Brennende Schmerzen in den Füssen, Übersensibilität Haut

25.07.05  10:44

Hallo an alle, die vielleicht eine Idee haben.

Vor ca. 3 Jahren haben bei mir folgende Beschwerden angefangen:

-brennende Schmerzen in den Füßen bis in etwa zu den Knöcheln; am stärksten hierbei an den Fußsohlen. Die Schmerzen sind vergleichbar einem Gefühl als würde man mit den Füßen in sehr heißem Wasser stehen.

-Übersensibilität an fast den gesamten restlichen Hautflächen des Körpers. Hier vor allem Gesicht, Kopfhaut, Handflächen, Rückenflächen, Gesäß und Oberschenkelbereich vorne und hinten. Die Beschwerden sind vergleichbar wie bei einem starken Sonnenbrand.

Untersuchungen von Internist, Neurologe (1 Woche Klinikaufenthalt), Hautarzt sowie Orthopäde haben keinen Befund gebracht. Ausgeschlossen wurden bei diesen Untersuchungen: Diabetes durch Blutuntersuchung, Borreliose durch Liquoruntersuchung (Nervenwasser), MS durch Kernspin. Auch Besuche bei Heilpraktikern, Homöopathen und Untersuchungen mittels Elektroakupunktur haben mir nicht helfen können.

Die Schmerzen haben sich im Laufe der Zeit immer mehr intensiviert.

Vielen Dank an alle, die mir mit einer Anregung weiterhelfen können

B2erniexH

25.07.05  16:05

Wenn Diabetes wirklich abgeklärt ist (evtl. noch einen Glucose-Toleranz-Test machen lassen), kämen vielleicht noch Schwermetalle/Umweltgifte als AUslöser in Frage. Hast Du Amalgamfüllungen im Mund? Das Quecksilber im Amalgam ist ein Nervengift und kann deshalb alle möglichen Wirkungen haben.

Vielleicht hilft Dir dieser Beitrag weiter?:

[[http://www.medizin-websites.de/forum/viewtopic/t-147/burning-feet-syndrom.html]]

MniGrisfaxd

26.07.05  08:31

Hallo Mirisfad,

vielen Dank für Deine Antwort.

Meine Amalgamfüllungen wurden vor ca. 2 Jahren entfernt. Ich kann zwar nicht ausschließen, dass eventuell im Zuge einer Wurzelbehandlung vor 20 Jahren Spuren von Quecksilber eingebracht und noch vorhanden sind, durch das Entfernen der Amalgamfüllungen ist jedoch mit Siocherheit der weit überwiegende Teil des Quecksilbers entfernt worden. Anschließend habe ich mich einer Amalgamausleitung unterzogen. Ob mit Erfolg oder nicht ist jedoch wohl kaum nachprüfbar!?

Dem von Dir aufgezeigten Hinweis auf das burning-feet -Syndrom bin ich nachgegangen und werde dies auch weiter verfolgen, wobei bei diesem Syndrom die Beschwerden sich auf die Füsse beschränken, während bei mir ebenfalls Schmerzen an anderen Körperteilen auftreten.

Um dem Gedanken Umweltgifte nachgehen zu können, wäre ich für die Adresse eines entsprechenden Fachmediziners im Raum Stuttgart-Heidelberg-Mannheim-Frankfurt dankbar.

BaerninexH

27.07.05  10:17

Hallo Bernie,

dieses Symptome tritt häufig bei einer Borreliose auf. Immerhin gut, dass da schon mal jemand daran gedacht hat. Allerdings kann man Borreliose im Liquor nur sehr schwer nachweisen (man schätzt, dass nur ca. 20% der Erkrankungen damit gefunden werden).

Es sollten noch weitere Tests gemacht werden. Diese sollten aber von einem Borreliose-erfahrenen Arzt durchgeführt werden, da sonst erfahrungsgemäss wieder nichts dabei herauskommt. Adressen kannst Du bei einer Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe erfragen.

Ich hatte dieses Hautbrennen (vor allem Fusssohlen und Rückseite der Oberschenkel) auch zeitweise. Ich habe auch schon gehört, dass das Brennen nicht von den Borrelien selbst, sondern von einer Ko-Infektion verursacht wird, die auch von Zecken (oder Katzen) übertragen werden kann. Es handelt sich um die Bartonellose. Oft hat man jedoch beide Infekte.

Ich würde mich auf beides untersuchen lassen.

A^ic>ha200_4

27.07.05  15:10

Re:

hallo BernieH, möchte auch etwas dazu schreiben, denn mich quälen seit fast 2 Jahren brennende Füsse.

Im letzten Jahr wurde bei mir durch eine Neurologin *Polyneuropathie* festgestellt. Natürlich unklarer Genese. Nach etlichen Untersuchungen/Labor steht noch nicht fest wodurch ich die Polyneuropathie bekam.

Seit 3 Wochen nehme ich ein Medikament *Keltican* welches erst nach zweiwöchiger Einnahme anfing zu wirken, langsam aber spürbar.

Auf *Keltican* kam ich allein....durchs Internet. Bin aber noch in neurologischer Behandlung und habe auch am 10. August einen Termin bei einer Rheumatologin. Da versprech ich mir allerdings, daß man die Ursache findet.

Ich kann das sehr gut nachempfinden, brennende Füsse bringen einen um den Verstand. Die Nächte sind unerträglich.......ich wünsche, daß ich dir etwas geholfen habe und vor allen Dingen, reden und nochmals reden mit dem Hausarzt, Neurologen.

Schreibe mal wieder

Grüsse

zigeunerin

zVigeVuneri@n

28.07.05  08:27

Hallo Aicha2004,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich werde mich nochmals auf Borreliose untersuchen lassen, obwohl vor 2 Jahren bei mir (auf Verdacht) schon eine 4-wöchige Antibiotikabehandlung gegen Borreliose durchgeführt wurde. Eine Verbesserung meiner Schmerzen hat dies leider nicht mit sich gebracht. Vielleicht war diese Behandlung ja auch nicht zielgerichtet genug.

BVerjnxieH

28.07.05  08:42

Hallo Zigeunerin,

auch bei mir wird von einigen Ärzten die Bezeichnung "Polyneuropathie" verwendet. Dies scheint aber lediglich auszusagen, dass man an "diffusen" (dass heist ohne konkteten Befund und Ursachenfeststellung) Nervenschmerzen leidet. Ich hatte mich auch schon einer Polyneuropathie-Selbsthilfegruppe angeschlossen. Hier waren jedoch ausschließlich Diabetiker vertreten, die letztlich andere Beschwerden an den Füßen hatten. Diese Betroffenen hatten unter extremer Taubheit an den Füßen, bis hin zur Gefühllosigkeit zu tun und weniger mit brennenden Schmerzen.

Bei mir hat der Neurologe zuerst versucht dies mit dem Medikament "Neurontin" zu therapieren. Jedoch ohne Erfolg.

Ich hoffe dass Dein Optimismus bezüglich Deines anstehenden Besuches bei der Rheumatologin nicht zu hoch gesteckt dies.

Lass uns in Kontakt bleiben

Bis dann

BernieH

B\ernxieH

28.07.05  11:50

Re.

hallo BernieH,

auch bei mir tippte man auf Diabetes, aber der Glucosetest war einwandfrei. Denn Taubheitsgefühl und Mißempfindungen habe ich auch in den Füssen, leider... denn mir fiel das erstmals auf als ich im letzten Jahr Badeurlaub machte und mein Mann enorme Schwierigkeiten mit dem heissen Sand hatte und ich lief ganz normal. Denn ich spürte das Heisse nicht...ja, da fiel es mir auf.

Oh, laß mir das bisschen Hoffnung auf die Rheumatologin. Heute nachmittag bin ich bei meiner Neurologin zur Kontrolle ob sich in einem Jahr etwas verändert hat.

Ich melde mich wieder und natürlich halten wir Kontakt

liebe Grüsse aus dem Ruhrpott

Zigeunerin

z?igeun'erxin

30.07.05  03:07

Bernie

auch bei mir wird von einigen Ärzten die Bezeichnung "Polyneuropathie" verwendet. Dies scheint aber lediglich auszusagen, dass man an "diffusen" (dass heist ohne konkteten Befund und Ursachenfeststellung) Nervenschmerzen leidet.

Das stimmt nicht. Polyneuropathie kann zwar über 300- evtl. auch mehr verschiedene Ursachen haben- aber zur PNP gehören Auffälligkeiten (Verlangsamung usw) in der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese Untersuchung kann sogar Aufschluss darüber ergeben, ob die PNP vom axonalen oder demyelisierenden Typ ist oder gemischt wie bei mir. Reine Nervenschmerzen oder Missempfindungen ohne Auffälligkeiten in der NLG reichen nicht aus zur Diagnose PNP.

Zur Untersuchung gehört zuerst die klinische, dann die Untersuchung der NLG- dannach Blut, evtl. Nervenwasser-Untersuchungen und gegebenenfalls eine Nervenbiopsie.

In ca. 30% bleibt der Auslöser zwar unklar- dies besagt aber gar nichts, dies teilt diese Erkrankung mit vielen chronischen Leiden. Selbst bei Rheuma, MS oder Krebs kennt man die Ursache nicht.

Die Ursache meiner PNP ist eine Vitamin B-Mangel-Erkrankung aufgrund einer Colitis Ulcerosa.

RIauchscxhwalbe

03.08.05  01:13

Zoster,

auch Gürtelrose genannt, veursacht ähnliche Schmerzen. Es handelt sich dabei um eine Virusinfektion. Bist Du in dieser Richtung schon einmal untersucht worden. Leider wird diese Krankheit oft erst dann erkannt, wenn sich Hautveränderungen zeigen.

n)ark$o)s

03.08.05  08:26

Hallo Narkos,

da bei mit unter anderem eine Nerbenwasseruntersuchung durchgeführt wurde, hätte man hierbei meines Erachtens eine Erhöhung der Zoster-Antikörper feststellen müssen. Auch hatte ich nicht die an sich typische Hautveränderungen.

BOernixeH

09.08.05  20:45

Burning-feet nach Spätschwangerschaft

Hallo Allerseits,

ich bin einerseits froh, daß ich mit meinem Symptom nicht

alleine stehe.

Seit ca. drei Jahren leide ich unter brennenden Fuß-

sohlen.

HP meinte es wäre Übersäuerung,jedoch haben Basenpulver nichts

gebracht.

Im Net fand ich jetzt einen Hinweis dem ich zur Zeit nach-

gehe.

Panthotensäuremangel ,Vitamin B 5 kann solche Symptome

erzeugen, auch Haarausfall.

Bei mir sind die Symptome nach einer Spätschwangerschaft

aufgetreten.

Nachts brennen die Füße nie, sobald jedoch nach dem

Aufstehen Druck draufkommt.

Zur Zeit warte ich auf das Ergebnis der Blutabnahme.

Hab den Pantothensäurespiegel testen lassen.

Wenn ich einen Hinweis für Euch habe ,melde ich mich.

Bis dahin

Alles Gute!!

BWäregnklxau

10.08.05  11:12

Panthotensäuremangel

Hallo Bärenklau,

es wäre für mich sehr interessant zu erfahren, ob deine weiteren Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen Panthotensäuremangel und deinen Beschwerden aufdecken können. Für weitere Infos bin ich daher äußerst dankbar.

Bis demnächst

BPerqnieH

16.08.05  09:56

Nervenschmerzen

Hallo Zusammen!

Ich leide seit einiger Zeit (ca-2 Jahre)

an regelmässig auftretenden Schmerzen in den Füssen und Beinen.Ich vermute inzwischen das es Nervenschmerzen sind,habe zumindest keine andere Erklärung.

Es fängt meistens einseitig,am Fuss an.Dann zieht es die Wade hoch,meist bis zum Gesäss.Der Schmerz ist dauerhaft, zwischedurch verstärkt er sich aber immer wieder (schon fast wellenartig) Der Schmerz an sich ist stark brennend und stechend, irgendwie wie ein Krampf, nur leichter und permanent.

Wenn ich über die Haut der betroffenen Körperteile streiche, ist das sehr unangenhem, die Haut ist extrem sensibel, und alles tut weh.Der Schmerz ist sehr grossflächig und schwer genau zu lokalisieren.

aufgefallen ist mir, das ich diese Beschwerden oft kurz nach meiner Periode habe.Es passiert ungefähr alle 3 Wochen für ein paar Tage,manchmal auch öfter.Ich kanns schwer sagen.

Ich habe das öfter bei meinem Arzt angesprochen, der meinte dann irgendwann ich könnte mgnesium Mangel haben.Habe Zusatzpräparate eingenommen.Inzwischen glaub ich nicht mehr das es daran leigt, da ich regelmässig Magnesium einnehme,und die beschwerden sind trotzdem da.

Ich finde es sehr belastend.

Kann sich irgendjemand vorstellen was das sein könnte?

Von Ärzten fühle ich mich generell nie ernst genommen.

Trotzdem werde ich jetzt einen Neurologen aufsuchen.

Bin für jede Antwort dankbar.

LG,

aurikel

aDuriktelx00

29.08.05  15:39

@aurikel00

Hallo,

ich habe (bzw. hatte :-/ ) auch 4 Jahre lang unangenehme Nervenbeschwerden (Kribbeln) in den Beinen...aber auch von den Schultern in die Arme ausstrahlend sowie von der Halswirbelsäule ( ??? ) in die Schläfenregion.

Bei mir wurde dies durch einen Wachstumsschub jenseits des 30ten Lebensjahres ausgelöst. Was jedoch die eigentliche Ursache ist, will ich noch herausfinden.

Vor etwa 2 Monaten habe ich meinen Koffeinkonsum (in Form von ca. eineinhalb Liter schwarzem Tee am Tag) über Nacht auf "nahe Null" zurückgefahren und seitdem kaum noch dieses Kribbeln, nur noch Gelenk/Muskelbeschwerden und Nervenschmerzen wegen hypermobiler Wirbelsäulengelenke.

Dadurch daß sie nicht mehr mit diesem Kribbeln verbunden sind, kann ich jetzt besser schlafen. Vorher war ich oft beim einschlafen im wahrsten Sinne des Wortes "genervt" ;-)

Wahrscheinlich kommen bei so etwas oft mehrere Faktoren zusammen... :-/

Gruß vom Mupf *:)

d#e1rMudpf

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH