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Angststörung: was kann ich dagegen machen?

Rvalf-*hat-xAngst hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

im Juli letzten Jahres hatte ich eine Angst-/Panikattacke. Mir wurde mit einem Schlag schwindelig/benommen und ich hatte große Angst gleich umzukippen etc.

Nun habe ich bisher ewig viele Ärzte aufgesucht, die alle gesagt haben, dass ich o.k. sei. Ein Neurologe hat die Diagnose "Angststörung" gestellt.

Eine MRT-Aufnahme von Kopf wurde bisher nicht gemacht, weil die sonstigen neurologischen Untersuchungen unauffällig waren.

Anfangs dachte ich, ich hätte was am Herzen. Bin also ab zum Kardiologen und und und ... Nun war ich mittlerweile noch bei 3 Neurologen, beim Urologen, Orthopäden etc...

Ich bin sehr verspannt, fühle mich müde und lustlos.

Konzentrieren bei der Arbeit kann ich eher schlecht als recht.

Ich muss dazu sagen, dass ich einen sehr anstrengenden Beruf habe und ständig unter Druck/Erwartungen stehe. Dazu studieren ich abends nebenbei...

Ab und zu kribbeln meine Hände/Füsse. Dazu schmerzt meine linke Hand etwas (so wie Gelenkschmerzen). Kalte Füsse habe ich auch oft...

Ansonsten fühle ich mich oft so benommen / "nicht real", sodass ich mir etwas schwankend etc. vorkomme. ???

Ich wende mich nun an dieses Forum, weil ich ständig auf mich achte. Ich lausche auf meinen Körper und versuche allen Symptomen nachzugehen und mache mir immer Gedanken, was die Symptome zu bedeuten haben bzw. mit welchen Krankheiten diese in Verbindung stehen können!

Hierbei habe ich z.B. Angst, ich hätte einen Hirntumor, MS, Muskelschwund u.s.w.

Nun meine Bitte an Euch!!! :

Was kann ich tun, um so eine Angststörung loszuwerden?

Sollte ich mich in Psychotherapie begeben? Wenn ja, was wird mich da erwarten bzw. was wird mit mir gemacht? Habe ich da Aussicht auf Besserung?

Ich war vorher ein lustiger und lebensfroher Mensch, was einfach wieder so werden soll!!!

VIELEN DANK FÜR ANTWORTEN!! :)^

Antworten
mxarc(o27p0x9


hallo Ralf,

ich kenne deine Probleme und Symptome nur zu gut! Habe so ziemlich das gleiche und das jetzt schon 2 Jahre. Schon vor 2 Jahren habe ich dieses Forum besucht und damals dachte ich noch als andere von jahrelangen Problemen sprachen, na ja, bei mir wird's ja wohl bald vorrüber sein. Tja, ist es aber noch nicht..

Ich nehme an, daß es bei mir psychosomatische Störungen sind, also von den Nerven. Ich habe auch alle möglichen Tests gemacht, EKG, Belastungs-EKG, grosses Blutbild, war beim Neurologen, Magenspiegelung usw. Alles ohne Befund. Tja, das hilft uns nicht weiter, richtig?! Ist wohl bei dir auch so. Also, ich kann nur sagen, daß ich auch SEHR gestresst bin, bei mir wg. finanzieller Probleme. Bis die nicht vorbei sind, so sagen mir Eltern und Freundin, werde ich wohl noch meine Probleme haben.

Ich habe so ziemlich die gleichen Ängste und Befürchtungen wie du, denke auch immer, das kann doch nicht sein, daß das nur von der Psyche kommt...

ABER.. ich nehme dann immer eine Baldrian und schwupps.. geht's mir direkt besser!! Und ausserdem geht´s mir mal wochenweise, ja sogar 1-2 Monate gut und ich habe keine Probleme...

Dann auf einmal kommt's wieder.

Ein guter Freund hat mir mal gesagt, so lange es nicht schlimmer wird, ist es auch keine ernste Krankheit. Und ich habe es jetzt schon 2 Jahre ohne daß es schlimmer wurde. Im Gegenteil, dieses Jahr ist es schon viel besser als letztes.

Also, Kopf hoch. Hier im Forum sind genug, die die gleichen Probleme haben. Ich glaube übrigens nicht an die ganzen Hinweise mit Laktose-Intolleranz oder sonstigen Intolleranzen. Auf jeden Fall nicht für mich. Sonst würde es mir ja nicht monatelang gut gehen, bei gleicher Nahrungsaufnahme.

Gruss, marco

rLumbOatzakt


Hallo,

was Du schreibst kenne ich nur zu gut. Ich habe es auch schon 2 Jahre und habe jetzt die "Schnauze voll". Ich setze mich jetzt intensiv mit dieser Krankheit auseinander und lese viel darüber. Nächste Woche beginne ich eine Therapie die mir bestimmt helfen wird. Diese Therapie brauchst Du aber nicht Dein lebenlang. Ich mache eine Schnelltherapie die etwa 6 Monate dauert (ambulant) und habe mit meiner Einstellung recht gute Chancen es zu packen. Gib nicht auf und laß Dir bitte helfen denn diese Krankheit haben mehr Menschen als Du denkst nur leider lassen sich viele nicht helfen und reden nicht darüber oder schämen sich eine Therapie zu machen.

EAstDherx67


Auch wenn Dir 100 Ärzte sagen "Du bist gesund" wird es Dir erst besser gehen, wenn DU es selber glaubst. In einer der letzten Ausgaben der Zeitschrift Stern stand, dass in Deutschland ca. 17 Millionen Menschen unter Angststörungen leiden.

Es ist zwar mühsam, aus diesem Teufelskreis wieder rauszukommen, aber Du kannst das sicher schaffen.

Eine Therapie ist da sicherlich keine schlechte Idee. Bei Angststörungen macht man meistens eine Verhaltenstherapie. Das bedeutet, dass es da nicht um den Seelenstriptease geht und Du stundenlang über Deine Kindheit erzählst ;-)

Sondern es geht um den Teufelskreis Deinen momentanen Verhaltens. Wovor genau hast Du Angst, wie ist diese Angst entstanden, wie kommt man da wieder raus. Ein Therapeut zeigt die Wege, wie Du aus diesem Kreislauf wieder herausfindest.

Es gibt in Deiner Nähe vielleicht auch eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Angststörungen. Ruf doch mal bei Deinem zuständigen Gesundheitsamt an. Da gibt Listen über alle Selbsthilfegruppen.

Sport ist auch nicht schlecht. Das ist gut für die Gesundheit und fördert ein positives Körpergefühl.

Und eine Therapie ist nichts schlimmes. Du musst es ja nicht jedem auf die Nase binden ;-). Ich mache auch eine. Warum soll ich mich da alleine durchquälen, wenn's da Menschen gibt, die mir helfen.

s6abeinex44


Wenn man plötzlich Angst hat, also ich meine unwillentliche Angst aus heiterem Himmel und das immer wieder, dann macht man sich Gedanken. Das ist natürlich. Das ist das was den Menschen ausmacht und von einem Tier unterscheidet: Ein Problem festzustellen und sich Gedanken zu machen, was es sein könnte. Das wäre bei irgendwelchen Schmerzen nicht anders.

Das Problem ist nur, daß man meist in die falsche Richtung denkt und Tumore und andere schlimme Dinge annimmt, was die Angst verstärkt. Man denkt: "Das ist so schlimm, ich bin demnächst vielleicht schon tot", weil die Angst unwillkürlich ist und man keine Kontrolle darüber hat. Es wäre was anderes wenn man Angst vor irgendetwas Konkretem hätte.

Trotzdem ist die Angst ja real. Sie mit Therapien wegzukonditionieren hat meist die Folge, daß das Problem an ganz anderer Stelle wieder hochkommt.

LG Sabine

RMalf-h8at-Anxgst


Hallo,

danke für Eure Antworten.

Mir ist klar aufgefallen, dass ich nach Tagen, an den ich nicht arbeiten war (z.B. Wochenenden) viel mehr Spass etc. habe als in allen stressigen Wochen...! Mir geht es dann von Tag zu Tag besser!

Genauso ist es, wenn ich studieren bin. Ich lenke mich vielleicht damit ab, aber es geht mir super, weil ich nicht ständig in mich hinein horche...!

Zudem tut mir Sport (Rücken-/Krafttraining) sehr gut...!

Was soll man da jetzt machen?

Weniger Stress ist immer leicht gesagt, aber ich fühle mich echt ohne Stress sehr gut.

Und wenn ich wüsste, dass alles am Stress liegt, könnte ich besser damit umgehen!

Habt ihr eine Empfehlung für mich?

Lju6po0N4?9


Hallo Ralf,

ich hab eine ganz ähnliche Geschichte und eine Verhaltenstherapie hinter mir. Ich kann Dir nur dazu raten, denn gerade bei Angststörungen ist so eine Therapie doch recht erfolgversprechend.

Die Ansätze in solch einer Therapie können vielseitig sein. Akut kann das bei ganz banalen Tips für den alltäglichen Umgang mit Angst bzw. den entsprechenden Symptomen anfangen. Durch die Erklärung von psychosomatischen Zusammenhängen und das bessere Verständnis allein kann bei vielen schon eine Angstreduzierung erzielt werden. Desweiteren z.B. geht es um Stressfaktoren, Vermeidungsverhalten, Techniken zur Entspannung, Möglichkeiten zur Wiedergewinnung des Vertrauens in den eigenen Körper usw. Später kann man bei Bedarf auch etwas tiefer gehen und nach Gründen suchen, warum man ein bestimmtes Verhaltensmuster im Umgang mit Krankheit bzw. Symptomen an den Tag legt (z.B. Krankheitsgeschichten und Umgang damit in der Familie).

Wie gesagt, die Ansatzpunkte sind vielseitig und hängen vom Therapeuten und von Dir selbst ab, aber es kann natürlich eine Weile dauern, bis sich Erfolge einstellen, da sollte man Geduld haben.

Eine Therapie ist auch nur eine Komponente von vielen, die aus dieser - sagen wir mal "Misere" - wieder herausführen kann. Du hast ja teilweise schon selbst bemerkt, was dir sonst noch gut tut. Klar, "weniger Stress" ist natürlich einfach gesagt. Vielleicht geht es auch hier wieder eher um gesunden Umgang mit Stress, Vermeidung von unnötigem Stress, Ausgleich für Stress usw., Entspannung. Du hast Sport bzw. Training erwähnt, gerade bei Krankheitsängsten ganz wichtig.

Es kann schon eine Art Lebensumstellung sein, aber auch zum Positiven, denn letztendlich signalisieren die Symptome nur, dass nicht alles selbstverständlich funktioniert, das man auch psychisch nicht unbegrenzt belastbar und letztendlich lernt man, mehr auf sich zu achten.

Grüsse & Alles Gute

Lupo

Rbal?f-hZat-Anxgst


Danke für die Hinweise!!

Wie würde ich denn einen geeigneten Ansprechpartner für die Probleme finden?

Einfach "Gelbe Seiten" auszuschlagen halte ich für sehr kritisch!!

Ich habe auch Angst davor, dass man mir mit "Antidepressiva" etc. kommt und ich damit in eine Mühle gerate...

Soweit geht es mir ja auch gut. Schlafen tue ich sehr gut etc.

Im Moment habe ich auch "nur" kalte Füsse und etwas kribbelige Hände..! Aber das habe ich schon seit Jahren.

Zudem wurde bei mir mal vor 2 Jahren ein kleiner Bandscheibenvorfall (unten Wirbelsäule) diagnostiziert, was auch Kirbbeln in Füssen etc. erklärt!

Nun lese ich verstärkt über Borreliose und MRT. Ein MRT wurde bisher nicht für nötig gehalten, würde mich aber wohl beruhigen.

Borreliose habe ich keine Ahnung, ob ich damit losgehen soll! Bemerkt habe ich zwar nichts, aber ich hab auch keine Lust ständig mein Fetzen Freizeit in Wartezimmern zu verbringen!

Da mache ich lieber Sport, das hat mir auch am Wochenende wieder sehr gut getan..

L.upeo0x49


Zum Ablauf

der Arzt, der Dir die Therapie verordnet, sollte Dir eine Liste mit zugelassenen Verhaltenstherapeuten in Deiner Gegend aushändigen, vielleicht kann er sogar eine Empfehlung aussprechen. Dann muss man schon ein bissel telefonieren, kurz Dein Problem schildern und ob Termine frei sind usw.. Im Laufe der ersten 5 Sitzungen kannst Du jederzeit wechseln und jemand neuen ausprobieren. Da sollte man sich auf sein Gefühl verlassen - vor allem, ob prinzipiell die "Chemie" stimmt.

Antidepressiva

Das entscheidest immer noch Du selbst.

Meiner Ansicht nach sollten AD nur eingenommen werden, wenn man ohne nicht therapierbar ist, d.h. wenn die Angst, Panik und Symptome bereits so überhand genommen haben, dass man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und man dadurch überhaupt nicht mehr zugänglich ist.

Untersuchungen

Jede Untersuchung, die der Beruhigung dient, ist meiner Ansicht nach legitim und kann auch als ein Teil der Therapie angesehen werden.

Nur, immer weitere Ideen mit immer neuen Untersuchungen können auch das Gegenteil bewirken und - Du hasst es auch schon richtig ausgedrückt - man kann diese Zeit dann schon sinnvoller nutzen.

Alles Gute !

Lupo

Rla:lf-haet-Angnst


Danke für Deine Ausführungen!!!

Seit gestern bin ich echt total ängstlich!

Ich habe auch gestern, weil ich Zeit dazu hatte, sehr viel im Internet geschaut nach Krankheiten...!

Am meisten Angst habe ich vor MS o.Ä. . ..

Dazu habe ich seit ca. 3 Tagen ein Schmerzgefühl in meiner linken Hand und ab und zu kribbeln in den Beinen.

Kann das echt alles psychisch sein ???

Ich habe letzte Nacht auch sehr schlecht geschlafen. Mir gingen schreckliche Bilder durch den Kopf (Rollstuhl etc.) und ich habe sehr geschwitzt...

Mein Konsequenz daraus ist, dass ich nächste Woche noch einen Termin bei meiner Hausärztin habe (will mit ihr über ALLE Beschwerden, Angst etc. sprechen) und ich mir fest vorgenommen habe, ein MRT machen zu lassen, damit ich da auch Gewissheit habe...

habe echt super Angst, dass ich MS oder so habe...! :-(

Ltupso04x9


Ralf, ich kenne diese Sch...- Angst vor MS. Bitte sei vorsichtig mit dem Internet, besonders mit der Symptomeingabe bei Google. Glaub mir, ich hab das alles durch, es führt nur immer weiter in Angst, Anspannung und zu weiteren - oder verstärkten Symptomen. Spreche mit Deiner Ärztin darüber, dass Dich ein MRT sehr beruhigen könnte.

Keine Angst & Grüsse

Lupo

R^alf-ha6t-AnTgsxt


Hallo und danke für Deine Antwort!

ich habe bereits mit meinem Neurologen telefoniert.

Ich bekomme eine Überweisung fürs MRT und habe auch schon Ende nächster Woche einen Termin...!

Aber dieses "Symptome googlen" ist echt ein Mist! Das macht mich so verrückt..!

Ich muss echt mal wieder in Sachen Angst/Krankheiten zur Ruhe kommen...

Danke für Deine Hilfe..!

Werde jetzt mal versuchen auf andere Gedanken zu kommen!

Rmalf-Jhat-Angxst


Guten Morgen,

ich habe in letzten Tagen nachts verstärkt ein Kribbeln in (Unter-)Armen/Händen und Beinen (vor allem Region Fussgelenk).

Das Kribbeln in den Armen ist verstärkt links. Ich habe das Gefühl,,

als könnte ich meine linke Hand nicht mehr so richtig "steuern", also sie ist nicht so richtig "ansprechbar"...

Dazu möchte ich noch was Wichtiges fragen: Ich treibe viel Sport (Fitnessstudio für Rücken etc.). . In der letzen Woche habe ich den Eindruck, dass meine Muskulatur immer schlapper wird, also weicher und nicht mehr so fest ist. Das betrifft. z.B. meine Oberarme (Bizeps). Ich war in den letzten 7 Tagen 2 mal beim Sport und habe dafür Übungen gemacht. In Zeiten, in denen ich nur 1 x dort war hatte ich das Gefühl, als wären die Muskeln härter....

Dazu schmerzen auch ab und zu meine Gelenke (Fussgelenk, Schulter, Knie)...

Ich mache mich echt total verrückt, dass ich etwas Schlimmes habe (z.B. MS)!!! Nächste Woche habe ich einen Termin zur MRT und Blutabnahme...!

Aber ich mache mir echt große Sorgen...

Nun meine Frage:

Kann sowas alles psychisch bedingt sein ???

Wenn nein, hat jemand von Euch eine Idee, welche Richtung es sein könnte bzw. was es ist??!!

VIELEN DANK FÜR ANTWORTEN!!!!

:)^

mZonarxt


Lieber Ralf,

Ich weiß was du durchmachst, denke aber das du dir das selbst machst. Natürlich gab/gibt es einen Auslöser für deine Angststörung. Aber durch dein ständiges Beaobachten und deine Kontrolle über deinen Körper reagierst du überempfindlich.

Überlege doch mal zusammen mit deinem Neurologen, ob du ein Medikament nehmen solltest, welches zumindest für Entspannung der Situation sorgt. (Serotonienwiederaufnahmehemmer, z.B. Paroxat, o.ahnliches)

Eine Therapie wäre von Vorteil.

Du kannst dir aber auch schon selber helfen: Versuch es mit dem Satz:

Hier und jetzt ! Hier und jetzt!

Lass dich nicht von deinen körperlichen Symptomen ablenken und rufe dir dadurch nicht die unwohlig stimmenden Gedanken in den Kopf. Konzentrier dich auf die jeweilige Situation, in der du gerade irgendwas machst, nicht auf deinen Körper.

Du.... PN für Dich ...

LG

M8on0e4-Minxi


Hallo...

..ich habe das auch schon durchgemacht. Bei mir ist es auch eine etwas längere Geschichte.

Angefangen hat es bei mir, als ich immer unerträgliche Schmerzen im linken Brustraum hatte. Da die Angst immer größer vor einem Infarkt wurde bin ich zum Internisten. Der hat mich erst mal richtig verrückt gemacht. Er hat EKG und Belastungs-EKG gemacht und meinte mein Blutdruck wäre viel viel zu hoch. Also hat er mir Tabletten verschrieben, obwohl ich Ihm sagte das ich ein sogenanntes Weißkittel-Syndrom habe. Also hab ich die Tabletten genommen und mir ging es richtig dreckig. Also kamen neue zum Einsatz - aber auch die hab ich nicht vertragen.

Ich hatte später solch eine Angst - habe ständig meinen Blutdruck kontrolliert und Puls gemessen. Immer mehr Angst und meine Schmerzen waren immer noch da.

Dann bin ich zu meinem Hausarzt. Der hat erst einmal ein 24-Std. Blutdruckmessung gemacht und wollte wissen wie er sich verhält wenn ich nachts schlafe und Ihn nicht beeinflussen kann. Alles war im grünen Bereich und ich sollte keine Tabletten mehr nehmen.

Aber ich war mittlerweile so dareingesteigert und konnte gar nicht mehr ohne den Puls zu fühlen. Ich bin ständig zum Arzt und der hat EKG gemacht um mir zu beweisen das ich nichts am Herz hab.

Nach vielen Rennereien hat sich dann rausgestellt - das die Beschwerden vom Rücken kamen. Es waren Wirbel draußen. Die Schmerzen endlich weg - aber die Angst blieb.

Also - letzendlich hat mir ein Therapeut geholfen, obwohl er mich nach 3 Besuchen nicht mehr sehen wollte.

Eine Zeitlang habe ich Kawa-Kawa Tabletten genommen. Die sind rein pflanzlich und können auch keine Abhängigkeit verursachen. Sie nehmen einfach die Angst.

Außerdem hab ich mehr für mich gemacht. Autogenes Training.

Am besten ist einfach sich abzulenken.

@ Ralf:

ganz wichtig. Lese dir NIE irgendwelche med. Artiekl durch in denen Symthome aufgeführt sind. Den irgendetwas trifft immer auf einen zu.

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