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Dauerschmerz hinter dem rechten Auge

a_ugensLchmerz hat die Diskussion gestartet


Vor zwei Monaten spürte ich abend ohne irgendwelche Vorboten zwei heftige Stiche hinter dem rechten Auge, die mir fast die Luft nahmen. Seither habe ich ständig dort ziehende/drückende Schmerzen, anfangs leichte, die ich gut tolerieren konnte. Zwischenzeitlich trat Migräne auf, die auch den Augenschmerz verstärkten, es kamen wieder heftige Stiche. Augenärztlich ist nichts zu finden, auch CT- und MRT-Aufnahmen brachten keinerlei Hinweise. Mein Hausarzt sprach von einer Nervenentzündung, notfalls könne man da Cortison geben (was ich gern vermeiden würde). Nun halte ich den Schmerz aus, aber es nervt im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kennt so etwas?

Grüße

von augenschmerz

Antworten
L+oewe.nmaxul


clusterkopfschmerz

die anzeichen sind ähnlich die des clusterkopfschmerzes.

hatte ich selber mal.extremer schmerz hinterm auge,strahlte auf die zähne aus und hatte innerhalb von sekunden den höhepunkt erreicht.

wenn du mehr wissen willst schreib einfach,es gibt noch mehr anhaltspunkte dafür.

hoffe es hat sich zwischenzeitlich erledigt.

aUugenscchmerxz


Danke, Loewenmaul, ich war sehr froh, eine Antwort zu bekommen. Der Neurologe, der nun auch noch EEG und VPE sowie Sonografie der Halsschlagadern (alles o.B.) durchgeführt hat, meinte auch etwas von Clusterkopfschmerz. Allerdings passt dazu nicht, dass die Attacken anschließend in einen Dauerschmerz übergehen. Dieser Dauerschmerz, immer hinter dem rechten Auge, wechselt in seiner Intensität, morgens beim Aufwachen erscheint er mir am stärksten. Wenn ich abgelenkt bin, spüre ich ihn tagsüber weniger, aber er ist immer da (ziehend/drückend). Mein Hausarzt, der Homöopath ist, behandelt mit Cheledonium C200, meint ansonsten, ich müsse damit rechnen, dass so etwas 6 Monate und länger dauern kann; ich soll mich über Zeiten geringeren Schmerzen freuen (was ich auch tue). Je nachdem, wie ich drauf bin, kann ich geduldig sein, manchmal aber auch nicht. Ein etwas stärkeres Schmerzmittel (talvosilen) hat mir der Hausarzt für den "Nofall" mitgegeben. Wie könnte ich mich selbst weiter schlau machen?

Grüße von Augenschmerz

L<oewenAm0auOl


in kiel gibt es die sogenannte schmerzklinik,die hat sich auf diese art der schmerzen spezialisiert.

wenn es tatsächlich nicht clusterkopfschmerz ist,würde ich mich auf jeden fall dorthin,oder eine nähergelegene klinik begeben.

ich hab das damals gemacht,da mein arzt nicht weiter wusste,das war meine rettung!

in kiel sind auf dem gebiet spezialisten ,die auch eng mit der schweizer schmerzklinik glaube ich zusammenarbeiten.

sprech deinen arzt darauf an,ich würd mich damit nicht zufrieden geben.

viel glück!

LWoewetnmaul


hier noch mal der link dazu:

[[http://www.schmerzklinik.de/]]

L`oewekntmauxl


noch was:während meiner behandlung hatte ich irgendwann nur noch dauerschmerz,bzw. ein "dauerdröhnen"...

CBlaraZ197d0


Hallo,

Also bist du dir selber noch nicht recht sicher ob du clusterkopfschmerzen hast ???

Ich hatte das vor 5-6 Jahren auch, so alle 3-4 Wochen und dann über Std. und Tage.

Dann hatte ich mal einen Thermin beim Ortophäden, der hat mir wegen meines Schultergürtels und meiner Hüfte Manuelle Therapie verschrieben.

Ich habe mich nach etwa 5 Behandlungen wie ein neuer Mensch gefühlt,

Auch hatte ich danach nie wieder Kopfschmerzen bzw. dieses stechen im Auge.

Leider wird seit 3 Jahren eine weitere Behandlung verweigert obwohl ich Körperbehindert bin ( 40% durch eine Wachstumsstörung )

Nun sind alle beschwerden wieder da, auch das Stechen hinter dem Auge

Liebe Grüßchen Clara

L1oew=enmaxul


doch,doch!

bei mir war es eine klare diagnose.

wollte nur sagen,das ich diesen dröhnschädel bzw. dauerschmerz auch hatte.

die medikamente wurden langsam abgesetzt,und der clusterkopfschmerz kam bis heute gottseidank nie wieder,und der dauerschmerz verschwand natürlich auch.

man sollte sich natürlich ganz sicher sein,das es cluster ist.

ich war damal bei neurologen,hno ärzten,hausarzt usw.

es wurde alles gemacht,bis zur verschreibung starker medikamente auf "verdacht" die ich natürlich nie einnahm,da ich wusste das es was anderes ist.

eine gewisse sensibilität und auch distanz zum arzt muss man haben, um selber die situationen richtig einzuschätzen.

nicht miszuverstehen mit misstrauen gegenüber dem arzt!

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