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Dauerhafte Benommenheit im Kopf durchs kiffen?

x7axbyxcxydxxe hat die Diskussion gestartet


Hallo

Also ich versuche hier mal mein Krankheitsbild zu erklären:

Alles fing vor ca. 4 Jahren an. Damals hatte ich noch ab und zu mal einen Joint geraucht.

Mir hatte es nie ein sonderlich gutes Gefühl gegeben, aber es schadete mir auch nie

ernsthaft (zumindest bis da hin). An diesem Besagten Abend hatte ich wie gesagt wieder

mal einen Jopint geraucht, der mir ziemlich stark "einfuhr". Ich bekam auch sofort dieses

"Isoliertheit-Gefühl" im Kopf und merkte wie ich langsam "wegtrat". Am nächsten Morgen

ging es mir eigentlich wieder einigermassen gut, was aber blieb (bis heute) ist dieses

ständige Gefühl nicht 100% da zu sein. Es ist schwer zu erklären wie sich das anfühlt

wenn man es nicht selbst erlebt, aber es ist so eine art "Benommenheit im Kopf". Es fällt

mir darum schwer, mich auf Sachen zu konzentrieren etc. Jetzt wollte ich fragen, ob es

auch Leute gibt die diese Symptome kennen und ob jemand etwas dagegen machen konnte.

Achja, das Gefühl geht ab und zu weg, wenn ich am Abend im Bett liege (auf dem Rücken)

und gegen die Decke starre. Ich trete dann wie eine Art aus dem Benommenheitsgefühl

heraus, und bin dann für kurze Zeit wieder 100% da. Diese Momente sind jedoch extrem

selten. Was kann ich nur dagegen tun? Es schränkt mich total ein in allen Lebenslagen...

Gruss an euch!

Antworten
d reagonx09


Mir geht es genau gleich!

Ich war nach dem Joint den ich geraucht hatte ziehmlich breit und seitdem geht dieses Gefühl nichtmehr weg!

g$itteW_b


ich werd irre.

Hinsichtlich der krebserregenden Schadstoffe ist es schonender, Cannabis zu essen oder in Form von Tees zu trinken! Wichtig beim Essen/Trinken:

werden jetzt schon tipps gegeben wie man das teufelszeug am besten einimmt.ich glaube es nicht.

nebenwirkungen

* THC kann auch bei moderatem Konsum latente (bereits vorhandene, versteckte) Psychosen auslösen.

* Langer chronischer Konsum kann sich negativ auf das Antriebs- und Erinnerungsvermögen auswirken.

* Wenn THC-haltige Pflanzenteile geraucht werden, kommen die üblichen Nebenwirkungen (das Nikotin ausgenommen) des Rauchens hinzu: Arteriosklerose, sowie ein deutliches erhöhtes Risiko von Herz- und Hirninfarkten, Mund-, Kehlkopf-, Lungen- und Blasenkrebs. Diese Nebenwirkungen sind aber der Konsumform und nicht dem nativen Wirkstoff THC zuzuordnen. Bei dem sehr verbreiteten Mischen mit Tabak kommen alle Gefahren der Nikotinsucht noch dazu.

falls du doch dich entschließt das zeug weiter zu rauchen.dann such dir jetzt schonmal den passenden arzt aus.denn wenn du noch länger das teufelszeug rauchst.wirst du auch verwirrtheit spüren.

mannmann leute hört auf dem dem canabis zeug.lest in anderen foren was es aus manchen menschen gemacht hat.

gruss gitte :-(

y5olli%na}r


Hallo Gitte_b,

ich muss Dir wirklich Recht geben. Mein Mann leidet schon an einer chronischen Bronchitis, das hat ihm kürzlich der Arzt erklärt und auch, dass es durch das Tieferinhalieren beim Kiffen kommt, die Lungenbläschen werden dadurch in Mitleidenschaft gezogen, und zwar wesentlich mehr als beim normalen Rauchen.

Er liegt seit Monaten neben mir im Bett mit erheblichem Husten. Leider kann ich sagen, was ich will, es kommt alles überhaupt nicht vom Kiffen, nein, er hustet nicht mal, so seine Worte.

Leider bekomme ich dadurch nicht wirklich viel Schlaft. Auch die Schnarcherei tritt verstärkt auf, wenn er das Zeug geraucht hat, liegt wohl an der allgemeinen Entspannung. Ich werde immer aggressiver, manchmal möchte ich einfach nur rübergreifen und ihn schütteln. Heut habe ich wieder so eine Nacht hinter mir. Ich habe das Gefühl, dass meine Gefühle ihm gegenüber stetig weniger werden, wenn das so weitergeht.

Das stetige Husten ist die eine Sache. Hinzu kommt außerdem, dass er sehr vergesslich geworden ist, natürlich liegt dies auch nicht am Kiffen und er hat alles im Griff, denkste. Es sind Kleinigkeiten des Alltags, die zwar mir, aber ihm nicht auffallen. Ich denke, bei meinem Mann ist die psychische Abhängigkeit schon sehr weit fortgeschritten. Mich macht das sehr traurig und ratlos. Genau aus diesem Grund bin ich heut diesem Forum beigetreten. Ich brauche Rat von Menschen, die sich Entspannung auf anderem Wege suchen. Ich denke nämlich, dass dies sehr wohl möglich ist.

Es kann doch nicht sein, dass das Kiffen die einzige Möglichkeit ist, entspannt am Leben teilzunehmen, vielmehr habe ich den Eindruck, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Man schießt sich selbst ins Aus, man isoliert sich geradezu schleichend von dem, was doch das Leben eigentlich lebenswert macht.

Ich habe nichts dagegen, dass schwerkranke Menschen mit starken Schmerzen das Kiffen als einzigen Ausweg nehmen. Und, ich weiß, wovon ich spreche, da ich selbst unter dauerhaften, oft starken Schmerzen leide. Zudem bin ich HIV-positiv, wie mein Mann auch. Ich versuche mich aber über viel Bewegung an der Luft und durch Beschäftigung zu Haus fitt zu halten.

Ich möchte mein Krankheitsbild nicht als Entschuldigung für einen THC-Gebrauch hernehmen. Vielmehr wird mir bewusst, dass ich gerade jetzt alles daran setzen muss, meine Träume zu verwirklichen und auch für meine Tochter da zu sein.

Was mich wirklich erschreckt, ist die Tatsache, dass ich in meiner Umgebung viele Menschen habe, die dieses Zeug regelmäßig in sich reinziehen. Dadurch wirkt es schon fast normal, frei nach dem Motto: die anderen tun es doch auch, also kann es doch gar nicht so schlimm sein, oder ???

Ich denke, diesen Menschen ist Bequemlichkeit lieber als die Anstrengung, aktiv am Leben teilzuhaben. Was allerdings verwunderlich ist, ist die Tatsache, dass diese Menschen sogar in der Lage sind, sich anzustrengen, nämlich, wenn es darum geht, das THC zu besorgen, da können sie alle Hebel in Bewegung setzen, was sonst kaum noch möglich ist.

So, das wäre nun erstmal alles von meiner Seite, ich freue mich über Ansichten, konstruktive Kritik und Ratschläge eurerseits.

yollinar

hzaenngengebl{iebexner


Habe genau das selbe problem, nur bloß mit zusätzlich einer Psychose.

VsazxZu


Hat sich da schon ein ergebniss oder villeicht schon eine loesung finden lassen ? Ich leide seit dem absetzen an den selben symptomen .... Dauerhafte benommenheit (als wuerde man ein auge zu halten)( einfach irgendwas fehlt), unruhe und es ist einfach penetrant und intensiv zu jeder zeit da :(

E}hema8liger NSutzeIr {(#5454f21x)


Nur mal so , BTW, der Faden ist 10 !! Jahre alt ... also JA KIFFEN schadet den Synapsen, anscheinend fängt es beim Lesen an

cbr187


"Nur mal so , BTW, der Faden ist 10 !! Jahre alt ... also JA KIFFEN schadet den Synapsen, anscheinend fängt es beim Lesen an"

Na und? Das macht ihn nicht mehr oder minder relevant. Außerdem: Kiffen schadet den Synapsen? Alles klar!

Ihr rate einigen hier sich mal mit dem Wirkmechanismen einiger Drogen und dem Thema Sucht auseinanderzusetzen. Hab hier jedenfalls noch keine richtigen Antworten gelesen.

BTT: Trink viel Orangensaft und ernähre dich gesund und mach etwas Sport. Dein Hirn wird einige Speicher wieder auffüllen müssen. Ebenfalls rate ich dir ich über Safer-Use zu informieren und bei weiteren Fragen mal im Forum von Eve&Rave nachzufragen.

Grüße

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