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Zungenbrennen

kHerkexn


Hi Anja,

wollte Dir nur kurz mitteilen, dass ich gestern in der FRAU VON HEUTE (Ausgabe Nr. 18; vom 25.04.) einen Artikel gelesen habe.

Seitdem einer Frau der Weisheitszahn gezogen wurde, ist die halbe Zunge gefühllos.

Sie hat den Zahnarzt auf Schmerzensgeld verklagt, da sie meinte, wenn er vorher geröngt hätte, wäre es nicht zur Verletzung des Nerves gekommen. Das Gericht in Jena hat die Klage abgewiesen mit der Begründung, dass selbst bei fehlerloser Behandlung bei 2 % aller Eingriffe eine Schädigung des Zungennerves durch abnormale Lage vorkommt. Ausserdem ist der Nervenverlauf auf Röntgenaufnahmen nicht erkennbar. Das Restrisiko trägt immer der Patient.

(Oberlandesgericht Jena 4U416/05-4/06).

Macht nicht gerade Hoffnung, aber ich dachte, ich teile es Dir mal mit. Vorallem hat mich das erschreckt, dass es von hundert immerhin 2 Personen betreffen soll. Und das sagt einem vorher ja auch keiner.

Trotzdem noch ein schönes Wochenende

Kerken

ABnja-QXxYZ


Hallo Kerken,

vielen Dank für diese Info.

Wie geht es Dir?

Ja, leider hab ich schon öfters darüber gelesen, daß viele Ärzte sich überhaupt nicht für ihre Fehler verantworten müssen, der Patient ist immer der Doofe. Ich zieh die Klage trotzdem bis zum bitteren Ende durch, egal, schmerzfrei werde ich eh nicht mehr, egal wie das Urteil ausfällt, hab nichts mehr zu verlieren. Aber traurig ist es allemal, daß sowas immer unter das sind Risiken, das hätte Ihnen bei jedem anderen Arzt auch passieren können... wenn ich die Akte lese, was da alles vorgefallen ist, während meiner OP und was hätte im Vorfeld alles sich angeschaut werden müssen, glaube ich felsenfest, daß wäre mir woanders nicht passiert. Auch Ärzte sind nur Menschen und machen Fehler, das sollte man manchen Richtern mal sagen.

Hoffe es geht Dir etwas besser, aber denke mal bei Dir ist auch alles unverändert. Bei mir tut sich nichts mehr, sollte mich auch langsam mal damit abfinden.

Es gibt noch die Möglichkeit einer Stellatum Blockade, da werden Betäubungsmittel in den Hals gespritzt. Die Einspritzung ist aber dabei das gefährliche, da kann viel passieren und schief gehen. Und eine dauerhafte Heilung oder Linderung bringt es auch nicht. Es reizt mich, weil ich halt so schlimme Schmerzen habe, aber es ist auch sehr gefährlich und es könnte mir schlimmer noch gehen, wenn der Doc. wieder falsch spritzt.

Was tun?

Am besten wäre wohl wirklich, so nach 2 Jahren, mal lernen damit zu leben, hoffe die Therapie hilft mir weiter dabei.

Gute Besserung und sei weiter stark.

Lieber Frank, wie ist es bei Dir?

Grüße, Anja

AEnja_-XYZ


Hallo Kerken, Hallo Frank,

wie geht es Euch?

Darf das Lyrica und Cymbalta absetzen, habe weiterhin keine Linderung dadurch.

Wie ist es bei Euch so? Tut sich noch was?

Hoffe es geht Euch gut.

Liebe Grüße und alles Gute weiterhin,

Anja :-)

k$erk exn


Hallo Anja, hallo Frank,

Tut mir leid, dass Du mit den beiden Medikamenten wieder keinen Erfolg hattest. Wenn es nichts nützt, dann kannst Du es wirklich lassen. Bevor es noch schadet. Die Schmerztherapie machst Du wohl noch?

Bin schon seit geraumer Zeit wieder in einem Schub. Ist belastend, habe im Moment auch zu nichts Lust und reagiere manchmal auch ziemlich gereizt auf meine Mitmenschen, wenn da jemand irgendetwas von mir will. Am schlimmsten finde ich es, wenn mir jemand die Ohren mit kleinen Wehwehchen zulamentiert. Bin nicht stolz drauf, aber momentan habe ich dafür nicht wirklich einen Nerv.

Die Alpha Liponsäure hilft auch nichts, nehme die Kapseln noch bis sie alle sind, aber neue besorge ich nicht. Sind ja auch nicht gerade billig.

Von Frank hört man gar nichts mehr.

Bitte melde Dich doch einmal, Frank. Ich mache mir schon Gedanken. Dein Beitrag klang ja auch ziemlich verzweifelt. Sage uns einfach einmal, wie Du Dich fühlst.

Trotz alledem haltet die Ohren steif, es bleibt uns nichts weiter übrig.

Liebe Grüsse

Kerken

A9njax-XYZ


Hallo Kerken,

es tut mir sehr leid, daß es bei Dir leider auch nicht besser wird.

Wie lange hast Du jetzt schon diese Schmerzen? Glaube, Du hattest das auch schon länger.

Also mir persönlich hilft am meisten dieses Schmerzbewältigungstraining beim Psychologen, da werden meine Fragen so gut es geht beantwortet, auch wenn eigentlich ein Neurologe mir da ggü. sitzen sollte, aber okay, so verdreht ist unsere Welt nunmal..., ich bekomme Tips und Anregungen für meinen Alltag wie ich wann, was am besten mache, grade auch wenn Schübe kommen..., und meine Schmerzspitzen werden analysiert... wenn man da für sich ein paar Regeln einhält und auf bestimmte Dinge mehr achtet, hilft mir das schon die Schmerzen BESSER zu ertragen, ich lerne das ja da, ich hab die Therapie auch verlängert, denn bisher hat mir das schon was gebracht, auch wenn ich natürlich noch nicht da bin, wo ich gern schon wär, aber es läuft... ich mach mir mein junges Leben auch so noch schön, bin aktiv und ich weiß, es gibt Menschen, denen geht es noch viel viel schlechter, da sollte ich nicht jammern, auch wenn es einem oft reicht, aber das ist seit dem Training / Psychotherapie erheblich schon besser geworden.

Die Schmerztherapeuten mit ihren Pillen, ist sicher alles gut gemeint, aber gebracht hat mir das GAR NICHTS. Und die nächsten Schritte, wie Opiate, diese Stellatum Blockaden... tja lt. Aufklährungsbogen nicht ganz ungefährlich und auch keine langfristige Schmerzlinderung - bzw. freiheit.

Also der ganze Aufwand ist es wohl unterm Strich (leider) nicht wert. Ich lass es auch lieber, nacher geht noch mehr kaputt.... und ich möchte auch mal in ein paar Jahren Kinder, ich lass es lieber... ist mir zu gefährlich, ich schaff das sicher auch so.

Also habe ich vor, meine Schmerztherapie abzubrechen, aber die Psychotherapie in Form eines Schmerzprogramms, das werde ich weiter machen, das trägt ja lt. meiner Familie und Freunden schon ein paar Früchte. Das tut sehr gut zu hören, dann weiß ich, ich bin auf nem guten Weg. :)z

Ansonsten hab ich auch keinen Rat mehr... kann Dir nur aus meiner Erfahrung (aber bei jedem ist es ja wieder unterschiedlich) mitteilen, daß sämtliche Medikamente gar nichts gebracht haben und daß ich besser mit meinen Schmerzen und Missempfindugen umgehe, seit ich die Gespräche und Tips vom Psycholgen bekomme. Der Schmerz wird dadurch natürlich leider nicht weniger, aber man lernt besser damit umzugehen und das ist jetzt mein Ziel, denn darauf hoffen, das der ständige chronische Schmerz mal von alleine verschwindet, also damit sollte ich nicht mehr meine Zeit und Gedanken verschwenden.

Tja und seitdem geht's mir psysisch etwas besser.

Aber ich arbeite noch weiter dran.

Ab nächste Woche versuche ich es mal mit Yoga. Mein Psychologe bietet Yoga Kurse an und sagte mir, er würde mir das schon empfehlen, weil man so auch die Konzentration trainiert, lernt sich zu entspannen und generell ist es für das Wohlbefinden gut... eine erkrankte Kollegin meiner Mutter macht das auch und ihr hilft es gut und hat keine Nebenwirkungen. :)^ Also, dacht ich mir, versuch es mal, bin mal gespannt, habe noch nie Yoga gemacht, wäre ja schön, wenn Yoga auch dazu beitragen könnte, daß ich im Alltag mich weniger auf die Schmerzen konzentriere. Ist ein Versuch wert.

Falls Du auch so einen ähnlichen Weg für Deine Therapie einschlagen möchtest, will ich Dir nur nochmal einen ganz wichtigen Hinweis geben:

Der Psychologe muß spezialisiert sein auf Schmerzpatienten.

Also, es gibt da soviel ich weiß keine genaue Fachbezeichnung, aber frag das auf jeden Fall vorher immer nach, ob der Psychologe da Erfahrung mit hat, denn ansonsten hat der Besuch wenig Sinn.

Nicht jeder Psychologe ist im Stande, Dir ein gutes Schmerzbewältigungsprogramm zu bieten.

Meißtens merkst Du das aber selber schon, wenn die Therapeuten da etwas unbeholfen mit umgehen.

Kannst Du versuchen, Dich zwischendurch mal zu entspannen oder mal etwas schönes mit Freunden oder so unternehmen? Vllt. bist Du auch generell sehr gestresst und schnell dadurch gereizt, klar und dann noch Dein Schicksal dabei... kenn das selber nur zu gut.. bei mir war das auch so, aber so langsam geht's,,,, liegt aber auch an meiner tägl. Laune.. mal bin ich relaxter und mal gereizter, wie eigentlich bei jedem. Aber Schmerzen lassen einen aggressiver werden, stimm ich Dir voll zu.

Tut mir leid, daß ich irgendwie nichts komplett erfreuliches schreiben kann, aber in vielen Dingen ist die Medizin noch machtlos. :-(

Aber vllt. hilft Dir mein Bericht trotzdem ein wenig.

Lieber Frank, ich hoffe auch, es geht Dir den Umständen entsprechend gut. Wäre schön, wieder von Dir zu hören.

Ich wünsche Euch beiden weiter alles Gute und versucht für Euch persönlich einen guten Weg zu finden, wie ihr was jetzt machen wollt, irgendwie geht's immer weiter und auch wenn die Krankheit nicht mehr schwinden sollte, gibt es sicher Möglichkeiten, wie man was für sich zukünftig am besten macht,

mein Leben ist auch nicht mehr das gleiche, aber dennoch immernoch lebenswert und ich lass mir mein Leben nicht mehr versauen, nur weil der Doc. nicht aufgepasst hat. Man hat nur ein einziges Leben und das muß man sich so schön wie möglich machen, egal was einem an schlimmen Schicksalen widerfährt, irgendwann muß man wieder aufstehen und dann geht's weiter.

Ich bin noch nichtmal 30 jahre alt, ich werde mich nicht von der Außenwelt isolieren, klar hab ich meine Tiefs auch, aber ich lebe.

Das gleiche wünsche ich Euch natürlich auch.

Kämpft und probiert weiter alles aus und sucht Euch aus allem, den besten Weg für Euch aus. Meiner ist die Therapie, Tabletten brachten leider keine Linderung.

Alles Gute für Euch und ich wünsche Euch weiter viel Kraft und starken Willen, Euch davon nicht unterkriegen zu lassen.

Liebe Grüße

Anja :-)

F>rank auas Fra0nkfurt


Hallo Ihr Beiden!

ich wollte mich jetzt nur mal zwischendurch melden.

Ich werde Euch die Tage mal einen ausführlichen Zwischenbericht schreiben. Wenn ich Eure Beiträge lese, kann ich mich doch sehr gut damit identifizieren. Man sollte positiv denken, aber ihr werdet mir sicherlich recht geben, dass dies nicht immer einfach ist. Ich lebe sehr gerne und bin eigentlich auch ein recht fröhlicher Mensch........

Naja, ich wollte nur mal kurz von mir hören lassen. Tut mir wirklich leid, dass ich mich erst jetzt melde, seit mir also nicht böse.

Zum Wochenende werde ich mich auf alle Fälle melden.

Bis dahin wünsche ich Euch beiden alles Liebe. *:)

Liebe Grüße

Frank

A:njda_-lXYxZ


Hallo Frank, *:)

hoffe es geht Dir soweit gut. ;-)

Ich klang auch nicht immer positiv, ganz im Gegenteil, Angst, Wut und Verzweiflung bestimmten meinen Alltag, erst seit der Therapie wurde es etwas besser, will damit nur sagen, alleine hätte ich das nicht bis hierhin geschafft und ich bin ja selber noch nicht soooo lang dabei...

Freu mich von Dir zu hören, bin mal gespannt und liebe Kerken, würde mich auch freuen, wenn Du schreiben magst, wie es Dir so geht und was sich bei Dir so tut.

Liebe Grüße und alles Gute weiterhin,

bis demnächst; :)^

Anja :-)

A\nj8a-XxYZ


Ach noch was,

habe heute meine erste Yoga Stunde. Bin mal gespannt.

Mir wurde es begleitend zur Psychotherapie empfohlen. Mit Hilfe einer besseren Konzentration, Entspannung usw. soll es mir helfen, mich besser auf andere Dinge zu konzentrieren, als den ganzen Tag an meine Zunge zu denken.

Ich habe in den vergangenen Tagen mit anderen Schmerzpatienten gesprochen, die das auch machen und bisher fanden das alle gut und sagten, ihnen hätte das schon was gebracht.

Von daher, probier ich es mal aus. :)z

Hat zumindest keine Nebenwirkungen. :-)

Ich glaube schlau machen, nachfragen, weiterforschen, das werde ich wohl immer tun... so ganz das Thema ruhen lassen, kann ich auch nach 2 Jahren nicht, aber ich nehm jetzt nicht mehr alles ein und glaube auch, mittlerweile besser abschätzen zu können, was mir was bringen könnte und was nicht... mittlerweile hab ich sehr viele Erfahrungen gemacht und darauf bau ich wieder auf.

Der Austausch in solchen Themenforen, hat mir unheimlich viel gebracht. Mehr als jeder Arztbesuch, weil wie oft war ich beim Arzt und der stand wie doof vor mir.... traurig war das... vllt. habt ihr die Erfahrung ja auch gemacht... deshalb nochmal danke an Euch. :-)

Berichte Euch mal über das Yoga, wie es war.

Liebe Grüße

Anja

kteHrxken


Hallo ihr beiden,

muss mich kurz fassen, da ich im Moment ziemlich runter bin. Hatte am Sonntag den Notarzt. Totaler Kreislaufzusammenbruch, wahrscheinlich psychisch bedingt. Er hat mir Antidepressiva gegeben, die ich gar nicht vertragen habe. Hatte das Gefühl, als stünde ich unter Drogen. Panikattacken, Angstzustände, Schwindel, Übelkeit.

Es bahnte sich schon lange an. War schon 3 Wochen nicht mehr ausser Haus, weil mir immer so schwindlig war und ich auf der Strasse Angstzustände bekam, dass ich einfach umkippe. Hätte aber nie auf eine Depression getippt, weil ich nicht das Gefühl habe, niedergeschlagen zu sein oder traurig. Waren halt nur körperliche Symptome.

Die Hausärztin hat mir ein anderes Antideprissiva gegeben, was ich aber erst am Wochende einnehmen kann, weil da mein Mann zu Hause ist und ich unter Aufsicht bin. Weiss ja nicht, was es diesmal für Nebenwirkungen auslöst.

Glaub schon, wenn es wirklich eine Depression sein sollte, dass dieses ewige Zungenbrennen ein Grund mit sein kann, denn ansonsten weiss ich wirklich nicht, was ich für schwerwiegende Probleme haben soll.

Dank Euch allen, es ist gut, wenn man mal jemanden schreiben kann und sich austauschen.

Bis bald

Kerken.

Ps: Frank, hab nich gefreut, dass Du Dich mal wieder gemeldet hast. Hatte mr wirklich schon Sorgen gemacht. :)z

AZnja-:XY8Z


Hallo Kerken,

ich hoffe, daß das neue Antidepressivum Dir besser helfen wird, ohne schlimmere Nebenwirkungen.

Zungenbrennen kann wirklich div. Ursachen haben, das ist schwierig herauszufinden, bei mir war es aber defenetiv die OP.

Eisenmangel, Vitaminmangel... können auch Ursachen sein.

Ich hoffe Dir geht es bald besser.

Alles Gute weiterhin und gute Besserung.

Anja :)^

keer!ken


Liebe Anja,

vielen Dank für Deine netten Worte.

Das neue Medikament vertrage ich besser und ich hoffe, dass es demnächst auch wirkt. Dauert halt etwas bis solche Medikamente Wirkung zeigen.

Das Zungenbrennen kommt bei mir auch von der Betäubungsspritze beim Zahnarzt. Ich denke nur, dass die Depression mit den körperlichen Beschwerden durch den jahrelangen Schmerz im Mund ausgelöst wurde.

Muss jetzt Geduld haben und hoffen, dass ich mal wieder ohne Panikattacken und Schwindelgefühle allein auf die Strasse kann.

Auch Dir alles Gute.

Kerken

A0nja0-XxYZ


Hallo Kerken

ja das stimmt, daß Dauerschmerzen auf die Psyche schlagen und sogar Depressionen auslösen können, deshalb geh ich ja zum Psychologen, weil meine Psyche über die Jahre natürlich auch sehr gelitten hat, allein schon aufgrund der Verzweiflung und Angst, ob es jetzt so bleiben wird.. na ja.. die Angst war ja begründet, nur jetzt muß man daraus wieder das beste machen.

Antidepressiva sollen ja auch in kleineren Dosierungen "angeblich" bei Schmerzen helfen, bei mir brachte das leider gar nichts, aber vllt. lindert es ja bei Dir. Wäre ja schön.

Wie lange hast Du schon Schmerzen? Hast Du einen guten Psychologen für Schmerzpatienten finden können? Bzw. hattest Du Glück bezüglich eines Therapieplatzes?

Drücke mal weiter die Daumen und hoffe, Du lernst genau wie ich auch, damit umzugehen, ohne in schlimme Depressionen zu verfallen. Hoffe, daß ein guter Psychologe Dir da helfen kann, dann fühlst Du Dich trotz Schmerzen dennoch besser.

Lieber John,

wie ist es bei Dir?

Ich wünsche Euch weiter alles Gute und drücke Euch die Daumen für einen guten Therapieplatz, das hilft wirklich, obwohl der Schmerz der gleiche ist...

Habe die Erfahrung gemacht, daß ich hart an mir arbeiten muß, um daß es mir gut geht... nicht hängen lassen, daß wäre total verkehrt.

Liebe Grüße und probiert weiter aus

Bis dahin,

Anja

kderxken


Hallo Anja,

Das Zungenbrennen habe ich jetzt fast 3 Jahre. Mit einer Schmerztherapie kann ich erst im Oktober beginnen. Sind unendlich lange Wartezeiten für Kassenpatienten. Bleib aber dran, vielleicht ergibt sich irgendwo mal etwas früher.

Muss jetzt erstmal sehen, ob ich mit dem Antideprissivum wieder etwas auf die Beine komme. Im Moment geht es mir noch so mies, dass ich die Wohnung allein nicht verlassen kann. Das ist furchtbar, man taumelt den ganzen Tag durch die Wohnug wie besoffen und hat keine Kraft, irgendwas zu tun.

Werde mal abwarten, ob die Tabletten etwas bringen. Das dauert ja auch ne Weile, bevor Antidepressiva wirken.

Sei lieb gegrüsst

Kerken

A!n:ja~-XYxZ


Hallo Kerken,

ich drück Dir so sehr die Daumen, daß die Antidepressiva Dir ne Besserung bringen, wenigstens seelisch.

Im Moment fühl ich mich fast genauso, die Schmerzen ziehen mich ganz schön runter und ich könnte vor Wut platzen und heulen, daß ich dem verursachenden Arzt, dafür nichts antun kann. Diese scheiß Ungerechtigkeit. Der versaut mir mein junges Leben und darf weiter praktizieren und denkt keine Sek. mehr an mich und braucht sich noch nichtmal für die Scheiße die er veranstaltet hat, entschuldigen. Das ist das allerletzte unser Rechtssystem.

Es gibt dafür einfach keine Gerechtigkeit. Entweder ist man stark genug, und steht das jeden Tag irgendwie durch oder ... ich will es nicht schreiben... ihr Betroffenen wißt was ich meine...

Ach ja, hoffe meine Laune wird noch besser, aktuell siegt der Schmerz mal wieder... wie so oft... das wird auch für den Rest meines Lebens so bleiben, da hilft auch keine Psychotherapie... solange der Schmerz bleibt, solange werden diese Tiefs auch immer wieder kommen. Gerade hab ich auch einen, mitten auf der Arbeit, kommt gut. Aber wie gesagt, ihr Betroffenen kennt das ja.

Meine seelischen Tiefs aufgrund der Schmerzen, werden schon wieder besser werden, trotz der ständigen, dauerhaften, qualvoll, glühenden, brennenden Schmerzen in der Zunge, aber sie werden auch wieder kommen... willkommen in meinem neuem Leben nach der Weisheitszahn OP. Danke Herr Doktor, Sie haben ganze Arbeit geleistet, Glückwunsch!!! >:( :(v :°(

Und das allerschlimmste ist: NICHTS auf dem Markt scheint dagegen zu helfen,,, NICHTS.... hauptsache wir fliegen zum Mond...

Liebe Kerken,

wünsch Dir alles Gute und kämpfe weiter, arrangier Dich mit den beschissenen Schmerzen, keine Ahnung wie, aber mir fällt nichts besseres ein. Versuch aber auf jeden Fall wieder aus dem Haus zu gehen und am Leben teil zu nehmen... versuche es... kleine Schritte eben... und ich drücke Dir die Daumen für eine gute Therapie... aber umsetzen und daran arbeiten,,, daß mußt Du ganz alleine,,, der Psychologe kann die Schmerzen nicht nehmen... uns wird es (Frank genauso) immer wieder schlecht gehen, aber ich hoffe durch die Therapie nicht mehr so oft.

Hallo Frank,

wie ist es bei Dir?

wünsche Euch beiden gute Besserung und versucht die Scheiße durchzustehen... jeder muß für sich da einen Weg finden... jeder geht anders damit um... ich hoffe wir lernen das bald...

Liebe Grüße

Anja

PS: Sorry, aber wie gesagt, immer gut geht's mir ja auch nicht. Aktuell ist wieder schlimm. Bin noch lange nicht soweit; trotz 6 monatiger Therapie...

Ach noch was,,, diese Medis sämtlicher Art und Varianten nehme ich nicht mehr ein... und diese Gloa's lass ich mir zumindest jetzt noch nicht setzen... Medi's helfen nicht und die Blockaden, sind leider sehr gefährlich und lindern max. nur ein paar Stunden und bringen auf Dauer auch nichts... das ist mir trotz schlimmer Schmerzen, die mich manchmal echt um den Verstand bringen, einfach zu gefährlich und meine Angst, es könnte wieder so viel daneben gehen steigt noch mehr... ja habe Angst.

Verständlich nach so einem traumatischen Erlebnis. Nicht auf andere verlassen, geht meißtens daneben.

k=erkMen


Hallo Anja,

du hörst dich schlimm an. Es tut mir so leid, dass es dir momentan wieder so schlecht geht.

Ich glaube fast, damit müssen wir unser ganzes restliches Leben zurecht kommen, denn eine wirkliche Heilung gibt es nicht.Pass auf, dass du nicht auch noch in Depressionen verfällst.

Wie kommst du denn mit deiner Klage voran? Das ändert zwar auch nichts an den Schmerzen, aber man könnte wenigstens jemanden zur Verantwortung ziehen.

Versuch erstmal, dich wieder aus dem Tief zu ziehen. Ich drück dir die Daumen, dass es dir wieder etwas besser geht.

Ich komm auch nur schwerlich voran. Aber die Hoffnug stirbt zuletzt.

Liebe Grüsse Kerken

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