinem letzten Schub auch so, weil ich mir kaum, daß ich einigermaßen erholt war, schon eingebildet habe, ich muß jetzt 20km Radfahrn etc...

Wg. Untersuchungen: Ich nehme an, daß bei dir schon physische Untersuchungen gemacht worden sind?

Was bei mir dann noch immer dran kommt, ist Sehnerv prüfen, und Nervenleitfähigkeits-Test mit Elektroschocks. Tut zwar weh, aber man überlebt's.

Laß das nochmal in Ruhe abklären. Ich würde dir eh empfehlen, jetzt nicht den Kopf zu verlieren. Viele Menschen leben mit MS - falls es bei dir wirklich so ist - noch sehr, sehr lange ein ganz normales Leben. Außerdem gibt's bald neue Medikamente! Kopf hoch - Streß macht alles nur noch schlimmer.

d-er.f~ant


Re:zns entzündung-woher

Hallo,

danke für die Antwort erstmal. Wegen Untersuchungen, etc: Außer der Kernspind wurde noch eine Dopler-Untersuchung gemacht, die Fließwerte waren erhöht, aber nachdem die Cortison-Infusionen vorbei waren, hat sich das normalisiert. Beim Nervenleitfähigkeitstest wurde festgestellt, dass rechts (da sind auch die Stellen im Hirn, die man durch die Kernspind gefunden hat) die Leitfähigkeit zu gering ist, aber auch das wurde besser.

Könnte ein Komplett-Check beim Internisten was zur Diagnose beitragen? Sowas kann ja auch von der Schilddrüse kommen, oder anderen Organen...?

Meine Ängste betreffen weniger was es sein kann, als das es noch keiner sagen kann was es ist... ich meine, wenn man wüsste, dass es MS ist könnte man ja wenigstens behandeln und ich müsste nicht mit einem "Kann sein, dass es wider kommt, aber muss nicht" leben. Diese Ungewissheit macht mich verrückt!

Und sie Ärzte haben gesagt, dass wenn in 3 Monaten auf den Kernspind-Bildern keine Besserung zu sehen ist, dann nennen sie es einfach MS. Aber kann man das einfach so sagen? Muss da nicht nochmehr zur Diagnose beitragen? Bei dir waren es 5 Jahre, bei meiner Mutter 3 bis die endgültige Diagnose gestellt war, da kann das bei mir doch nicht in 4 Monaten zu sagen sein!??

NaJa, danke nochmal und ein schönes 2005

SGup8rema


MS

Entsprechende Herde im MRT, der Nachweis von oligoklonalen Banden im Liquor, die typische Sehnerventzündung und die Besserung nach Kortison sprechen ziemlich eindeutig für den ersten Schub einer MS. In Abhängigkeit von den konkreten Befunden wird heute eine frühe Basistherapie empfohlen (Interferone). Du solltest den Arzt mal entsprechend festnageln.

Ein MS-Forum mit ärztlicher Beratung (nach Anmeldung) findest Du unter: [[http://www.ehrliche-hamster.de]]

C'at_7x2


Hi,

bei mir ist es recht ähnlich - auch ohne genaue Diagnose.

Hey zusammen,

letzten Mai wurde ich mit Lähmungen in Blase, Händen und hauptsächlich dem linken Bein in die Hohe Warte Bayreuth überwiesen. Seither kann ich nicht mehr laufen - nur etwas, mit Schiene und Krücken.

Im Prinzip hatte ich eine Rückenmarksentzündung in der Halswirbelsäule und seither verschiedene Lähmungen im ganzen Körper, die mal stärker und wieder weniger stark ausgeprägt sind.

Unverändert schlecht bleibt:

Mein linkes Bein ist komplett schlaff gelähmt, also weder bewegen, noch spüren.

Die Blase ist spastisch gelähmt, das heißt, ich habe immer Harndrang und anhand von Bauchschmerzen und Gänsehaut weiß ich, wann ich sie leeren muss. Nur mit Katheter.

Meine Sitzmuskel fühlen sich an, als würde ich auf einem kalten nassen Lappen sitzen.

Das rechte Bein, beide Arme und Hände sind auch spastisch - sie machen nicht immer was sie sollen. Schwer zu beschreiben. Verspannen sich, ich muss mich bei allem sehr konzentrieren und die Synchronisation funktioniert nicht. Wenn ich keinen persönlichen Stress habe, kann ich nach wie vor Gitarre spielen - etwas langsamer, als vorher.

Es begann mit Durchschlafstörungen, ständigen Mittelohr-Entzündungen kleineren Lähmungen, die sich aber fast alle wieder zurückgebildet haben. Ich schob das immer auf meine angeborene Kyphoscoliose.

Medikation bisher - im KKH erst Kortison (10 Tage 3 mg, währenddessen wurde es schlimmer) dann 6 x Plasmapherese, dann irgendein Virus Mittel gegen eine Infektion in der Lumbalflüssigkeit.

Jetzt nur noch Baclofen gegen die Spastik, Mictonorm und Spasmex für die Blase.

MS, Guillain-Barré-Syndrom, Tuberkulose, HIV und Borroliose wurden (2 Monate nach Reha zusätzlich in der Uni Regensburg) ausgeschlossen. Insgesamt war ich etwas über 5 Monate in Kliniken.

Die offizielle Diagnose lautet "entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit Myelitis, linksbetonte Tetraplegie und spastischer Harnblasenlähmung".

Lieben Gruß

vom Flo

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