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Ausgeliefertsein bei Gleichgewichtsausfall

LJupEo(049


@ Matze

Hallo Matze,

vielleicht solltest Du nicht alles in einen Topf werfen, sondern bestimmte Sachen voneinander unterscheiden.

Den Beginn Deines Schwindels kann man sicherlich am Ausfall des Gleichgewichtsorgans festmachen. "Ständiger Schwindel mit Panikattacken" aber können tatsächlich auch durch die Psyche ausgelöst oder manifestiert worden sein, dann solltest Du auch in dieser Richtung etwas machen. Die Tatsache, dass Drogen oder Alkohol Deinen Zustand verbesserten, spricht zusätzlich dafür, genauso wie Deine weiteren Beschwerden wie Untergewicht (durch Appetitlosigkeit ?) und Müdigkeit.

Nierengriess/-steinchen hat damit natürlich nichts zu tun, das solltest Du aus diesem Zusammenhang rausnehmen.

Also, Du solltest etwas für Deine Psyche tun, die Rennerei zu den Ärzten bringt nur noch mehr Frust und Angst.

Alles Gute & Viele Grüsse !

Lupo

Mxatze'_H[H_


@Lupo

Danke Lupo für deinen Tipp.

Ich hab auch schon überlegt die sachen getrennt von einander zu behandeln.

Hab mir jetzt erstma n Mountenbike gekauft und fahr jedentag n bissl durch den Wald um die Seele baumeln zu lassen.

Ist natürlich nicht ne richtige Therapie, aber ein anfang.

Ich hoffe das ich irgendwann wieder ein normales Leben führen kann....

H&ansJ-Aploxis


Vor 3 Jahren hatte Ich einen Gleichgewichtsausfall rechts bzw. Untererregung .Man sagte mir,das es sich wieder mit der Zeit wieder gibt.Schwindel , Übelkeit Erbrechen habe ich seid 3 Jahren.

Ein Jahr später war mein rechtes Gleichgewichtsorgan ganz ausgefallen.Bei einer späteren Untersuchung

stellte man auch noch fest,das mein linkes Gleichgewichtsorgan ausgefallen ist.

Nun laufe Ich mit einen Rollator herum um nicht zu fallen .

Beim laufen oder drehen habe ich das gefühl,als ob das alles Erschütterungen sind.

Mache alle theraphieen,Kg Ergo und Psycho und es wird nicht besser.

Ende Mai mache ich noch ein MRT mit konstrastmittel.Für ein Jahr habe ich eine Rente .

Zu den Ärzten sagte ich auch das nicht alles psyche sei. Sie sind aber hilflos.

Hans-Alois

M@at*ze_HxH_


Hallo Zusammen,

ich wollt nach langer zeit mal wieder etwas schreiben damit dieser thread nicht in vergessenheit gerät.

Den Satz über das aussetzen des Gleichgewichtsorgans:

" das würd ich meinen schlimmsten feinden nicht wünschen"fand ich sehr treffend.

Mich hat das leider schon inzwischen 3 mal heimgesucht.

Und die zeit danach ist wirklich grausam...tagelanges im bett liegen, und kaum bewegen können.

Teilweise dachte ich ich müßte sterben, und oft hab ich es mir gewünscht damit es aufhört!

Seit über 10 jahren kämpfe ich nun gegen diesen scheiß schwindel, und es scheint mir als gäbe es keine Lösung.

ich versteh nicht wieso die welt auf den mond fliegen können, herzen transplantieren können, aber mir nicht sagen können wieso mir schwindelig ist....

nach meinem letzten zusammenbruch, war ich monate lang krankgeschrieben.

Alle Ärzte nochmal besucht, halswirbel testen lassen, Kernspin und und und.

Sogar zu einer sehr weit entfernten schwindelambulanz hab ich mich fahren lassen, alles ohne erfolg.

Ich hab immer das Gefühl nicht ernst genommen zu werden.

Ich sag mir ist immer schwindelig und wenn ich mich zu schnell umdrehe kipp ich aus den latschen, und die schnallen mich erstmal auf einen drehstuhl bis ich kotzen muss. klasse^^

2 Monate Psychosomatische Klinik war auch voll fürn Arsch...(sorry)

seit 2jahren ungefähr läuft es aber besser...

keine A´hnung warum, ich beiß mich aber auch da durch.

Ich hab mir vorgenommen mir durch den scheiß nicht weiter meine Jungen jahre versauen zu lassen.

ich bin gegen an gegangen, immer wieder raus gegangen, fahre inzwischen sogar wieder motorrad!

ich denk mir, wozu soll ich angst haben, wenn es wieder passiert dann passiert es eben, und dann ist es scnheiß egal ob ich zu hause umkipp oder irgendwo anders.

ich achte nur immer darauf das ich n handy dabei hab und weiß wo ich bin fals ich mal nen krankenwagen rufen muß.

Falls ich also wieder umkippen sollte,dann gehts mir wieder ein paar wochen verdammt dreckig, aber es hat mir dann eben nur ein paar wochen versaut, und nicht mein Leben!

und sobald ich dann wieder einigermaßen fit bin geh ich wieder raus und mach weiter!

und genau diese einstellung ist das einzige was mir hilft, und wodurch es mir merkwürdigerweise besser geht.

ich geb die hoffnung nicht auf irgendwann ein normales leben ohne den scheiß zu führen.

allen da draußen den es änlich geht, kämpft!

ihr seit nicht allein, und es gibt doch noch menschen die wissen wie scheiße es euch geht und euch verstehen!

ich wünsch euch alles gute, euer mathias

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