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Dauernde Benommenheit

tLinaH199x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit letztem Jahr im August leide ich unter einer ständigen Benommenheit, als würde ich neben mir stehen. Und das den ganze Tag über ohne Pause.Allerdings ohne Schwindel, mal ab und zu. Das geht ganz schön auf die Psyche, weil jeder Tag ziemlich

anstrengend ist, Arbeit, Privatleben etc. Habe jetzt diese Woche einen Termin beim HNO, zwecks Gleichgewichtstest, meine letzte Hoffnung.

Kennt das jemand von Euch ?

Antworten
EMsthe%r67


Wieso ist der HNO Deine letzte Hoffnung ? Was hast Du denn sonst schon alles gemacht ?

Ein guter Anfang wäre vielleicht auch ein Allgemeinmediziner, also Hausarzt, der so einfache Dinge wie ein grosses Blutbild erstellt. Abgeschlagenheit kommt oft von Mangelerscheinungen. Oder er testet Deine Schilddrüsen Hormone. Das sind einfachste Untersuchungen, die aber schon Aufschluß über Deinen Zustand geben und eventuell auf die richtige Fährte führen.

Vielleicht bist Du auch einfach in Deiner momentanen Lebenslage zu gestresst und Dein Körper zeigt Dir an, dass mal eine Pause angesagt wäre.

HNO ist bestimmt nicht die letzte Hoffnung. Wenn er nichts findet, musst Du mit Hilfe von einem Arzt weiter suchen.

tqina1x992


Danke für deine Antwort. Ja war ein bisschen kurz geschildert, ich habe ja schon einiges untersuchen lassen, eben wie du schreibst, großes Blutbild, da war alles ok, Kiefergelenksbehandlung -hatte da auch ziemliche Beschwerden-, Akupunktmassagen.

Aber irgendwann kommt man sich ja wie eine Bekloppte vor. Da hat mich auch mein Ex-Hausarzt hineingesteckt, in diese Schublade. Habe dann den Arzt gewechselt und er hat so einiges bei mir entdeckt, was auch mittlerweilen alles weg ist. Nur dieses ewig nervende neben-mir-gestehe halt nicht. Ich habe auch schon alles durchdacht woran es liegen könnte, aber ich komme auf keine Lösung. Und der Gedanke das es für immer so bleiben könnte...... :o(

E{s)th2er67


Also eins ist gewiss: NICHTS ist für immer. Nicht das schlechte und leider auch nicht das gute ;-)

Die ultimative Lösung kann ich Dir auch nicht bieten. Aber bekloppt bist Du bestimmt nicht. Ich war/bin wegen angstbedingten Schwindelattacken in Behandlung. Der HNO meinte damals auch zu mir, ich wäre vielleicht überspannt. Mir lag auf der Zunge "und du vielleicht blöd". Aber lass Dir da nix einreden.

Was vielleicht hilft, ist die Reduzierung der Anforderungen, die Du an Dich selber stellst. Ich muss auch lernen, nicht dem Dauererledigungswahn zu verfallen. Ich muss mir Inseln der Ruhe fü rmich selbst schaffen. Mir hilft da z.B. sehr Yoga. Immer Donnerstagbend und Samstags. Und der Termin steht, da kann kommen was will.

Am Anfang meines Schwindels bin ich jeden Abend noch spazieren gegangen. Einfach um meine Gedanken zu sortieren. Und alles was überflüssig ist, fliegt weg. Das fing bei mir mit vollgestopften Schränken an und hört mit meinen Gedanken noch lange nicht auf.

Sport aller Art hilft natürlich auch. Es macht Laune und verhilft zu einem besseren Körpergefühl. Ich habe anfangs eine Ginko Kur gemacht. Soll das Hirn besser mit Sauerstoff versorgen. Ob's geholfen hat, keine Ahnung. Aber es war irgendwie gut, was zu nehmen. Vitamin B12 taugt auch noch für einen lahmen Kopf und stärkt die Nerven.

Oder versuch es mit einem Art Tagebuch. Wann fühlst Du Dich besonders elend, was hilft Dir usw. Dann erkennst Du vielleicht ein bisschen besser, woher das kommt.

tBina31992


Also an Yoga oder so hab ich auch schon desöfteren gedacht, aber das Umsetzen ist halt nicht immer leicht. Sollte mich da mal am Riemen reißen. Und Sport hab ich auch seit nem Jahr aufgehört vielleicht auch wirklich alles Sachen die ich mal (wieder) anfangen sollte.

Schlecht gehts mir ja seit langem nur noch, da kann ich an einem schönen Abend mit Freunden zusammen sein -das Gefühl ist da- leider.

Das mit den Ärzten ist wirklich ein leidiges Thema, denen fällt irgendwann nix mehr ein und machen es sich einfach und schieben alles auf die Psyche. Zum Glück hab ich dann einen guten Allgemeinmediziner gefunden der auch mit Kinesiologie, aber auch mit der Schulmedizin behandelt. Der hat mich keineswegs da reingesteckt. Gottseidank.

Hast du eigentlich für Dich herausgefunden woher diese Schwindelattacken kommen?

Danke für deinen Rat und Tipp, werde versuchen was davon zu beherzigen.

E3sth!er67


Bei mir ist das in der Tat psychisch bedingt. Und da hat mich auch keiner hingedrängt oder abgeschoben. Das war mir relativ schnell selber klar.

Ich habe natürlich alles medizinische abklären lassen. Das steht bei jeder Krankheit an erster Stelle. Doch da gab's bei mir nichts auszusetzen.

Und ich habe durch das Lesen vieler Erfahrungsberichte schnell erkannt, dass sich viele vehement gegen die "Pschychoschiene" wehren. Nach dem Motto, ich bin doch nicht verrückt. Aber die Seele kann einfach genauso krank werden wie der Körper.

Und wie bei einer körperlichen Krankheit brauchts auch da ein wenig Disziplin (will hier nicht schulmeisterlich klingen ;-))

Ich bin auch nicht die Sportskanone. Aber ich kann Dir sagen, es hilft. Natürlich nicht nach dem ersten Mal. Aber bald. Und was kann wichtiger sein, als meine Gesundheit und mein persönliches Wohlbefinden? Dann bleibt eben mal was unerledigt und die Wäsche kann ich auch wannanders bügeln.

Und dank Therapeut kann ich heute mit meinem Schwindel und dem Scheissgefühl im Kopf besser umgehen. Woher das alles kam?

Ich habe immer gemacht, was eben gemacht werden musste, egal ob ich wollte oder nicht. Das habe ich mich nie gefragt. Irgendwann vergisst man seine eigenen Wünsche und dann sich selbst. Muss ich jetzt alles mühsam wieder lernen.

p6ünkRtbcehexn


Schwindel und Benommenheit, Tinnitus

Hallo Tina

Schwindel und Benommenheit, Tinnitus und Schwindelattacken mit Erbrechen waren bei meinem Sohn der Anfang unserer Ärztetournee. Die Ursache lag in einer Blockade nach einer leider leider missglückten Judorolle. Er hat sich dabei einen Halswirbel derart ausgerenkt (sag ich mal laienhaft, denn ich bin ja kein Mediziner) dass die volle Palette der Unwohlseingefühle bis hin zum Fast-Umfallen unser täglich "Brot" waren. Nach langem Laufen von Hu nach Hott, da gab es leider auch einen HNO der wollte uns loswerden und behauptete steif und fest, mein 8jähriger würde sich den Tinnitus nur einbilden und ich solle mir ein neues Hobby suchen (die ganze Unverschätheit und Arroganz habe ich erst im Flur nach draussen runtergeschluckt/verstanden), sind wir in einer Klinik zum Glück zu einem orthopädischen Spezialisten gewiesen worden. Nach dem Einrenken - Chiropraktik- war nur etwa die Hälfte des Spukes verschwunden. Endlich nach 7 Jahren wies man uns den Weg zu einem Osteopathen, der sanft mittels craniosacraler Therapie die Blockade behob. Die Weisung kam übrigens nicht aus irgendeiner Arztpraxis, sondern von einem "Engel", deren Tochter angeblich auch nichts hatte. Lass dich trösten, wenn dir Einbildung einer Krankheit angetragen wird, könnte dahinter das Unwissen des Anderen stecken.

unter [[http://www.osteopathie.de]] findest du mehr. Alles Gute !!! .)^

PuaZtsy45


Probiere es mal mit Weissdorntabletten

hallo, probier es doch mal mit weissdorntabletten. ich hatte seit meinem hörsturz als schwindelattacken, auch waren meine nerven vom ständigen stress und ärger überspannt, was auch schwindelattacken hervor bringen kann. versuche es mal damit. bei mir hat es geholfen. gibt es in apotheken die höher dosierten. bei mir dauerte es ca. 1 woche bis es mir besser ging.

PZic<o>lo


Benommenheit

Hallo Tina!

Ich leide auch seid letzten Jahres Juni unter Benommenheit bin schon komplett durchgecheckt worden aber alles o.k!

Wie war es beimHNO?

Ich weiß wie das ist wenn man mit Freunden zusammen sitzt und dieses blöde Gefühl ist immer da man kann sich nicht konzentrieren! Egal wo man ist und dieses Gefühl ist da und macht einen wahnsinnig!!!!

Bei mir war es dann letztendlich psychisch aber damit find ich mich nicht ab! Ich laße mir jetzt mal eine Druckmasssage machen vielleicht wird es besser?!

Würde mich freuen wenn du dich meldest!

LG Jenny

PHicxolo


Benommenheit

Hallo Tina!

Ich leide auch seid letzten Jahres Juni unter Benommenheit bin schon komplett durchgecheckt worden aber alles o.k!

Wie war es beimHNO?

Ich weiß wie das ist wenn man mit Freunden zusammen sitzt und dieses blöde Gefühl ist immer da man kann sich nicht konzentrieren! Egal wo man ist und dieses Gefühl ist da und macht einen wahnsinnig!!!!

Bei mir war es dann letztendlich psychisch aber damit find ich mich nicht ab! Ich laße mir jetzt mal eine Druckmasssage machen vielleicht wird es besser?!

Würde mich freuen wenn du dich meldest!

LG Jenny

jwadbad`aba


Derealisation - Depersonalition

Hallo

Unter diesen Begriffen wird beschrieben,wenn man neben sich steht und die Dinge wie ein Außenstehender wahrnimmt oder wie ein Roboter ohne Gefühle Dinge wahrnimmt oder wie im Traum die Umwelt wahrnimmt.

Im Psychologieforum standen zur Benommenheit und neben sich stehen auch schon viele Beiträge.

Ich kenne das auch und habe das erstmals wahrgenommen,als ich beim Fahren auf der Straße dann das Gefühl hatte,ich fahre da wie in einem Traum Auto.

Ekelhaftes Gefühl und so wird das auch unter dem Begriff Derealisation und Depersonalition beschrieben.

In Suchmaschienen findet man dazu Beschreibungen.

Grüße

Jabadaba

jNabad[ab\a


Depersonalisation

Schwerer Name aber unter Derealisation erscheint auch meistens Depersonalisation,denke ich.

p^ünk'tch en


an tina

Benommenheit

Hi Tina, du schriebst auch dass du ziemliche Probleme mit dem Kiefergelenk hattest.

Die Benommenheit könnte doch in einer Unterversorung zum Kopf hin liegen.

Ich schrieb ja schon mal, dass wir ein fast wunderbares Erlebnis hatten, als der Osteopath die Blockade im oberen Halswirbelbereich fand und dann löste.

Ich hab dir mal eine andere Diskussion hier aus dem Forum reinkopiert.

allo Athene; hallo andere Anderen,

ich werde mir heute mal die Zeit nehmen und meine Leidensgeschichte niederschreiben. Ich bin nun seit fast 1 1/2 Jahren mit Schwindel krankgeschrieben. Athene, ich hatte 100 % die gleichen Symptome wie Du, die Ohrgeräusche ähneln einem Rauschen. Zusätzlich wurde ich von Herzstolpern und Herzrasen "terrorisiert". Ich lag oft zu Hause und habe geheult, weil ich solche Panik hatte, als ob ich sterben müßte. Ich hatte panische Angst, alleine zu bleiben und bin die ganze Zeit über nicht mehr allein irgendwo hingegangen. Ich hatte oft das Gefühl in Ohnmacht zu fallen.

Ich bin jetzt 26 und es fing damals alles ganz plötzlich an.

Mit der Zeit habe ich eine absolute Odyssee an Ärzten hinter mir, insgesamt ungefähr 40.

Von Anfang an wurde alles auf die Psyche geschoben; aber ich kann meinen Körper ganz gut einschätzen und ich wußte, dass es nicht von der Psyche kommt. Am allerschlimmsten waren diese "Anfälle" mit der unendlichen Leere im Kopf, ich wußte nicht, ob ich träume oder wach bin. Alles schien unendlich weit weg. Ich habe alles ausprobiert: Orthopäden (3 verschiedene), gefäßchirurgen, Augenarzt, Neurologe, Innere Medizin, MRT. CT, HNO... die gesamte Palette.

Ich habe sogar eine spezielle Schwindelsprechstunde aufgesucht, aber auch da konnte mir niemand helfen. Inzwischen hatte ich das Gefühl, mehr über Schwindel zu wissen, als alle Ärzte.

Die einzige, die die ganze Zeit über zu mir hielt, war meine Hausärztin. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar.

Lange Rede kurzer Sinn: im Februar diesen Jahres war ich wieder im Krankenhaus; angeblich eine renomierte Klinik in Berlin, spezialisiert auf Schwindel. Nach einer Woche Aufenthalt wurde ich mit der Diagnose Angststörung entlassen. Toll!!

Also machte ich mich doch auf den Weg zu einer Psychotherapeutin. Nach einem eingehenden Aufnahmegespräch stellte sie jedoch fest, dass keine Angststörung vorliegt. Ich hatte jedoch das Glück, dass sie sich seit über 10 Jahren mit Schwindel beschäftigt. Sie gab mir den entscheidenden Tipp, dass alle Symptome für den Atlaswirbel (1. Halswirbel) sprechen. Gesagt getan, sofortige Internetrecherche!!! Ich bin fündig geworden, was ziemlich schwierig ist, da es in Deutschland nur 3 Ärzte gibt, die auf diesen Atlaswirbel spezialisiert sind. Nach eingehender Untersuchung und Röntgenbild (besondere Technik) konnte man eindeutig erkennen, dass der Wirbel deutlich verschoben war. Ich hab´Luftsprünge gemacht und hätte den Arzt knutschen können!!!

Das ist jetzt ungefähr 6 Wochen her und ich hatte bisher 6 Sitzungen Atlastherapie. Was soll ich sagen? Mir geht es deutlich besser und ich denke, dass ich zum 01. 06. wieder arbeiten gehen kann.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass ich zwischendurch eine viermonatige ambulante Reha gemacht habe, mit Fango, Krankengymnastik, Massgen etc.; es hat nichts angeschlagen!

Wnn es tatsächlich bei Dir auch der Atlaswirbel ist, solltest Du Sport unbedingt vermeiden.

Wenn Du Hilfe oder Adressen brauchst, mail mir einfach!!

Ich wünsche Dir und allen anderen jede Menge Kraft und Durchhaltevermögen. Jemand hat zu mir gesagt: "Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Irgendwann findest Du einen Arzt der Dir helfen kann!"

Ich drück´Dir jedenfalls ganz fest die Daumen!!!

sanny3112

20.04.05 19:11

Ich könnte mir vorstellen, dass deine Kiefergelenksprobleme die fühlbare Variante von vielleicht einem schief gestellten Wirbel ist.

Wie gesagt, unter [[http://www.osteopathie.de]] findest du die Liste der Therapeuten. Eine sehr informative Seite ist [[http://www.kiss-kid.de]]

Ich halt dir fest die Daumen, das es wieder ins Lot kommt. liebe Grüße :-) pe

tmohlxz


Hallo!

Ich habe ein ähnliches Problem wie Du.

August 2004 hatte ich enrom viel Stress und mich hat die übelste Magen Darm Infektion erwischt. Seit dem verspüre ich auch eine Art Benommenheit. Es ist manchmal so als würde ich neben mir stehen, meistens ist es aber mehr so ein drücken oder ziehen auf der Kopfhaut...als hätte man eine Badekappe auf dem kopf.

Dieses gefühl ist ständigt vorhanden. Und wird in Stresssituationen besonders schlimm. Ich habe nun sehr viele Arztbesuche hinter mir. Blutbild (mehrere), EKG, Darmspiegelung und und und. Meine Hausärztin meinte es hätte mit meiner psyche zu tun. Da ich lange Zeit unter enormen psychischen Druck stand. In meinem Fall macht es vielleicht auch Sinn.

Wenn ich z.B. Sport treibe, vergesse ich dieses Gefühl. Ich habe daher die sache mit der psyche vorerst akzeptiert und versuche mir zur Zeit so wenig Stress wie nur möglich zu machen, was nicht immer leicht ist. Ich hoffe dieses Gefühl geht bald weg denn ich habe es nun auch schon fast ein ganzes Jahr.

Informiere uns bitte, wenn es etwas neues über deinen Zustand gibt. Es wrüde mich sehr interessieren da ich auch nicht genau weiss was ich dagegen tun soll.

alles Gute!

MUiris\fad


Ich habe mal in einer Wohnung gewohnt, die eine wunderschöne Deckenverkleidung aus HOlz hatte. Nur waren diese Holzbretter leider mit Holzschutzmitteln gestrichen worden, was ich nicht wußte. Nach ein paar Wochen: Kopfschmerzen, Nebel im Hirn, Müdigkeit...

Kein Arzt fand was, also war es die Psyche, bis ich durch eine Untersuchung der Holzbretter an der Decke herausfand, daß die belastet waren und ich damit auch. Ich bin dann umgezogen, und es wurde viel besser. Geblieben ist eine große Empfindlichkeit auf chemische Substanzen. In ein Möbelgeschäft z.B. kann ich nur kurz gehen, weil mir dann schwummrig wird.

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