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Schwindel, Erschöpfung und Angst

Aethenme1x980 hat die Diskussion gestartet


Ein Hallo an alle!

Ich leide seit nun fast 2 Jahren unter folgenden Symptomen:

Schwindel, Ohrgeräusche, totales Schwäche-/Erschöpfungsgefühl, schwere Arme und Beine (teils als Lähmung empfunden), Ohnmachtsgefühl, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Öfters habe ich auch den Eindruck, als ob ich neben mir stehe bzw. benommen bin. Zudem bin ich kraftlos, antriebslos und mittlerweile ängstlich/besorgt. Außerdem konzentriere ich mich ständig auf diese Symptome und verfalle in regelrechte Panik.

Kennt das jemand von Euch auch? Könnt ihr mir weiterhelfen? Ist das psychisch bedingt (Depression/Angstzustände)? Mein Hausarzt hat mich durchgecheckt und nichts gefunden, außer einen niedrigen Blutdruck.

Antworten
A&ndrepaHx1


Re.: Athene1980

Hallo,

wie Du bereits beschrieben hast klingt das verdächtig nach einer Depression mit Angstzuständen!

Bitte besprich das nochmal mit deinem Hausarzt!

Gute Besserung!!!!!

A]thSeneb1x980


@ AndreaH1

Danke!

Mit meinem Hausarzt habe ich schon darüber gesprochen, ob es sich bei mir nicht um eine Depression handeln kann. Aber er hat sich dazu nur so geäußert, daß ich erstmal meinen niedrigen Blutdruck durch Sport stabilisieren soll und dann wird es meiner Psyche auch wieder besser gehen!!! Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß die o. g. Symptome ausschließlich vom niedrigen Blutdruck kommen!!!??? Ich bin seit nun fast 2 Jahren arbeitslos und versuche mein Bestes, um einen Job zu bekommen. Leider vergebens! Vielleicht ist das "Gift" für meine Seele ???

Esstshexr67


Angstzustände und Panikattackene müssen nicht unbedingt von einer Depression kommen. Es ist meiner Erfahrung eher andersrum.

Durch die Ängste gelangt man in einen Teufelskreis von Vermeidung, Angst vor der Angst, ungeklärte körperliche Symptomen usw. Dass das natürlich sehr anstrengt und auf die Laune schlägt, ist ja klar.

Ich leide auch unter Ängsten mit Schwindel und gelgentlichen Panikattacken. Auch wenn ich mich manchmal mies fühle, bin ich auch laut Aussage von Neurologe, Psychologe und Therapeut nicht in die Abteilung Depression einzuordnen.

Wenn Du Lust hast, dann lies Dir mal den Faden "Phobischer Dauerschwankschwindel" durch, da wirst Du dich bestimmt wieder finden.

Nur von dem niedrigen Blutdruch kommt das sicher nicht. Obwohl das die Ängste vor einer Ohmacht und das Unwohlsein sicherlich noch verstärkt. Da ist gegen Sport nichts einzuwenden. Ist auch gut für das Körpergefühl. Aber Dein Hausarzt tut das ein bisschen lappidar ab. Immerhin leidest Du schon geraume Zeit unter den Symptomen und das ist genauso ernst zu nehmen wie ein gebrochenes Bein. Mit ein bisschen Joggen kommt man da nicht wieder raus.

Entweder sprichtst Du Deine Hausarzt nochmal direkt an und forderst ein wenig aktivere Hilfe als "machen sie sport" oder Du versuchst es bei einem anderen Arzt. Ganz gut sind da Neurologen, die auch Psychologen oder Psychiater sind. Bei so einem war ich. Der kann sowohl die Gerätemedizin machen als auch ein psychologisches Gespräch mit Dir führen.

Ganz alleine schafft man es da nicht raus, aber mit professioneller Hilfe gibt es Auswege aus dieser Spirale.

tminaD243


Hallo,

Ich kenne das ganz genau was du beschreibst.Ich hatte es selber fast 2 1/2 Jahre und es fängt wieder beim mir wieder seit 2 Monaten an.

Du schreibst das dein Hausarzt bereits untersuchungen gemacht hat die alle i.o. waren.Das ist ja schon mal gut was ich aber trotz allem nochmal machen würde gehe zum Neurologen und sichere dich von der Seite auch nochmal ab.

Hast du die Beschwerden durchgehend oder hast du mal ne Pause wo du dich total gut fühlst ???

Liebe Grüsse

Tina

socHnia Sc3HnUa scHnaOmxi


*:)

Ich bin 16 jahre und leide auch unter panik attacken mit schwindel..gestern bin ich auf diese seite gestoßen und habe gesehen wie viele genau unter dem selben leiden...kann man nach einer psychologischen therapie troz allem einen rücklschlag verlangen?...ich wurde auch abgecheckt hausdoc, kardiologen! aber alles i.O ...wisst ihr tipps gegen die ängste?

@ esther 67 *:) ich habe schon mehrere beiträge von dir gelesen, und ich bewunder dich voll das du echt kämpfst...hast du denn nicht auch das gefühl..manchmal gehts net weiter?was machst du denn um dich aufzubauen?

viele grüsse an euch alle..

Attheyne19i80


Dankeschön für die Beiträge von Euch!!!!! :)^

Den Tipp, zum Neurologen zu gehen, werde ich beherzigen. Vielleicht ist er der Einzige, der mir noch weiterhelfen kann?!?!Anscheinend werden wohl doch diese körperlichen Symptome von Ängsten ausgelöst?! Bloß zumm Sport kann ich mich einfach nicht überwinden, weil ich ständig Angst habe, ohnmächtig zu werden.

@ tina243:

Also die Beschwerden habe ich durchgehend von früh bis abends. Ich bin immer mega froh, wenn ich mal eine Nacht durchschlafen kann, weil ich meistens entweder nicht einschlafen kann oder ich von Symptomen wie Übelkeit, Schwindel und Ohrensausen aus dem Schlaf gerissen werde. Es quält mich wirklich!!!

txinat243


Hallo,

Das gleiche habe ich nämlich auch dieses durchgehende ohne Pause.sich total krank fühlen.

was ist denn das für ein schwindel bei dir ???

Ich habe das auf jedenfall auch und dieses durchgängige das fand/finde ich immer schwer zu akzeptieren das es die Psyche sein soll.

Ich fand/finde auch das Problem das man nicht viel darüber liest oder leute trifft die auch sich von morgens bis abends schlecht fühlen und das machte mir dann noch mehr angst!!!

Ich kann dich ABSOLUT verstehen aber wie ich dir schon sagte lass es einfach neurologisch nochmal abklären und dann denke ich sollte man wirklich auch an sich arbeiten wenn alles i.o. ist.

Ich gehe auch am Don. ´zum Neurologen.

Liebe Grüße

Tina

AZthen@e19x80


Hallo Tina! *:)

Irgendwie ist es beruhigend zu erfahren, daß man mit dieser Symptomatik nicht allein ist! Wie du schon geschrieben hast, bekommt man noch mehr Angst, wenn keiner aus dem Umfeld jemals solche Anzeichen kennt oder durchgemacht hat und somit auch keiner einen versteht. Die Psyche/Seele ist halt was Verborgenes, so daß man nicht auf Anhieb versteht, daß sie so krank machen kann!!!

Den Schwindel kann ich nur so beschreiben, als ob ich auf einem Boot mit Seegang sitze. Es schwankt ständig der Boden und ab und zu (!) dreht es mir mal für ein paar Minuten ganz schlimm, als ob ich gleich umfalle. Wie würdest du deinen Schwindel beschreiben? Auch so ???

Ich drücke dir die Daumen, daß der Neurologe dir weiterhelfen kann. Gehst du zum ersten Mal zum Neurologen ??? Kannst mir ja danach mal berichten, ob dir der Neurologe weitergeholfen hat! Wäre lieb!!!!! :-D

Alles Gute

A\thewne1x980


@ Tina!

Hab noch was vergessen zu fragen! Hast du auch manchmal solch starke Übelkeit mit Schweißausbrüchen ???

tZiSna24x3


Hallo Athene,

Genauso ist mein schwindel auch.Wenn ich auch liege habe ich das Gefühl mein Kopf bewegt sich hin und her.Wenn ich stehe habe ich das Gefühl ich wackel ständig beim laufen habe ich genau das gleiche Gefühl nur das ich dann auch manchmal denke ich spüre meine Beine nicht mehr.Und genauso wie bei dir ist es dann auch bei mir so das es sich zwischzeitlich alles dreht, sekundenweise.

Ach ich hab noch ne Menge Beschwerden zwar abwechseln aber immer wiederkehrend.

Ich habe auch Übelkeit, manchmal son eine art Gänsehaut auf dem kopf, manchmal sticht es auch aufeinmal wie ein Funken, dann brennt es manchmal auf der Brust, Taubheitsgefühle in den Armen Beinen, ach es ist eigendlich immer etwas und das von Tag zu Tag.Und genau das ist so unendlich belastent.Das da einfach keine Pausen sind.

Ich denke manchmal ich bin sterbenskrank obwohl ich erst 33 Jahre alt bin.Ist doch verrückt oder ??? ?

Gehst du raus?Hast du einschräkungen dadurch oder versuchst du normal weiter zu leben ???

Liebe Grüße

Tina

A#t{h5eUne198x0


@ Tina

Ich glaube wir zwei sind Leidensgenossinen!!! So wie du alles beschreibst, habe bzw. empfinde ich es auch! Und die ständigen Grübeleien und Ängste, ernsthaft krank zu sein, schwächen einen von Tag zu Tag mehr! Tja und jeden Tag hat man die üblichen Symptome und manchmal gesellen sich noch mehr hinzu. Es ist wirklich schwierig, so zu leben und nicht die Hoffnung aufzugeben. Dann habe ich auch öfters solche Tage, an denen mir alles egal ist. Am liebsten würde ich dann den ganzen Tag im Bett verbringen. Die Freude am Leben ist nicht mehr auffindbar. Kennst du das auch ???

Also ganz normal kann ich mein Leben z. Z. nicht mehr führen! Ich habe Angst allein rauszugehen, da ich ständig das Gefühl habe ohnmächtig zu werden. Und wenn ich dann doch meine ganze Mut zusammennehme und allein das Haus verlasse, bekomm ich Herzrasen, Schweißausbrüche und das Ohnmachts- und Schwindelgefühl verstärkt sich drastisch!!! Genauso läuft es dann auch ab, wenn ich Termine erledigen muss. In welchen Teufelskreis bin ich da nur reingeraten ???

Wie sieht es bei dir aus, Tina ??? Kannst du dein Leben "normal" leben ??? Bist du berufstätig? Hast du jemanden, der dich unterstützt?

MfG

EAsthe;r6x7


Jeder Schwindler hat Angst vor einer Ohmacht. Aber tatsächlich passieren tut es nie (mit ganz wenigen Ausnahmen). Auch mir ging es am Anfang tooootal schlecht. Konnte tageweise mein Dasein nur im Liegen ertragen. Am besten noch die Glotze an, damit am nett berieselt wird.

Aber bei psychisch bedingtem Schwindel gibt es nur einen der einem hilft: Und das ist man selbst. Es gibt keine Tabletten (ausser im Extremfall Antidepressiva), man kann nichts weg operieren. Man kann nur für sich selber rausfinden wodran es liegt und in kleinen Schritten wieder zurück ins Leben finden.

Ich hatte am Anfang auch Angst vor Sport. Bin dann ins Fitness Studio gegangen und habe viel Cardio Zeugs gemacht. Immer mit der Gewissheit, jederzeit aufhören zu können. Wäre ich tatsächlich ohnmächtig geworden (es kam nie dazu) hätte ich mich hoffentlich einer der netten Trainier gerettet.

Ich hatte Angst vorm spazieren gehen. Habe mir dann eine Freundin geschnappt und habe mit kleinen Wegen angefangen. Es war jemand dabei, der mich hätte auffangen können.

Ein Schwindeltagebuch ist nicht schlecht. Einfachjeden Tag notieren, wie der Schwindel war. Wann besonders schlimm, welche Begleitsymptome, was hilft. Dann kann sich auch der Arzt einen besseren Überblick verschaffen.

Die medizinische Abklärung durch den Neurologen ist natürlich wichtig. Doch sollte man seelische Erkrankungen genauso ernst nehmen. Auch da gibt es professionelle Hilfe. Und Therapie heisst ja nicht Irrenanstalt. Dort lernt man auch ganz praktische Dinge, wie man z.B. mit Angstsituationen umgeht, sie erkennt, usw.

@ schnischanschnomi

Eine Garantie gibt auch die Therapie nicht. Sie hilft Dir nur auf Deinem Weg. Gehen musst Du selbst. Auch ich habe zwischendrin Tage, wie heute z.b., wo's aus unerfindlichen Gründen nicht gut geht. Doch ich glaube fest daran (fast immer, ausser wenn's ganz schlecht geht), dass man aus diesem Teufelskreis der Angst auch wieder raus kommt. Wenn ich Pech habe, wird mich der gelegentliche Schwindel mein Leben lang begleiten. Aber leben will ich trotzdem und ich will was von meinem Leben haben. Also hilft's nix, dann muss man sich eben immer wieder aufrappeln. Ich lasse den Scheiss Schwindel nicht gewinnen!!!

Mit 16 passiert noch soviel in Deinem Leben. Und scheu Dich nicht, es mit einem Therapeuten zu versuchen. Schaden tut's auf keinen Fall. Mir hilft bei akuter Angst eine bestimmte Atemtechnik, die ich in der Therapie gelernt habe. Ich spreche dann auch mit mir selbst, in dem ich mir sage, dass ich nicht ohnmächtig werde, nicht sterbe und dass die Angst auch wieder geht. Aber es ist ein täglicher Kampf.

j1u4shi


lasst euch mal gründlich immunologisch durchchecken. viele solcher vermeintlichen "angsterkrankungen" haben eine ganz körperliche ursache.

die üblichen verdächtigen wären da: schilddrüse (bitte zum spezialisten gehen, die hausärzte sagen gleich "alles ok"), borreliose (da gilt das gleiche) und andere chronische infekte wie EBV, Pilze etc.

ich würde wirklich raten alles abklären zu lassen bevor ich mich auf eine rein seelische ursache einlasse, auch wenn man dafür immer irgendeinen grund findet.

phünktc4hxen


an tina und athene

habt ihr schon einmal daran gedacht, dass die Ursache vielleicht in / an der Wirbelsäule liegt.

Wir hatten ganz eigenartige Erscheinungen - nun reagiert auch jeder anders - ich denke, bevor schweres Medikament evtl. die Ursache "dämpft" würde ich die HSW beim Osteopathen vorstellen. [[http://www.osteopathie.de]] unsere Ärztetournee ist vorüber.

Alles Gute !!

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