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Neuropathia vestibularis

Vpali5thr$ia


ich weiss ja nicht wie ich meinen beschreiben soll,....bei lagerung des kopfes links rechts oben unte nsehr extrem mit starken druck im kopf....ohrenspühlung etc geht garnich dann liege ich nur noch zitternd auf der liege was sich anch 2 minuten legt,...

wohin leiten die gleichgewichtsorgane die infos ?? kleinhirn ?? dann kanns ja nur noch davon kommen,...

es muss irgendwas bei mir sein was mit bewegung zutun hat,....

es gibt aber auch schwindel,...ich liege im bett augen zu,...aufeinmal zuckt es durch den ganzen körper und ich merke den schwindel richtig bei geschlossenen augen,..das is doch lles nich normal,...

vorallem beim einschlafen habe ich dieses so ne art stromschläge bis in die arme / bauch sehr oft,..wo ich denke gleich ist ohnmacht angesagt,....

ich sitze irgendworum,..aufeinmal kommen diese schwindelschübe wo ich denke gleich is feierabend,....mir wird ja nich schwarz vor augen es ist so als wenn man die luft abgedrückt bekommt,..man bekommt alles mit ber der schwindel is halt da,...

danach quälen mich meistens starke kopfschmerzen,.....liegen einschlafen geht auch nur mit winkel,...also kopf muss stück hoch liegen,....grade liegen geht garnicht,...

ich finde es schon krass das keiner irgendwas findet,...wenn ich am pinkeln bin,..und nach unten gucke denke ich ich kippe gleich um,...es ist so ein starkes druckgefühl im kopf,...als wenn der schädel extrem aufgepumpt ist und alles abdrückt,....

alle schieben es immer auf die psyche oder wirbelsäule das ist aber mi sicherheit nicht der fall,...

V`aliSthrixa


ich merke auch wenn meine augen geschlossen sind das meine augen sich bewegen zucken komische bewegungen machen,....gibt es nerven überreaktion die dauerhaft da sind ? is muss ja irgendwas sein was bei kopfbewegung alarm macht,....aber das is dauerhaft da,....

ich versteh nicht das keiner was findet,....

genauw wie morgens nachm aufstehen,..ich komm nich ausm bett,....ich realisiere erst garnichts so wirklich,...es setzt sofort dieser schwindel ein,..es fühlt sich so an als wenn die augen erstmal die richtige position haben müssen um alles wahrzunehmen,...

augenarzt sagt ist nix,...sobald ich mir die augen reibe oder ich unter heisses wasser packe oder mir wegen hunger schlecht is der magen knurrt setzt sofort wieder komische schwindel ein,..ich kann nix mehr machen,...ich kann nichtmal duschen gehen da kriege ich paras,....vorallem in kleinn räumen oder sowas :/

ich lenke mich schon damit ab das ich ständig mein fuss bewege,....das habe ich ejtzt erstmal gemerkt,..das geht aber auch schon jahre so,...immer bewege ich das rechte bein oder rechte fuss,....dann merke ich die anderen dinge nicht so,...

was kanns sein ? sobald ich stillhalte merke ich schwindel,....da stimtm doch was mit den ZNS nich ganz,..

c{id72skx8


Hallo Valithria,

einen Großteil deiner Symptome kenne ich zu 100%!

Ich hatte vor 2,5 Monaten einen akuten Vestibularisausfall (Neuropathia Vestibularis) mit dem typischen heftigen Drehschwindel, Erbrechen usw. Ab ins Krankenhaus und nach zwei Nächten zum Glück schon wieder nach Hause. Organ laut kalorischer Spülung wohl direkt wieder o.k.

Bewegung, Sport usw. ging eigentlich alles wieder von Anfang an, aber genau wie du, hatte ich regelmäßig diffuse Schwindelsymptome. Kein Drehen, eher immer mal wieder kurzes Zucken oder Schwanken, als wenn die Augen eine ruckartige Bewegung machen. Je weniger ich abgelenkt war und je ruhiger ich irgendwo saß, stand oder lag, desto schlimmer war es.

Anfangs dachte ich es läge noch an dem initialen Ausfall, aber da ich es nach Monaten nun immernoch habe, denke ich dass das nicht sein kann. Ich habe ja auch nicht wirklich Gleichgewichtsprobleme, es ist nur immer dieser ruckartige "diffuse" Schwindel zwischendurch für Bruchteile von Sekunden. Ich habe das übrigens auch im Bett mit geschlossenen Augen, dass diese dann zucken und ich manchmal denke ich schwanke leicht wie auf einem Schiff. Ich habe mitunter große Probleme zur Ruhe zu kommen und spüre dauernd meinen eigenen Herzshlag....

Was mich jedoch wirklich nervt und auch beeinträchtigt ist, dass ich seit diesem initialen Ausfall andauernd Kopfschmerzen im Stirn-/Augenbereich habe. Diesen hatte ich sonst definitiv "nie" und er wird auch häufig von Übelkeit begleitet. Ganz schlimm ist es am PC, was ätzend ist, weil ich bis zu dem Tag viel am PC war, sowohl wegen Arbeit als auch zum Spielen und dabei nie Probleme hatte...

Bezüglich des Schwindels habe ich nun schon diverse wissenschaftliche Artikel zum sogenannten "phobischen Schwankschwindel" gelesen. Auch wenn die "Psyche" ja eine sehr negativ gefärbte Schublade ist, in die ratlose HNOs die eigenen Symptome ja häufig stecken wollen, so ist dieses Konzept doch sehr interessant.

Und zwar ist eine der Kernannahmen, dass man durch so ein krasses Erlebnis, wie einen Vestiularisausfall, so eine Schwindel-Erwartungshaltung einnimmt, aus Angst es könne wieder vorkommen und andauernd mit seiner Aufmerksamkeit "im" eigenen Kopf ist und das Gleichgewicht kontrolliert. Das führt dazu, dass eigentlich automatische Prozesse immer mehr bewusst ablaufen und irgendwann selbst Eigenbewegung als "fremd" wahrgenommen wird und dadurch zu schwindel führt. Ich merke das bei mir tatsächlich oft, zum Beispiel wenn ich auf ergonomischen Stühlen sitze, die ganz leicht nachgeben, dann habe ich sofort ein Schwindelgefühl, bis ich es dann realisiere, dass es der Stuhl ist. Für mich klingt das sehr einleuchtend, vor allem da meine Schwindelbeschwerden oft völlig weg sind, wenn ich abgelenkt bin, z.B. beim Sport, denn dann liegt die Aufmerksamkeit woanders.

Andererseits bin ich aber auch der Überzeugung dass meine Symptome nicht nur "rein" psychologisch sind, da ich mir diese krassen Kopfschmerzen hinter/über meinen Augen und die häufige leichte bis mittlere Übelkeit, die über Stunden oder gar Tage latent anhalten kann, nicht erklären kann.

Ich habe in einer Woche einen Termin in einer speziellen Schwindelambulanz, einfach weil ich wissen will, wieviel von meiner Symptomatik tatsächlich noch körperlich ist, einfach um mich darauf einstellen zu können.

Ich kann euch alle hier wirklich sehr gut verstehen und leide definitiv mit euch, einfach weil die Beschwerden einerseits so unglaublich eklig sind und einfach nicht weggehen zu scheinen und andererseits weil man die ganze Zeit denkt, man sei der einzige auf der Welt, der daran leidet, vor allem da man von allen Seiten hört wie selten das alles doch ist...

a;pfeTlkistxe


@ cid2sk8

Ich kann euch alle hier wirklich sehr gut verstehen und leide definitiv mit euch, einfach weil die Beschwerden einerseits so unglaublich eklig sind und einfach nicht weggehen zu scheinen und andererseits weil man die ganze Zeit denkt, man sei der einzige auf der Welt, der daran leidet, vor allem da man von allen Seiten hört wie selten das alles doch ist...

Bis ich die Krankheit bekam wußte ich nicht das es überhaupt so was gibt. In der Uni sagte man mir, das bei 90% die Ursache nicht geklärt werden kann. Bei mir ist die Ursache unbekannt. So sagt man bei mir.

Andererseits bin ich aber auch der Überzeugung dass meine Symptome nicht nur "rein" psychologisch sind, da ich mir diese krassen Kopfschmerzen hinter/über meinen Augen und die häufige leichte bis mittlere Übelkeit, die über Stunden oder gar Tage latent anhalten kann, nicht erklären kann.

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel hatte ich auch fast 4 Monate. Denn mir ist das im September letztem Jahr passiert und es ging mir bis ende Dezember komisch. Was bedeutet hat, das kein Tag wie früher war. Entweder bin ich durch die gegend geschwankt, oder mir war Stundenlang schwindlig oder ich hatte Kopfschmerzen die mich sehr lange begleitet haben.

Ich habe ja auch nicht wirklich Gleichgewichtsprobleme, es ist nur immer dieser ruckartige "diffuse" Schwindel zwischendurch für Bruchteile von Sekunden

Das habe ich immer noch, ab und zu kommt das und ich verweile erst einmal um ab zu warten, ob ich nun einen Schwindelanfall bekomme oder nicht.

Ich habe mitunter große Probleme zur Ruhe zu kommen und spüre dauernd meinen eigenen Herzshlag....

So ging mir das anfang auch. Das wird besser.

Ich hoffe ich konnte dir etwas mut zusprechen, weiter zu machen. Du bist nicht verrückt, das sie die auswirkungen dieser seltenen Krankheit, was kaum sich einer Vorstellen kann, das man so was bekommen kann. Diese Krankheit hat mein Leben verändert mehr für mich zu tun. Mehr an mich zu denken und ich versuche mich von Stress fern zu halten.

F0ifaluino87


Hallo zusammen!

Zuerst muss ich euch sagen, dass ich mich nachdem ich den Faden hier gelesen habe erstmal Menthal besser fühle, da ich nun weis, dass ich nicht alleine mit der Problematik dastehe.

Ich bin 24 und hatte am 11.06.2012 kurz nach meiner Frühschicht einen höllischen Schwindelanfall. Ich war dabei wie von Sinnen, übergab mich bis zur vollkommenen Erschöpfung und konnte nicht mehr laufen. Mein Mann fuhr mich ins Krankenhaus und dort blieb ich für 4 Tage. Ich bekam Kortison intravenös und nachdem ich entlassen wurde musste ich das Kortison nach einem Reduktionsschema noch 14 Tage weiternehmen. Zunächst fühlte ich mich auch wieder einigermaßen wieder ok, bis auf das Gefühl manchmal mich in einem Raum nicht orientieren zu können. Seit 2 Tagen habe ich wieder Schwindel wenn ich den Kopf nach rechts drehe, auf der rechten Seite liege und mich zu schnell umdrehe. Außerdem ist dieser "nystakmus" wieder zu beobachten wenn ich in den rechten Augenwinkel blicken will. Meine Augen zucken dann wieder extrem schnell. Mein hno Arzt sagt ich bilde mir das ein, denn bei den Untersuchungen könne er nichts feststellen. Aber ich weis, dass ich vor der neuropathia vestibularis nicht andauernd gefallen bin, mich nicht nicht orientieren konnte und auch keine Kreislaufprobleme hatte. Auf einmal soll das alles ganz normal sein!?

Seit gestern fällt es mir extrem schwer zu laufen und dabei dann links und rechts abzubiegen. Vor 2 Tagen wollte ich Tischtennis spielen und bekam die Hand-augen-Koordination garnicht hin, ich schlug immer daneben weil der Tisch sich zu drehen schien...

Hat jemand einen Tip wie man das seinen behandelnden Ärzten am besten verklickern kann!?

Danke schonmal im voraus *:)

anpf"elk(istxe


hallo Fifalino87,

ersteinmal willkommen im Club. Hatte die letzten Tage viel zu tun, deswegen schreibe ich dir nun.

Tischtennis ist kein guter Sport für den Anfang. Du solltest lieber Nordic Walking oder Zirkeltraining (Mrs Sporty) machen. Denn das trainiert den ganzen Körper. Wenn du in ein paar Monaten besser trainiert bist, kannst du wieder anfangen Tischtennis zu spielen, denn nun ist es leider für dich noch dafür zu früh.

Mein hno Arzt sagt ich bilde mir das ein, denn bei den Untersuchungen könne er nichts feststellen

So geht mir das auch wenn ich am schwanken bin, dann bin ich aber die einzigeste die das sieht und auch merkt, die anderen merken es nicht. Für die ist alles Normal, aber für mich nicht. :(v Du mußt einfach deine Einstellung dazu ändern, ich habe mich damit abgefunden, das ich es hatte. Mittlerweile kann ich gut damit leben. x:)

Ich hatte es letztes Jahr im September und ich kann dir sagen das es besser wird. Am Anfang war ich auch zu ungeduldig. Der erste Arzt der mich damals untersucht hatte, sagte du hast nichts, denn dein Blutdruck und deine Blutwerte sind normal. Das war ein normaler Chirug. Der 2 te HNO arzt stellte fest was ich wirklich habe. Dann bekam ich 10 Tage Kordisoninfusionen und noch 8 tage schlich das Medikament aus. Bekam Krankengymnastik verschrieben, da bekam ich übungen gezeigt die ich machen kann.

Ich wünsche dir gute besserung. Kopf hoch das wird schon wieder alles gut.

d_udqax1


Hallo zusammen,

auch ich finde es tröstlich, dass es noch andere Menschen gibt, die diese Probleme haben, die Ärzte scheinen hier nicht wirklich helfen zu können bzw. können keine Ursachen finden.

Ich war 46 Jahre alt und Nichtraucher, als ich meinen akuten Ausfall erlebte. 2004, als ich zu Hause plötzlich einen Schwindel-Anfall bekam, es war so heftig, dass ich vom Schreibtischstuhl fiel, am Boden lag und nichts mehr machen konnte. Alles drehte sich in einer Geschwindigkeit, dass die Augen nicht folgen konnten, Übelkeit und Erbrechen. Nachdem ich an diesem Abend alleine im Haus war, musste ich ca. 2 Stunden in dieser Lage warten, bis meine Frau nach Hause kam.

Dann Notarzt, der kam mit dem Taxi und ich erinnere mich nur an die Stimme, weil ich meine Augen ja nicht öffnen konnte. Er vermutete zuerst mal, dass ich betrunken sei. Erst nach längerem Verhandeln mit meiner Frau erkannte er, dass meine Augen sich ständig unkontrolliert hin und her bewegten. Das wichtigste schien ihm zu sein, dass er seine 10 Euro Gebühr bekam, er forderte meine Frau mehrfach auf, diese zu bezahlen. Irgendwann war ihm dann bewusst, dass ich doch einen Krankenwagen benötigte und rief die Ambulanz, die dann sehr schnell da war. Die merkten, dass es mir sehr schlecht ging und mich ständig übergeben mußte.Ich konnte nicht aufstehen und erst recht nicht laufen. Da legten sie mir eine Infusion und trugen mit mit der Bahre raus in den Krankenwagen.

Die Fahrt war auch sehr unangenehm, wenn einem schlecht ist, dann noch liegend angeschnallt herumgefahren zu werden ist eine echte Herausforderung. Zuerst im Krankenhaus auf die Neurologie, dann auf Schlaganfall untersucht, nichts gefunden. Dann überstellt in die HNO-Abteilung. (8 Km entfernt in einem anderen Haus) Mittlerweile war es 3 Uhr Nachts geworden. Der diensthabende Arzt rief dort die ganze Mannschaft zusammen, um "diesen aussergewöhnlichen Fall" zu betrachten. "Schaut euch die Augen an, das ist echt interessant" – als auch der letzte Azubi mich angeschaut hatte, legten sie mich auf die Intensivstation und pumpten mich mit Kortison und Antibiotika voll. Irgendwann haute es mir dann komplett das Blech weg und ich wachte am nächsten Tag um die Mittagszeit wieder auf. Der Schwindel war etwas besser, meine Augen konnten wieder die Szenerie erfassen, aber es dauerte 10 Tage, bis ich wieder einigermassen aufstehen konnte. Während dieser Tage wurde ich mehrfach untersucht, in die Röhre geschoben, Hals-Schlagadern Ultrageschallt, täglich mit einer Computer-Brille auf den Augen warmes Wasser in die Ohren gespült, um zu sehen, wie schwindelig ich war. Meine Augen tanzten dabei Tango und die Ausschläge auf dem Computer waren wie bei einem Erdbeben der Kategorie 8 auf der Richterskala. Dabei wurde es mir immer schlecht und ich hatte schon die Spuckschale parat. Diagnose : Neuropathia Vestibularis in ausgeprägter Form. Ursache unbekannt. Kombiniert mit Tinitus.

Dann wurde ich entlassen und ich schwankte nach Hause. Die Krankmeldung für den Arbeitgeber endete mit der Entlassung und ich mußte ertmal zum Hausarzt. Der konnte mir natürlich nicht helfen, aber schrieb mich erstmal 2 Wochen krank und überwies mich zum HNO Arzt, der mir auch nicht helfen konnte. Jede woche mußte ich dorthin und die oben genannte Prozedur mit dem warmen Wasser in die Ohren spülen, über mich ergehen lassen. Jedesmal stellte er fest, (man höre und staune) dass ich immer noch den Schwindel hätte!

Das dauert mindestens 1 Jahr, wurde mir gesagt und ich soll erstmal auf Reha. Der Ausfall des rechten Gleichgewichtsorganes wird langsam durch die andere Gehirnhälfte kompensiert und nach ca. 1 Jahr würde ich nichts mehr merken. Blutverdünnungsmittel, die mir im Krankenhaus verschrieben wurden, setzten wir ab, weil wirkungslos und weil ich ständig Nasenbluten hatte. Dann 4 Wochen Reha mit den im Prinzip gleichen Behandlungen und mit Krankengymnastik, Medidation, Fango und Massagen. War nett, half aber nichts.

Mein Körper regenerierte sich sehr langsam wieder, ich war 5 Monate krankgeschrieben. Laufen war das Schwierigste und ist es bis heute geblieben. Es merkt niemand, dass ich beeinträchtigt bin, aber ich selbst merke es sehr wohl. Joggen kann ich nicht mehr, mir wird dabei übel. Auch das Schmimmen macht Probleme. Laufen und Wandern mache ich gerne und oft, aber ich muß mich anstrengen dabei und habe den Eindruck, dass ich jeden Schritt bewußt kontrollieren muss. Am wohlsten fühle ich mich auf dem Fahrrad, fahre jeden Tag ins Büro, 12 Km einfach. Beim Laufen darf ich mich nicht einseitig belasten, also wenn ich z.B. in einer Hand etwas schweres trage, dann hab ich Probleme mit dem Gleichgewicht. Auch Arbeiten am Boden ( Teppichlegen, Autoreifen wechseln usw.) fällt mir sehr schwer. Tinitus ist auch noch da, aber ich habe gelernt, damit klarzukommen.

Ich habe inzwischen einen Heilpraktiker gefunden, der mir helfen konnte, die Schulmedizin beschränkt sich nur auf Diagnose.

Aber es wird, wenn auch langsam , (8 Jahre !) immer besser. Auf Reha habe ich Leute gesehen, junge zum Teil, die sich nach Schlaganfällen nur noch mit dem Gehwägelchen in Zeitlupe bewegen konnten. Da bin ich froh und zufrieden.

awpfe1lkisxte


hallo duda,

habe deine Geschichte gelesen und ich kann mir vorstellen wie es dir geht. Habe meinen Gleichgewichtssinn rechts verloren. Vieles ist fast mit mir Identisch

Ich war 46 Jahre alt und Nichtraucher

Ich war 43 Jahre und bin auch Nichtraucherin

plötzlich einen Schwindel-Anfall bekam, es war so heftig, dass ich vom Schreibtischstuhl fiel, am Boden lag und nichts mehr machen konnte.

Morgens hob ich meinen Kopf und es drehte sich alles bei mir. Machte mir gedanken, was ist los, wieso dreht sich alles und habe auf meinen Freund gewartet, der hat mich zum Arzt gefahren. So lag ich im Wartezimmer. Wurde dann auf die Chirugische gelegt, weil ich drei Wochen vorher eine Op hatte. Nach 4 Tagen wurde ich heimgeschickt, weil alles in Ordnung sei. Nichts wurde gefunden. So bin ich benommen und schwankend nach Hause gefahren. Wurde von meiner Hausärztin zum HNO Arzt geschickt, der meinte, nachdem er den Hörtest und einmal meinen Kopf geschüttelt hat, es hätten sich steinchen im Ohr gelöst und in ein paar Tagen würde es wieder gut. Drei Wochen später bin ich dann wieder ins Krankenhaus gekommen, diesmal HNO und dort stellte man Fest das ich Neuropathia Vestibularis habe. Wochenlang dachte ich, das ich auf der Achterbahn lebe.

Das dauert mindestens 1 Jahr,

Sie sagten es würde in vier Wochen wieder alles gut sein.

Blutverdünnungsmittel, die mir im Krankenhaus verschrieben wurden, setzten wir ab, weil wirkungslos und weil ich ständig Nasenbluten hatte.

Ich habe Gingo genommen, das hat mir einigermaßen geholfen. 4 Monate dann habe ich es abgesetzt.

mit den im Prinzip gleichen Behandlungen und mit Krankengymnastik, Medidation, Fango und Massagen. War nett, half aber nichts.

So ging es mir auch. Ich hatte nur Krankengymnastik und Massagen und fand es bei der behandlung toll, später wars schlimmer als vorher.

Mein Körper regenerierte sich sehr langsam wieder, ich war 5 Monate krankgeschrieben.

Ich bin nach 9 Wochen auf die Arbeit gegangen, schwankend und mir gings echt nicht gut. Ich mußte mich durchkämpfen, weil das in der Probezeit passiert ist, denn ich hatte angst meinen Job zu verlieren. Gerade dann wenn ich meinen Traumjob gefunden habe, dann passiert so was. Habe Gottseidank keine Kündigung geschickt bekommen.

Es merkt niemand, dass ich beeinträchtigt bin, aber ich selbst merke es sehr wohl.

genau so fühle ich mich auch an manchen Tagen. Keiner Merkt das ich schwanke, aber ich schwanke öfters.

Beim Laufen darf ich mich nicht einseitig belasten, also wenn ich z.B. in einer Hand etwas schweres trage, dann hab ich Probleme mit dem Gleichgewicht.

ich gehe auf keine hochen Leitern mehr, dann habe ich Angst das ich nochmal einen Rückfall bekomme. Hatte vor drei Monaten einen kleinen Rückfall, bis ich mich davon erholt habe, waren vier Wochen vergangen.

Laufen und Wandern mache ich gerne und oft, aber ich muß mich anstrengen dabei und habe den Eindruck, dass ich jeden Schritt bewußt kontrollieren muss.

Ich gehe schonmal mit Nordic Walking Stöcken, weil ich da sicherer bin, als ohne. So kann ich das Tempo laufen wie ich es brauche. Denn an manchen Tagen gehts schneller und an manchen Tagen, gehe ich wie eine schnecke, denn was ich nicht will ist schwindel. Ich brauche dadurch nicht mehr so darauf zu achten wie ich laufe. Sonst gehe ich drei mal in die Muckibude und betreibe dort Zirkeltraining, denn ich habe gelernt, das ich meinen Gleichgewichtssinn immer trainieren muß, sonst gehst mir schlecht.

(8 Jahre !)

Ich habe es erst seit 14 Monaten und zwei Rückfälle gehabt.

So wie es mir heute damit geht, kann ich einigermaßen Leben. Diese Krankheit wird mich mein Lebenlang begleiten, denn das ist die unangenehmste Krankheit die man bekommen kann.

A@vrxil


Mein Mann hat Ende Februar dieses Jahres Neuropathia vestibularis bekommen. Bei ihm war es angeblich "nicht so schlimm". Ca. 1 Woche hat es gedauert, es rausgefunden wurde und er seine Diagnose erhielt. Schon nach der 1. Nacht im Krankenhaus (und nach der 1. Medikamentengabe) ging es ihm viel besser und er wollte gleich wieder heim. Er musste jedoch 3 Tage bleiben. Nachbehandelt wurde beim HNO. Seit Montag hat er eigentlich die Diagnose "komplett ausgeheilt und reanimiert" erhalten. Doch heute, als er im Baggersee schwamm, wurde ihm auf einmal (nach dieser langen völlig beschwerdefreien Zeit) wieder extrem schwindelig und er hat seinen ganzen Mageninhalt von sich gegeben.

Wie kann das sein, dass so was passiert, obwohl er wenige Tage zuvor als "geheilt" erklärt wurde? Kann mir das jemand mit ähnlichen Erfahrungen erklären und uns einen Rat geben, was wir nun am Besten tun sollten?

aUpfelkSistxe


Wie kann das sein, dass so was passiert, obwohl er wenige Tage zuvor als "geheilt" erklärt wurde?

Das frage ich mich auch. Im September 2011 hatte ich das auch. Ich hatte bis Dezember 2011 immer wieder schübe. Dann im August 2012 & Mai 2013 wieder einen anfall. Ich kann euch nur sagen, der nächste Anfall wird nicht so schlimm wie der vorriege.

Alles gute deinem Mann und gute Besserung

H+erWminaStor


Hallo, ich bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag in einem Forum;

ich (62 Jahre) hab heute leider fast keine Zeit mehr, darum fasse ich mich erst mal kurz:

Hatte im Januar starken plötzlich auftretenden Drehschwindel mit Übelkeit und Erbrechen. War dann eine Woche in der Klinik mit Infusionen und Kortison.

Jetzt nach 4 1/2 Monaten geht es mir wieder ganz gut; ab und zu wird mir in bestimmten Situationen schwindelig - aber nur ganz kurz und leicht. Gestern war ich nun wieder bei einem HNO und der hat mich auf das Autofahren angesprochen.

Ok, ich fahre wieder Auto - nach 6 Wochen - muß ja auch irgendwie in die Arbeit kommen. Jetzt soll ich in die Klinik nach Erlangen um einen Schwindeltest zu machen. Der HNO sagt, sonst dürfte ich gar nicht Auto fahren. Als Empfehlung steht nämlich im klinischen Entlassungsbericht, keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr solange Schwindel besteht.

Beim Autofahren ist nach dem Vorfall aber bisher noch kein Schwindel aufgetaucht.

Hat jemand von Euch dahingehend bereits Erfahrungen?

a0pfelkriste


@ Herminator

ich (62 Jahre) hab heute leider fast keine Zeit mehr, darum fasse ich mich erst mal kurz:

Nicht so schlimm, geht mir an manchen Tagen auch so das ich keine Zeit habe.

ab und zu wird mir in bestimmten Situationen schwindelig – aber nur ganz kurz und leicht.

Das ging mir auch so. Ich habe mir gesagt, das ich mich von der Krankheit nicht unterkriegen lasse, was bedeutet das ich voll arbeiten gehe, Auto fahre (hat mich nie ein Arzt gefragt deswegen) und mein Leben bestreite

Ok, ich fahre wieder Auto – nach 6 Wochen – muß ja auch irgendwie in die Arbeit kommen.

Deswegen habe ich auch wieder angefangen Auto zu fahren. Denn es gibt keine Verbindung zu meiner Arbeit. Ich habe mir einen Automatik gekauft, damit es in Phasen wo ich mich schlecht fühle, mich noch aufs Schalten Konzentrieren muß. Schlecht fühlen bedeutet nicht das ich Schwindel habe, nur mein Kopf fühlt sich schonmal an, als wäre ich gegen die Wand gelaufen.

Beim Autofahren ist nach dem Vorfall aber bisher noch kein Schwindel aufgetaucht.

Mein Schwindel ist beim Autofahren auch noch nie aufgetaucht. Er taucht immer morgens nach dem Aufwachen auf. Damit der Tag ins Wasser fällt.

Sage dem Arzt das es dir gut geht. Denn wenn du dich sicher fühlst, frage ich mich wieso die was dagegen haben ???

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

HVermi]natoxr


Hallo Apfelkiste,

danke für Deine Beiträge. Ich denke ich werde diesen Schwindeltest nicht machen. Zu guter Letzt bekomme ich noch ein amtliches Fahrverbot, nur weil ich in bestimmten Situationen leichte Schwindelanfälle bekomme. Ich fahre Auto, es geht mir dabei gut und es wird mir nicht schwindelig.

Bei mir ist ja dieser Drehschwindel zum ersten mal beim Autofahren aufgetreten. Mein Körper hat mich aber vorher noch rechtzeitig gewarnt. Ich habe nicht mehr ganz klar gesehen (wie im Sommer bei großer Hitze wenn die Luft so komisch flimmert) und in meinem Kopf war ein ganz komisches Gefühl. Das ging vielleicht 1-2 Minuten. Diese Zeit habe ich genutzt um rechts ran zu fahren. Dann ging´s aber auch schon los mit dem Drehschwindel. Das war schlimmer als in einem Karussell. Es hat sich alles so schnell um mich gedreht, dass ich echt nichts mehr erkennen konnte. Danach bin ich 3 Tage im Bett gelegen bevor ich ins Krankenhaus ging. Die 3 Tage waren die übelste Zeit meines Lebens. Bei jeder Bewegung und jedem Augenaufschlag ist mir kotzübel geworden. Ich hoffe das kommt nie wieder.

*:)

aNpfGelkVistFe


guten Abend Herminator,

ich schreibe dir doch gerne, kein Problem.

was mir sehr geholfen hat war Tebonin. Das ist ein Gingo Produkt. Das habe ich mal zwei Monate am Stück genommen.

Was auch gut ist, den Gleichgewichtssinn regelmäßig zu trainieren. Ich bin jeden Tag langsam gegangen. Denn der Gleichgewichtssinn muß wieder trainiert werden, damit er stärker wird. :)_ Je sicherer ich mich gefühlt habe, desto schneller konnte ich Laufen. Nordic Walking Stöcke sind sehr hilfreich, denn man ist sicher im Laufen und trainiert die Arme noch mit.

Als bei mir auftrag, hatte ich gerade vor drei Wochen eine Op am Bauch. Ich hatte das gefühl in der Achterbahn festzuhängen. Karussel fahren war echt schlimm. Ich habe versucht mich ruhig zu verhalten, denn sonst mußte ich brechen. Ich dachte ich bin im falschem Film. Öfters bin ich eingeschlafen, vor lauter erschöpfung. Wenn ich wach geworden bin, meine Augen aufmachte, war es immer noch da. Ich hatte schreckliche gedanken, was das sein kann. Es kommen einem gedanken, du Lebst nicht mehr lange. Den selben Tag bin ich noch ins Krankenhaus gekommen, aber in die falsche abteilung. Wurde dann nach 2 Tagen in anführungsstrichen gesund heimgeschickt. Drei Wochen später bin ich wieder in die Klinik gekommen, in eine Uniklinik HNO und dort wurde die Diagnose gestellt.

aJutumnK-l.ike


Hörprobleme oder generell Probleme mit einem Hörsturz habt ihr aber nicht?

Ich habe die Diagnose zwar erhalten. Muss jetzt aber zum MRT, weil sich bei mir noch ein anderer Verdacht ergeben hat, was die zahlreichen Hörstürze bei mir erklären würde.

Ansonsten steht noch Morbus Meniere bei mir im Raum, da einige Anfälle immer mit einem lauten Rauschen im Ohr verbunden waren.

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