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Extreme Angst vor MS? Muskelzuckungen = MS?

SUchawCeizelr*ausgxabe hat die Diskussion gestartet


Hallo war heute mal wieder bei meinem Hausarzt. Habe schon seit einiger Zeit Muskelzuckungen (dachte am Anfang es wären Herzrythmusstörungen). Blut wurde untersucht. Neurologe machte ein EMG. Ohne Befund. Benigne Faszikulationen wären es nur. Hatte aber trotzdem noch Angst. Ging ins Internet und stiess auf ALS und das Kennedy Syndrom. Wieder unglaubliche Angst. Konnte nicht schlafen und nichts essen. Deswegen wieder zum Neurologen. Mit neuen Beschwerden. Kribbeln in den Beinen und Armen während dem Gehen und Autofahren. Und Beine wurden schwer beim Treppensteigen. Einmal sogar einen Krampf. Der sagte dass sei psychosomatisch oder irgendwie so. ALS könne es nicht sein wegen den Missempfindungen. Und Kennedy Syndrom weil ich keine vergrösserte Brust habe und die Muskelatophie fehle und und und. Untersucht wurde ich aber nicht mehr. Nach einer Weile hatte ich Blasenstörungen. Ging dann wieder ins Internet und las dass es bei MS Blasenstörungen gibt. Wieder unglaubliche Angst jetzt vor MS. Arzt sagte ich solle nicht immer das schlimmste denken. Ich habe ja keine Sehprobleme und Faszikualtionen gebe es bei MS eher selten. Seit heute nehme ich starke Antidepressive. Meine Leben ist wirklich nur noch ein dahinvegetieren. Fragte den Arzt nach einem MRT/MRI. Er sagte dass mache man erst wenn es Lähmungen, Spastik, Sehprobleme etc. gebe. Meines könne auch eben psychisch sein. Wie sieht ihr das? danke für eure hilfe

Antworten
S#chwEeizeraKusxgabe


wieder ich

Soll ich den Arzt wechseln. Kann Blasenstörung wirklich psychisch sein? Und kann ich das MRT nich früher machen?

L5upo0x49


Hallo Schweizerausgabe,

die von Dir geschilderten Symptome können tatsächlich psychosomatisch sein, auch die Blasenprobleme.

Du brauchst da nicht gleich an eine schwere Krankheit denken. Dennoch, wenn Dich ein MRT wiklich beruhigen würde (Würde es das ?), solltest Du darauf bestehen.

Ansonsten möchte ich Dich vor wahlloser Internet-Recherche über "Google" warnen. Du hast es sicherlich schon bemerkt, die Möglichkeiten, irgendwelche Symptome einer schlimmen Krankheit zuzuordnen, sind endlos und das macht immer nur weitere Angst.

Welche Antidepressiva nimmst Du und wieviel ?

Viele Grüsse

Lupo

jtaba'd.a%ba


MS und Infektionserkrankungen

Hallo

Bei Infektionserkrankungen kommt es zur MS und nicht jeder mit der MS Diagnose hat Sehnerventzündungen oder Sehstörungen.

Der Name multiple Sklerose kommt aus aus dem grieschischen und bedeutet mehre Vernarbungen.

Vor 150 Jahren fanden Ärzte bei Obduktionen an toten und behinderten Menschen mehrere harte und vernarbte Stellen im Kopf und im Rückenmark der Betroffenen.

Diese mehreren harten und vernarbten Stellen benannten die Ärzte damals vor 150 Jahren multiple Sklerosen und das ist die MS von heute.

Heute ist es bekannt,dass z.B. Infekte solche Entzündungen und vernarbten Entzündungen ( multiple Sklerosen ) im Kopf und Rückenmark verursachen und das diese Entzündungen in den Nerven verschiedenste Symptome und Beschwerden verursachen.

Das geht über Muskelzucken oder Sehnerventzündungen oder Spastiken oder Lähmungen oder Kribbeln oder Missempfindungen zu allen möglichen Beschwerden hin.

Wie schon erwähnt,der Nachweis von Infektionserregern ist nicht immer leicht oder z.T. garnicht möglich und dann schieben Ärzte gerne alle Symptome auf die Psyche.

Ich will nicht behauten,dass alles von Infekten herkommt,aber vieles schon und Infektionserreger sind auch in den Nerven drin und können dort Entzündungen verursachen und wenn diese Entzündung zu lange andauert,dann vernarbt diese Entzündung und es entsteht eine Narbe,eine Sklerose und und mehrere Sklerosen sind multiple Sklerosen = MS multiple Sklerose.

Es gibt kein Mensch auf dieser Welt der beweisen kann,damit das mit der MS nicht so ist und ich kann nicht beweisen,dass es so ist,aber gewisse Erreger machen erwiesen Entzündungen im Nervensystem und etliche Erreger stehen in Verdacht,diese Entzündungen und damit verbundenen vielfältigsten Beschwerden verurschen zu können.

Das Problem ist hier wiederum,niemand untersucht oder erforscht das wirklich und es gibt keinerlei Studien darüber,was z.B. allein nur eine Borreliose alles für Symptome und Beschwerden verursachen kann.

Grüße

Jabadaba

S9chweiz{eraRusgabxe


Hallo Lupo

Vielen Dank für deinen Eintrag. Habe lieber deinen gelesen als der von jabadaba. Du ich bin fast immer im "google" und gib meine Beschwerden ein. Aber das mit der Blase macht mir Angst. Und ja an die Muskelzuckungen habe ich mich gewöhnt. Und so schwere Beine habe ich auch nicht mehr. Aber es zuckt halt überall noch sehr. Heute merke ich zum Teil wie ich am ganzen Körper zittere. Ist das auch ein Symptom? ja ein MRT/MRI würde mich schon irgendwie beruhigen. aber nachdem EMG war ich irgendwie auch nicht zufrieden. Aber wenn es wirklich nichts schlimmes ist, hole ich mir proffessionelle Hilfe. Aber ein MRT/MRI ist ja scheinbar zu teuer für meinen Hausarzt. Ich nehme Wyeth EFEXOR ER 2T. à 75 mg. Hoffe es wird gut. lg

CNhima8exre


Schweizerausgabe

Hi , ich denke dein Problem echt nachvollziehen zu können . Ich habe seit kurzem ähnliche Symptome wie du . Ich bin durch den Unterricht in der Schule auf das Zusammenpassen der Symptome mit dem Krankheitsbild der MS aufmerksam geworden . Seitdem vergeht kein Tag mehr an dem ich nicht daran denken muss . Allerdings bin ich bisher weder untersucht worden , noch ist irgendwas festgestellt worden und es gibt viele tausend andere harmlose Krankheiten die ähnliche Symptome haben können . Unter anderem gehören auch psychosomatische Erkrankungen dazu . Ich muss demnächst wegen einer Routineuntersuchung zum Neurologen und werde dies dann mal zur Sprache bringen , abgesehen davon hatte ich vor gut drei Wochen einen Zeckenbiss mit Borellieninfektion.

MS ist zwar eine der häufigsten Nervenerkrankungen hinter der Epilepsie , an der ich erkrankt bin , trotzdem betrifft sie nicht jeden mit Symptomen wie du sie beschreibst . Wenn es dich psychisch so sehr belastet würde ich dir vorschlagen deinen Doc um eine MRTuntersuchung zu bitten , aber bist du dir sicher das es dir danach besser gehen wird ? Meinst du nicht das die Symptome schnell ihre Ursache in einer neuen Krankheit finden würden ? Ich will dir beim besten Willen nichts unterstellen , aber ich finde das es sich bei deiner Umschreibung tatsächlich nach einem psychosomatischen Problem anhört. Ausserdem bist du ja auch noch relativ jung , zwei Jahre älter als ich , bist du dir sicher das du in diesem Alter schon starke Antidepressiva nehmen solltest ... ich habe das alles auch schon mal mitgemacht , aber ich habe mich damal gegen die Medikamente entschieden , denn die machen deinen Körper und deinen Geist kaputt , tu dir das nicht an , dann such dir besser einen guten Therapeuten.

lg Jamy

sHusmhi_


bist du dir sicher das du in diesem Alter schon starke Antidepressiva nehmen solltest... ich habe das alles auch schon mal mitgemacht, aber ich habe mich damal gegen die Medikamente entschieden, denn die machen deinen Körper und deinen Geist kaputt, tu dir das nicht an, dann such dir besser einen guten Therapeuten.

Genau das wollte ich auch sagen. Immerhin hast du bis jetzt deinen Angaben zufolge nichtmal eine genaue Diagnose, was es sein könnte. Dann schon gleich so harte Medikamente zu nehmen bedeutet auch ein hohes Risiko, dass sie zu unangenehmen (z.T. womöglich ebenfalls psychischen) Nebenwirkungen führen könnten.

Ich kann dich gut verstehen, dass du panisch nach einem passenden "Schloss" für deine Symptome suchst, zumal sie bei dir ja anscheinend stark im Alltag ausgeprägt sind. Doch solltest du nicht gleich vom schlimmsten ausgehen. Ich habe selbst Kopfschmerzen seit ~1/2 Jahr und habe auch schon daran gedacht, dass ich MS oder Epilepsie u.Ä. haben könnte, doch würde so etwas in der Regel ja auch bis auf einige wenige Fälle durch Untersuchungen entdeckt werden.

Dass dein Hausarzt anscheinend kein Geld für das MRT hat stimmt so nicht ganz, da er es ja selbst nicht macht. Er gibt dir lediglich eine Überweisung für einen Neurologen, bei dem du dir entweder über den Hausarzt oder (was normalerweise der Fall ist) selbst einen Termin holst. Er selbst hat damit also herzlich wenig zu tun und darf dir die Überweisung auch nicht verweigern, im Gegenteil: er muss dir eher helfen, der Sache auf den Grund zu gehen, indem er z.B. eine Überweisung für den Neurologen aushändigt.

@ Schweizerausgabe:

dass man sich nach einem MRT nicht unbedingt sehr viel besser fühlt mag wohl stimmen, aber dafür fallen eine ganze Reihe von möglichen Krankheiten weg und man kann andere Wege einschlagen, um der Sache auf den Grund zu gehen, um die "Nadel im Heuhaufen" zu suchen. So zumindest habe ich es gemacht und bin immer noch dabei...

Liebe Grüße

sushii

szushii_


Tut mir leid ich meinte Chimaere und nicht Schweizerausgabe im letzten Satz... hatte mich verguckt ;-)

S<chwoeizeraPusgaxbe


hmmm

Ich bin immer noch nicht gescheiter geworden. :-( bin immer wieder im Internet unter google am surfen. und hab jetzt noch mehr panische Angst vor ms. als ich einmal fast eine panikattacke hatte, meinem Neurologen telefoniert. Der meinte ich solle nicht so Panik haben. Wow danke für den Tipp. Er meinte die Blasenstörungen kämen bei MS erst nach ein paar Jahren vor und Muskelzuckungen kämen gar nicht vor. Ich solle jetzt zum Urologen. Aber MRT sei nicht nötig! Kann ich einfach nicht verstehen. Ja mit den Antidepressiva geht es so so la la. Ich meine es ginge mir gleich schlecht wie vorher. Aber durchschlafen kann ich ein bisschen besser. Der Neurologe meinte man müsse bei mir aufhören mit Untersuchungen und diese Sache mit einem Therapeuten angehen. Kann das wirklich nicht verstehen. Ich habe diese Symptome und Untersuchungen wurden ja nicht gerade viel gemacht. Naja wird sich zeigen....... aber so weiterleben möchte ich nicht lange

A?nna1x981


Oh je ich kann dich ja so gut verstehen.

Habe genau die gleichen Symptome wie du. Muskelzuckungen und Kribbeln in den Händen und Füßen. Bei mir wurde schon ziemlich viel untersucht (aber noch kein EMG, und das macht mir wieder Angst vor ALS).

Na ja gefunden haben sie bis heute nichts. Ich kann so gut nachempfinden wie es dir geht. Diese ständige Angst vor MS o.ä.

Würde dir allerdings raten den Arzt zu wechseln. Wenn dich ein MRT beruhigen würde dann wechsel den Arzt und lass das von einem Anderen machen.

Mich hat das MRT allerdings nur kurz beruhigt. Jetzt hab ich auch schon wieder Angst ich könnte etwas schlimmes haben. Vorallem weil mir neulich auch aufgefallen ist das meine Hände oft ziemlich zittern. Hast du das auch?

Na ja auf jeden Fall habe ich heute einen Termin beim Neurologen. (wie ich diese Ärzte-Odysee hasse).

Werde ihn nochmal alles schildern und vielleicht auch fragen ob er mich zu einem Psychotherapeuten überweist. Ich weiß so kann es nicht weiter gehen.

Vielleicht wäre das ja auch was für dich? Mir wollte man auch schon Antideppresiva verschreiben aber mein Hausarzt hat mir vorerst davon abgeraten. Es ist ja auch wichtig die Ursache für die Angst zu bekämpfen und er meinte Antideppresiva vermindert halt die Symptome aber nicht die Ursache. Versteh mich nicht falsch ich glaube schon das AD´s sicher helfen aber vielleicht soltest du echt darüber nachdenken eine Therapie anzufangen...

Ich denk auch schon ewig drüber nach hab immer gedacht "ach was das geht auch ohne" aber jetzt bin ich ziemlich nahe dran dass mal auszuprobieren weil ich will dass es mir endlich wieder besser geht.

Machs gut

Anna

c80dexx


Hallo,

Ich leide auch an ähnlichen beschwerden....

Symptome bei mir sind:

- Muskelzucken (wie ein einziger deutlich sprübarer Pulsschlag; am ganzen körper verteilt

- Kribbeln auf der haut (extrem selten)

- Zittern der Hände wenn ich sie in einem bestimmten Winkel anhebe (seit 4 tagen komischerweise überhaupt kein zittern mehr)

- Schwächegefühl in den Muskeln

Vielleicht weiss ja hier noch einer Rat ich hab auch Angst sind doch eigentlich typische MS beschwerden?

B6RUNxO


CODEX

MS ist eine Erkrankung des ZENTRALEN Nervensystems.

Muskelzuckeungen bzw. Faszikulationen weisen auf eine Erkrankung oder Irritation des PERIPHEREN Nervensystems hin - sind also KEIN charakteristisches Symptom der MS.

Aber ganz wichtig: Faszikulationen OHNE weitere OBJEKTIVIERBARE neurologische Syptome (wie z. B. Lähmungen, echte Schwäche, Muskelatrophien u. s. w.) kommen sehr häufig vor (viel häufiger als eine ernste Muskelerkrankung z. B.) und haben allein keinen Krankheitswert. Auch wenn es zeitweise wirklich nerven kann :-).

Alles Gute

BfRUxNO


@ SCHWEIZERAUSGABE

Vielleicht hilft es Dir ein wenig - zum Einen: ALS ist eine sehr seltene Erkrankung, und wenn man darüber hinaus Dein sehr junges Alter noch in Betracht zieht, ist die statistische betrachtete Wahrscheinlichkeit extrem gering (mittleres Erkrankungsalter ALS ist 6. bis 7. Lebensjahrzehnt!).

Viele von Euch werden es schon wissen, trotzdem an dieser Stelle nochmal:

Muskelzuckungen ohne neurologische Auffälligkeiten, dafür aber gerne mit einer Menge anderer Symptome (z. B. Schwächegefühle, Belastungsintoleranz, muskelkaterähnlichen Beschwerden, Zittrigkeitsgefühl, Krämpfen, Taubheits- und Kribbelgefühlen usw.) sind sehr oft Teil einer vegetativen Störung, die auch unter dem Kürzel "BFS" - benign fasciculation syndrome insb. im englischsprachigen Raum bekannt ist. Es ist IMMER mit einer ANGSTSTÖRUNG verbunden, was den meisten Betroffenen oft zunächst nicht bewußt ist. Es gibtunzählige, seriöse Infos bzw Seiten dazu im Internet z. B. www.about [[http://bfs.com]].

So vielfältig wie die Symptome - so harmlos ist dieses Syndrom auch.

SCHWEIZERAUSGABE, Du solltest mal einen Blick auf die o. a. Seite werfen - es wird Dich garantiert beruhigen.

Und zu Deiner Sorge wg. MS: wie weiter oben schon gepostet sind Muskelzuckungen KEIN MS-Symptom, da sie ein Symptome des perripheren Nervensystems sind. Ferner schreibst Du von einer BLASENTENTZÜNDUNG, die Du ebenfalls auf MS beziehst: es gibt unzählige Menschen, die bei uns an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen/-störungen leiden - urologische Störungen dieser Art gelten als geradezu klassisches VEGETATIVES SYMPTOM.

Bevor es im Verlauf einer evtl. MS zu einer BLASENSCHWÄCHE gekommen ist, hat man bereits eine Vielzahl von anderen Symptomen, die Dich längst zu Neurologen getrieben hätten. Und dieser hätte es sehr schnell erkannt, da sich im Rahmen des Neurostatus SEHR FRÜH entsprechende Auffälligkeiten (gesteigerte Reflexe, Spastik etc.) gezeigt hätten.

Es klingt sehr danach, daß Du wie viele andere Betroffene auch (meine Person eigeschlossen), die in diesem und anderen Foren schon gepostet haben, eher an vegetativen Symptomen leidest, die SICH UNTER DEM EINFLUSS VON ZUVIEL GOOGLE massiv verschärfen können. DAS KOMMT VIEL HÄUFIGER VOR, ALS EINE ERNSTE NEUROLOGISCHE ERKRANKUNG.

Ich glaube, daß Du Dir wg. Deiner Symptome wirklich keine Sorgen um MS & Co. zu machen brauchst.

Du solltest "Internetrecherchen" zu o. a. Krankheiten meiden - es macht alles nur viel, viel schlimmer - versuch abzuschalten, auch wenns zuerst schwer ist - Ich weiß vovon ich rede :-).

Und wirf doch mal einen Blick auf [[http://www.aboutbfs.com]] - die Geschichten werden Dir vertraut vorkommen!

Gute Besserung

Bru

P@luto%nixus


@ Bruno

Hi in die Runde,

Bruno ich vermute bei Dir recht fundiertes Wissen über diese Thematik vielleicht hast Du auch einen Rat an mich?

Auch über Antworten von anderen würde ich mich freuen.

Ich schildere mal kurz meine Probleme. (geb. 1961)

-vor ca. 2 Jahren wunderte ich mich über permanenten Muskelkater in Waden und Oberschenkel, trotz keiner oder geringer Belastung

- neurologische Untersuchungen nach einigen Wochen ergaben keine Auffälligkeiten, Reizleitungsgeschwindigkeit z.B. OK

-plötzlich kamen Angstsymthome, wie Rythmusstörungen, Aussetzer im Puls, aufwachen mit Schweiß und extremer Unruhe dazu ob ein Zusammenhange besteht weiß ich nicht

-nachdem ich mich mehrmals der Panik hingegeben habe und wirklich dachte es geht zu Ende, habe ich mir sinnbildlich gesagt: leck mich, entweder krepier ich jetzt oder der Mist soll aufhören, ich versuche seit dem Puls und Angst zu ignorieren, es ist merkwürdig aber es klappt, unterschwellig ist aber etwas da was nicht da sein sollte

- Habe seit längerer Zeit die hier besprochenen Muskelzuckungen.

Es viel mir auf, dass ich wiederholt nach meinem Mobiltelefon greifen wollte, welches ich an meinem Oberschenkel wähnte, der Vibrationsefekt war täuschend echt

-die Zuckungen treten jetzt willkürlich an sämtlichen Muskeln auf, ohne allerdings eine Beugung´oder Streckung zu verursachen

- ich wunderte mich lange Zeit darüber, dass ich Abends im Bett zu frieren anfing, dicke Decken brachten mich zwar zum schwitzen, aber das frieren dauerte lange an, grundsätzlich beim einschlafen

-der Grund warum ich heute ins Forum schaue ist allerdings, dass ich seit gestern sicher bin, dass ich all die Monate gar nicht gefroren habe, sondern es sich wohl um eine Art Zittern oder großflächiges schnelles Zucken in so einer schnellen und kleinen Schwingung handelt,dass es mir ein frieren signalisiert

Jetzt bin ich ziemlich irritiert und es würde mich beruhigen, wenn es dabei auch unter den normalen Bereich der Faszikulationen fallen könnte.

Danke fürs Lesen und eine eventuelle Antwort.

BwRU0NO


@PLUTONIUS

Tut mir leid zu hören, daß Dir Deine Symptome Beschwerden machen. Ich möchte mir nicht anmaßen, Ferndiagnosen zu stellen Plutonius, betrachte also bitte mein Posting nur als "freundschaftlichen Tipp" :-)!

Bei den von Dir beschriebenen Symptomen würde ich einen psycho-vegetativen Hintergrund vermuten; sie sind im Einzelnen als auch in Ihrer Kombination geradezu TYPISCH (klassische Angstsymptome wie, Herzrhythmusstörungen ohne organischen Befund, erhöhte Schweißsekretion, Unruhe, Neigung zu panikartigen Gefühlen usw.)

Ganz besonders spricht auch dafür, daß Dir ebensolche Angst- bzw Panikneigung durchaus bewußt ist und Du Sie auch als Symptom schilderst. Ferner schreibst Du von einer Besserung Deiner Beschwerden, sobald Du Deine eine gewisse "Ignoranz" gegenüber ihnen erzeugst.

Und daß es durchaus häufig vorkommt, daß die Muskulatur im Rahmen einer vegetativen Störung mit den "verrücktesten" Symptomen (Vibrationsgefühle und Zittern, Zuckungen wären nur 3 von vielerlei Symptomen) reagieren kann, kannst Du in den o. a. Postings bzw. unter Inanspruchnahme der Suchfunktion erkennen. Es gibt unzählige Betroffene.

Da ich Dein Posting so verstehe, daß Du vor etwa 2 Jahren zuletzt beim Neurologen warst, würde Dir zur Sicherheit empfehlen, eine weitere neurologische Untersuchung incl. Blutcheck vornehmen zu lasssen. Manchmal können dieserlei Symptome auch durch ganz "profane" Dinge wie eine Schildrüsenüberfunktion etc. ausgelöst werden. Ein weiteres Elektromyogramm (EMG) beim Neurologen grenzt mit hoher Sicherheit eine Erkrankung der Muskulatur aus.

Als "Außenstehender" und kann ich nur sagen, daß mir eine Vielzahl Deiner Symptome mehr als bekannt vorkommen, da ich mich seit einigen Monaten selbst damit herumplage und es mir zunächst auch schwergefallen ist, mich von meinen Ärzten von der "vegetativen Störung" überzeugen zu lassen.

Ich hoffe, Dir mit diesem Posting ein bisschen geholfen zu haben.

Wenn Dir noch etwas einfällt, kannst mir gerne eine Mail schicken. Meine Email-Addy findest Du in meinem Profil.

Alles Gute

Bru

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