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Zucken in der Einschlaf-Phase

M"artihn_1x8


Generell sind Zuckungen in der Einschlafphase normal.

Es ist nämlich so, dass beim Träumen das Gehirn ganz normal immer Impulse an die Skelettmuskulatur sendet. Träumt man also, dass man geht, dann schickt das Gehirn die Geh-Impulse tatsächlich los. Der Körper braucht deswegen einen Weg, um zu verhindern, dass wir aus unseren Betten rausmarschieren und sonstwohin rennen: Die Schlafstarre. Sie verhindert, dass wir uns übermäßig bewegen, nur das Rollen zur Seite etc wird zugelassen.

Setzt diese Starre für einige Minuten aus, der Mensch bleibt aber weiter im Traum, dann nennt man das Schlafwandeln (Der Körper ist wach, doch der Geist schläft).

Soweit ich das noch richtig in Erinnerung habe, sind die Zuckungen ein Nebeneffekt, wenn der Körper beginnt in die Schlafstarre zu fallen.

Wenn es bei dir chronisch ist, dann scheint das Problem irgendwo da zu liegen, dass du in die Schlafstarre zu rutschen drohst, ohne dass du bereit bist einzuschlafen. Der Geist sendet Impulse, wo er keinen Grund dazu hätte und deswegen zuckst du schlimm.

Leichter gesagt als getan: Versuche das zu ignorieren. Bleibe ganz locker und nimm die Zuckungen als kleine "Fehlprogrammierung" deines Gehirns hin, das sonst so unheimlich zuverlässig arbeitet. Wenn du sowas kannst, dann unternimm autogenes Training.

Das ist aber alles keine Dauerlösung...zum Onkel Schlafdoktor wirst du vielleicht mal müssen.

Achja, ich könnte mir vorstellen, dass du öfters Klarträume hast (Träume, in denen du dich über deinen Zustand im Klaren bist und teilweise Einfluss auf dein Handeln hast).

H;UW24y0x9SAS


Hallo alle zusammen.

Ich bitte jeden der mit diesem Problem belastet ist, nicht eigenständig (ohne ärztlichen Rat, oder eigenes Fachwissen) Medikamente einzunehmen. Krampfartige Zuckungen in der Einschlafphase können Ausdruck einer körperlichen und seelichen Belastung sein. Des weiteren aber auch ein Hinweis für eine erhöhte Krampfneigung des zentralen Nervensystems (ZNS). Eigenständig auf Medikationen zurück zu greifen (auch frei verkäufliche) kann unter bestimmten Umständen lebensbedrohliche Auswirkungen nach sich ziehen. Z. B. Schlafpräparate mit dem Wirkstoff Diphenhydraminhydrochlorid wirken dämpfend auf das ZNS ein und senken die Krampfschwelle. Somit setzen sich Personen bei denen bereits eine erhöhte Kramfneigung vorliegt und die Krampfschwelle des ZNS gesenkt ist, der Gefahr von schweren Krampfanfällen, Schockzuständen, bis hin zum Atemstillstand und Blutdruckabfall aus. Die Folgen dieser Symptome sind allgemein bekannt. Ähnlich sieht es mit sogenannten Psychopharmakon wie Diazepam, Lormetazepam, Faustan und Valium aus. Diese Präparate enthalten alle den Wirkstoff Diazepam und stammen aus der Gruppe der Benzodiazepine. Angewendet wird es bei akuten und chronischen Spannung-, Erregungs-, und Angstzuständen. Somit wirkt es Krampfsenkend und Muskelentspannend, sodass das Krampfleiden und die Schlafprobleme ausbleiben. Enorm hoch ist bei Bezodiazepine jedoch das Abhängigkeitsprotenzial, was sich schon nach kurzer Zeit einstellt. Sehr schnell geht es dann gar nicht mehr ohne, also Finger weg !!! Wirklich sinnvoll und hier auch angezeigt wäre ein EEG, oder ggf. auch Schlaf-EEG um ab zu klären, ob die körperlichen Zuckungen von krankhaften Urrsprung sind. Ich denke hierbei an Störungen der Gehirnströme, Neigung zur Epilepsie usw. Wenn solche Befunde ausgeschlossen werden können, kann man das Schlaf- und Krampfproblem mit seinem Hausarzt besprechen und erhält je nach schwere und ggf. unter Berücksichtigung anderer Vorerkrankungen, das richtige Medikament. Mein Rat; zum Hausarzt, Problem vortragen und um eine Überweisung für ein EEG bitten. (Nicht wundern, die Überweisung ist eine Verordnung für Krankenhausbehandlung !!!) Abrechnungstechnische Gründe. Ich wünsche allen viel Erfolg und hoffe einigen ein paar Antworten gegeben zu haben.

LG Uwe

C ornelria59


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