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Diagnose Karpaltunnelsyndrom

M&ed&usa35 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich hoffe jemand kann mir ein paar Ratschläge geben.

Ich habe seit Dezember '04 das Problem, dass meine Hände nachts einschlafen. Direkt morgens nach dem Aufwachen schmerzen sie auch erst leicht und sind etwas steif. Das vergeht aber nach ein paar Minuten. Ich war damit bei meinem Hausarzt der unter anderem starke Verspannungen im Nacken und Lendenwirbelbereich feststellte mich aber trotz meiner Beschwerden in den Händen zum Neurologen überwiesen hat.Die dortige Diagnose lautet:

SEP: N.medianus C/P3-F3 P1 re/li:30,6/31,8ms (26,0+-2,6)

Nervenleitgeschwindigkeit: N medianus mot.rechts 57m/sec (48-79),

N medianus mot.links 55m/sec (48-79), N medianus sens.rechts 44m/sec (50-71), N medianus sens.links 49m/sec (50-71).

Distale-Motorische-Latenz: N medianus rechts 4,20 msec (<4,2),

N medianus links 4,08 msec (<4,2).

Laut der Aussage des Neurologen sei es noch nicht nötig sich einer OP zu unterziehen. Den Bericht habe ich meinem Hausarzt vorgelegt und dieser meinte das evtl. doch eine OP nötig sei und mich zu einem Chirurgen überwiesen. Der Termin dort steht noch aus. So nun zu meiner eigentlichen Frage- da ich selber merke das ich sehr starke Verspannungen habe im Nacken und Rückenbereich denke ich das die Proleme mit meinen Händen überwiegend davon kommen. Denn nachdem ich z.B. mir privat Massagen geben lassen habe und von meinem Hausarzt Spritzen gegen die Verspannungen lässt auch das Kribbeln nachts in den Händen nach.Ich habe mittlerweile auch meine normalen Kopfkissen verbannt und liege auf einem Nackenkissen.

Also wäre meine Vermutung das es eben an den Verspannnungen liegt.

Sofern es nicht unbedingt nötig ist möchte ich mich ungern an den Händen operieren lassen da ich Bekannten die auch ein Karpaltunnelsyndrom hatten nach der OP Probleme hatten. Gibt es vielleicht konservative Behandlungsmethoden und wenn ja welche?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Danke im Voraus Medusa35

Antworten
Ayndr>eaH1


Re.: Medusa35

Du hast bereits selbst geschrieben das dir die Massagen und ein Nackenstützkissen helfen. Daher glaube ich eher das deine Schmerzen von der HWS her kommen können.

Bevor Du dich am Karpaltunnelsyndrom operieren lässt, würde ich - wenn ich Du wäre - unbedingt Krankengymnastik mit einer speziellen Rückenschule machen und evtl. zusätzlich eine MRT-Aufnahme (Kernspin) von der HWS machen lassen.

Gegen die verspannte Muskulatur kann u. U. auch ein heißes Bad oder heiße Packungen, die auf den Nacken aufgelegt werden, etwas nützen.

Gute Besserung!!!!!!!

MVedOusa3=5


Re:AndreaH1

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. Ich werde auf jeden Fall mal bei dem Chirurgen vorsprechen und dem meine Situation erklären. Dieser hat mir damals vor 5 Jahren bei meinem Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich auch eine konservative Behandlung verschrieben.

M|eduesxa35


Diagnose vom Chirurg bestätigt-OP steht an

Hallo,

meine Diagnose wurde heute vom Chriurgen bestätigt und dieser riet mir nun zu einer Operation obwohl das Karpaltunnelsyndrom noch nicht sehr weit fortgeschritten ist.Er meinte aber das meine Verspannungen im Nacken und Rücken auch davon kommen können und je eher man solch eine OP macht um so besser sei die Abheilung der Nerven in der Hand. Es wäre nur ein kleiner Eingriff, aber es ist ja immerhin eine Operation und schliesslich birgt jede Operation irgendwo einige Risiken. Ich habe ziemliche Angst vor der OP da ich bisher noch nie operiert worden bin und weiss nicht ob ich das wirklich machen lassen soll. Was ist wenn anschliessend Probleme enstehen wie steife Finger oder so? Hat irgendjemand Erfahrung mit solch einer OP? Oder gibt es vielleicht doch noch andere Möglichkeiten? Ist solch ein OP wirklich nötig? An wen kann man sich sonst wenden?

Hoffe jemand kann mir weiterhelfen. Bin etwas ratlos.

AvndreaxH1


Re.: Medusa35

Die Finger werden nach einer Karpaltunnelsyndrom-OP nicht steiff!Sicher es können Nerven verletzt werden, aber das kommt wirklich nur ganz selten vor. Wenn Du Glück hast, bist Du dann deine nächtlichen Handschmerzen und ständigen Nackenverspannungen los!

Aber bitte, bitte schreibe dir voher alle Fragen auf und quetsche deinen Chirurgen aus.

Du bist der einzige Mensch, der sich entweder für oder gegen eine OP entscheiden kann!

Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen!

FKrEe%WUaYxpI


Hallo !

An deiner Stelle würde ich mir noch eine zweite Meinung holen... ehrlich gesagt denke ich wenn dir der Neurologe erstmal rät abzuwarten und eine Schiene zu tragen würde ich das tun. OP ist immer die letzte Möglichkeit. Vielleicht gehst du mal in die Handchirurgie ???

LG, der

M|edus7a3x5


Hallo,

Danke Andrea für deine Antwort- ich werd mir auf jeden Fall noch einmal einen Beratungstermin bei dem Chirurgen besorgen und ihn mit allen möglichen Fragen bombadieren.Aber wie ich mittlerweile überall gelesen habe ist es wohl am sinnvollsten diese OP machen zu lassen Verschlimmerungen aufzuhalten.Nun ich werde mal sehen was der Chirurg sagt.

An FrEeWaYpI: Danke auch dir für deine Antwort. Der Chirurg bei dem ich bin ist unter anderem Handchirurg. Derjenige ist auch der zweite Arzt nach meinem Hausarzt der mir empfielt die OP machen zu lassen.

TJex Ritwtxer


CTS

Tag zusammen

Ich möchte nur kurz meine erfahrungen über CTS mitteilen,bei mir

wurden schon beide Hände operiert.Erst rechts 4 Wochen später

links ich hatte starke beschwerden so das ich auch nicht mehr

richtig schlafen konnte,mußte Nachts immer wieder aufstehen

die Arme ausschütteln dann ging es wieder für kurze Zeit.Wegen

der OP brauchst du dir keine Sorgen zu machen ist nichts großes

und habe beides Ambulant machen lassen.Wenn die Beschwerden

nicht aufhören lasse es machen und warte nicht zu lange es

wird nicht besser.

Gruß Tex Ritter

A?alteh


Karpaltunnelsyndrom ??? ?

Hallo zusammen,

ich sagte meinem Arzt, mir schlafen die Finger immer ein, er schickte mich zum Neurologen, der einen Test machte. Er meinte es sei der Karpaltunnel in beiden Handgelenken. Sollten die Hände nachts auch einschlafen, solle ich es operieren lassen.

Das war letztes Jahr....

Heute war ich beim Orthopäden, der mir aufgrund meiner Beschwerden wieder eine Überweisung zum Neurologen gab.

Die Finger und Hände sind nun bald immer taub, aber alles Gewöhnung !

Ich habe aber keine Schmerzen, es ist nur unangenehm. Meine Frage ist an Euch, ist es wirklich der Karpaltunnel und was gibt es für Alternativen. außer eine OP.

Liebe Grüße Aaleh

zkauberxblau


Stand der Dinge

ich weiß jetzt nicht, inwieweit ihr jetzt Infos habt...

meine Op steht in knapp 2 Wochen an....am rechten Handgelenk, die Op erfolgt ambulant.

Hier ein paar Infos:

Obwohl das Karpaltunnelsyndrom eine häufige Erkrankung ist, wird es nicht selten übersehen und/oder spät diagnostiziert. Bei schneller Diagnosestellung ist dieses Syndrom sehr leicht zu heilen.Die Symptome sind, je nach Stadium der Erkrankung, unterschiedlich schwer. Es können auftreten:

Kribbelgefühle und Missempfindungen in den Fingerspitzen, die nachts auftreten und so stark sein können, dass der Betroffene aufwacht. Im späteren Stadium treten die Beschwerden auch tagsüber auf.

Bei herabhängendem Arm bessern sich die Beschwerden

Morgensteifigkeit "Wurstfingergefühl"

Schmerzen, die vorwiegend nachts auftreten und oft bis in den Oberarm ausstrahlen

Gefühl der "eingeschlafenen Hand"

brennende Schmerzen der Hand, die bis in die Schulter ausstrahlen können

Schwierigkeiten bei Tätigkeiten, die eine erhöhte Sensibilität der Hände erfordern, z. B. können oft kleine Gegenstände nicht mehr in der Hand gehalten werden.

kalte Hände oder verstärkte Schweißbildung (Hyperhidrose)

zu den Spätzeichen gehört der Rückgang der Muskulatur im Daumen (Muskelatrophie) und eine Wulstbildung des Nagelbetts

Bei mir ist es so, das ich Nachts mehrmals aufstehen muß, umherlaufe und die Arme ausschüttel, bis sie wieder "aufwachen" . Manchmal schmerzt es so arg, das ich die Arme nur noch gegen die Wand knallen möchte. Feinarbeiten, wie z.B. einen Knopf annähen, gehen nur noch mit vielen Pausen und Schmerzen.

" Das Vorgehen zur Sicherung der Diagnose und die therapeutischen Möglichkeiten werden gesondert dargestellt. Wichtig ist es, eine mögliche Ursache herauszufinden und die Therapie individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Betroffenen abzustimmen. Immer ist auch eine Behandlung der möglichen Grunderkrankung erforderlich. Eine frühzeitige Therapie ist in jedem Fall sinnvoll. Je länger eine Nervenschädigung anhält, desto schwieriger und langwieriger ist der Heilungsprozess. Deswegen sollten Betroffene schon bei leichten Beschwerden einen Arzt aufsuchen und die Ursache klären lassen. So können Operationen häufig vermieden werden.

Infos über die verschied. Arten der Diagnostik findet man z.B. hier:

[[http://www.medizinfo.de/orthopaedie/engpass/diagnostik.shtml]]

dWive>mauxs


Habs schon länger hinter mir!

Hallo,

ich habe mein Karpaltunnel vor ca. 4 Jahren operieren lassen und seid dem keine Beschwerden mehr. Ich muss dazu noch sagen, bei mir wurden mittlerweile alle drei Nervenbahnen im rechten Arm operativ freigelegt. Die erste Zeit nach der OP war nicht immer die Beste, aber auf lange Sicht gesehen, würde ich mich immer wieder dafür entscheiden.

Wenn der Neurologe jedoch noch nicht zur OP rät, würde ich auch noch abwarten. Chirugen, hab ich leider das Gefühl, greifen sehr schnell zum Messer, obwohl es nicht immer Not tut.

Geh lieber noch einmal zum Neurologen und lass dich von ihm eingehend beraten, denn er muss es doch am Besten wissen, in wie weit der Nerv schon beeinträchtigt ist, und ob eine OP wirklich schon Not ist. Manchmal hilft auch die Ruhigstellung in einer Gipsschale. Ich habe diese Erfahrungen z.B. am linken Arm gemacht. Dort hat die Ruhigstellung zum Glück immer geholfen, so dass ich dort um OP's herum gekommen bin.

Ich drück dir jedenfalls die Daumen, egal was pasiert. :)^

zmaube`rblxau


wie lange Arbeitsunfähig

wie lange warst Du nach einer Nervenfreilegung krank geschrieben?

Wie schnell verheilte der Schnitt und ab wann die Hand wieder voll gebrauchsfähig?

d^ivexmaus


Unterschiedlich

Im Durschnitt hat es bis zum wieder Einsatz auf Arbeit ca. 2-3 Wochen gedauert. Die volle Einsatzfähigkeit jedoch etwas länger. Meine Fäden wurden immer nach 8-10 Tagen gezogen, wobei meistens ein Faden schon fest gewachsen war.

Man bekommt noch für mind. 8-10 Tage eine Gipsschale und danach fängt dann KG an, um den Arm oder die Hand wieder in Bewegung zu bekommen. bei meiner 1. OP ( radialis, im innerbereich des Ellenbogengelenks) hab ich zu früh angefangen wieder zu Arbeiten :-o und da hat es dann länger gedauert, aber sonst, wie oben beschrieben.

F%rEe>Wa(YxpI


Hallo !

Bei uns im KH darf man die Hand sofort wieder benutzen, soweit schmerztechnisch möglich. KG gleich ab ersten Post-OP Tag, um verklebungen und so ein Rezidiv zu verhindern.

LG, der

Pdolxe


ich hatte diese OP vor 5 Jahren und muß sagen , ich habe keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen erfahren. Ich möchte nur ergänzend hinzufügen, was mir der Neurologe aus seiner Erfahrung erzählt hat. Er hatte also schon Leute, die auch aus Angst vor einem Eingriff abgewartet haben. Die Folge: Muskelschwund im Handballen, mit schon erheblichen Bewegungs-und Funktionseinschränkungen der Hand.

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