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Wer hat einen Rat für mich?

k}athBy75 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

will mir heute auch mal einen Rat von euch holen.

Habe schon seit vielen Jahren Probleme mit der HWS, Steilstellung, anfangende Protrusio usw. im Januar 05 festgestellt. Bin 30 Jahre.

Nun mein eigentliches Problem: Hatte vor 4 Wochen wieder so ein komisches Erlebnis, ich steige aus dem Auto und mir war 1 Sekunde kurz komisch, als ob jemand kurz den Strom ausschaltet im Körper und dann wieder an. danach war mir wieder benommen und schwindelig und meine linke seite war gefühlsmäßig etwas taub... nur leichtes Kribbeln,aber unterhalb nur in der Wade. Oberhalb Gesicht, Arm, Kopf.( Ich muß aber dazu sagen, das ich laufen sehen sprechen und alles weiter machen kann) Eigentlich hatte ich das öfter schon mal, aber diesmal wollte ich es eben gleich vom Krankenhaus testen lassen, hingefahren, ct okay, blutdruck okay, eine Nacht Aufenthalt, aber kein Arzt sagte mir eine genaue Diagnose, das einzige was ein Arzt sagte, wenn sie jetzt 60 wären, würde ich sagen ein Schlaganfall.

Ich zu Hause dann den Termin für ein Schädel MRT abgewartet. MRT okay. HNO-Azrt alles okay, Orthopäde wußte auch nichts weiter, jetzt in 3 Tagen geht es zum Neurologen. Ich hoffe so das er mir Klarheit verschafft. Was mich am meißten verunsichert, ich habe mehrmals am Tagen immer ein Ziehen bzw. Stechem auf dem Kopf, meißtens an der gleichen Stelle oben am Hinterkopf, es ist kein Kopfschmerz sondern immer nur ein Stechen oder Ziehen, besonders schlimm wenn ich mich in der Sonne befinde. Ich habe solche Angst, das es doch nicht nur von der Wirbelsäule ist. Seit den 4 wochen habe ich nun auch noch Schwindel und Muskelprobleme, meißt in den Waden, wie wenn sich ein Krampf ankündigt. Achso Borreliose wurde auch schon getestet, das ist es auch nicht.

Wenn ich dann meinen Neurologen-Befund habe gehe ich zu einem Phsychologen, um mich da endlich mal von meinen ganzen Sorgen zu befreien, davon hab ich nämlich eine Menge, 2 kleine Kinder (1 und 3 Jahre), seit 2001 im Erziehungsurlaub, also nur ständig Haushalt, Kinder usw. und ständig das Bedürfnis immer alles perfekt zu machen, das immer alles ordentlich zu Hause ist, alles jedem recht machen, egal ob Freunde, Gartennachbarn usw. ja immer recht lieb und nett sein und mit niemandem streiten.

Jetzt sind meine Kinder 2 Wochen bei der Oma und ich wollte mich mal ausruhen und wieder zu mir finden. Mit meinem Mann den 1. Hochzeitstag feiern wegfahren ausruhen usw. das hatten wir jetzt dieses Wochenende, mir ging es gut, ich hab gelacht. Und dann kommen wir nach Hause und das linksseitige Kribbeln geht wieder los, Kopfziehen und Panik. Jetzt hab ich schon wieder die Panik, noch eine Woche dann hast du die Kids wieder alleine und mußt funktionieren, du mußt egal ob es dir gut oder schlecht geht.

Ja der Text ist lang geworden, aber ich wollte es mal loswerden. Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich, wie ich von dem Gedanken, des Schlaganfalls loskomme. es macht mich wahnsinnig.

Danke fürs durchlesen.

Antworten
Lzupox049


Hallo Kathy,

wenn CT und MRT Deines Kopfes ohne irgendeinen Befund waren, solltest Du Dir bezüglich Schlaganfall usw. keine Sorgen mehr machen. Leider kann die Angst vor solchen Sachen weitere Symptome verursachen oder bereits bestehende- verstärken. Deshalb ist es wichtig, etwas gegen die Angst zu tun.

Ein Psychologe wird Dich nicht "von Deinen ganzen Sorgen befreien", aber Du kannst auf Dauer z.B. durch bestimmte Verhaltenstechniken lernen, besser damit umzugehen, auch mit der Angst vor Krankheiten. Übrigens sind sehr oft die "Perfektionisten" von solchen Sachen betroffen...

Alles Gute & Grüsse !

Lupo

k\at^hyx75


Frage nach Lumbalpunktion

Hallo Lupo,

war nun heute beim neurologen und nach meinen symptomen schickt sie mich zur LP um eine MS auszuschließen.

Mein hausärztin meinte, das man da auch was im Mrt gesehen hätte. Nun sitzt ich wieder da und denke nach was mit den kids wird usw.

Kennst du dich in Sachen LP aus, als Forums-Vater?

Gruß kathy

LjupDo0T4x9


@ kathy

…..ist wahrscheinlich nett gemeint, aber als "Forums-Vater" fühle ich mich ganz und gar nicht (wohl). :-/

OK, aber wenn Du die Erfahrungen ansprichst, auch eine LP habe ich mitgemacht…

Aber erst mal zu Deiner Hausärztin. Du hattest Doch geschrieben, dass CT und MRT ohne Befund waren ? Wie kommt die jetzt dazu, so etwas zu sagen ?

Tatsächlich laufen die MS-Ausschlussuntersuchungen oftmals so ab, dass zuerst ein MRT gemacht wird und nur bei Auffälligkeiten eine LP folgt.

Trotzdem, wenn man noch mehr Sicherheit haben möchte, wird eine LP auch angeordnet, wenn das MRT unauffällig war, das ist von Arzt zu Arzt verschieden. Gerade bei ängstlichen Patienten kann diese Untersuchung auch dem "therapeutischen" Zweck dienen, die Angst vor MS dann endgültig aus dem Kopf zu bekommen. So war es bei mir - ich hatte trotz befundlosem MRT einfach auf eine LP bestanden.

Bitte verschaff Dir Klarheit bei Deinem Neurologen, ob nun tatsächlich beim MRT "was zu sehen" war, oder ob das nur ein unüberlegter Spruch Deiner Hausärztin war.

Zur Untersuchung selbst, ich empfand sie nicht als schlimm, aber als unangenehm und hinterher kann man ein paar Tage Kopfschmerzen haben.

Alles Gute erstmal & Grüsse

Lupo

kcathyx75


Danke für deine schnellen Antworten

Gruß Lupo,

die hausärztin, sagte tatsächlich, das man da was gesehen hätte, aber in dem sinne, wenn etwas unauffälliges gewesen wäre, das man dann etwas gesehen hätte. Ich hoffe du vestehst wie ich das meine, deutsche Sprache schwere Sprache.

Also das MRT war total in Ordnung. Aber das nimmt mir nicht die Angst. Es wird eher schlimmer, das Kopfziehen und die Panik mich nicht mehr um meine Kinder kümmern zu können.

Ich geh am 23.8. ins Krankenhaus und dann erzähl ich dir wie die LP war.

Wie geht es dir gesundheitlich, nur "Schwindler" nur ist gut, oder auf dem Weg der besserung?

Danke und Gruß Kathleen

LWup)o049


Kathy,

also, Fakt ist, Dein MRT ist ohne Befund - basta !

Damit sind schon die meisten möglichen Ursachen ausgeschlossen.

Die LP wird gemacht, um auch letzte Zweifel bzgl. entzündlicher Prozesse auszuschliessen.

Also, nach eine befundlosen LP kannst Du Dir ziemlich sicher sein, nicht ernsthaft körperlich erkrankt zu sein.

Drück Dir die Daumen - und Deine Kids werden bestimmt noch viel von Dir haben.

PS: Mir geht es gut - ich bin EX-Schwindler.

Viele Grüsse

Lupo

k>athAy75


Hallo Lupo,

hab die LP hinter mir und warte auf den befund. Mittlerweile geht es mir echt beschissen. habe wahnsinnige Schmerzen in den beinen, und kann nicht mehr so gut laufen. Ja ich weiß es klingt alles seltsam, das es jetzt auf einmal kommt, aber ich denke mir das wirklich nicht alles aus.besonders schlimm ist es in der nacht wenn ich zur ruhe komme. Ein endloses zucken in den beinen. Irgendwie glaub ich nicht mehr dran nichts zu haben. Ich fühle mich so kraftlos und fühle ein innerliches Zittern.

Ich habe solche Angst vor der Diagnose.

Gruß Kathleen

M:irisfxad


Hallo Kathy,

Warten in einer solchen Angst-Situation ist scheußlich. Hoffentlich bist DU inzwischen in Bezug auf MS ruhiger geworden.

Daß die Psyche bei solchen Beschwerden auch immer "rappeliger" wird, ist klar. Insofern könnte ein Psychotherapeut Dir evtl. helfen, mit den Ängsten besser fertig zu werden. Es tut gut zu wissen, daß man z.B. einmal in der Woche von seinen Ängsten reden kann und sich nicht auch noch sagen muß, daß man niemand in der Familie damit belasten möchte... - Ich weiß, wovon ich rede :-).

Wenn es Dir auswärts gut ging und es nun wieder schlecht geht, könnte das ja evtl. auch an der Wohnung liegen. Liegt evl. ein Transformatorenhäuschen direkt bei Euch? Eine Mobilfunkantenne? Wie sieht es mit den Schlafplätzen aus; - auch die können evtl. unangenehme Symptome hervorrufen, wenn sie auf Wasseradern oder Erdverwerfungen stehen. Welche Metalle hast Du in den Zähnen? Habt Ihr ein Dect-Telefon in der Nähe der Betten (oder der Nachbar)? Gibt es Wohngifte wie Formaldehyd, Pemetrhin, Holzschutzmittel bei Euch? Oder hast Du mit so etwas gearbeitet?

Alles Gute!

[[http://www.bayern.de/lfu/umwberat/data/archiv/usyndrom_2001.htm]]

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