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Was ist nur mit mir los?

SDti&eber hat die Diskussion gestartet


Hallo,

24jahre immer sportlich in form von krafttraining und ausdauertraining, nichtraucher, 2 tassen kaffee am tag, am wochenende ein tag auf parties/discos mit alkohol tlw auch einige zigaretten, aber nur wenn alkohol im spiel ist.

sehr stressiger job, 9-10 stunden in einer spedition, druck von allen seiten, täglich hunderte an emails, und telefonanrufen. gesunde, ausgewogene ernährung

von heute auf morgen folgende symptome, das seit ca. seit einem halben jahr und es wird stets schlimmer. hier die zeitliche reihenfolge :

1.schwindelgefühle aber noch nie kollabiert

2.Ständig das Gefühl umzukippen / zu kollabieren / Unsicherheitsgefühl auf den Beinen / Kraftlosigkeit

3.engegefühl im hals damit verbundene atemnot / schluckbeschwerden, nicht in Form von Schmerzen, sondern von Knacken, enger Kanal ??

4.Herzklopfen / innere Unruhe

5.Flaues Gefühl im Magen

6.parästhesien in armen und beinen / Gefühl als wenn Strom durch den Körper fliesst / Hitze- und Kältewallungen

7.muskelzucken insbesondere an den oberarmen/ trizeps

8.flimmern vor den augen / augenzucken

9.taubheitsgefühle im gesicht und auf dem kopf

10.unterkieferverspannung / ohrendruck / ohrensausen

11. plötzlich der linke arm eingeschlafen aber nicht taub für wenige sekunden

12. plötzlich das rechte bein eingeschlafen aber nicht taub für wenige sekunden

Dazu völlig verspannte Schultergürtel / Nackenmuskulatur.

Einher gehen kleinere / grössere Panikattacken, z.B. bei Schwindelattacken, Engegefühl oder den Parästhesien. Bin mittlerweile schon völlig verängstig, davor dass die nächste Attacke kommt.

Manchmal ist tagelang alles ok, dann geht's plötzlich wieder los, im Büro / im Auto / beim Sport / auf dem Weg zur Arbeit. Mittlerweile schon Angst Sport zu machen. Es bestimmt mittlerweile mein Leben, denke und grüble nur noch darüber nach, kann überhaupt nicht mehr abschalten bzw mich entspannen, weil ich nicht weiss was mit mir los ist.Teilweise fühle ich mich auch völlig realitätsfern, wie aus der realität gerissen, denke ich werde wahnsinnig, auch in/nach/bei/vor attacken. Schon kleinste Sachen beunruhigen mich total, z.B. ein Lichtblitz im Augenwinkel (obwohl nur die Sonnenspiegelung einer Autoscheibe), das Flackern von Lampen in der Bahn.

Einmal bereits im Krankenhaus gewesen, nach einer Attacken mit Augenflimmern, Herzrasen (Puls ca. 160), starkes Herzklopfen.

Die Angst kommt nur nachdem eines oder mehrere der o.g. Symptome eingetroffen sind. Angst davor zu kollabieren, zu sterben, vor einem Herzinfarkt bzw einem Schlaganfall.

EKG ist durchgeführt worden, Blutwerte, Blutzucker, Schilddrüse alles ohne Befund. Gerade Langzeit EKG gemacht, Befund steht aus, nächste Woche noch Belastungs EKG und EEG. Vor 1,5 jahren schonmal ähnliche symptome wie schwindel und parästhesien gehabt, allerdings nicht in dieser heftigen form. Damals MRT HWS und Gehirn, ohne Befund.

Generell nie Schmerzen !!! Teilweise fühle ich mich todkrank, als wenn ich jede minute sterben würde, dann gehe ich zum arzt, sitze dort und komme mir schon wieder völlig lächerlich vor. Habe auch schonmal daran gedacht meine wirbelsäule komplett checken zu lassen, aber normalerweise müssten bei solchen beschwerden doch schmerzen bemerkbar sein....??

Anfangs kamen die attacken nur in ruhe, mittlerweile tlw. schon beim sport, gestern gejoggt, prompt stehengeblieben, da dachte ich jetzt hauts mich nach vorne weg. aber wieder nichst passiert.

Bin ich ein Fall für den Psychater / Psychologen ?? Irgendwas mit meinem Nervensystem nicht ganz richtig oder was kann das sein ?? Was kann ich ausser den noch geplanten Untersuchungen machen ?

gruss Stieber

(stiebertwin@gmx.de)

Antworten
Jgaixm


Hallo Stieber !

Lies dich mal durch den Thread und versuche heraus zu finden, ob du dich da wiederfindest :

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/34529/]]

Du hast ja deine Beschwerden sehr genau beschrieben, sie kommen mir sehr bekannt vor.

Was Du in dem Thread vielleicht nicht findest, ist das Problem mit den Schluckbeschwerden....wurde die Schilddrüse untersucht? Die HWS solltest du noch checken lassen per MRT..ansonsten..es gibt auch Verspannungen/Verkrampfungen der Schluckmuskulatur, bedingt durch Streß...oftmals tritt das auf, wenn man mit einer Situation überfordert ist, wenn einen etwas dermaßen stört, das man es sprichwörtlich nicht schlucken kann.

Und laß den Besuch bei einem Psychotherapeuten nicht ausser acht...es ist nicht schlimm, wenn man diesen aussucht, das tun mehr Menschen als man denkt. Wir leben nun mal in einer sehr stressigen Gesellschaft, in der man von allen Seiten Druck bekommt, schlimme Erlebnisse nicht verarbeiten kann, weil die Zeit fehlt, man es allen versucht recht zu machen, was aber niemals möglich ist, sich allen anzupassen, möglichst nicht aus der Reihe tanzen, immer schön brav sein, niemals ausflippen, ansonsten reden ja andere über einen, viel Schlucken, weil man will ja keinem zu nahe treten oder gar verletzen............und irgendwann packt der Körper das alles nicht mehr, weil sich das Unterbewußtsein vehement dagegen wehrt, jemand zu sein, der man nicht ist, weil man dem Druck der Gesellschaft nicht mehr stand halten kann.

Ein Therapeut hat mich damals aus der schlechten Phase(Panik, Todesangst, Lethagie) rausgeholt, indem er mir verdeutlicht hat, das ich eigentlich nur für andere gelebt habe, er hat mir Wege gezeigt, die einen gesunden Egoismus in mir hervor gerufen haben...gut, hat für das Umfeld Nachteile....man verliert "Freunde" die es nicht von einem kannten das man tatsächlich das Wort "NEin" benutzen kann.

Dadurch sind Schwindel und Co nicht verschwunden, aber ich kann damit wenigstens wieder leben.

Ich wünsch Dir, das Du einen Weg findest, wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.

Lieben Gruß

Andrea

ERstbhexr67


Hi Stieber,

kenn ich alles auch ;-)

Da denkt man, man macht alles richtig. Ich habe seit 15 Jahren keinen Alkohol+keinen Kaffee getrunken, mache regelmässig Sport, bin immer schön brav und fleissig, ernähre mich gesund, versuch(t)e es allen recht zu machen und als Dank macht dann der Körper schlapp. Oder auch die Seele.

Bei solchen Symptomen sollte man immer nach alles Seiten offen sein. Es kann was körperliches sein - bei der HWS kann Dir vielleicht ein Orthopäde oder Chiropraktiker helfen. Es kann aber auch seeliche Ursachen haben. Und da hilft eben der Therapeut.

Ich bin jahrelang auch immer auf Vollgas gelaufen. Jetzt versuche ich es etwas langsamer angehen zu lassen. Dabei helfe mir auch Entspannungsachen ganz gut. Mache z.B. Yoga. Da kommt man dann ganz gut runter.

Hier findest Du ja viele Threads über Schwindel/Schwankschwindel usw. Du siehst, es laufen noch mehr so rum wie Du. Und vielleicht tröstet es Dich ja, dass die meisten Schwindler schon mit Todesangst in irgendeiner Ambulanz gelandet sind. Ich auch, im Urlaub ;-) Dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen. Bin aber immer noch da.

Ich kann Dir von H. Schaaf das Buch "Schwindel und Gleichgewicht der Seele" empfehlen. Bei Amazon ca. 15 Euro. Da findest Du Deine Symptome wieder und auch verschiedene Ansätze wie man sowas wieder weg kriegt.

Bei psychisch bedingtem Schwindel muss man allerdings viel Geduld mitbringen. Und das fällt Vollgasmenschen ziemlich schwer. Aber verlier nicht den Mut, sondern bleib dran und such Dir Hilfe.

AUicVhax2004


Hallo Stieber,

meiner Meinung nach bist du kein Fall für den Psychologen. Meiner Vermutung nach bist du ein Fall für ein Borreliose-Forum.

Poste diese deine Geschicht doch mal hier:

[[http://www.borreliose-forum.de]]

Den Leuten dort dürften deine Symptome bestens vertraut sein.

Alles Gute,

Gabrielle

Y=oland>a_19x75


Ich hatte fast die selben Symptome

Hallo Stieber,

bei mir fing es plözlich in der Schwangerschaft an von einer Minute zu andern. Ich habe fast die selben Symptome gehabt wie du. Es kam soweit, dass ich dachte ich werde verückt. In meinem Leben hat sich plötzlich nur noch um diese Angst gedreht. Ich hatte Nacht vor Angst Schüttelfrost. Ich konnte auch nicht mehr aus der Wohnung, ich hatte Angst unter menschen zu kommen. Ich sah nur noch einen Ausweg, ich bin zum phychologen gegangen und bin dann einmal die Woche hin. Schon nach einigemale ging es mir besser, da der phychologe ir genau erklärt was bei einer Panikatacke passiert und man auch dann weis man ist nicht verrückt und dass es sehr viele Menschen gibt die das Problem auch haben nur viele sprechen nicht dfarüber,da es wenig verständnis von anderen Menschen gibt. Das ist bei mir Jetzt 5 Jahre her und mir geht es viel besser. Allerdings kommt es ab und zu wieder. Bei großer Stress belastung, aber man lernt besse damit umzugehen.

Deswegen gehe zu einem Phychologen, nur der kann dir helfen.

Alleine schaffst du das nicht.

Liebe Grüße

Yolanda_1975

Smtiebxer


bin n Kumpel vom Stieber, der mir alle seine persönlichen Accounts offen gelegt hat - geht ihm momentan garnicht so gut (Psychatrie) , aber haltet die Ohren steif, Freunde, ist sicher nur individuell bedingt !

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