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Extreme Angst vor MS? Muskelzuckungen = MS?

PYl]utonxius


@Bruno

Mann das klappt ja mit der Antwort, Dankeschön!!!!

Geholfen hast Du mir auf jeden Fall!

Wie gehst Du denn diese vegetativen Störungen an?

Sollte es etwas Schlimmes sein, könnte ich ja kaum davon laufen. Ich würde es zu diesem Zeitpunkt auch garnicht wissen wollen, sollte es sich um eine unheilbare Krankheit handeln.

Da "genieße" ich dann solange diese Mißempfindungen und versuche herraus zu bekommen was mein Körper mir damit sagen möchte. Vielleicht gibt es irgendwo kleine Stellschräubchen an denen man eine "Feinjustierung" vornehmen kann. Früher war doch auch alles gut ;-)

Unterschwellig hatte ich auch schon meine Mobiltelefon im Verdacht, wer weiß schon so genau wie sensibel die Nerven auf Induktion reagieren, es handelt sich nach meiner laienhaften Vorstellung, ja auch um Ministröme die in unserem Körper die Signale übertragen?

Mach'gut!

BSRU(NuO


PLUTONIUS

Hallo Plutonius,

schau´doch bitte mal in Deine Mailbox!

c40dyexx


@Bruno

Ach so ist das, danke für die Aufklärung =)

Fand es halt nur irgendwie seltsam, ich hab das zittern auch schon bei andern leuten bemerkt, aber solche Beschwerden können doch nicht einfach so entstehen, muss doch einen grund dafür geben? Wenn das keine MS ist gibt es doch bestimmt einen anderen Namen für so eine Erkrankung dass man sich dann vielleicht mal weiter informieren könnte.....

B1RUNO


@ CODEX

Hallo Codex,

ist Deine Muskelschwäche tatsächlich meßbar oder ist es mehr ein "Gefühl" der Schwäche?

Tritt das Zittern der Hände das Du beschreibst in Ruhe oder eher bei Haltearbeiten (Arm ausstrecken etc.) auf?

Nur nebenbei: ein Zittern (Tremor) der Hände kann durchaus normal sein; jeder Mensch hat einen sog. "physiologischen Tremor" - bei dem einen sichtbar, beim anderen nahezu unsichtbar und nur meßbar.

Durch körperliche Anstrengungen, veget. Überlastung, Stress, Angst usw. kann dieser sich steigern und stärker werden; in der Regel normalisiert sich die Situation mit Verschwinden der Belastung. Also kein Grund zur Besorgnis zunächst.

Der Arzt sollte insb. dann mal nen Blick auf den Tremor werfen, wenn dieser auch in Entspannung/Ruhe und/oder einseitig auftritt.

Gruß!

dYjalexx


Wow,

so viele bekannte Symptome.

Auch ich habe eine wochenlange Geschichte hinter mir.

Im Februar hatte ich zu einer stressigen Zeit (UNI, Arbeit, Privat usw.) Kopfschmerzen und leichtes Schwindelgefühl.

Ab zum "googlen", Tumor, MS und und und. Alles klar, defintiv was schlimmes, dachte ich. Dann eine Panickattacke. Dachte, ich habe einen Schlaganfall (die Symptome standen ja im Internet). Dann eine Woche nichts. Dann plötzlich Kribbeln am Körper, Taubheitsgefühle, Prickeln, Stechen, Angstzustände, Tinnitus (der leider blieb), Schlaflosigkeit und die Ärzteodyssee begann. MRT Hals und Kopf, EEG, Nervengeschwindigkeit, 2 x Borreliosetst, Schilddrüse, Bluttest und und und. Alles i.O. Größte ANgst vor MS, die ich vorher gar nicht kannte, hätte ich nicht gegoogelt. 3 Wochen später Muskelkaterähnliche Zustände in Beinen, mit leichter Krampfanfälligkeit - also doch MS?? Beim Gehen haben die Beine gepumpt, als würde ich 100 kg heben. Ab zum Neurologen mal wieder. Der war nach 5 min. mit mir anhand aller Symptome und Befunde fertig - Diagnose "psychosomatische Beschwerden" - ab zur Psychotherpie.

Später gingen die Beschwerden in ziehende Schmerzen über in der Kniekehle, als on die Sehnen weh tu nwürden, teilweise begleitet vom pelzigen Gefühl auf der Haut, ab und zu Muskelzuckungen, Vibrieren in Bein-Muskeln und Füßen (wie Handy) und diesem kratzigen Gefühl zwischen Haut und Kleidung.

Zwischendurch habe ich geheiratet und war 3 Wochen im Urlaub. Im Urlaub hatte ich übrigens öfters Tage wo ich mich richtig wohl in meiner Haut gefühlt habe. Nun bin ich wieder heim und arbeite wieder. Habe keine große Lust auf meine ARbeit. Macht mir keinen Spaß irgendwie.

Ziehen in der Kniekehle weniger und auch Muskelkater ist auch weniger. Trotzdem fühlen sich unwohl an die Beine. Jogge alle 2 Tage bis zu 7 km und mache Krafttraining.

Beim Joggen eigentlich keine Schmerzen. Nur beim Gehen. Schlafstörungen so gut wie weg. Angststörungen auch weniger. Werde, werde wieder dynamischer.

Trotzdem immer wieder Rückfälle mit Schmerzen in den Beinen und diesen Missempfindungen, die mir ständig das Gefühl geben, vielleicht ist es ja doch was. Psychotherapie ist angenehm und die Muskelentspannung nach Jacobson auch.

Ich muss wohl einsehen, dass es wohl psychisch ist, zumal ich für sowas sehr leicht zu beänstigen bin. Alle sagen mir, Mensch du hast doch nichts. Schau dich an. 1,80 groß, 90 durchtrainierte Kilo.

Aber irgendwas ist in mir anders, als früher. Die Dynamik fehlt mir. Bin nicht mehr so unternehmenslustig, wobei es besser geworden ist. ABer ich hatte ähnliche Zustände in den letzten Jahren, nur nichts mit den Nerven.

Die Frage ist, wird man diese vegetativen Störungen wieder los? WIe stehen die Chancen. Vieles ist ja nun weggegangen, einiges ist aber noch da. Am meisten Sorgen machen mir meine Beinbeschwerden - Angst vor Rollstuhl oder so was. Sage mir aber immer wieder, wie kann man denn dann problemlos so viel joggen.

Mein Psychotherapeut meinte,dass es bis bis zu einem Jahr (!!!)dauern kann, bis alles weg ist. Woher weiss der das, frage ich mich. Aus meinem momentanen Zustand schon vorstellbar, aber eben schwer vorstellbar. Wie lange hält es bei Euch nun an??

P.S.: Letztes Jahr hatte ich plötzlich ganz leichte Herzrhytmusstörungen - Angst vor Herzinfarkt!!! 2 Jahre davor ein halbes Jahr Lang Magen-Darm-Beschwerden - bestimmt Krebs ;-)

Nach Darmspiegelung ohne Befund alles wieder i.O. Zwischen immer wieder Angst vor Hautkrebs.

Pmlutgoniuxs


Hi DJ Alex,

das ist doch alles merkwürdig, wie sich die Geschichten bekannt an hören. Im Gegensatz zu Dir mache ich kein Sport, obwohl ich mich als sportlich einschätze und auch leistungs und leidensfähig bin. Was Deinen Tinitus betrifft, habe ich vielleicht einen Hoffnungsschimmer für Dich. Vor 1-2 Jahren wunderte ich mich beim Mittagsschlaf über das permanente Rauschen der Wasserleitung, das nervte total. Ich ging also auf die Suche und hörte die Wände ab, welcher Nachbar wohl die Spülung laufen ließ. Irgendwann lief es mir auf Grund einer Ahnung, dann siedendheiß den Rücken runter und ich machte den Test , in dem ich mir beide Ohren mit reingedrückten Fingern verschloß. Das Rauschen war da ich bekam einen gehörigen Schrecken. Nach vielen Wochen war es ganz plötzlich vorbei, ich habe keinen Schimmer was da passiert ist. Jedenfalls habe ich nur noch gelegentlich bei bestimmten Kopfdrehungen, Geräusche, vermutlich liegt es an der Halswirbelsäule.

Hällst Du es für möglich, dass wir zu einer besonderen "Spezie" gehören, die einfach zu sensibel auf Umweltfaktoren reagieren. z.B. E-Smog, Mobiltelefon ??? Auch andere Erklärungen, Verdachte würde ich mit Interesse hören.

dljalexx


Ich bin mal in mich gegangen und habe überlegt, was es sein könnte. Da ich schon immer bei gewissen Symptomen im Internet geschaut habe und mich verrückt gemacht habe, dürfte es mich eigentlich nicht wundern. Bis jetzt war es halt aber immer lokal. Also zum Beispiel nur der Darm, oder nur das Herz. Nun spinnt aber eben der ganze Körper. Wahrscheinlich eben eine weitere psychische Verstimmung.

Wenn ich im Internet anfange zu lesen und zu suchen, mekre ich wie mein Kopf langsam zusetzt, so als ob einem eine ANgst hochklettert, jeden Moment etwas zu finden, was die Erklärung für all die Symptome ist. Und doch bleibt man im Ungewissen.

Was schon komisch ist, dass all die Leute, die ähnliche Beschwerden haben, nie wikrlich eine ernsthafte körperliche Krankheit vorfinden konnten. Sind denn all die Ärzte blind??

Gerade bei schlimmen Erkrankungen, ist eine hohe Fehlquote moicht zu erwarten. Die Ärzte sind ja nicht vom Mond gefallen.

Wenn man die Beschwerden hat, kann man sich nur schwer vorstellen, dass man für dieses Zeug selber verantwortlich sein sollte. Aber psychsomatische Beschwerden sind eben präsent. Mehr als 70 % der Leute gehen zum Arzt und haben doch nichts und alles vergeht von alleine.

Ich versuche mir klarzumachen, dass es ja eigentlich nicht schlimmer geworden ist, sondern ganz im Gegenteil etwas besser. Da es aber so lange dauert, macht man sich ständig seine Gedanken. Erst wenn ich nicht mehr an meine Weh-Wehchen denke (wann auch immer es soweit ist), wird es von alleine vorbeigehen (so hoffe ich es doch). Solange ich mich, wie jetzt, damit beschäftige, wird es nicht wirklich besser.

Äussere Einflüsse kann ich mir nicht vorstellen momentan. Wär doch zu einfach ;-)

Ist dir mal aufgefallen, wie oft du dir tagsüber darüber Gedanken machst, was du haben könntest? Und ist dir mal aufgefallen, an den Tagen an denen du abgelenkt bist, und dir keine Gedanken über dich selber machst, dass man viele Schmerzen gar nicht mehr spürt?? Seltsam oder??

Menschen, die wirklich was haben, machen sich mit Sicherheit viel weniger Gedanken als wir.

Je mehr man Im Internet sucht, umso mehr neue Krankheiten findet man. Dies verwirrt einen nur noch mehr und mehr und hilft gar nicht.

Unser vegetatives System ist einfach ein wenig aus den Fugen geraten. Und das es gegen sowas keine Salbe gibt, dauert es halt an, bis sowas nachlässt.

Es wäre echt mal interessant zu lesen, bei wem ähnliche Beschwerden irgendwann verschwuden sind. Nur sind meist diese Leute auch schnell aus den Foren weg, da es sie einfach nicht mehr beschäftigt das Thema.

Ein Tip:

- Nichts mehr im Internet lesen (obwohl ich mich immer wieder dazu hinreißen lasse).

- Psychoterapeuten besuchen (schadet nie, einfach mal über das Leben zu reden. Man wird da nicht für verrückt erklärt.)

dhjadlexx


@ Plutonius

Ist dein Muskelkater eigentlich weg? Oder immer noch da??

Besser oder schlechter geworden??

M:ir#iDsfaxd


Beim googeln könntem an auch auf diese Seite kommen und sie sich mal durchlesen:

[[http://www.power-for-life.com/Schwermetall/schwermetall.html]]

:-)

P.lutoxnixus


@djalex

Der Muskelkater ist zurzeit ganz schwach spürbar, allerdings habe ich eine totale Unruhe in den Beinen. Von den Knöcheln über die Waden bis zu den Kniekehlen. Das meisste spielt sich in den Waden ab. Da wabbert und zuckt es , dass einem schwindlig wird.

Wenn dieses Zucken auf das Herz übergreift, dann gute Nacht ;-)

Diese Angst ist noch nicht ausgeprägt, aber theoretisch. . .

Meine eigene Theorie über den Muskelkater wäre, dass eventuell durch die ständige Minikontraktion der Muskeln der selbe Effekt wie durch eine Überbeanspruchung erfolgt ???

Gruß

dFjalee'x


Hört sich plausibel an, das mit dem Muskelkater.

Übrigens Sport hilft. Nachdem Joggen fühle ich die meisten der Beschwerden nicht mehr. Das wäre zum Beispiel bei einer "echten" körperlichen Krankheit nicht der Fall. Auch nachts kann ich wunderbar schlafen, wenn ich nicht gerade Einschalfprobleme habe (Kopf zu von allen möglichen Todeskrankheiten) und bin morgens ohne irgendeine Missempfindung. ENtwickelt sich nur im Laufe des Tages und das meist nur an der Arbeit. Zu Hause gehts dann wieder besser. Trotzdem will ich es aber nicht ganz akzeptieren, dass es psychisch ist, wobei es doch sehr danach riecht. Wobei - kaum ein Mensch auf der Welt wird von Anfang an sagen, (wenn es denn psychisch ist), dass es auch psychisch ist. Ist ganz normal, jeder denkt erstmal an eine rein körperliche Erkrankung. Und das ist eben nicht immer richtig...

Ich vermute ja auch fast eine generalisierte Angststörung bei mir. Wichtig ist, daß man es selber erkennt und es nicht ständig in Frage stellt, dann sollte es besser gehen. Wenn ich ständig aber Gedanken von allen möglichen Krankheiten habe, dann wird es auch nicht besser - ganz sicher nicht. Ich habe halt viele Krebskranke in der Familie gehabt, was mich ständig verunsichert hat und ich ständig im Internet stöbern musste, sobald ich irgendein Symptom hatte. Diesmal dachte ich ja auch an Schlaganfall oder Hirntumor und bin dann irgendwie in der Neurologie (MS) gelandet :-( ((

Ich habe hier was:

PRIMÄRE ANGSTSTÖRUNGEN

• Allgemeine Angstzustände (Generalisierte Angststörung)

Allgemeine Angstzustände (Fachbegriffe: Generalisierte Angststörung, Generalisiertes Angstsyndrom) sind gekennzeichnet durch eine Art "Dauerangst": anhaltende und ausgeprägte Befürchtungen oder Sorgen von mehreren Monaten Dauer, die sich um einen oder verschiedene Lebensbereiche drehen, z. B. Partnerschaft, Familie, Arbeit, Finanzen usw.

Manchmal findet sich eine einzelne, alles überschattende Befürchtung, vor allem dann, wenn der Patient generell zum "chronischen Problem-Grübeln" oder zu "ständiger Sorgenbereitschaft" neigt. Gelegentlich lässt sich auch keine benennbare Ursache erkennen.

Wichtig ist, dass es die Betroffenen schwierig finden, diese Befürchtungen, Sorgen und Grübeleien wirkungsvoll zu kontrollieren. Außerdem quälen zusätzliche seelische und körperliche Beschwerden und - im Laufe der Zeit - auch entsprechende Folgen. Auf was ist zu achten?

• Ständige Ängstlichkeit, Sorgenbereitschaft, Befürchtungen jeglicher Art ohne ausreichenden Grund, vor allem über Dinge, die eigentlich gar nicht so schwerwiegend sind bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten werden

• Merk- und Konzentrationsstörungen

• wie benommen, zumindest wie "absorbiert"

• nervös, aufgeregt, fahrig, "ständig auf dem Sprung", ungeduldig, reizbar, bisweilen überwach ("überdreht"), rast- und ruhelos, schreckhaft

• rasch ablenkbar, unfähig sich zu entspannen, schnell aufgeregt, sprunghaft

• innerlich unruhig, zitternd, bebend, angespannt

• leicht ermüdbar, rasch erschöpfbar, ggf. kraftlos

• Schweißneigung, kalte und feuchte Hände oder diffuses Schwitzen, Mundtrockenheit, Kloß im Hals (Würgegefühl), rasches Erröten oder ständige Blässe, Lidzucken, Hitzewallungen und Kälteschauer, Unbehagen in der Magengrube, empfindlicher Magen, Übelkeit, Durchfallneigung, Zittern, Verspannungen, Muskelschmerzen, schneller Ruhepuls, Herzklopfen, Herzrasen, vermehrte und verstärkte Atemzüge ("Hecheln"), ggf. Atemnot bis zum Gefühl des Erstickens, häufiges Wasserlassen, Schluckbeschwerden, Ein- oder Durchschlafstörungen, unklare Missempfindungen am ganzen Körper u. a.

• Gefühl, als drohe man die Kontrolle über sich selber zu verlieren, als sei alles unwirklich um einen herum bis hin zur "Ohnmachtsnähe".

Der Verlauf ist langwierig und wechselnd. Bei ständiger Rückfallgefahr bzw. unbehandelt droht schließlich eine Langzeiterkrankung (Chronifizierung).

Verwechslungsmöglichkeiten gibt es vor allem mit anderen Gemütsstörungen, besonders depressiven Zuständen, Panikattacken, Sozialphobien und Zwängen.

Die Therapie einer Generalisierten Angststörung besteht aus Psychotherapie, soziotherapeutischen Korrekturen in Partnerschaft, Familie, Nachbarschaft, am Arbeitsplatz u. a., viel körperlicher Aktivität (führt Angst ab), Entspannungsverfahren (z. B. Autogenes Training, Yoga) und u. U. aus einer medikamentösen Linderung: ggf. Beruhigungsmittel, aber zeitlich begrenzt, z. B. bestimmte Neuroleptika, in der Regel aber vor allem Antidepressiva. Das Pflanzenmittel Kava-Kava bzw. das synthetische Kavain, von dem man sich gerade bei generalisierter Angststörung eine besondere Wirksamkeit erhofft hat, wurde inzwischen wegen problematischer Nebenwirkungen vom Markt genommen.

Diagnostische Fragen

Die Fragen, mit denen man versuchen kann, das meist unklare Beschwerdebild einigermaßen einzugrenzen, lauten:

Fragen zu den Allgemeinen Angstzuständen:

Waren Sie in letzter Zeit - im Gegensatz zu früher - auffallend oft ängstlich, stark angespannt und voller Furcht? Leiden Sie dabei häufig unter übermäßig starken Sorgen, die in dieser Form eigentlich so nicht angebracht sind und die Sie vor allem nicht kontrollieren können? Bespiele: Familie, Arbeitsplatz, finanzielle Angelegenheiten, nahestehende Menschen usw. Begleiten diese Befürchtungen immer mehr und stärkere körperliche Beschwerden aller Art? Beginnen Sie sich mitunter schon zurückzuziehen, drohen zu vereinsamen?

E`laxH


> Später gingen die Beschwerden in ziehende Schmerzen über in

> der Kniekehle, als on die Sehnen weh tu nwürden, teilweise

> begleitet vom pelzigen Gefühl auf der Haut, ab und zu

> Muskelzuckungen, Vibrieren in Bein-Muskeln und Füßen

> (wie Handy) und diesem kratzigen Gefühl zwischen Haut

< und Kleidung.

Hallo,

wollte nur mal kurz schreiben, dass ich genau diese Symptome auch habe, wirklich GENAU diese. Und genauso bin ich auch erstens durch Googlen auf MS gekommen, und später hat mich mein Hausarzt auch zum Neuro überwiesen, um MS auszuschließen (was mich zu Tode erschreckt hat, denn wenn ein Arzt es schon für möglich hält, dass es doch MS sein könnte...?) Naja, zwei Neurologen haben bei mir MS jetzt eigentlich schon ausgeschlossen, auch ein MRT hat keinen Befund gebracht, aber die Beschwerden kommen und gehen und kommen immer wieder! Das bringt mich noch um den Verstand! In den Ruhephasen, wenn nichts zuckt oder vibriert oder zieht und kribbelt, dann geht es mir so richtig gut, ich finde meinen Lebensmut wieder und fühle mich topfit - deshalb glaube ich nicht, dass ich eine Angststörung hab. Aber was ist es dann??!!

Übermorgen hab ich wieder einen Termin bei einem weiteren Neurologen, und ich bin schon seit Tagen total nervös deswegen, weil ich Angst habe, er könnte doch die Diagnose MS stellen.

Obwohl ich sagen muss, es beruhigt mich ein bisschen, zu lesen dass andere die gleichen Symptome haben wie ich und dass auch keine MS festgestellt wurde. :-) Ich hoffe, es wird alles gut...

d[jalyex


Hallo ElaH,

die Angststörung ist ja genau die, dass es in gewissen Phasen richtig gut geht und man sich bei kleinsten Zipperleins anfängt Gedanken zumachen, die wiederum wie ein Teufelskreis alle Symptome verstärken und hochkochen lassen.

Halte uns auf dem Laufenden.

Mein Neurologe hatte sofort MS ausgeschlossen, bevor er MRT-Bilder überhaupt gesehen hatte. Schon seltsam - die Ärzte können ja nicht alle doof sein. Es passt wohl Einiges nicht in das Krankheitsbild. Genauso wie diese Zuckungen usw. Und bei mir hatte sich das ganze innerhalb von 3-4 voll entfaltet - viel zu schnell für all die ganz schlimmen Krankheiten , so wie ich es versanden habe.

Aber das wird schon. Ich weiss bei dir sind es nun 2 Jahre. Aber du musst mal nach diesem Arztbesuch unbedingt zum Therapeuten und über das Leben sprechen und über die ANgst vor den Krankheiten.

Ich sage nur eins, Menschen mit solchen Krankheiten machen sich bei weitem nicht so verrückt wie wir beide. Das ist nur wieder ein Indiz für unsere ANgststörung - ganz sicher. Je weniger man an den Mist denkt, desto besser geht es einem.

Gruß

d[ja.lxex


@ ElaH

Achja, und wenn du schon beim Neurologen bist. Frag ihn doch einfach mal, wenn er der Vermutung sein wird, dass es alles psychosomatisch ist, woran er es denn festmacht:

Ist es an dem Zusammenspiel deiner Symptome oder nur anhand der Befunde, anhand der Erfahrungen oder wodran auch immer...

Frag ihn doch auch mal wie man solche Sachen bewältigen kann, um diese Symptomatik deutlich zu verringern und irgendwann ganz loszuwerden. Du wirst sehen, auch er wird auf einen Psychoterapeuten verweisen.

Frag ihn einfach ein wenig aus und schildere ihm deine Ängste und wie man sich als Laie in so einem Fall klar machen kann, dass es nur "vegetative Störungen" sind.

Trotz allem wird er vielleicht auch nochmal alle möglichen Tests machen. Nicht verunsichern lassen. ER muss ja auch sein Geld verdienen ;-)

Gruß

EMlxaH


@ djalex:

Bei mir war's auch so, dass beide Neuros sofort sagten, MS könne ausgeschlossen werden, noch bevor ich beim MRT war! Tja, wahrscheinlich haben wir wirklich nur einen an der Waffel, wie? ;-D (Ist nicht böse gemeint!)

Ich werde berichten!

Gruß,

Ela

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