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Hypochonder

Ljemarxga


Immer wieder schwer krank....

Wenn ich das alles so lese, dann fühle ich mich z.T. erleichtert, aber dann wiederum denke ich: "Wie schön, wenn es so wäre, aber bei mir ist es sicherlich viel schlimmer."

Ich habe phasenweise schlimme hypochondrische Anwandlungen, sicherlich durch meine Angst- und Panikattacken begünstigt, aber auf der anderen Seite denke ich, dass das nicht immer so einfach ist. Schließlich müssen auch Angst- und Panikpatienten mal irgendwann "ins Gras beißen", und dann kann ja schließlich auch nicht mehr alles nur auf die Psyche geschoben werden.

Im Moment habe ich furchtbare Angst, weil ich eines morgens aufgewacht bin und bemerkte, dass sich bei Kopfbewegungen alles dreht. Ich bin dann aufgestanden und habe an der Bettkante gesessen und das Gefühl gehabt, gleich nach links umzufallen. Nach dem Aufstehen war alles wieder ok, aber die Angst blieb natürlich. Und mit der Angst wieder das krampfhafte Symptomsuchen im Internet. Ich war beim Internisten (Blutbild in Ordnung), beim Neurologen war alles ok (bis auf die Tatsache, dass ich eine Migräne habe), Augenarzt auch. Und trotzdem denke ich immer, dass die nicht richtig nachschauen und vielleicht das Schlimmste übersehen haben. Auf der anderen Seite habe ich Panik, alle Symptome zu schildern, weil ich befürchte, dann ins Krankenhaus zu müssen oder die Bestätigung zu bekommen, schwer krank zu sein. Dieser Zwiespalt macht mich noch wahnsinnig, denn ich selbst kann mich natürlich auch nicht beruhigen, die Halbwertzeit nach einem beruhigenden Ergebnis beim Arzt ist leider auch recht kurz. Dann geht die Spirale wieder los.

Wie geht ihr denn mit den hypochondrischen Ängsten um?

mwattwahaxrra


hi

ich kenne das mir der psycho nur zu gut.

mir geht es immonet auch nicht gut.ständige schmerzen im bein dazu jetzt auch noch schwindel etwas übel,schlechte laune ,müde und abgeschlagen,etwas erkältet.

ist das die psyche ich kann es öfter garnicht glauben.

denke ja immer wieder das ich krebs habe z.z.knochenkrebs seid ca2jahren.

ich war schon mal 7wochen in der psychatrie wegen ständige rücken schmerzen ohne ein befund also körperlich alles ok.

das ist jetzt 6jahre her.habe damals tagonis genommen.die habe ich dann aber ihrgentwann abgesetzt.denke daran die wieder zu nehmen,damit ich den gedanken endlich verlieren kann krank zu sein.ob die helfen??

ich mach mir auch immer gedanken das ich wenn ich beim arzt war die was übersehen haben oder mir es nicht sagen wollen.

ich geh schon garnicht mehr zum arzt hin in letzter zeit.

früher habe ich doktor shopping gemacht da war ich bei jedem arzt.

ich bin nicht mehr ich selbst.früher hatte ich spass amleben jetzt häng ich nur noch rum und versuche den tag rum zubekommen.mein mann arbeitet lang und ich habe die kinder 3jahre und 8jahre alt.heut hat meine kleine geburtstag und ich würde am liebsten im bett liege und garnichts machen heut kommen nur die omas und tanten.freitag dann die kinder.

ich will wieder lachen und spass haben.bin nur noch zuhaus häng rum.das war nie so bei mir.

ich könnte nur weinen.was sit los mit mir

L:emaArgxa


Ich denke, dass das ewige Beschäftigen mit dem Kranksein irgendwann dazu führt, dass man einfach depressiv wird. Ich kenne das ja allzu gut. Das eigentlich Dumme daran ist, dass es ja auch immer wieder Phasen gibt, an denen ich diese Ängste wieder verdrängen kann und mir diese ganze manische Beschäftigung damit, selbst komisch vorkommt. Nur in diesen schlimmen Phasen kann ich nicht anders, ich denke ständig an tödliche Krankheiten. Früher habe ich - genauso wie du, mattaharra - Doktor-Hopping gemacht. Dann bin ich praktisch jahrelang nicht mehr hingegangen und habe meine Symptome immer auf die Psyche geschoben (nicht alle, aber Schwindel, Übelkeit etc.). Das klappt im Moment aber nicht. Vor allen Dingen ist es ja auch schwierig, weil man niemandem wirklich erklären kann, warum man so angestrengt nach Symptomen sucht oder das Schlimmste erwartet. Damit mache ich meinen Freund, glaube ich, auch schon ganz verrückt. Was der mit mir schon alles durchleben musste. Wenn ich wieder Angst vor einer Krankheit habe, dann lasse ich mich auch gar nicht richtig beruhigen, schleiche um den PC herum und vor meinem Bücherregal mit den Gesundheitsbüchern und weiß, wenn ich mich dransetze und anfange zu lesen, wird es schlimmer, weil ich irgend etwas entdecke, was ich noch gar nicht wusste oder was ich spontan an mir selbst auch feststellen kann. Das ist dann aber wie ein Zwang und während ich lese, merke ich, wie die Angst hochkriecht, mir ganz heiß wird, weil ich befürchte, genau das zu haben, was ich da lese.

Ich glaube, wenn es das Leben so sehr beeinflusst, wie es bei dir ja auch scheint, dann kann man überlegen, eine Psychotherapie anzufangen. Ich habe es auf jeden Fall getan und auch Arzttermine wahrgenommen, in denen ich gesagt habe, dass ich an einer Angststörung leide und vermute, das und das zu haben und ich möchte, dass das gründlich untersucht wird. Ich hoffe, dass ich irgendwann besser damit umgehen kann.

Mattaharra, kannst du dich denn irgendwie ablenken oder geht das gar nicht?

mDattaqharrxa


hallo

das mit dem ablenken ist echt schwer.

mir tut ja ihrgentwie immer etwas weh und schon mach ich mir wieder gedanken.ich versuche mich abzulenken aber das klappt wenig.nur wenn ich unter leuten bin und echt viel spass habe ansonsten ist immer der hintergedanke da.ich kenne das mit heiß un dkalt wenn die angst dann hoch kommt.

ich glaub ich habe auch schon fast alle internet seiten durch.onmeda qualimedic und wie sie nicht alle heißen.

hast du es denn auch das wenn du ein schmerz fühlst das du immer mehr ran denkst und der dir noch mehr weh tut ??? ich geh wenig zum arzt weil ich schon denke ich bilde mir alles ein.denn wenn ich wenig dran denke habe ich ja auch nichts.

oder besser gesagt so gut wie nix.vielleicht können wir ja im kontakt bleiben und uns austauschen.lemarge

L=emarxga


Ich verstehe dich schon, ich kenne das ja auch. Bei mir ist es aber leider auch so, dass mir immer gesagt wurde: "Nee, Sie haben nix, das ist psychisch." Ich war deshalb auch schon in einer psychosomatischen Klinik. Als ich z.B. auch in der Klinik einen Anfall hatte, bei dem ich nichts sehen konnte - außer Flimmern - und das auch dem Arzt bei der nächsten Visite gesagt habe, habe ich die Antwort bekommen: "Bei jedem flimmert es mal!" Das hat der gar nicht böse gemeint, wollte mir eben nur die Angst nehmen und mir aufzeigen, dass das alles psychosomatisch ist. Mittlerweile - nach fast drei Jahren - habe ich von einem Neurologen die definitive Diagnose, dass ich eine Migräne mit Aura (also mit neurologischen Ausfällen) habe. Das war also gar nicht eingebildet und ich hatte wirklich gelitten. Dann wurde bei mir vor 10 Jahren eine Szintigrafie der Schilddrüse gemacht und festgestellt, dass ich heiße Knoten in der Schilddrüse habe. Weil ich mich in letzter Zeit wieder damit beschäftige, habe ich herausgefunden, dass Symptome wie Angst, Herzrasen, Zittern etc. durchaus von den heißen Knoten kommen kann, weil die eben zusätzlich zu der normalen Produktion der Schilddrüse, Hormone ausschütten. Im Blutbild ist der TSH-Wert allerdings in Ordnung, aber ich bin gerade dabei zu klären, ob nicht doch ein Zusammenhang zu meinen eigentlichen Symptomen besteht.

Ich glaube schon, dass ich ein Problem habe, mit meiner Angst umzugehen und dass Vieles davon auch psychosomatisch ist, aber immer alles darauf zu schieben geht auch nicht. Meine Angst ist, dass ich den Ärzten mittlerweile so wenig vertraue, dass ich nicht beruhigt bin, wenn mir einer ne Pillenpackung in die Hand drückt und sagt, ich soll die mal nehmen. Ich hatte so oft das Gefühl, vor derart inkompeten oder selbst völlig überarbeiteten Ärzten zu stehen, dass das Vertrauen nicht groß ist. Wenn du also einen Arzt hast, mit dem du reden kannst und der dich - egal, mit welchen Symptomen du kommst - immer ernst nimmt, obwohl er weiß, dass du Angstpatienten bist, dann hast du Glück gehabt. Das ist zumindest meine Erfahrung und die Konsequenz ist, dass ich deshalb immer mal wieder die Ärzte wechseln muss, damit nicht alles, was ich sage, in der Psychoecke abgetan wird. Denn (siehe Migräne und Knoten), das ist eben nicht immer der Fall und echt anstrengend, immer darum zu kämpfen, ernst genommen zu werden.

Auf jeden Fall ist aber schon mal sicher: Wenn es dir in guten Phasen auch gut geht, dann kannst du nix lebensbedrohliches haben. Aber in den Phasen, in denen man immer daran denkt, mag man das gar nicht glauben. Bis jetzt habe ich leider aber auch keinen Weg gefunden, wie ich da wieder rausfinde. Mit der Zeit verliert sich die Angst wieder. Tritt das denn bei der auch immer phasenweise auf?

mwattNaharra


hi

ja bei mir auch immer phasenweise nur leider halten die immer lange an.

das geht dann über tage wochen,mal mit schönen tagen dazwischen aber die sind nicht lang,leider.

wie gesagt ich geh kaum noch zum arzt.

ob das gut ist ich weiß nicht. :-/

L,eYmarxga


Bei mir ist es ja genauso. Wenn ich diese Angst habe, dann geht das nicht von heute auf morgen weg, das dauert.

Wie sieht es denn mit deinen Freunden aus? Kannst du mit denen darüber sprechen oder verheimlichst du, wie schwer deine Ängste tatsächlich sind?

mbatt(ahaOrra


hi

meine freunde wissen das nicht.ich sag den das nicht weil ich mir voll blöd vorkomme.

ich war ja auch schon vor ca6jahren in einer klinik aber da wussten die nicht das es wegen meiner angst vor krebs ist.

7wochen hab ich da verbracht.damals habe ich ein kind verloren eine scheidung hinter mir und noch stress mit meinem neuen partner damals.da dachten alle das ich deswegen in der klinik bin.

das ist psychisch so angeschlagen war.

wie sieht es bei dir mit den freunden aus?wie alt bist du eigentlich?

schöne liebe grüsse

L,emyarSgxa


Ich bin 34 und meine einige meiner Freunde machen diesen Wahnsinn nun schon jahrelang mit mir mit. Ich war auch schon mal in einer psychosomatischen Klinik (hatte ich ja schon geschrieben) und dort habe ich sicherlich auch Hilfe bezüglich meiner Probleme bekommen, aber eben nicht bei allen. Da sich auch im Nachhinein herausgestellt hatte, dass ich tatsächlich Migräne und heiße Knoten in der Schilddrüse habe, bin ich mir eben auch nicht so sicher, inwieweit meine Symptome auch mit der Schilddrüse zusammenhängen können. Es ist wohl auch so, dass bei "normalen" Blutwerten durchaus eine Fehlfunktion vorliegen kann und überlege ich, was nun zuerst da war: Die Henne oder das Ei. Ich denke, dass das bei mir auch zusammenspielt und sehr Komplex ist, denn ich habe mir das Leben noch nie besonders leicht gemacht - auch viel Stress etc. - so dass man oft geneigt ist, alles auf die Psyche zu schieben. Ich denke, dass das sicherlich auch richtig ist, aber eben nicht nur.

Wie gesagt, meinen Freunden erzähle ich über meine Ängste, aber dann kann ich ziemlich locker darüber erzählen, oder tue jedenfalls so. Aber es stimmt schon: Manchmal habe ich nämlich solche Angst vor Krankheiten, die ich mir gerade einrede, dass ich das noch nicht einmal aussprechen kann. Das geht sogar so weit, dass ich das noch nicht einmal den Ärzten sagen kann aus Angst, die würden mich untersuchen und sagen, das könnte ich haben oder gefährdet sein. Darum geht es vielleicht, dass ich Angst habe, gefährdet zu sein und mit diesem Umstand nicht umgehen könnte. Das würde bei mir das Gefühl auslösen, bereits erkrankt zu sein.

Wie alt bist du denn eigentlich? Und in welcher Klinik warst du?

m>attajharr3a


ich bin 33jahre und habe zwei kinder.

ich habe mir ein buch gekauft. DER GESUNDE KRANKE!!

das ist echt gut.da lese ich viele sachen die bei mir zutreffen.

musst mal lesen.wie geht es dir zurzeit?

was sagt dein freund oder mann dazu?kommt der klar damit?mein mann hat das noch garnicht so mitbekommen das ich ein problem habe mit krebs.also die angst .er weiß wohl das ich ängstlich bin aber nicht das es schon krankhaft ist.ich muss sagen das ist mit peinlich darüber zu reden.

ich glaube das es für menschen die nicht betroffen sind ,schwer ist zu verstehen oder vielleicht auch lächerlich. :-)

liebe grüsse

LdemAarga


Naja, mein Freund kommt "mal so und mal so" damit klar. Aber ich kann es ihm nicht verübeln, denn mittlerweile bekommt er schon mit, dass ich mir oft Sorgen mache. Die Migräne mit Aura ist ja noch nicht so lange diagnostiziert worden und als ich im Bett lag und nichts mehr sehen konnte - außer Zacken und Flimmern - da habe ich ihn ganz verzweifelt angerufen. Ich glaube, da hat er auch gedacht, ich bilde mir das ein oder zumindest erlebe ich es schlimmer als es ist. Insofern habe ich manchmal das Gefühl, er nimmt meine Ängste nicht mehr besonders ernst. Das ist nicht schön, denn es isoliert mich wieder von ihm und mittlerweile kann es eben auch sein, dass ich mich ihm nicht mehr anvertraue, er aber schon mitbekommt, dass etwas mit mir los ist. Ich will dann aber auch nicht immer und immer wieder mit den Symptomen anfangen oder meine Befürchtungen etc. Wenn es gerade nicht so schlimm ist, dann ziehe ich mich mit meiner Angst gerne mal selbst auf, das funktioniert aber nur dann, wenn es gerade nicht so schlimm ist. Mittlerweile flaut eine solche Phase, in der ich diese große Angst habe, gerade wieder ab. Sie hat jetzt gut und gerne 3 Monate gedauert und war schrecklich. Wenn sie abflaut, dann habe ich wieder ein viel normaleres Verhältnis zu den Ängsten. Ist das bei dir auch so oder hast du immer die gleich starke Angst vor Krebs?

Auch wenn man nicht erwarten kann, dass der Partner einen versteht (denn ich glaube, das kann man wirklich nicht, wenn man es nicht selbst mitmacht), dann sollte er zumindest wissen, dass man damit große Probleme hat. Kannst du das denn immer so verstecken, dass er das nicht merkt? Das könnte ich gar nicht, so gut kennt er mich dann doch oder so unfähig bin ich dann, eine Normalität nach Außen zu tragen.

Deine Buchempfehlung werde ich auch mal lesen, hört sich interessant an.

Viele Grüße

mMa+t_tacharxra


auch bei mir flaut es gerade wieder etwas ab mit der angst.

ich kann das auch nicht so gut verstecken mein mann merkt das dann

auch das da was nicht stimmt.

er weiß nur nicht das ich angst vor krebs habe,besser gesagt das ich da krank bin von der psyche ehr.

angst hat ja jeder vor krebs eben nur nicht so doll wie ich oder du oder andere. :-|

bei mir hat die phase auch wieder mal sehr lang gedauert ca2monate oder mehr.so genau weiß ich das jetzt nicht.es kommt mir nur immer wie eine ewigkeit vor.

es wäre so schön ein ganz normales leben zuführen ohne angst. :)*

hast du schon mal antidepressiva dagegen bekommen??wenn ja welche und wie lange hast du diese eingenommen.

ich hatte damals tagonis verschrieben bekommen.

:-o

bis dann

Lqemargxa


Ich war ja mal in der Klinik und da wurden Antidepressiva verschrieben, die aber leider bei mir überhaupt nichts bewirkt haben. Die wurden dann alle wieder schon in der Klinik abgesetzt. Dann war ich bei einer Homöopathin, bei der ich furchtbar viel Geld gelassen habe und leider hat auch das nichts geholfen. Man wird ja anfällig für allerlei Heilsversprechungen, denn man möchte ja nichts unversucht lassen, damit man von diesen Ängsten in Zukunft verschont bleibt. Im Moment bin ich gerade dabei zu hinterfragen, ob das nicht doch mit der Schilddrüse zusammenhängt, da ich ja die heißen Knoten in der Schilddrüse habe und die nachweislich einen Überschuss an Hormonen produzieren. Ein paar Symptome wie Ängste etc. sind ja ein Indiz dafür. Es schon ist zum Verzweifeln wenn man bedenkt, was diese Gedanken für kostbare Zeit stehlen und das natürlich in unserem Alter, in dem andere einfach mal leben. In diesen Phasen der Angst wird mein Leben total behindert und ich fühle mich wie eine 80-jährige die ständig versucht, noch ein paar Jahre zu überleben und sich deshalb so konsequent selbst beobachtet.

Im Übrigen habe ich diese Ängste nicht so stark, wenn ich mich um Kinder oder andere Menschen kümmere (z.B. um meine Nichte), denn irgendwie kann mich diese Lebensfreude von Kindern sehr gut ablenken, da sie ja meine bedingungslose Aufmerksamkeit fordern, die ich sonst nur auf meine Symptome verwende. Genauso ist es, wenn es einem Freund/ einer Freundin schlecht geht. Das Helfersyndrom ist für mich auch Therapie, denn in der Zeit, in denen ich anderen helfe, muss ich mich um mich selbst nicht kümmern und habe keine Zeit, mich zu beoachten. Das funktioniert in den Phasen aber leider nicht mit Fernsehen, Radio, lesen etc. Da werde ich vielleicht zu wenig gefordert, keine Ahnung. Wie ist es denn bei dir?

dAie and9ere e?lfe


aicha

hab mich jetzt hier schnell durch den faden durchgelesen und bin höchst erstaunt, über das, was hier so von sich gegeben wird. :-o

also, zuerst einmal unterstütze ich deine borreliose-therorie voll und ganz. ich bin zur zeit selber in der warteschleife der testauswertung. seit einigen jahren plagen mich diffuse beschwerden, die kein arzt zuordnen konnte. vor 3 jahren wurde dann eine liquorentnahme gemacht, um ms auszuschließen. dabei... und das habe ich erst gestern von einer neurologin erfahren, bei der ich zum ersten mal war, und die sich innerhalb einiger minuten den krankenhausbericht auf den tisch faxen ließ, waren die werte, die auf eine eventuelle borreliose hinweisen, schon erhöht. niemand, aber auch niemand hat mich in den letzten 3 jahren darauf hingewiesen. kein blutabnehmen, nichts!

nun hat sie mir jede menge blut abgenommen und lässt es untersuchen. und selbst wenn dieser test negativ ausfällt, heißt das noch lange nicht, daß ich nicht erkrankt bin. die tests sind eben nur sehr unausgereift. es kann durchaus sein, daß der gleiche test in einigen monaten positiv verläuft. aber... das wirst du ja alles wissen, nur leider die anderen hier nicht.

die symptome des threaderöffners passen durchaus in das bild einer borrelien-infektion. und was mich am allermeisten gestört hat, ist die tatsache, daß man hier so sensibel reagiert, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird. soll doch jeder froh sein, wenn ihm ein rat gegeben wird. außerdem hast du ja nicht gesagt, er hätte sowas, sondern es könnte möglich sein, daß er sowas haben könnte. um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. ;-)

immer nur zu behaupten, alles sei psychisch, weil man das ganze selber vielleicht schon mal durchgemacht hat und es tatsächlich psychisch war, halte ich für nicht gut. man muß da schon ein bißchen nach dem aussschlußverfahren vorgehen. immerhin hatte er einen zeckenbiss. und der arzt, der sagt "och, nee. eine antibiose brauchen sie nicht", den kann man doch wohl gelinde gesagt, sonstwo hinhauen.

und die nervenwasserentnahme ist das schlechteste mittel um borrelien zu erkennen. nur bei ca. 20 % der patienten lässt sich eine borreliose über eine lumbalpunkion nachweisen.

für mich hört sich das alles hier (außer natürlich das, was du geschrieben hast) sehr verantwortungslos an.

d~ie ,andere elxfe


lupo

trotzdem du mir in einigen situationen auch schon plausible ratschläge geben konntest... ich finde es nicht in ordnung, hinter jedem unklaren krankheitsbild eine psychische geschichte zu vermuten. der fall kann manchmal auch ganz anders liegen, und da gebe ich aicha recht... wertvolle zeit verstreicht und irgendwann ist dann der schaden nicht mehr gutzumachen. man sollte damit sehr vorsichtig umgehen, jemanden in die psychoecke zu schieben. ;-) *:)

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