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Spinalkanalenge

wrolffXrxed hat die Diskussion gestartet


Sehr geehrte Mediziner,

Habe seit 4 Wochen im linken Arm Schmerzen, mit Taubheit, Kribbeln,Stechen und Brennen bis in Hand und Fingern. Ich darf meinen Kopf nicht nach links drehen, dann wird der linke Arm sofort taub.

Mein Hausarzt (Internist) hat mit Einränken und Spritzen versucht dies zu bekämpfen.

Da dies aber keine Linderung oder Heilung brachte, bin ich zum Orthopäden gegangen. Dieser hat auch eingeränkt und gespritzt, sowie Krankengymnastik verschrieben.

Aber auch dies keine Besserung brachte wurde ein MRT gemacht.

Folgendes kam dabei heraus:

Diagnose:

Wirbelsäule / lang: Segmentale Bewegungsstörungen

Spinalkanalenge C5/6

Fortgeschrittene Spondylose C6/7

Kopfgelenkarthrose Wurzelreizsyndrom C7 links.

Habe nun wieder Krankengymnastik. Außerdem hat mein Orthopäde mir LYRICA 75mg (Pregabalin) verschrieben, die morgens und abends einnehmen muss. Nun ist es mir schwindelig, müde, Druckgefühl im Kopf, meine Augenlieder sind geschwollen und meine Sehstärke hat nachgelassen und ich bin total teilnahmslos.

Was soll ich nun machen. Welcher anderen Möglichkeit gibt es, um dies zu beheben?

Für Ihre Hilfe bedanke ich mich.

Antworten
AmndreaxH1


Hallo wolffred,

bei mir wurde u. a. der Spinalkanal und auch die Nervenaustrittslöcher ausgefräst.

Die OP an meiner HWS war im Dez. 04.

Es ist alles gut gegangen.

Was sagt dein Arzt zu einer OP?

Was ist die Ursache deiner Spinalkanalenge C5/C6?

Gute Besserung! @:)

w]ol~ffxred


Spinalkanalenge

Hallo AndreaH1,

Die ganze Diagnose lautet:

Wirbelsäule / lang: Segmentale Bewegungsstörungen

Spinalkanalenge C5/6

Fortgeschrittene Spondylose C6/7

Fortgeschrittene Osteochondrose C6/7

Ancylosierende Spondylose der HWS

Kopfgelenkarthrose Wurzelreizsyndrom C7 links.

Von einer OP hält z.Zt. mein Orthopäde noch nichts, zumal hat er mir gesagt, sei die OP nicht ungefährlich.

grüße

A_n5drexaH1


Hallo wolfred,

die Spondylose C6/C7 und Osteochondrose C6/C7 kann durch Ausfräsen im Spinalkanal mit einem Diamantbohrer beseitigt werden, wie bei mir.

Allerdings steht in deinem Befund nichts von der Ursache deiner Spinalkanalenge C5/C6 und des Wurzelreizsyndromes C7 links.

Ok, die OP ist sehr riskant!

Insbesondere weil sie ganz nahe des Rückenmarkes und evtl. der Nervenwurzeln durchgeführt werden muß.

Bei mir ging alles gut!

Wenn Du allerdings länger wartest, kann es sein, dass dann die OP insgesamt noch gefährlicher wird, weil das Rückenmark noch mehr eingeengt wird und dort eben ausgefräst werden muß.

Ich kann Dir zu einer OP weder zu- noch abraten.

Drücke Dir aber ganz fest die Daumen, dass Du die richtige Entscheidung treffen wirst! :)^

Die Spondylose und Osteochondrose kommt von der Knochendegeneration deiner Wirbelkörper.

Alles Gute!! @:)

Yav)ymoCnd


Lyrica

Hallo !

Lyrica nehme ich auch seit einer Woche.Ich bin in der Schmerzambulanz Uniklinik,die mich sehr gut betreuen.Allerdings wurde bei mir mit einer Anfangsdosis abends von 50mg begonnen.ich war sehr müde die ersten tage,dann ging es,nun nehme ich auch morgens 50mg,da setzte ein Lidzucken,des rechten Unterlids ein.Ich werde aber ersteinmal mit der Dosis fortfahren,da ich von meinen Erfahrungen mit Katadolon weiß,daß Nebenwirkungen nach einer gewißen Zeit(abhängig vom Patienten)nachlassen und verschwinden.

Ich habe ein WirbelgleitenL5/S1,Spinalkanalstenose und Polyneuropathie,resultierend aus der Stenose.Bei mir treten Krämpfe in den beinen auf,daß ich nach einer kurzen Strecke nicht mehr laufen kann und stehen bleiben muß bis es sich entkrampft hat.

Eine OP hat viele Risiken und da ich "erst"39 bin,auch zu jung.

In der Schmerzambulanz werden ersteinmal alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft.

Niedergelasseene Ärzte haben oft kein Interesse an der behandlung einer Stenose,da sie für den Kostenplan der Krankenkassen oft viel zu aufwenig ist.

So lange du dich von deinem Arzt gut beraten fühlst,ist das ok,ansonsten suche dir eine Schmerzambulanz.Nach meiner über einjährigen Odysse,kann ich es nur empfehlen.

Grüße, Yvymond

bXibe


Re: Spinalkanalstenose

Hallo Wolffred,

meine Diagnosen:zentrale (angeborene)Spinalkanalstenose C4-C6,Spondylose, ForamenstenoseC5.C6(degenerativ),links

Symptome:- 20 Jahre rezidivierende Schulter-und Nackenschmerzen

-seit 2 J. elektrisierende Schmerzen im linken Arm bis Daumen und Zeigefinger, nach konservativer Therapie etwas leichter, aber nie weg.

-seit Jan-2005 stärkste Schmerzen vom Nacken bis zum Daumen.

Trotz intensivster konservativer Therapiebemühungen( medikamentös,KG,Massagen, Elektrotherapie,Chiro, Ostheopathie, Triggerspritzen) war keine Besserung mehr zu erreichen, was aber möglich sein kann.

Am 31.05.05 wurde bei mir dann operativ die interlaminäre Fensterung, Spondylosenabtragung und Foraminotomie C5/C6 links vorgenommern. Ich bin heute bis auf Kleinigkeiten schmerzfrei, mein linker Daumen ist noch taub geblieben, da die nervalen Strukturen ausgeprägt komprimiert waren, das kann aber noch besser werden.

Positive Prognosen gibt es leider weder für für die eine noch für die andere Therapieform.

Viele Grüße Bibe

e0lleoxnore


Spinalkanal hier Kernspintuntersuchung

Sehr geehrte Mediziner,

ich bin seit 20 Jahren mit meinen Rückenproblemen in ärztlicher Behandlung. Nehme täglich 120mg Morphium zu mir und sporatisch Ibuprofen AL 600, sowie Paracetamol comp. STADA. Der Schmerzzustand verschlimmert sich weiter, auf den linken Bein kann ich kaum noch stehen. Liege auf einem Wasserbett, trotzdem kann ich meiner Hausarbeit nur noch sehr eingeschränkt nachgehen.

Nachstehend gebe ich Ihnen den Bericht von der Kernspintuntersuchung wieder, mit der Bitte, um Stellungnahme mit dem Hinweis auf eventuelle mögliche Maßnahmen, die mir als nächsten Schritt zur Verfügung stehen. Vielen Dank im Voraus.

Bericht:

Indikation: zustand nach Fraktur BWK 12 vor 5 Jahren, degeneratives unteres LWS Syndrom, Spondylolisthesis, Ausschluß spinale Stenose.

Befund:TSE T2 und T1 sagittal, STIR coronar, TSE T2 axial.

Erfaßt ist der Bereich von Th9/10 bis S3.

Stabile Keilwirbelbildung BWK 12 mit leichter Protrusion TH 11/12. Der Spinalkanal ist am thorakolumbalen Übergang ausreichend weit, der Conus stellt sich regelrecht dar. Leichte linkskonvexe Skoliose der LWS. Chondrose L 3/4 mit intraforaminärem Prolaps re., es besteht Kontakt zur austretenden Wurzel L3 im rechten Neuroforamen. Bei L4/5 zeigt sich eine Spondylolisthesis um 3,5mm bei Spondylarthrosen. Intraforaminärer Bandscheibenforfall rechts mit Kompression der austretenden Wurzel L4 rechts im Neuraforamen, sowie spinale Stenose rechts betont, insbesondere bedingt durch die hypertrophen Spondylarthrosen (sagittaler Durchmesser in der Mittellinie ca. 8mm). Erosive Osteochondrose L5/S1 mit ventraler Spondylose und ausgeprägten dorsalen Spondylosen, teilweise verkalkter Bandscheibenvorfall. Im Rahmen der begleitenden Spondylarthrosen knöcherne Einengung der Neurofaramina, links mehr als rechts. Kein Hinweis eine Spondylodiscitis. Paravertebrale Weichteilstrukturen einschließlich erfaßte Abschnitte der ISGs regelrecht.

Beurteilung:

Keilwirbel BWK 12 bei Zustand nach alter Fraktur. Spinale Stenose L4/5 bei degenerativer Ventrolisthesis um 3,5mm, insbesondere Einengung des Spinalkanals auf der rechten Seite durch hypertrophe Spondylarthrosen. Intraforaminärer Vorfall L3/4 und L4/5 rechts mit Kontakt zur austretenden Wurzel L3 und L4 rechts. Bei fortgeschrittener Osteochondrose mit retrosponylophytär abgestütztem verkalkten Vorfall L5/S1, knöcherne Einengung der Foramina im Bereich der austretenden Wurzeln L5 links mehr als rechts, hier relativ enger Spinalkanal.

Mit freundlichen Grüßen

ebob

A)nd$reaH1


Liebe elleonore,

ich bin zwar kein Arzt, aber ich würde über eine OP nachdenken, bei der deine Bandscheibenvorfälle beseitigt sowie die Spondylarthrosen und weitere knöcherne Engen im Spinalkanal bzw. an den Nervenwurzeln ausgefräst werden.

Bei mir war's die HWS und ich bin heute sehr sehr dankbar, daß ich meine OP im Dez. 04 habe machen lassen.

Gute Besserung! @:)

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